Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Ericsson B

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  • WKN: MC737L
  • ISIN: DE000MC737L7
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 21,758174, Basispreis 81,08 SEK, Reset Barriere 84,32 SEK

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Ericsson B hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Ericsson B hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
01.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 62,95 SEK
  • 65,47 SEK
  • 13,01
  • 64,43 SEK
  • 67,01 SEK
  • 14,63

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

29.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Telefonica Deutschland im Kerngeschäft unter Druck - Aktie fällt
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Telekommunikationskonzern Telefonica Deutschland (O2) hat in der Corona-Krise deutliche Einbußen im Kerngeschäft mit dem Mobilfunk hinnehmen müssen. Auch beim operativen Ergebnis ließ das MDax-Unternehmen im zweiten Quartal Federn, wie aus den Geschäftszahlen der Münchener vom Mittwoch hervorging. Dank der guten Entwicklung bei schnellen Internetanschlüssen und dem Online-Verkauf von Smartphones und Endgeräten hielt das Unternehmen die Gesamterlöse zwar stabil. Die Anleger konnte das aber nicht überzeugen, die Aktie verlor deutlich. Die Papiere verloren bis zum Mittag rund vier Prozent auf 2,33 Euro und lag damit am MDax-Ende. Das liegt zwar immer noch mehr als ein Fünftel über dem Corona-Tiefstand, jedoch hatte der Kurs der Anteilsscheine zwischenzeitlich bei knapp 2,90 Euro auch schon wieder ein Hoch seit Oktober 2019 erreicht. Weil die Nachfrage nach Endgeräten im Onlinevertrieb überraschend stark ausfiel und auch schnelle Internetanschlüsse gefragt waren, konnte Telefonica den Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 0,3 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro leicht steigern. "Den Effekten von Covid-19 konnten wir uns allerdings nicht ganz entziehen", sagte Vorstandschef Markus Haas. Im Mobilfunkservice - also ohne Geräteverkauf und ohne das Festnetzgeschäft - ging der Umsatz um 3,3 Prozent zurück. Auch Rivale Vodafone hatte hier in Deutschland mit minus 3 Prozent deutlich an Geschäft verloren. Die Telekom legt ihre Zahlen noch vor. Der O2-Mutter machte unter anderem zu schaffen, dass weniger Reisen mit weniger Roaming-Erlösen einhergingen und Prepaid-Karten nicht so häufig aufgeladen wurden. Im Juni habe sich das aber wieder positiver entwickelt. Kündigungen gingen in der Pandemie zurück, auch die Kernmarke O2 und viele Sim-Karten in vernetzten Geräten trugen zum Wachstum der Mobilfunkanschlüsse bei. Beim operativen Ergebnis schlug sich die Pandemie noch deutlicher nieder. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie vor Sondereffekten sank das Ergebnis (bereinigtes Oibda) um fünf Prozent auf 552 Millionen Euro. Vor allem der Einbruch bei den lukrativen Roaming-Erlösen spielte eine Rolle. Die Corona-Belastungen im Ergebnis bezifferte Telefonica im zweiten Quartal auf 19 Millionen Euro. Analysten hatten im Mittel zuvor mit etwas mehr operativem Gewinn gerechnet. Experte Ulrich Rathe vom Analysehaus Jefferies sprach von einem stärkeren Corona-Gegenwind im Dienstleistungsgeschäft als zuvor erwartet. Die um zwei Prozent verfehlten Erwartungen beim operativen Ergebnis seien jedoch mehrheitlich auf eine Vergleichszahlung mit einem "Partner" zurückzuführen. Rathe nimmt an, dass es sich hier um 1&1 Drillisch handelt. Auch bei den Investitionen zwang die Pandemie den Konzern laut Haas zum Umschichten. Demnach habe man Investitionen in das zweite Halbjahr verschoben, jedoch seien auch ohne Corona in der zweiten Jahreshälfte mehr Ausgaben vorgesehen gewesen. Den weiteren Ausbau des 5G-Netzes sieht der Konzern auch im Falle potenzieller Beschränkungen für den chinesischen Zulieferer Huawei als gesichert an. In Großbritannien wurde Huawei zuletzt wegen Spionageverdachts vom weiteren Netzausbau ausgeschlossen. In Deutschland stehe die Zertifizierung der Bundesregierung laut Haas jedoch noch für alle Hersteller aus. Für den Fall der Fälle habe man sich jedoch vertraglich abgesichert. Für den Ausbau des Kernnetzes sei ohnehin der Huawei-Konkurrent Ericsson beauftragt worden. Unter dem Strich reduzierte Telefonica Deutschland den Nettoverlust von 49 Millionen Euro vor einem Jahr auf 18 Millionen Euro. Langsam laufen die erhöhten