Turbo | Short | Duerr | 25,00 | 19.06.20

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  • WKN: MC70D5
  • ISIN: DE000MC70D53
  • Turbo
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Short auf Duerr hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Aktien-Kurs bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Short auf Duerr hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Aktien-Kurs bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

19.05.2020 Quelle: dpa
DÜRR IM FOKUS: Corona beutelt auch den Anlagenbauer - Analysten optimistisch
BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr macht schwierige Zeiten durch. Die Folgen der Coronavirus-Pandemie belasteten den MDax-Konzern bereits im ersten Quartal erheblich. Und im laufenden zweiten Quartal scheint keine Besserung in Sicht - im Gegenteil. Die Aktie steht unter Druck, versucht aber auch eine Stabilisierung. So ist Unternehmenschef Ralf Dieter überzeugt davon, dass die Baden-Württemberger die Krise meistern werden. Und auch Analysten sind optimistisch. Was bei Dürr los ist, wie Analysten die weiteren Aussichten einschätzen und wie sich die Anteilsscheine entwickelt haben. DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN: Nachdem schon das erste Jahresviertel deutlich negative Spuren hinterließ, stellt sich Dürr auf ein noch trüberes zweites Quartal ein. Der Konzern rechnet nicht nur mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz, sondern hält sogar einen Verlust für möglich. Die Krise dürfte nach Einschätzung von Konzernlenker Dieter ihren Höhepunkt erreichen. Auch wenn die Lage kompliziert ist, gibt sich der Manager verhalten optimistisch. Er setzt auf eine langsame Erholung in der zweiten Jahreshälfte und zieht Zuversicht daraus, dass die Standorte in China nach dem Lockdown ihre Produktion frühzeitig wieder aufgenommen und das Vor-Corona-Niveau erreicht hätten. Auch in anderen Ländern kehrten die Standorte zu den gewohnten Geschäftsprozessen zurück, hieß es. Ungeachtet dessen litt bereits im ersten Quartal das für Dürr besonders wichtige Autogeschäft stark unter der Krise. Dürr baut unter anderem Lackieranlagen und Endmontagesysteme für die Autoindustrie sowie Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung unter der Marke Homag. Das Geschäft mit Maschinen für die holzbearbeitende Industrie wiederum bereitete Dürr schon im Vorjahr Probleme und läuft auch jetzt in Krisenzeiten nicht rund. Nachdem der Konzern seine Prognose schon 2019 aus verschiedenen Gründen mehrfach senken musste, zog Dürr wegen der hohen Unsicherheiten durch die Pandemie Ende März auch seinen Ausblick für das laufende Jahr zurück. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen für das Geschäft des Maschinen- und Anlagenbauers weiter verschlechtert. In Anbetracht der Krise hat Dürr ein ganzes Bündel an Sparmaßnahmen geschnürt. So wurden etwa Investitionen und Ausgaben zurückgefahren und Arbeitszeiten verkürzt. Konzernchef Dieter sieht Dürr finanziell gut gerüstet und verwies kürzlich auf freie Mittel auf Rekordniveau in Höhe von 1,7 Milliarden Euro, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Seit Bekanntwerden der Quartalszahlen haben sich fünf Experten näher mit dem Maschinen- und Anlagenbauer aus Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart beschäftigt. Die Mehrheit attestiert Dürr trotz der derzeit schwierigen Phase noch einiges an Aufwärtspotenzial - auch wenn insgesamt eine gewisse Skepsis zu spüren ist. Drei der im dpa-AFX-Analyser erfassten Stimmen sprechen eine Kaufempfehlung aus, zweimal lautet der Rat, die Titel zu halten und die weitere Entwicklung des Konzerns zu beobachten. Mit einem Kursziel von 27,50 Euro hat die Schweizer Großbank UBS den höchsten Wert auf dem Zettel. Aus Sicht von Analyst Sven Weier ist das erste Quartal von Dürr zwar okay gewesen, allerdings sei der Ausblick besorgniserregend. William Turner von der US-Investmentbank Goldman Sachs gibt derweil zu bedenken, dass das operative Ergebnis (Ebit) im ersten Quartal die Konsensschätzung verfehlt habe. Und nun stehe dem Maschinen- und Anlagenbauer zusätzlich ein herausforderndes zweites Quartal ins Haus. Positiv hob Turner dagegen hervor, dass der freie Barmittelfluss sich im Auftaktquartal verglichen mit dem Vorjahr deutlich verbessert habe. Während Hans-Joachim Heimbürger vom Analysehaus Kepler Cheuvreux die Finanzlage des Konzerns für grundsolide erachtet, hält Christian Cohrs vom Analysehaus Warburg Research den Kursrutsch bei den Dürr-Papieren für übertrieben. Er sieht jetzt wieder reichlich Luft nach oben. Die verhaltenen kurzfristigen Aussichten seien bereits mehr als eingepreist, so Cohrs. DAS MACHT DIE AKTIE: Für Anleger ist die Entwicklung der Dürr-Aktie wenig rosig. Im laufenden Jahr haben die Titel im Zuge des Corona-Crashes und der Marktturbulenzen bereits rund ein Drittel an Wert eingebüßt. Mit einem Minus von über der Hälfte sieht es in den zurückliegenden 3 Jahren noch deutlich schlechter