Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | MTU Aero Engines

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  • WKN: MC7366
  • ISIN: DE000MC73666
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,006718, Basispreis 116,25 EUR, Reset Barriere 120,90 EUR

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf MTU Aero Engines hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf MTU Aero Engines hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
06.08.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 110,07 EUR
  • 114,48 EUR
  • 0,0071
  • 112,52 EUR
  • 117,03 EUR
  • 0,0076

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

05.10.2020 Quelle: dpa
Triebwerkshersteller MTU dringt auf Wasserstoff
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Triebwerksbauer MTU sieht Wasserstoff schon heute als Alternative für den Flugzeugantrieb. "Er sollte als Treibstoff sofort eingesetzt werden", sagte MTU-Technikvorstand Lars Wagner am Montag in München. Umgewandelt in einen Kraftstoff, könnte Wasserstoff sofort in bestehenden Flugzeugen und Triebwerken verwendet werden. Auch eine direkte Verbrennung von flüssigem Wasserstoff in Gasturbinen sei technisch möglich, sagte MTU-Experte Stefan Weber. Dazu müsste die Brennkammer angepasst werden. Das sei in wenigen Jahren erreichbar. Größere Anstrengungen erfordere es, den flüssigen Wasserstoff bereitzustellen, zu transportieren und in Tanks im Flugzeug mitzuführen. Langfristig setzt MTU auf die Umwandlung von Wasserstoff in Strom mit einer Brennstoffzelle. Aber hier sei die Entwicklung noch am Anfang. Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle eigne sich vor allem für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, da sie weniger Tankvolumen brauchen, sagte Wagner. Für Langstreckenflieger wäre die Umwandlung von Wasserstoff in einen Kraftstoff für eine Fluggas-Turbine sinnvoll, sagte Weber. Doch ohne Fördermittel werde es nicht gehen: "Die Realisierung der neuen Technologien und damit das Erreichen der Klimaziele steht und fällt mit einer entsprechenden finanziellen Förderung - auf nationaler wie europäischer Ebene." Airbus will als erster Flugzeugbauer ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb herstellen. Es soll 2035 in Betrieb gehen. Nötig sind laut Airbus Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich./rol/DP/fba
05.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Krise hat voll auf Luftfahrt-Zulieferbranche durchgeschlagen
HAMBURG (dpa-AFX) - Die coronabedingte Krise der Luftfahrt hat inzwischen voll auf die Zulieferkette durchgeschlagen und wird dort aus Expertensicht noch große Opfer fordern. In diesem Jahr "rechnen wir im Schnitt mit einem Umsatzrückgang von gut 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr - und dieses unter der Berücksichtigung, dass das erste Quartal noch sehr gut lief", sagte der Geschäftsführer des Branchenverbands Hanse-Aerospace, Sebastian Corth, der Deutschen Presse-Agentur. Besonders hart habe es die Personal- und Ingenieursdienstleister getroffen, deren Geschäft teils fast vollständig eingebrochen sei. "Alle Unternehmen werden diese Durststrecke natürlich nicht durchhalten können", sagte Corth. Ähnlich bedrohlich sieht der Verein Hamburg Aviation die Lage in der Metropolregion Hamburg als weltweit drittgrößtem Standort der zivilen Luftfahrtindustrie - nach Seattle mit Boeing und Toulouse mit Airbus. "Nach wie vor haben wir am Standort Hamburg die Situation, dass die Produktion bei Airbus aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-Pandemie um etwa 40 Prozent unter Plan für 2020 liegt und auch auf absehbare Zeit so bleibt", sagte Sprecher Lukas Kaestner. Das wirke sich unmittelbar auf die Zulieferkette aus, in der bis zuletzt noch Personal aufgebaut worden sei, etwa um den Produktionsausbau bei der A320-Familie mitgehen zu können. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie ging es der Luft- und Raumfahrtindustrie in Hamburg noch richtig gut. Mehr als 41 000 Menschen arbeiteten bei Airbus, der Lufthansa Technik und am Flughafen sowie einem Netz von rund 300 Zulieferbetrieben. Sie erwirtschafteten einen jährlichen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro. Einer Befragung von Betriebsräten im Auftrag der IG Metall zufolge stieg die Zahl der erfassten Beschäftigten zwischen 2017 und 2019 im Norden um mehr als elf Prozent. Der durchschnittliche Auslastungsgrad bis 2021 wurde damals mit 90 Prozent angegeben, jedes zweite Unternehmen meldete Probleme bei der Suche nach Mitarbeitern. Doch dann kam die Corona-Pandemie und die Luftfahrt erlebte einen beispiellosen Absturz. Allein Airbus kündigte an, weltweit 15 000 der rund 90 000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte zu streichen, rund 3000 davon in Norddeutschland. Laut einer bundesweiten Studie der h&z Unternehmensberatung AG zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie von April sind knapp zwei Drittel (63 Prozent) der zivilen Zulieferer direkt und unmittelbar von der Pandemie betroffen. Der überwiegende Teil (89 Prozent) der Betriebe rechne mit weitreichenden, teils sogar existenzbedrohenden Folgen. Für die Region Hamburg habe sich die Situation seit April nicht maßgeblich verändert, sagte Kaestner. Für die Zuliefererbranche sei entscheidend, dass nun das Kurzarbeitergeld verlängert und eine unbürokratische Kreditvergabe etabliert werde. "Hier hat es in den vergangenen Monaten noch spürbar 'geknirscht'", sagte Kaestner. Corth, Geschäftsführer des größten deutschen Verbands von klein- und mittelständischen Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie, beklagte: "Von den Maßnahmen der Politik kommt leider nur wenig beim Mittelstand an." Während die Überbrückungshilfsmaßnahmen von jedem beantragt hätten werden können, kämen die großen Pakete, die sich maßgeblich auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte bezögen, eher den Großen der Branche zugute. Er betonte, es sei für die Metropolregion Hamburg extrem wichtig, das Know-how nicht durch Personalabwanderung zu verlieren. Das sieht auch der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, so. Er setzt zur Sicherung der Beschäftigung und Standorte auf Kurzarbeit und die Vier-Tage-Woche. "Beim Blick nach vorn darf die Ausbildung nicht vergessen werden", mahnte er. Die Ausbildungsquote in der Luft- und Raumfahrtindustrie sei mit 3,6 Prozent schon im vergangenen Jahr gemessen an anderen Branchen zu niedrig gewesen. Das dürfe nicht noch weniger werden. Für Kaestner sind Investitionen in Forschung und Entwicklung entscheidend, etwa zur zivilen Nutzung von Drohnen oder zu emissionsfreiem Fliegen. Denn: "Ein Zurück zu dem Status, den wir vor 2020 hatten, wird es für die Luftfahrt nicht mehr geben."/klm/DP/stw