Turbo | Long | Deutsche Lufthansa | 15,00 | 20.03.20

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  • WKN: MC67P9
  • ISIN: DE000MC67P96
  • Turbo
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- 02.04.2020 22:26:07

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Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Long auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder unterschreitet der Kurs des Aktie bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Airbus, MTU und Lufthansa weiten heftige Vortagesverluste aus
(neue Fassung) FRANKFURT (dpa-AFX) - Im weiter wackeligen Gesamtmarkt haben die Verlierer des Vortages, Airbus, MTU und Lufthansa ihre Verluste am Donnerstag ausgeweitet. Lufthansa sanken um weitere 0,4 Prozent auf 7,976 Euro und damit den tiefsten Stand seit Mitte 2012. MTU waren erneut Schlusslicht im Dax mit minus 5,8 Prozent auf 112,90 Euro. Airbus gaben im MDax um 3,3 Prozent auf 50,60 Euro nach. Zu MTU gab es gleich zwei kritischere Studien. So stufte die schweizerische Großbank UBS die Aktie von "Buy" auf "Neutral" ab und kappte das Kursziel von 190 auf 128 Euro. Die Flugzeugflotten dürften wegen der Corona-Krise noch länger am Boden bleiben, begründete Analystin Celine Fornaro ihren Schritt. Zulieferer wie MTU seien davon kurzfristig am stärksten betroffen. Die Expertin kürzte ihre Prognosen für das weltweite Reiseaufkommen und - in noch stärkerem Maß - die Annahmen für das Service- und Wartungsgeschäft. Das Analysehaus Bernstein strich das Kursziel für die Aktie außerdem kräftig von 251 auf 143 Euro zusammen. Zu Airbus äußerte sich UBS-Expertin Fornaro ebenfalls vorsichtiger, blieb allerdings bei ihrer Kaufempfehlung. Sie senkte für den Flugzeugbauer ihre Annahmen über die Auslieferungen bis zum Jahr 2024 im Schnitt um 21 Prozent und kappte daher ihr Kurziel von 140 auf 100 Euro. Airbus dürfte aber besser durch die Krise kommen als seine Wettbewerber, erwartet sie. Zur Lufthansa gab es gleich zwei Abstufungen. So rät nun Analyst Johannes Braun von Mainfirst zum Verkauf der Aktie. Existenzrisiken sieht er zwar keine, nach der Krise bedürfe es aber wohl einer Kapitalerhöhung, um die Bilanz zu reparieren, schrieb er. Zugleich strich Analyst Neil Glynn von der Credit Suisse seine Kaufempfehlung und verwies ebenfalls auf den hohen Liquiditätsbedarf der Airline, um durch die Virus-Krise zu kommen./ck/he
02.04.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Kaum noch Flugverkehr in Deutschland
FRANKFURT (dpa-AFX) - An den größeren deutschen Flughäfen gibt es wegen der Corona-Krise kaum noch Starts und Landungen. In der letzten März-Woche (23.-29.3.) ist die Zahl der abgefertigten Passagiere auf nur noch knapp 206 000 gesunken, wie der Flughafenverband ADV am Donnerstag berichtete. Das entspricht noch 5 Prozent des Wertes aus dem Vorjahr. Der größte deutsche Flughafen in Frankfurt wird eines seiner beiden Passagier-Terminals am kommenden Dienstag vorläufig schließen. Die Lufthansa verlängerte ihren Rumpf-Flugplan um zwei Wochen bis zum 3. Mai. Alle vorherigen Flüge aus dem regulären Plan wurden bis zu diesem Termin annulliert. Der Rumpf-Flugplan stellt pro Woche 18 Interkontinentalflüge von und nach Frankfurt sowie 50 tägliche Verbindungen zwischen deutschen und anderen europäischen Städten sicher. Diese Grundversorgung entspricht rund 5 Prozent der üblichen Verkehrsleistung. Die Lufthansa-Tochter Swiss bietet zudem noch drei Flüge pro Woche zum Flughafen Newark bei New York an. Die Tochter Austrian Airlines bietet bis 3. Mai gar keine Linienflüge mehr an. Bei Turkish Airlines ruhen fast alle Flugverbindungen bis 1. Mai. Die Deutsche Flugsicherung erwartet nur eine langsame Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Krise. In diesem Jahr würden nach einem Planungsszenario im monatlichen Vergleich keine 80 Prozent der Vorjahreswerte mehr erreicht, sagte DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle am Donnerstag in Langen bei Frankfurt. Auch im kommenden Jahr werde man das Niveau von 2019 mit 3,334 Millionen kontrollierten Flugbewegungen nicht mehr sehen, sondern möglicherweise noch 85 Prozent davon. Derzeit kontrollieren die Lotsen wegen der zahlreichen Flug- und Einreisebeschränkungen nur rund 15 Prozent der üblichen Verkehrsmengen. Scheurle rechnet damit, dass die Verkehrsflüge ab Mai wieder langsam ansteigen. Für das Gesamtjahr ergäbe sich daraus eine Halbierung des Flugverkehrs im Vergleich zu 2019. Mittelfristig gehe er von einem Rückgang bei den Geschäftsreisen aus. Die Flaute werde besonders kleinen Flughäfen wirtschaftliche Probleme bereiten. Das Terminal 2 in Frankfurt wird wegen der immer weiter sinkenden Fluggastzahl bis auf weiteres nicht mehr genutzt, teilte der Betreiber Fraport mit. "Mit dem absehbaren Auslaufen der Rückholflüge wird das Aufkommen am Standort bei einem Minus von etwa 95 Prozent liegen", sagte ein Sprecher. Die Abfertigung werde im Terminal 1 im Bereich B konzentriert. Im vergangenen Jahr wurden am größten deutschen Flughafen mehr als 70 Millionen Passagiere abgefertigt, in der Spitze mehr als 240 000 pro Tag. In der gesamten 13. Kalenderwoche (23. bis 29. März) wurden nun nur 119 000 Fluggäste gezählt. Der weltweite Passagierluftverkehr ist bereits im Februar stark zurückgegangen. Die geflogenen Passagierkilometer sanken nach Angaben des Dachverbands der Fluggesellschaften (IATA) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,1 Prozent. Das sei der schärfste Einbruch seit den Terroranschlägen in New York und Washington 2001 gewesen, teilte die IATA am Donnerstag mit. "Die Fluggesellschaften sind im Februar mit einem Vorschlaghammer namens Covid-19 getroffen worden", sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac. "Dies ist die dunkelste Stunde der Aviatik." Covid-19 heißt die gefährliche Lungenkrankheit, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird./ceb/DP/nas