aus. Anfang Januar kostete ein Anteilsschein zwischenzeitlich noch rund 33 Euro, ehe ab der zweiten Februarhälfte wegen der Virus-Krise ein heftiger Kurssturz einsetzte. Anfang März kostete die Aktie nur noch weniger als 16 Euro und hatte ihren Wert damit binnen weniger Wochen etwa halbiert. Zwar setzte danach wieder eine kleine Erholung ein und es ging bis Mitte April auf rund 22 Euro nach oben. Doch nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen Mitte Mai sackten die Papiere erneut fast auf ihr tiefstes Krisenniveau ab. Seitdem ist aber wieder ein deutlicher Aufwärtstrend auf zuletzt rund 20,50 Euro zu erkennen. Von der Marke von rund 60,275 Euro, auf die die Aktie Anfang November 2017 geklettert war, sind die Titel derzeit meilenweit entfernt. Allerdings beträgt der Abstand zum Tief von rund 1,8 Euro in der Finanzkrise 2009 ebenfalls ein gutes Stück. An der Börse kommt die Dürr-Aktie aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 1,4 Milliarden Euro, was einen der letzten Plätze im MDax bedeutet./eas/men/mis
14.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Maschinen- und Anlagenbauer Dürr spürt Corona-Krise - Aktie im Minus
BIETIGHEIM-BISSINGEN (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat die Folgen der Corona-Krise im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Auftragseingang knickte um fast ein Viertel auf 838,3 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Während der Umsatz um rund 11 Prozent auf 842,6 Millionen Euro sank, sackte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um über die Hälfte auf rund 23 Millionen Euro ab. Der Umsatz lag damit leicht über, das Ebit aber deutlich unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen. Unter dem Strich brach der Überschuss sogar um 60 Prozent auf 13,2 Millionen Euro ein. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten schlecht an. Die Dürr-Aktie lag am Vormittag rund 5 Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Papiere im Zuge des Corona-Crashes und der Marktturbulenzen bereits über 40 Prozent an Wert verloren. In den zurückliegenden drei Jahren sieht es mit einem Minus von fast zwei Dritteln noch erheblich schlechter aus. Dürr geht davon aus, dass die Krise im laufenden zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht, und rechnet mit deutlichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz. Auch ein Verlust und negativer operativer Mittelfluss (Cashflow) seien nicht auszuschließen, hieß es weiter. Für die zweite Jahreshälfte setzt Dürr auf eine langsame Erholung. Bereits Ende März hatte das Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wegen der Virus-Krise ausgesetzt. Ein konkreter Ausblick könne derzeit in Anbetracht der "gesamtwirtschaftlichen Ausnahmesituation" nicht gegeben werden, so der Konzern. Der Geschäftsverlauf im ersten Jahresviertel sei vor allem durch den Lockdown in China negativ beeinträchtigt worden, teilte Dürr weiter mit. Der Auftragseingang sei auch deshalb gesunken, da ein für das erste Quartal vereinbarter Großauftrag aus der Automobilindustrie verschoben worden sei. Er werde nach heutiger Einschätzung aber noch in diesem Jahr eingehen, hieß es. Analyst William Turner von der US-Investmentbank Goldman Sachs verdeutlichte, dass Dürr ein herausforderndes zweites Quartal ins Haus stehe. Positiv hob er hervor, dass der freie Barmittelfluss sich im Auftaktquartal verglichen mit dem Vorjahr deutlich verbessert habe. Der Konzern verwies darauf, dass er mit seinen freien Mitteln in Höhe von 1,7 Milliarden Euro gut für die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gerüstet sei. So habe die Gesamtliquidität Ende März bei 857 Millionen Euro gelegen. Hinzu kämen freie Kreditlinien in Höhe von 850 Millionen Euro für das operative Geschäft und Refinanzierungszwecke. "Wir sind robust aufgestellt und verfügen über genügend Mittel, um in der Krise sicher zu bestehen", befand Konzernchef Ralf Dieter. Der Manager betonte, dass die Standorte in China nach dem Lockdown ihre Produktion frühzeitig wieder aufgenommen und das Vor-Corona-Niveau erreicht hätten. Auch in anderen Ländern kehrten die Standorte zu den gewohnten Geschäftsprozessen zurück. Wegen der Krise mussten Standorte in Brasilien, Indien und den USA vorübergehend schließen. Dagegen konnten die deutschen und polnischen Werke laut Mitteilung unterbrechungsfrei produzieren. Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis waren bei Dürr im ersten Quartal in allen Segmenten rückläufig. Besonders das wichtige Autogeschäft litt unter der Krise. Dürr baut unter anderem Lackieranlagen und Endmontagesysteme für die Autoindustrie sowie Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung unter der Marke Homag. Dürr hat auf die Pandemie mit einem Paket aus Sparmaßnahmen reagiert. Unter anderem wurden Arbeitszeiten verkürzt sowie Ausgaben und Investitionen zurückgefahren. Der Konzern beschäftigt laut eigenen Angaben weltweit rund 16 560 Mitarbeiter./eas/men/fba