Mini-Future | Long | DAX ® | 13.193,93 | 13.034,2949

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  • WKN: MC6J6H
  • ISIN: DE000MC6J6H2
  • Mini-Future
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Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Erreicht oder unterschreitet der Stand des Index bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für den zugrunde liegenden Index auf Grundlage des Stände der Index während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax sackt ab - Auf Wochensicht Stabilisierung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Wochenende sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt nach der jüngsten Erholung vom Corona-Crash wieder vorsichtiger geworden. Die Anleger scheuten am Freitag das Risiko, so dass der Dax 3,68 Prozent tiefer bei 9632,52 Punkten schloss. Die 10 000-Punkte-Marke, die der deutschen Leitindex am Vortag noch hinter sich gelassen hatte, rückte nun wieder in die Ferne. Auf Wochensicht ergibt sich für den Dax gleichwohl ein Plus von 7,88 Prozent. Es ist der größte Wochengewinn seit Dezember 2011. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es am Freitag um 3,77 Prozent auf 20 618,22 Zähler nach unten. Die Marktteilnehmer seien weiter sehr nervös, sagte Experte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. In den USA und damit in der größten Volkswirtschaft der Welt befinde sich die Coronavirus-Pandemie noch in der Beschleunigungsphase und führe zu hohen Infektionszahlen. Die schwache Wall Street spiegele dies wider und diesem Trend könne sich auch der deutsche Finanzmarkt nicht entziehen. Die Profiteure der Virus-Krise verzeichneten am letzten Handelstag der Woche wieder Gewinne. So zogen im Nebenwerteindex SDax die Anteile von Drägerwerk um gut 6 Prozent an. Die Lübecker stellen Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung her. Hier sieht das Unternehmen eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage. Die Papiere des Anbieters von Fernwartungs- und Home-Office-Lösungen Teamviewer legten unter den besten Werten im MDax um 1,7 Prozent zu. Im Dax verzeichneten nur die Anteilscheine des Medizinkonzerns Fresenius und des Dialyseanbieters FMC Gewinne. Die Aktien legten um 1,2 beziehungsweise 0,4 Prozent zu. Am Index-Ende sackten die Aktien des Kunststoffspezialisten Covestro um mehr als 8 Prozent ab. Auch Auto- und Finanzwerte waren auf der Verliererseite. Die Aktien der Norma Group aber hoben sich im Nebenwerteindex SDax mit plus 5,7 Prozent nach einer positiven Analystenstimme positiv vom schwachen Autosektor ab. Das Analysehaus Pareto Securities sieht in der gegenwärtigen Krise im Zuliefersektor einen stabilen Anker in den Aktien von Norma. Mit vergleichsweise hohen Margen erscheine der Spezialist für Verbindungstechnik in der Krise robuster als andere Wettbewerber, schrieb der Experte Tim Schuldt. Weiter unter Druck geriet der Immobiliensektor. Experten befürchten, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. So gaben denn auch Branchenwerte wie Vonovia, Aroundtown oder Instone um teils bis 9 Prozent nach. Der Einkaufszentren-Betreiber Deutsche Euroshop litt unter der Nachricht, dass Einzelhändler in Deutschland zunehmend Mietzahlungen aussetzen. Dessen Papiere sackten um 6,6 Prozent ab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 4,18 Prozent auf 2728,65 Punkte ein. Der Leitindex in Paris verlor mehr als 4 und der in London gut 5 Prozent. An der Wall Street stand der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss rund 3 Prozent tiefer. Der US-Leitindex hatte allerdings am Vortag angesichts eines billionenschweren Konjunkturpakets und positiv interpretierter Aussagen der US-Währungshüter um mehr als 6 Prozent zugelegt und damit binnen drei Tagen knapp 4000 Punkte zurückerobert. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Vortag auf minus 0,44 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,67 Prozent auf 145,04 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,96 Prozent auf 172,66 Zähler. Der Eurokurs zog an und kostete zuletzt 1,1081 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0977 (Donnerstag: 1,0981) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9110 (0,9107) Euro./la/he --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