Abschreibungen aus, die das Unternehmen unter anderem für die vor rund 20 Jahren ersteigerten UMTS-Lizenzen vornehmen muss. Die Bundesnetzagentur hatte dem Unternehmen wegen des lahmen Netzausbaus kürzlich ein etwaiges Zwangsgeld angedroht. Wie Anfang Juli bekannt wurde, hatte das Unternehmen die Ausbauverpflichtungen beim Ausbau des 4G-Netzes (LTE) trotz Nachholfrist bis Ende Juni nicht rechtzeitig erfüllt. Sollten die fehlenden LTE-Masten nicht bis Ende Juli errichtet sein, drohte demnach eine Zahlung von 600 000 Euro. Inzwischen hat Telefonica das Problem nach eigener Darstellung gelöst und die fehlenden LTE-Standorte errichtet. Die Verhandlungen mit 1&1 Drillisch um ein sogenanntes nationales Roaming für dessen künftiges geplantes 5G-Netz gehen derweil weiter. Man sei in "konstruktiven Verhandlungen", hieß es von Konzernchef Haas. Die United-Internet-Tochter verhandelt mit den deutschen Netzbetreibern über die Konditionen, damit in der Aufbauphase des eigenen Netzes die Netze anderer Betreiber mitgenutzt werden können. Ein eigenes Netz hat Drillisch bisher nicht. Für den Rest des Jahres zeigten sich die Münchner jedoch optimistisch. "Die wesentlichen Effekte von Corona haben wir hinter uns gelassen", sagte Haas im Rahmen der Telefonkonferenz. Auch sei das reine Tagesgeschäft ohne die Pandemie-bedingten Effekte intakt und wachse stabil. Den Finanzausblick bestätigte der Konzern daher. Umsatz und operatives Ergebnis für 2020 sollen demnach im Jahresvergleich gleich bleiben bis leicht wachsen. Die Investitionsquote erwartet Telefonica Deutschland zudem mit 17 bis 18 Prozent mehrere Prozentpunkte höher als im Vorjahr./ssc/men/zb
20.07.2020 Quelle: dpa
'WSJ': China prüft Vergeltung gegen Ericsson und Nokia im 5G-Streit um Huawei
NEW YORK (dpa-AFX) - Die chinesische Regierung erwägt im Streit um den Ausschluss von Huawei aus westlichen 5G-Telekommunikationsnetzen laut einem Pressebericht Gegenmaßnahmen gegen die europäischen Ausrüster Ericsson und Nokia. Falls weitere Länder dem Beispiel von USA und Großbritannien folgen sollten, Huawei aus ihren 5G-Netzen fernhalten zu wollen, könnte das Pekinger Handelsministerium Exportkontrollgesetze nutzen, um eine Ausfuhr von in China gefertigten Produkten der beiden europäischen Konzerne zu verbieten, berichtete das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Allerdings handle es sich dabei um das denkbar schlechteste Szenario, hieß es. Vergangene Woche hatte Großbritannien die Beteiligung Huaweis am Aufbau des britischen 5G-Netzes gestoppt. Gründe dafür waren nach Angaben der Regierung neben Sicherheitsbedenken auch die Folgen der kürzlich verhängten US-Sanktionen gegen Huawei. Washington versucht seit Monaten, Druck auf seine Partner auszuüben, Huawei vom Ausbau seiner 5G-Netze auszuschließen. Auch in Deutschland und weiteren EU-Ländern gibt es Bedenken gegen den Einsatz von Huawei-Komponenten in Kernbereichen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich aber mit der Haltung durchgesetzt, dass kein Unternehmen per se ausgeschlossen werden soll. Die deutschen Netzbetreiber wehren sich dagegen, Huawei aus dem Kreis der Wettbewerber zu verbannen. Allerdings verwenden weder die Deutsche Telekom noch Vodafone und Telefonica Deutschland Huawei in ihren Kernnetzen./men/he
17.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Ericsson schneidet besser ab als erwartet - Prognose bestätigt
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der Netzwerkausrüster Ericsson kommt dank der hohen Nachfrage nach Produkten für den Aufbau des 5G-Netzes weiter gut durch die Corona-Krise. Während der Umsatz mit 55,6 Milliarden Kronen (5,4 Mrd Euro) im zweiten Quartal stabil blieb, konnte der operative Gewinn um rund drei Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen gesteigert werden, teilte der Nokia-Konkurrent am Freitag in Stockholm mit. Das operative Ergebnis habe vor allem von Verbesserungen im Bereich der digitalen Dienstleistungen profitiert, die Corona-Krise hatte laut den Angaben des Unternehmens hingegen nur einen begrenzten Einfluss. Experten zeigten sich von den Zahlen überrascht, sie hatten mit Rückgängen gerechnet. Auch unterm Strich konnte der auf die Aktionäre entfallende Netto-Gewinn in den drei Monaten bis Juni um fast 44 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Kronen gesteigert werden. Der Konzern bestätigte zudem die Prognosen für das laufende Jahr sowie 2022, auch