Faktor-Zertifikat | 12,00 | Short | MDAX ®

Print
  • WKN: MC69K3
  • ISIN: DE000MC69K32
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

18,54 EUR

31.03.2020 16:38:22

Kaufen (Brief)

- EUR

31.03.2020 16:38:22

Tägliche Änderung (Geld)

-16,67 %

-3,71 EUR 31.03.2020 16:38:22

Basiswert

21.016,33 Pkt.

+1,26 % 31.03.2020 16:38:27

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf MDAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 31.03.2020 14:55:18 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Ohne klare Richtung - Dax dreht ins Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit uneinheitlicher Tendenz hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstagnachmittag präsentiert. Während die Standardwerte im Dax mehrheitlich im Minus tendierten, legten Papiere aus der zweiten und dritten Reihe überwiegend zu. Zuvor hatten unerwartet robuste chinesische Konjunkturdaten für Unterstützung gesorgt. Zuletzt drückten aber negative Vorgaben vom US-Aktienmarkt auf die Stimmung. So bröckelte der Future auf den US-Leitindex Dow Jones ab. Zuletzt zeichnete sich ein negativer Start des Dow ab. Der Dax konnte die am Morgen erklommene Marke von 10 000 Punkten nicht mehr halten und büßte sein Plus von in der Spitze fast drei Prozent mit der nahenden US-Börseneröffnung gänzlich ein. Zuletzt notierte der Leitindex 0,32 Prozent tiefer bei 9784,55 Zählern. Für das erste Quartal deutet sich für den Dax damit ein Verlust von rund 26 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag hingegen 0,99 Prozent auf 20 855,39 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verlor rund 0,5 Prozent. "Die Marktlage ist weiterhin angespannt und viele Marktteilnehmer weiterhin skeptisch. Speziell in den USA ist die Coronavirus-Pandemie weiterhin in der Ausbreitung. Die volkswirtschaftlichen Schäden lassen sich in der Breite nicht abschätzen und darum helfen auch die bisher wenigen positiven Statements kaum", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Die britische Bank HSBC empfiehlt den Anlegern, sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit zu wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Bayer-Aktien büßten anfängliche Gewinne komplett ein und fielen um 0,4 Prozent ins Minus, während sie im Tageshoch noch mit mehr als fünf Prozent an der Dax-Spitze rangiert hatten. Bayer hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt dafür knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um mehr als 12 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Nach einem Kursanstieg von fast 9 Prozent im frühen Handel drehten die Varta-Aktien ins Minus und verloren zuletzt 2,7 Prozent. Der Batteriehersteller hatte endgültigen Zahlen für 2019 und einen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 gegeben. Ein Börsianer zeigte sich jedoch skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 5 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um 16 Prozent hoch. Ado Properties gewannen knapp 10 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken. Schlusslicht im SDax waren die Leoni-Aktien mit einem Verlust von 8 Prozent auf 5,88 Euro. Zuvor hatten die Analysten von Warburg Research und dem Bankhaus Metzler die Papiere des Autozulieferers abgestuft. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,47 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,26 Prozent auf 145,12 Punkte. Der Bund-Future stagnierte bei 172,88 Zählern. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0966 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1034 Dollar festgesetzt./edh/mis --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