27.03.2020 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Anleger suchen in der Virus-Krise nach dem Boden am Aktienmarkt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Leitindex Dax könnte sich in der neuen Woche etwas von dem jüngsten Crash erholen. Für Zuversicht sorgen die nun auf den Weg gebrachten historischen Hilfspakte, mit denen sich Staaten und Zentralbanken gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmen wollen. Allerdings bleibt der Nachrichtenticker zum Thema ein ständiger Begleiter der Anleger. Weitere Hiobsbotschaften zum Verlauf der Pandemie oder von der Konjunktur können die Stimmung jederzeit kippen lassen. Aktienstratege Manfred Bucher von der Landesbank BayernLB rechnet vor diesem Hintergrund in der neuen Woche mit anhaltend hohen Kursausschlägen. Kurzfristige "Befreiungs-Rallys" wie zuletzt seien möglich, dürften aber noch keine Trendwende markieren. Bucher sieht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die weltweit wichtigsten Aktienindizes "erneute Rückschläge erleiden und dabei auch ihre bisherigen Tiefststände testen sowie gegebenenfalls auch temporär unterschreiten." Der Dax zum Beispiel war Mitte März bis auf 8256 Punkte abgesackt, nachdem er Mitte Februar noch bei gut 13 795 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte. Etwas optimistischer äußerte sich Analyst Ulf Kraus von der Landesbank Helaba. Neben vielen alarmierenden Meldungen etwa von der Konjunktur habe es zuletzt auch positive Entwicklungen gegeben. So hätten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer den koordinierten Kampf gegen den Virus aufgenommen. Zudem wollten die USA und China stärker zusammenarbeiten und die Handelsstreitigkeiten hinter sich lassen. Beruhigend wirkten sich ebenfalls die finanzpolitischen Maßnahmen beiderseits des Atlantik aus. Kraus erinnerte an das billionenschwere Konjunkturpaket in den USA und die vom Deutschen Bundestag in Rekordzeit beschlossen Staatsgarantien. Diese beherzten Reaktionen von Notenbanken und Regierungen weltweit hätten den Börsen bereits eine kräftige Erholung beschert, schrieb Aktienstratege Frank Klump von der Landesbank Baden-Württemberg. Inwieweit aber "dies bereits die Wende zum Besseren bedeutet oder lediglich eine Rally im Bärenmarkt ist, lässt sich schwerlich beantworten - nicht zuletzt wegen des kaum prognostizierbaren Pandemie-Verlaufs". Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank sieht derweil in der Streichung beziehungsweise Kappung von Dividendenzahlungen einen weiteren Dämpfer für den Aktienmarkt. Zudem würden Aktienrückkäufe zumindest vorübergehend ausgesetzt, damit die Unternehmen ein möglichst hohes Eigenkapital halten könnten. Das gelte vor allem für Firmen mit besonders konjunkturabhängigen Geschäftsmodellen. Unter dem Strich bilanzierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, dass "die Aktienmärkte einen Boden gefunden haben, sollte es bei den gegenwärtig absehbaren Wirtschaftseinbußen bleiben." Ein nachhaltiger Anstieg sei jedoch erst mittelfristig zu erwarten, wenn sich die Wirtschaftsdaten wieder verbessern. Zunächst ist Kater zufolge jedoch das Gegenteil der Fall: Bei dem in der neuen Woche erscheinenden Arbeitsmarktbericht aus den USA werde voraussichtlich ein Verlust von circa einer Million Jobs verkündet. Die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie schlagen in den Vereinigten Staaten bereits jetzt mit voller Wucht auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt durch: Die größte Volkswirtschaft der Welt befindet sich im steilen Sinkflug - trotz des vom Kongress auf den Weg gebrachten Konjunkturpakets ohne Gleichen. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war zuletzt von 282 000 auf nunmehr rund 3,3 Millionen gestiegen. Das war der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung. In der neuen Woche dürften vor diesem Hintergrund die US-Einkaufsmanagerindizes einbrechen, schrieb Analyst Christoph Balz von der Commerzbank. Sie geben ein Bild der aktuellen Stimmung in der Wirtschaft wider. Schließlich lohnt sich in der neuen Woche noch ein Blick auf einige Unternehmensnachrichten. Am Donnerstag präsentiert der IT-Vermieter und Finanzierungsdienstleister Grenke Zahlen zum Neugeschäft und der Start-up-Investor Rocket Internet legt Rechenschaft über das abgelaufenen Jahr ab./la/bek/he --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