wenn es durch die Corona-Pandemie in der Sparte Digital Services zu Projektverzögerungen kommen könnte. Demnach will Ericsson weiterhin einen Umsatz zwischen 230 und 240 Milliarden Kronen im Gesamtjahr erreichen. Dabei soll die operative Marge über 10 Prozent erreichen. Bis zum Jahr 2022 soll sich diese dann weiter verbessern und in einer Spanne zwischen 12 und 14 Prozent liegen. Die zunehmende Bedeutung des chinesischen Marktes für das schwedische Unternehmen zeigt sich indes beim Blick auf die regionale Verteilung der Erlöse. Während Europa und Nordamerika weiterhin die bedeutendsten Absatzmärkte sind, verzeichnete die Region Nordostasien im vergangenen Quartal mit 20 Prozent die mit Abstand höchste Wachstumsrate. Außer Nordamerika mussten demnach alle anderen Regionen Rückgänge hinnehmen. Vor allem der Verkauf von 5G-Netzwerktechnik sei laut der Quartalsmitteilung für die steigenden Volumina in der Volksrepublik verantwortlich. Auch Marktexperten führten die unerwartet guten Zahlen auf steigende Erlöse aus dem Netzwerkgeschäft zurück. Das operative Ergebnis (Ebit) der Sparte habe die durchschnittlichen Markterwartungen um ein Drittel übertroffen, schrieb Sandeep Deshpande, Analyst der US-Bank JPMorgan. Höhere Investitionen im Bereich der digitalen Dienstleistungen werden laut Deshpande hingegen das für 2020 angepeilte Margenziel der Sparte im unteren einstelligen Prozentbereich verzögern. Seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 104 Kronen ließ der Experte unverändert. Die Anleger zeigten sich von den Zahlen erfreut. Der Kurs der in Stockholm gelisteten Ericsson-Papiere stieg am Mittag um über 9 Prozent auf knapp 96 Kronen. Damit hat sich die Bewertung seit ihrem Corona-Tief um mehr als 50 Prozent erholt und ist zuletzt auf ein Hoch seit 2015 geklettert./ssc/men/eas
23.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Vodafone startet 5G-Dienste für Industrie
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Vodafone hat seine ersten Produkte für die Vernetzung von Industrieanlagen und andere Campusnetze auf der Basis der fünften Mobilfunkgeneration (5G) vorgestellt. Nach ersten Projekten mit Pilotkunden wie Lufthansa Technik und Airbus stellte der Provider am Dienstag eine 5G-Produktpalette für mittelständische Betriebe und Großkonzerne vor, die damit ihr Betriebsgelände mit 5G versorgen wollen. Damit können beispielsweise Maschinen und Sensoren im "Internet der Dinge" vernetzt werden. In Deutschland dürfen neben den öffentlichen Mobilfunknetzen auch private Netzwerke von Unternehmen und Forschungseinrichtungen betrieben werden. Für die großen öffentlichen Netze haben die Provider Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch insgesamt 6,6 Milliarden Euro in einer Auktion von 5G-Frequenzen ausgegeben. Gleichzeitig wurde von der Bundesnetzagentur eine gewisse Kapazität für lokale Anwendungen in den Campusnetzen reserviert, die gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr genutzt werden kann. Vodafone bietet zum einen den Aufbau von reinen Campusnetzen auf den Industriefrequenzen an, ohne dass auf öffentliche 5G-Frequenzen zurückgegriffen wird. Gleichzeitig können Kunden aber auch eine Hybridlösung wählen, bei der die Industriefrequenzen mit den öffentlichen 5G-Netzen kombiniert werden. Damit könne man doppelt so hohe Bandbreiten erzielen wie in Campusnetzen, die ausschließlich mit Industriefrequenzen errichtet werden, erklärte Vodafone. Zudem ließe sich das Netz auf Standorte außerhalb des Firmencampus ausweiten. Der Provider vermarktet seine Campus-Netze zusammen mit Service-Paketen, um 5G-Betrieb rund um die Uhr zu gewährleisten und die lokale Netzinfrastruktur laufend mit neuer Technik zu modernisieren. "Ein Netz ist niemals fertig. Wenn Unternehmen heute ein lokales Netz aufbauen, dann gibt es morgen schon Updates, die das Netz noch besser machen", sagte Vodafone-Technik-Chef Gerhard Mack. Die eigenständige Steuerung der Netze werde dadurch nicht eingeschränkt. Die Kunden könnten die 5G-Campus-Netze selbstständig steuern und zu jeder Zeit neue Sensoren, Maschinen oder Roboter mit dem lokalen Netz verbinden. Als Betreiber von Campusnetzen stehen Mobilfunkprovider wie Vodafone mit Netzwerk-Ausrüstern im Wettbewerb. So wollen das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen und der schwedische Ausrüster Ericsson ein großangelegtes industrielles 5G-Forschungsnetz als Campusnetz aufbauen./chd/DP/nas