Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | E.ON

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  • WKN: MC65YL
  • ISIN: DE000MC65YL6
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf E.ON hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Grünen-Chef Habeck: Digitalisierung macht Energiewende erst möglich
POTSDAM (dpa-AFX) - Die Energiewende in Deutschland und Maßnahmen zum Klimaschutz sind nach Einschätzung von Grünen-Chef Robert Habeck nur mit Hilfe einer umfassenden Digitalisierung zu erreichen. Beim Übergang einer gleichmäßigen Energieversorgung aus Atom- und Kohlekraftwerken hin zu den vielfältigen erneuerbaren Energiequellen benötige man eine neue Koppelung der schwankenden Produktion an den Energieverbrauch, sagte Habeck am Donnerstag auf der "Smart Engergy"-Konferenz des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. "Das ist eine gigantische Chance, über die smarte Energienutzung in Deutschland, in Europa, einen deutlichen Fortschritt zum Klimaschutz zu erzielen." Habeck kritisierte, dass bisherige Konzepte für intelligente Stromzähler ("Smart Meter") zu sehr auf die Bedürfnisse der Netzbetreiber ausgerichtet seien. Smart-Meter-Systeme seien bislang für die Menschen unattraktiv, weil sich für die Verbraucher keine klaren Vorteile ergäben. "Wenn man sagen würde, Du kannst jetzt über Dein Smarthome oder Deinen Internet-Router festlegen, dass bestimmte Haushaltsgeräte erst anfangen, Strom zu ziehen, wenn der Preis unter soundsoviel Cent pro Kilowattstunde liegt, dann hätte man eine ganz andere Nachfrage." Habeck betonte, es könnten enorme Energiemengen eingespart werden, wenn die erneuerbaren Energien mit einer besseren Nutzung und einer größeren Effizienz verzahnt würden. "Das liegt bei ungefähr 30 Prozent des primären Energieverbrauchs in Deutschland." Die exakte Menge kenne zwar niemand genau. "Aber 30 Prozent ist mehr als die Menge des Kohleausstiegs." Bei der Digitalisierung müsse allerdings auch der Schutz von Persönlichkeitsrechten durch konsequenten Datenschutz beachtet werden: "Wir wissen, dass Technik eine Gesellschaft auch verändern kann." Professor Christoph Meinel, der Gastgeber der Konferenz und Direktor des HPI, betonte, bei der Entwicklung eines "Smart-Energy"-Systems dürfe man Fehler nicht wiederholen, die vor 50 Jahren bei der Erfindung des Internets begangen worden seien. Damals hätten sich die beteiligten Forscher alle untereinander gekannt und sich gegenseitig vertraut und deswegen kein Sicherheitssystem in den ersten Internet-Protokollen vorgesehen: "Das muss heute von Anfang an mitgedacht werden." Die Digitalisierung könne die Klimakrise nicht lösen, sagte Meinel, aber neue digitale Technologien könnten einen zentralen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen und zu mehr Energieeffizienz leisten. "Wir stehen vor der Herausforderung, dass es künftig sehr viele kleine Einspeiser ins Energienetz geben wird, die mal Energie erzeugen, mal diese selbst nutzen. Die Rolle von Energieerzeugern und -verbrauchern verändert sich, und dafür braucht es ganz neue mathematische Modelle." Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte, umweltfreundliche Energie sei ein bedeutender Standortfaktor bei der Ansiedlung von Industriebetrieben. "In Brandenburg gibt es kein Industrieunternehmen, das sagt, es ist mir egal, ob ich erneuerbare Energien direkt kriegen kann. Sie wollen sie alle."/chd/DP/zb
11.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: 'Powerbank' fürs E-Auto - VW und Eon setzen auf mobile Ladesäule
ESSEN (dpa-AFX) - Das Elektroauto unterwegs in Minutenschnelle aufladen? Schnellladestationen, die das ermöglichen, gelten als wichtiger Baustein, um der E-Mobilität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Immerhin hält gut jeder zweite Autofahrer einer Umfrage zufolge nur Ladezeiten von maximal einer halben Stunde für akzeptabel. Doch solche Schnelllader sind rar gesät. Gerade 15 Prozent der rund 24 000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Deutschland sind dem Energie-Branchenverband BDEW zufolge für schnelles Laden ausgelegt. Ein Grund für ihre relativ geringe Verbreitung: Die Ladesäulen sind teuer. Rund 300 000 Euro an Investitionen sind nach Angaben des Energiekonzerns Eon für eine Station mit fester Anbindung an das Stromnetz notwendig. Die