Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Kloeckner & Co

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  • WKN: MC74UR
  • ISIN: DE000MC74UR3
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Kloeckner & Co hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Kloeckner & Co hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

15.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Der lange und schwierige Weg zum 'grünen Stahl'
BERLIN (dpa-AFX) - Dumpingpreise, Überkapazitäten auf dem Weltmarkt, Umsatzeinbrüche durch Corona - und ein immens teurer Umbau der Produktion für den Klimaschutz: Die deutsche Stahlindustrie kämpft an mehreren Fronten. Es geht dabei um die Zukunft von noch rund 86 000 Beschäftigten und die Frage, ob eine Schlüsselindustrie in Deutschland gehalten werden kann. Das hat die Politik auf den Plan gerufen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch nach langer Vorbereitung ein "Handlungskonzept Stahl", um die Branche zu stützen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte in Berlin, der Stahl sei eine Schlüsselindustrie für die Volkswirtschaft. Es sei wichtig, nun zu handeln, damit die Stahlindustrie auch in 30 Jahren aus eigener Kraft wettbewerbsfähig und klimafreundlich in Deutschland produzieren könne. Bis 2050 soll Deutschland - wie die EU insgesamt - unterm Strich keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Eine energieintensive Branche wie die Stahlproduktion, die nicht elektrifiziert werden kann, stellt das vor große Aufgaben. Das mit der Branche erarbeitete Konzept zeigt Handlungsfelder auf, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und den Umbruch zu einer CO2-armen und schließlich CO2-freien Produktion zu bewerkstelligen - vor allem durch den Einsatz von sogenanntem grünen Wasserstoff, der mit Hilfe von Ökostrom gewonnen wird. Bisher gibt es dazu aber nur Pilotprojekte. Erst im Juni hatte die Bundesregierung eine Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Das Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise soll Milliarden in neue Technologien pumpen. Bei wichtigen Fragen aber kann die Bundesregierung nicht alleine handeln, weil sie auf internationaler Ebene entschieden werden - vor allem, wenn es um Chancengleichheit auf den Weltmärkten geht. Eine vor allem von China getriebene "Stahlschwemme" setzt die Preise unter Druck. Altmaier sprach von "aggressiven" Marktpraktiken. Dazu kommen US-Schutzzölle, die den Export erschweren. Internationale Gespräche laufen längst, den Handelskonflikt konnten sie bisher nicht lösen. Auf EU-Ebene will sich die Bundesregierung nun im Zuge der deutschen Ratspräsidentschaft dafür einsetzen, die Abwanderung von Unternehmen mit hohem Treibhausgans-Ausstoß in Länder mit weniger strengen Umweltstandards und damit niedrigeren Kosten für die Produktion zu vermeiden. Konkret nennt das Konzept eine kostenfreie Zuteilung von eigentlich kostenpflichtigen Emissionsrechten, eine "angemessene" Kompensation von CO2-bedingten Strompreissteigerungen für die Industrie - und ein "Grenzausgleich" für CO2-intensive Produkte beim Import in die EU aus Regionen ohne vergleichbare Klimaschutz-Vorgaben. Dieser Ausgleich - auch Klimazoll genannt - müsste aber konform sein mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO, darauf pocht gerade Deutschland. Außerdem will sich die Bundesregierung in der EU für einen besseren Schutz vor Billigimporten einsetzen. "Die jüngsten Anpassungen der EU-Schutzmaßnahmen im Außenhandel waren nicht ausreichend, um die Stahlindustrie vor gravierenden Schäden zu bewahren", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Die EU-Kommission müsse schnell handeln, denn ein sich verschärfender Importdruck könne die konjunkturelle Erholung gefährden. Zu den Schwierigkeiten auf dem Weltmarkt kommt die Herkulesaufgabe Klimaschutz. Bisher ist die Stahlindustrie für 30 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen in der Industrie verantwortlich, wie IG-Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner sagte. Beim Umbau soll Deutschland nun eine internationale Vorreiterrolle einnehmen. Für die langfristige Umstellung auf eine klimafreundlicher Stahlproduktion aber sind laut Konzept Investitionen von rund 30 Milliarden Euro nötig. Das könne die Branche nicht alleine stemmen, so Kerner. Altmaier sprach von einer "erheblichen finanziellen Herausforderung". Er wolle sich bei künftigen Haushaltsverhandlungen für mehr Mittel einsetzen, machte der Minister deutlich. Allerdings muss Brüssel das beihilferechtlich genehmigen. Kritik am Stahlkonzept kam von der Opposition. Es enthalte jede Menge Prüfaufträge, und bei den Stromkosten sei der Staat der größte Kostentreiber, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer. Der Grünen-Abgeordnete Dieter Janecek sagte, klimaneutraler Stahl erfordere einen schnellen Markthochlauf von grünem Wasserstoff. Seine Produktion müsse deshalb durch eine Reform der Abgaben und Umlagen wirtschaftlich gemacht werden. Der Linke-Politiker Alexander Ulrich kritisierte Altmaiers Stahlkonzept als "heiße Luft"./hoe/DP/eas