27.03.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Deutlich tiefer - Wochenbilanz zeigt aber Stabilisierung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem Wochenende sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt nach der jüngsten Erholung vom Corona-Crash wieder vorsichtiger geworden. Vor dem Wochenende scheuten sie das Risiko. Die 10 000-Punkte-Marke, die der Dax am Vortag noch hinter sich gelassen hatte, rückte am Freitag wieder in die Ferne. Der deutsche Leitindex weitete am Nachmittag seine Verluste aus und notierte zuletzt 3,18 Prozent tiefer bei 9683,20 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 3,62 Prozent auf 20 651,19 Zähler nach unten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor 3,6 Prozent. Die Marktteilnehmer seien weiter sehr nervös, sagte Experte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. In den USA befinde sich die Coronavirus-Pandemie noch in der Beschleunigungsphase und führe zu hohen Infektionszahlen. Die schwachen Eröffnungskurse an der Wall Street spiegelten dies wider und diesem Trend könne sich auch der deutsche Finanzmarkt nicht entziehen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hatte allerdings am Vortag angesichts eines billionenschweren US-Konjunkturpakets und positiv interpretierter Aussagen der US-Währungshüter um mehr als 6 Prozent zugelegt und damit binnen drei Tagen knapp 4000 Punkte zurückerobert, womit er allein in dieser Woche schon wieder um fast 18 Prozent zugelegt hatte. Auch für den Dax sieht es auf Wochensicht noch recht gut aus; es zeichnet sich aktuell ein Zuwachs von mehr als 8 Prozent ab. Seit dem Krisentief aus der Vorwoche beläuft sich die Erholung sogar auf mehr als 17 Prozent. Die Profiteure der Virus-Krise hatten am letzten Handelstag der Woche wieder die Nase vorn. So gewannen im SDax die Anteile von Drägerwerk fast 8 Prozent. Die Lübecker stellen Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung her. Hier sieht das Unternehmen eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage. Teamviewer notierten unter den besten Werten im MDax unverändert. Vorne im Dax mit sehr geringen Abschlägen fanden sich Werte defensiver Natur wie jene des Versorgers Eon und des Dialyseanbieters FMC. Auto- und Finanzwerte waren dagegen auf der Verliererseite. Deutsche Bank und Daimler waren sehr schwach mit Abschlägen von jeweils um die 8 Prozent. Die Aktien der Norma Group hoben sich im SDax indes mit plus 11 Prozent nach einer positiven Analystenstimme positiv vom schwachen Autosektor ab. Weiter unter Druck geriet der Immobiliensektor. Experten befürchten, dass eine Rezession den Boom am Häusermarkt beenden könnte. So gaben denn auch Branchenwerte wie Vonovia, Aroundtown, Instone oder Deutsche Euroshop um teils bis 9 Prozent nach. Beim Einkaufszentren-Betreiber Deutsche Euroshop setzten Einzelhändler Mietzahlungen aus. Nach einer Reihe von Jahresbilanzen in den vergangenen Tagen war am Freitag diesbezüglich kaum etwas zu erwarten. Allerdings nehmen immer mehr Konzerne ihre Ausblicke zurück und äußern sich zur Dividende. So will der Gabelstaplerhersteller Kion seinen Aktionären für 2019 so gut wie nichts ausschütten. Zusammen mit einer zurückgenommenen Unternehmensprognose und einem Produktionsstopp belastete dies die Aktien, sie verloren gut 6 Prozent. Die Anteile des Konkurrenten Jungheinrich sackten um 7 Prozent ab. Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 ändert Strategie und Unternehmensführung. Man werde das operative Geschäft wieder stärker auf den Unterhaltungssektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausrichten, teilte der Konzern mit. Im Zuge dessen scheidet der bisherige Vorstandschef Max Conze aus dem Unternehmen aus. Finanzvorstand Rainer Beaujean übernimmt zusätzlich das Amt des Vorstandssprechers. Darauf zogen die ProSieben-Papiere stark an, zuletzt notierten sie aber nur nich 1 Prozent fester. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,32 Prozent am Vortag auf minus 0,44 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,67 Prozent auf 145,04 Punkte. Der Bund-Future gewann 1,06 Prozent auf 172,83 Zähler. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0957 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,0981 Dollar festgesetzt./ajx/jha/ --- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---