Gefahr, das Geld für eine Ladesäule an einer Stelle mit wenig Kundschaft zu verbuddeln, ist noch groß. Mobile Schnellladesäulen, wie sie am Dienstag auf der Energiemesse E-World in Essen vorgestellt wurden, sollen helfen, solche Fehlinvestitionen zu vermeiden. Stehen sie am falschen Ort, können sie schnell umgesetzt werden. Entwickelt hat eine solche mobile Ladesäule der Autohersteller Volkswagen. Als "erste Powerbank fürs E-Auto" haben die Wolfsburger ihre Entwicklung beworben. Der Autobauer will noch in diesem Jahr mit der Serienproduktion starten, Eon soll für den deutschlandweiten Absatz sorgen. Die Wolfsburger denken dabei in großen Dimensionen. Die VW-Produktionskapazität reiche aus, um die Zahl der 24 000 öffentlichen Landepunkte in Deutschland "in drei bis vier Jahren zu verdoppeln", sagte der Chef der Konzernsparte Komponenten, Thomas Schmall, in Essen. Eon will die Schnelllader in der zweiten Jahreshälfte an sechs Autobahntankstellen testen. Was dann eine Ladung den Autofahrer kosten wird, blieb zunächst offen. Nur so viel ließ sich Eon-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger entlocken: Das sei ähnlich wie beim Internet - schnelles Laden könne mehr kosten als langsames. Herzstück der Ladesäule ist ein Batteriespeicher, an den zwei Fahrzeuge angeschlossen werden können. Aktuelle Elektrofahrzeuge könnten in knapp 25 Minuten aufgeladen werden, teilte Eon mit. Wenn es besonders schnell gehen soll, ist laut VW-Manager Schmall schon nach 10 Minuten wieder so viel Saft in der Autobatterie, dass er bei sparsamer Fahrweise für 150 Kilometer reichen könne. Geladen wird die Säule permanent über einen herkömmlichen Stromanschluss. Eine handelsübliche Industriesteckdose reiche dazu. Und Eon versichert: In die Säule komme nur grüner Strom. Sind beim VW-Modell für die Ladesäulen also noch mehr Batterien erforderlich? Anfangs ja, räumt VW-Mann Schmall ein. Später einmal könnten die Ladesäulen aber den Batterien ausgemusterter Elektroautos zu einem zweiten Leben verhelfen. Auch der Kraftwerksbetreiber Uniper will in das Geschäft mit mobilen Ladesäulen einsteigen und setzt dabei auf ein Bring- und Holsystem. Dabei sollen leere Ladesäulen von ihren Standorten abgeholt und an zentralen Stationen wieder aufgeladen und später zum nächsten Einsatzort gebracht werden. Die Uniper-Säulen sollen so ganz ohne Stromanschluss auskommen./hff/DP/nas
11.02.2020 Quelle: dpa
Energiewirtschaft will schnelles Gesetz für Ausbau der Erneuerbaren
ESSEN (dpa-AFX) - Die deutsche Energiewirtschaft fordert von der Bundesregierung schnelle Entscheidungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit der Beseitigung der Hemmnisse für die Wind- und Solarenergie dürfe die Koalition nicht bis zu einer Reform der EEG-Förderung warten, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae, am Dienstag aus Anlass der Fachmesse E-World in Essen. In einer Novelle des Gesetzes zu Förderung der erneuerbaren Energien müssten zwangsläufig sehr viele Fragen geregelt werden, sagte Andreae. Dafür fehle beim Ausbau der Erneuerbaren aber die Zeit. Notwendig sei vielmehr ein schnell wirkendes Gesetz, um bei der Windenergie an Land und auf See sowie bei der weiteren Entwicklung der Solarenergie voranzukommen. 2012 war aus Kostengründen ein "Förderdeckel" bei einer installierten Solarkapazität von 52 Gigawatt eingeführt worden. Dieser "Ausbaudeckel" wird nach Angaben von Andreae im Mai oder Juni erreicht. Der Bau von Windkraftanlagen an Land war im vergangenen Jahr nahezu zum Erliegen gekommen. Bei der Windkraft auf See müssten die Ausbauziele angehoben werden, forderte Andreae. Die Förderkosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen die Verbraucher über den Strompreis. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart bekräftigte die Forderungen des Landes nach besseren Bedingungen für die Steinkohlekraftwerke beim Kohleausstieg. Die Betreiber der Steinkohlekraftwerke müssten bei Entschädigungen für Abschaltungen fair behandelt werden. Steinkohlekraftwerke dürften nicht schon vom Jahr 2027 an entschädigungslos vom Netz genommen werden, wie es der Entwurf für das Kohleausstiegsgesetz vorsehe. Ein solches Vorgehen sollte erst Ende der 2020er Jahre möglich sein. Das sei ein zentrales Anliegen der NRW-Landesregierung, sagte der FDP-Politiker./hff/DP/jha