Heute 31.03.2020 12:01:30 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich über 10 000 Punkten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat zum Abschluss des von der Corona-Krise geprägten Quartals seine Vortageserholung beschleunigt fortgesetzt. Positive Vorgaben kamen von den sehr festen US-Börsen am Vorabend sowie von unerwartet robusten chinesischen Konjunkturdaten. Der Dax hielt die am Montagmorgen erklommene Marke von 10 000 Punkten und notierte zuletzt 2,01 Prozent höher bei 10 013,26 Zählern. Damit hat das Börsenbarometer nun rund ein Drittel seines fast 40-prozentigen Maximalverlustes seit Beginn des Corona-Crashs am 24. Februar wieder aufgeholt. Für das erste Quartal deutet sich für den Leitindex jedoch immer noch ein kräftiger Verlust von rund 24 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag 2,59 Prozent auf 21 186,39 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone stieg um rund 1,2 Prozent. Die britische Bank HSBC gibt jedoch noch keine Entwarnung: Die Anleger sollten sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Positiv reagierten die Anleger am Dienstag auf die Nachricht, Bayer habe sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Der Kurs stieg um 2,3 Prozent. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um 13,5 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Nach einem Kursanstieg von fast 9 Prozent im frühen Handel drehten die Varta-Aktien ins Minus und verloren zuletzt 2,1 Prozent. Das Tageshoch von 75,60 Euro kurz nach Handelsbeginn war der höchste Stand seit Anfang des Monats. Der Batteriehersteller hatte endgültigen Zahlen für 2019 und einen zuversichtlichen Ausblick auf 2020 gegeben. Ein Börsianer zeigte sich jedoch skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 5 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um 16 Prozent hoch. Ado Properties gewannen knapp 10 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken. Schlusslicht im SDax waren die Leoni-Aktien mit einem Verlust von 8 Prozent auf 5,88 Euro. Damit nahmen sie Kurs auf das jüngste Tief vom 12. März bei 5,37 Euro. Zuvor hatten die Analysten von Warburg Research und dem Bankhaus Metzler die Papiere des Autozulieferers abgestuft./edh/jha/ --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
Heute 31.03.2020 10:44:38 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP 2: Flugverkehr in Frankfurt geht weiter kräftig zurück
(Neu: Aktueller Kurs) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Verkehr am Frankfurter Flughafen kommt wegen der Coronavirus-Pandemie immer stärker zum Erliegen. In der vergangenen Woche sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119 000 gesunken, teilte der Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag in Frankfurt mit. Das waren noch mal deutlich weniger als noch in der Woche davor, als noch etwas mehr als 331 000 Passagiere abgefertigt wurden. Die Zahl der Flugbewegungen sackte vom 23. bis 29. März im Vergleich zum Vorjahr um 81 Prozent ab auf 1836. In der zwölften Kalenderwoche gab es noch mehr als doppelt so viele Flugbewegungen. Relativ stabil im Wochenvergleich war dagegen das Frachtvolumen mit etwas mehr als 33 000 (Vorwoche: 36 591) Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das aber auch einen Rückgang um etwas mehr als ein Viertel. Der Frachtverkehr stelle wichtige Lieferketten sicher, hieß es in der Mitteilung. Es gebe hohe Nachfrage nach zusätzlichen Kapazitäten. Die Abfertigung von Cargo-Flugzeugen sei daher von den Krisen-Maßnahmen nicht beeinträchtigt. So seien Teilbereiche der Anlagen in den Terminals 1 und 2 temporär außer Betrieb gesetzt und ein Großteil der Mitarbeiter wurde in Kurzarbeit geschickt. Fraport-Chef Stefan Schulte will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmaßnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", hatte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vergangenen Freitag gesagt. Fraport habe ein Liquiditätspolster von mehr als einer Milliarde Euro, das noch aufgestockt werde. Gleichwohl will Fraport nicht alle krisenbedingten Zusatzkosten allein tragen. "Es wird darüber zu sprechen sein, wer die Kosten dafür trägt, dass wir eine Grundversorgung im Interesse Deutschlands aufrechterhalten", sagte Schulte. Betriebswirtschaftlich wäre es bei den wenigen Flügen - darunter Frachtflüge mit Warenlieferungen - angemessener, den Flughafen zu schließen. "Aber wir bleiben geöffnet, das ist unser Versprechen aus Frankfurt." Fraport stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf eine längere Phase mit weniger Flugverkehr ein. "2020 werden wir insgesamt mit starken Verkehrsrückgängen abschließen, selbst wenn es im Sommer wieder Zuwächse gegenüber dem jetzigen Niveau gibt. Auch 2021 werden wir wohl nicht 100 Prozent des früheren Verkehrs erreichen", sagte der