15.07.2020 Quelle: dpa
Bundesregierung springt angeschlagener Stahlindustrie zur Seite
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung springt der angeschlagenen Stahlindustrie zur Seite, um Jobs zu sichern und die Branche langfristig in Deutschland zu halten. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch ein "Handlungskonzept". Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, die Stahlindustrie sei eine Schlüsselindustrie für die Volkswirtschaft. Es sei wichtig, nun zu handeln, damit die Stahlindustrie auch in 30 Jahren aus eigener Kraft wettbewerbsfähig und klimafreundlich in Deutschland produzieren könne. Das mit der Branche erarbeitete Handlungskonzept sieht verschiedene Maßnahmen vor. So will sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für einen sogenannten Carbon Leakage-Schutz einsetzen - damit es nicht zu einer Abwanderung von Firmen in Länder mit weniger strengen Umweltstandards kommt. Die deutsche Stahlindustrie wird belastet von Überkapazitäten und Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt, getrieben etwa von China. Dazu kommen Umsatzeinbrüche infolge der Corona-Krise, Grund sind etwa massive Nachfrageeinbrüche etwa auf den Automärkten. Für die langfristige Umstellung auf eine klimafreundlichere Stahlproduktion aber sind laut Konzept in den kommenden knapp 30 Jahren Investitionen von rund 30 Milliarden Euro in Deutschland nötig. IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner sagte, die Branche könne die Herausforderungen nicht alleine stemmen. Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten könne nur erreicht werden, wenn man sich nun auf den Weg in Richtung Klimaneutralität mache. Immer wieder sind in Deutschland mögliche Fusionen von Stahlproduzenten etwa zu einer "Deutschen Stahl AG" im Gespräch. Altmaier wollte nicht auf eine Frage eingehen, ob er dies unterstütze./hoe/DP/eas
15.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bundesregierung will Stahlindustrie bei Umbruch helfen
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will die angeschlagene deutsche Stahlindustrie mit Tausenden von Jobs unterstützen. Hintergrund ist neben der Corona-Krise auch die angespannte Lage auf den Weltmärkten sowie die schwierige Umstellung auf eine klimafreundlichere Produktion. Eine langfristig starke, international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Deutschland sei für die Zukunft des Landes von "herausragender Bedeutung", heißt es in einem Handlungskonzept Stahl. Es soll an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden und lag der Deutschen Presse-Agentur vor. In dem Papier wird auf die schwierige Lage der Branche verwiesen. Seit 2010 sei die Stahlproduktion in Deutschland um rund 10 Prozent gesunken, die Zahl der Beschäftigten um rund 4000 auf 86 000. "Entsprechende Anpassungsmaßnahmen waren die Folge, weitere Maßnahmen sind geplant oder in Vorbereitung. Eine Fortsetzung und Beschleunigung dieser Entwicklung könnte über kurz oder lang zur Gefährdung dieses wichtigen Industriesektors führen." Zu befürchten sei, dass durch die Corona-Krise die globale Stahlnachfrage noch stärker einbrechen werde als während der Finanzkrise 2009. Dazu kommt eine weltweite Überproduktion, getrieben vor allem durch China, sowie Dumpingpreise. Die Bundesregierung wolle daher nun ein politisches "Gesamtkonzept" für eine langfristig starke, international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Deutschland vorlegen, wie es aus Regierungskreisen hieß. Stahl solle auch langfristig innerhalb Europas nach den europäischen Umwelt- und Klimaschutzstandards konkurrenzfähig produziert werden. Ziel sei es, Chancengleichheit auf dem globalen Stahlmarkt zu schaffen und den Carbon-Leakage-Schutz für die Stahl- und andere energieintensive Industrien zu stärken - Branchen, die am EU-Emissionshandel teilnehmen, fürchten wegen Klimaauflagen internationale Wettbewerbsnachteile. Die Entwicklungen auf dem Stahlmarkt wirkten sich auch auf die Investitionskraft der Unternehmen aus und schränkten Spielräume für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen ein. Zugunsten CO2-armer Stahlerzeugungsverfahren würden nach überschlägigen Berechnungen der Branche Investitionen in einer Größenordnung von rund 30 Milliarden Euro in Deutschland prognostiziert. "Es gilt, durch Forschung, Entwicklung und innovationsfreundliche Rahmen- und Investitionsbedingungen die zukunftssichere Ausrichtung der Stahlindustrie auf klimafreundliche Produktionsprozesse zu unterstützen", heißt es. Eine Schlüsselrolle beim Umbruch spielt die industrielle Nutzung von Wasserstoff. Die Bundesregierung hatte bereits eine Nationale Wasserstoffstrategie vorgelegt. Dem Handlungskonzept Stahl vorausgegangen war ein Maßnahmenpapier, auf das sich Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit der Branche verständigt hatte./hoe/DP/zb