Discount-Zertifikat | EURO STOXX 50 ® | 3.500,00 | 17.07.20

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  • WKN: MC65XL
  • ISIN: DE000MC65XL8
  • Discount-Zertifikat
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Basiswert

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf EURO STOXX 50 ®, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Index-Stand, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung des zugrunde liegenden Index und basieren auf einem steigenden Index-Stand.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa Schluss: Anleger lassen die Handbremse lieber angezogen
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Nach dem schwachen Monatsauftakt haben sich die Anleger am Donnerstag an den europäischen Börsen letztlich weiter nicht groß aus der Deckung gewagt. Nach einem nervösen Verlauf mit mehrfachem Vorzeichenwechsel brachte der EuroStoxx mit 2688,49 Punkten ein Plus von 0,31 Prozent über die Ziellinie. Er hatte bis zu zwei Prozent verloren, aber in der Spitze auch mehr als ein Prozent gewonnen. Am Vortag war er mit schweren Verlusten in den April und das zweite Quartal gestartet. Die beherrschenden Themen blieben die Corona-Krise mit Infektionszahlen, die vor allem in den USA besorgniserregend sind. Wirtschaftsdaten stützen mehr und mehr die Erwartung, dass der Virus in der Realwirtschaft schwerwiegende Spuren hinterlässt. Dem entgegen wirkte jedoch eine zumindest zeitweise Erholungsrally bei den Ölpreisen mit entsprechend stützender Wirkung auch bei Ölaktien. In Gang gesetzt wurde diese vor allem von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, der seine Hoffnung auf Förderkurzungen durch Saudi-Arabien und Russland äußerte. An den wichtigsten Länderbörsen gleich das Bild jenem bei dem Leitindex der Eurozone: Der französische Cac 40 kletterte am Ende um 0,33 Prozent auf 4220,96 Punkte, der Londoner FTSE 100 gewann knapp 0,47 Prozent auf 5480,22 Zähler. In Mailand hob sich der italienische Leitindex FTSE MIB mit einem Anstieg um 1,75 Prozent positiv ab./tih/he
02.04.2020 Quelle: dpa
WDH/Aktien Frankfurt: Schlingerkurs geht weiter
(Im viertletzten Absatz wurde ein überflüssiger Buchstabe beim Wort "Prozent" entfernt) FRANKFURT (dpa-AFX) - In einem nervösen Handel hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag auch bis zum Nachmittag keine klare Richtung gefunden. Der Leitindex Dax notierte zuletzt bei 9478,61 Punkten stand damit zu 0,7 Prozent im Minus. Zuvor hatte er wegen der hohen Verunsicherung der Anleger über den weiteren Verlauf der Virus-Krise gleich mehrmals das Vorzeichen gewechselt. Der MDax für mittelgroße Unternehmen rutschte am Nachmittag ebenfalls wieder in die Verlustzone ab und gab um 0,48 Prozent 20 333,60 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 fiel um 0,61 Prozent. "Von entschlossenen Marktteilnehmern fehlt weiterhin jede Spur", schrieb Marktexperte Timo Emden in einem Kommentar. "Die Anleger stellen sich gerade die Frage, ob dies der Sturm vor einer zweiten Abverkaufswelle ist oder der Beginn einer nachhaltigen Aufholjagd." Viele Investoren befürchteten demnach, dass die Krise noch nicht ausgestanden ist und den Alltag somit noch eine lange Zeit dominieren wird. Milan Cutkovic von Axitrader sieht noch kein Ende der Krise. Zwar gebe es in Europa bereits zaghafte Signale einer Stabilisierung. Mit Blick auf die USA werde aber immer klarer, dass sich die Lage "wohl noch deutlich verschlechtern dürfte". Im Dax legten die Aktien von Wirecard mit fast 3 Prozent am stärksten zu. Schwächster Wert war dagegen wieder einmal der Triebwerksbauer MTU mit einem Minus von fast 5 Prozent. Zudem standen am Donnerstag viele Vertreter aus der zweiten Börsenreihe im Fokus. So etwa die Commerzbank, die laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" Fortschritte bei der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten gemacht hat. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe ein zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht. Dabei berief sich die Zeitung auf Insider. Insgesamt sollen die Kosten zusätzlich um weitere 500 Millionen Euro gesenkt werden. Die Commerzbank hatte bereits im Februar angekündigt, den Sparkurs verschärfen zu wollen. Die Aktie legte in der Spitze um mehr als 6 Prozent zu, gab dann aber einen großen Teil der Gewinne wieder ab. Zuletzt notierte das Papier 0,61 Prozent im Plus. Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec muss wegen der Corona-Krise wie so viele andere Unternehmen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 zurücknehmen. Es werde wegen der sich weltweit ausbreitenden Lungenkrankheit Covid-19 eine "signifikante Beeinträchtigung" der Geschäftsentwicklung im zweiten Geschäftshalbjahr erwartet, hieß es. "Eine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht möglich." Im zweiten Geschäftsquartal sei es bereits zu einer deutlichen Abschwächung des Umsatzwachstums gekommen. Sobald eine neue Prognose möglich ist, werde diese unverzüglich veröffentlicht. Die Aktie büßte zuletzt fast 7 Prozent ein und fand sich damit auf dem letzten Platz im MDax wieder. Beim Licht- und Elektronikspezialisten Hella hat sich die Corona-Krise im dritten Quartal ebenfalls mit einem Rückgang bei Umsatz und Ergebnis bemerkbar gemacht. Die Aktie gab am Nachmittag um mehr als 4 Prozent nach. Spitzenreiter bei den mittelgroßen Unternehmen waren die Aktien von Compugroup Medical, die um knapp 11 Prozent zulegten und sich damit von ihrem jüngsten Einbruch erholten. Der Chartwiderstand bei 60 Euro ist damit nun gebrochen und die Papiere somit fast wieder zurück auf ihrem Vorjahresniveau. Die Privatbank Berenberg hatte die Aktien erst vor zwei Tagen als recht krisensicher zum Kauf empfohlen. Auch Warburg-Experte Andreas Wolf hatte das strapazierfähige Geschäftsmodell des Herstellers von Software für das Gesundheitswesen gelobt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Vortag auf minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,42 Prozent auf 144,63 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,22 Prozent auf 172,11 Zähler. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0886 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0936 Dollar festgesetzt./kro/fba --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---