Fraport-Chef. Die Krise werde die Luftfahrt verändern. "Es wird weniger Fluggesellschaften geben. Die werden höher verschuldet sein, einige verstaatlicht", meinte Schulte. Da weniger Airlines weniger Verbindungen bedienten, wirke sich das auch auf Flughäfen aus. "Für einige Flughäfen - vor allem kleine oder mittelgroße - wird es dann schwieriger, ihren Bestand zu rechtfertigen." Die Aktie des Flughafenbetreibers gehört im Corona-Crash zu den größten Verlierern unter den deutschen Standardwerten, auch wenn sich die Aktie zuletzt wieder etwas erholen konnte. Am Dienstag setzte das im MDax notierte Papier die Erholung mit einem Aufschlag von zuletzt rund zwei Prozent auf 37,55 Euro fort. Damit liegt die Aktie aber immer noch 45 Prozent unter dem Niveau, das sie vor dem Start des Corona-Crashs hatte. Das Unternehmen, an dem das Land Hessen mit 31 Prozent, die Stadt Frankfurt mit 20 Prozent und der Großkunde Lufthansa mit 8 Prozent beteiligt ist, kommt damit nur noch auf einen Börsenwert von 3,5 Milliarden Euro./zb/eas/jha/
Heute 31.03.2020 10:26:43 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax steigt über 10 000 Punkte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat zum Abschluss des von der Corona-Krise geprägten Quartals seine Vortageserholung fortgesetzt. Der Dax überwand im frühen Handel die Marke von 10 000 Punkten und notierte zuletzt 2,69 Prozent höher bei 10 079,89 Zählern. Für das erste Quartal deutet sich für den Leitindex damit jedoch immer noch ein kräftiger Verlust von rund 24 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann am Dienstag 2,75 Prozent auf 21 219,25 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone stieg um rund 2,1 Prozent. Positive Vorgaben kamen von den starken US-Börsen am Vorabend: Der Dow Jones Industrial schloss am Montag mehr als 3 Prozent im Plus, der technologielastige Nasdaq 100 rückte gar um fast 4 Prozent vor. Vor allem stützten Händlern zufolge aber unerwartet robuste Konjunkturdaten aus China. Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich nach einem Rekordeinbruch wegen des Coronavirus im März wieder deutlich aufgehellt und fiel klar besser aus, als Experten erwartet hatten. "Die chinesische Industrie sendet nach dem massiven Einbruch nun wieder erste Signale der Erholung und auch die neuen Corona-Infektionen im Land bestehen fast ausschließlich aus "importierten" Fällen", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader. "Dies gibt den Investoren Hoffnung, dass auch Europa dank der strikten Maßnahmen bald den Höhepunkt der Pandemie erreichen wird." Skeptisch zeigte sich allerdings die britische Bank HSBC: Die Anleger sollten sich angesichts der Beruhigung nach dem Corona-Crash nicht zu sehr in Sicherheit wähnen. Auch wenn die Kurserholung bei Investoren Optimismus geweckt habe, dass das Schlimmste vorbei sei, sollte noch nicht von einer Bodenbildung gesprochen werden, bemerkte HSBC-Marktstratege Alastair Pinder. Positiv reagierten die Anleger am Dienstag auf die Nachricht, Bayer habe sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Der Kurs stieg um um 4,2 Prozent. Die Anteilscheine von Hellofresh schnellten dank eines optimistischen Ausblicks um 14 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das MDax-Unternehmen mit. Die Aktien von Varta verteuerten sich um rund 2 Prozent. Der Ausblick des Batterieherstellers sei zwar zurückhaltend, sagte ein Händler. Varta sei aber dafür bekannt, die gesetzten Ziele im Verlauf des Jahres zu übertreffen. Ein anderer Börsianer zeigte sich hingegen skeptisch: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise. Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber doch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um rund 6 Prozent vor. Die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate legten stark zu. An der Spitze des SDax schnellten Adler Real Estate um rund 11 Prozent hoch. Ado Properties gewannen 7 Prozent. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate zuversichtlich: "Unsere Bilanz und unsere Liquiditätsposition ist robust und bietet einen erheblichen Spielraum gegenüber den Verschuldungsvereinbarungen", hieß es in einer Mitteilung. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken./edh/mis