Turbo Open End | Long | Deutsche Lufthansa | 14,6156

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  • WKN: MC65TV
  • ISIN: DE000MC65TV5
  • Turbo Open End
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- 01.04.2020 22:26:08

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Lufthansa-Konzern meldet Kurzarbeit für 87 000 Beschäftigte an
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Lufthansa-Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt wurde. Je nach Gesellschaft und Unternehmensteil gilt das teils rückwirkend seit 1. März, in der Masse aber von April an. Zuvor hatte das Portal "Business Insider" darüber berichtet. Der größte Luftverkehrskonzern Europas beschäftigte 2019 rund 135 000 Männer und Frauen. Betroffen von der Kurzarbeit seien sämtliche Airlines und Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien. Zu den bereits bekannten rund 27 000 Kurzarbeitern bei der deutschen Kerngesellschaft Lufthansa kommen weitere große Blöcke bei der Swiss (9500) und der Austrian (7000). Auch bei der belgischen Brussels Airlines, der Lufthansa Technik oder der Catering-Tochter LSG fällt massiv Arbeit weg. Mit der Vereinigung Cockpit (VC) gelang am Mittwoch eine Vereinbarung zu Kurzarbeit und Aufstockung bei den Piloten. Die VC ließ sich dabei nach interner Darstellung gegen eine Job-Garantie auf eine zeitliche Verschiebung bereits vereinbarter Gehaltssteigerungen ein. Man habe so die Cockpitkosten um die Hälfte abgesenkt, sagte VC-Präsident Markus Wahl. Mit der Anmeldung zur Kurzarbeit ist noch nichts zum tatsächlichen Umfang entschieden. Dies reiche je nach Arbeitsplatz vom Totalausfall der Arbeit bis hin zu nur geringen Stundenreduzierungen, sagte der Lufthansa-Sprecher. Zur Höhe der Leistungen durch die Arbeitsagentur machte er keine Angaben. In Deutschland erhalten Betroffene für die ausgefallene Arbeit 60 Prozent bis 67 Prozent des Nettoentgelts. Lufthansa hat beim Bodenpersonal und den Flugbegleitern eine Aufstockung auf bis zu 90 Prozent zugesagt. Die Anträge sind zunächst bis Ende August gestellt, ohne dass bislang konkrete Planungen zur Wiederaufnahme des kompletten Flugbetriebs gebe. Wegen der Corona-Pandemie stellt der Konzern rund 700 seiner 760 Flugzeuge ab und bietet nur noch rund 5 Prozent seiner sonstigen Verkehrsleistung an./ceb/DP/fba
01.04.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Milliardenhilfe für Start-ups - Mundschutzpflicht in Österreich
BERLIN (dpa-AFX) - Nur eine Woche nach der Verabschiedung der großen Rettungsschirme für Wirtschaft und Bürger im Bundestag legt die große Koalition nach: Mit zwei Milliarden Euro soll der Start-up-Szene geholfen werden, wie Finanz- und Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilten. Während in Deutschland bislang nur über eine Mundschutzpflicht diskutiert wird, gilt sie ab jetzt im Nachbarland Österreich für Einkäufe in Supermärkten. Italien, das in Europa am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land, verlängert seine strenge Ausgangssperre bis Mitte April. MILLIARDEN-HILFE FÜR START-UP-UNTERNEHMEN Die Bundesregierung unterstützt innovative und zukunftsträchtige Start-up-Firmen in der Corona-Krise mit einem zusätzlichen Paket von zwei Milliarden Euro. Damit soll die Wagniskapitalfinanzierung erweitert werden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte, das Paket sei ein "starkes Signal", dass Start-ups auch in der Krise weitermachen könnten. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte, es sei viel erreicht worden bei der Förderung von Start-ups, dies dürfe durch die Krise nicht gefährdet werden. Für Start-ups passten klassische Kreditinstrumente häufig nicht, hieß es. Daher sollen nun öffentliche Wagniskapitalinvestoren kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel erhalten. INFEKTIONS- UND TODESZAHLEN STEIGEN WEITER In Deutschland sind bis Mittwochvormittag mindestens 67 898 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mindestens 15 999 Fällen und 168 Toten und Bayern mit 15 505 nachgewiesenen Fällen und 191 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 124,4 die meisten Infektionen. Für ganz Deutschland liegt der Wert bei 81,7. Experten rechnen für das ganze Land mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle. Mindestens 721 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. MUNDSCHUTZPFLICHT IN ÖSTERREICHS SUPERMÄRKTEN LÄUFT AN In den meisten Lebensmittelgeschäften und Drogerien in Österreich müssen die Menschen aufgrund der Coronavirus-Krise nun Mundschutz tragen. Am Eingang der Supermärkte und Discounter standen am Mittwochmorgen Sicherheitsleute oder Mitarbeiter und teilten den Schutz aus. Größere Probleme oder verärgerte Kunden waren dabei nicht zu beobachten, die meisten kamen gut informiert und teils mit eigenen Masken oder Abdeckungen für Mund und Nase zum Einkauf. Offen ist aber, wie lange die ersten Vorräte an Masken ausreichen werden. Österreichs Regierung hatte am Montag angekündigt, dass spätestens ab dem 6. April eine Mundschutzpflicht in Geschäften mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern gilt - was für einen Großteil der Läden zutrifft. ITALIEN VERLÄNGERT AUSGANGSVERBOTE Italiens Regierung verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger wegen der Corona-Krise bis zum 13. April. Das kündigte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom im Senat an. Diese Verlängerung hatte die Regierung bereits Anfang der Woche in Aussicht gestellt. Seit 10. März dürfen sich die Menschen im Land nicht mehr frei bewegen. Schulen sind zu, viele Fabriken ebenfalls. Die Beschränkungen galten bisher bis 3. April. Italien ist das am schwersten in Europa von der Covid-19-Krankheit betroffene Land. Mehr als 105 000 Menschen wurden positiv getestet, mehr als 12 000 Menschen sind gestorben. KEINE AKUTEN ENGPÄSSE BEI MEDIKAMENTEN Die Praxisärzte sehen im Moment keine Anzeichen für größere Medikamentenengpässe wegen der Corona-Krise in Deutschland. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verwies am Mittwoch darauf, dass es bei bestimmten Substanzen, wie dem Narkosemittel Propofol auch schon früher Lieferprobleme gegeben habe. Der stellvertretende KBV-Chef Stephan Hofmeister sagte bei einer online übertragenen Pressekonferenz, das Problem der Arzneimittelknappheit in einigen Sektoren sei eine Herausforderung, die schon vor Corona da gewesen sei. "Wir haben jetzt keine Indizien, dass sich das im Moment akut verschärft." KURZARBEITERGELD IN ANDEREN STAATEN HÖHER Bei der Höhe des Kurzarbeitergeldes ist Deutschland nach einer aktuellen Studie Schlusslicht unter den europäischen Ländern mit vergleichbaren Regelungen. Hierzulande erhalten die Beschäftigten 60 oder in Haushalten mit Kindern 67 Prozent des entgangenen Nettoentgelts. Dagegen wird in vielen anderen europäischen Ländern ein Kurzarbeitergeld von 80 bis zu 100 Prozent bezahlt. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. In der Regel gehen großzügigere Leistungen allerdings mit einer kürzeren Bezugsdauer einher, wie die Studie auch feststellt. Lufthansa-KONZERN MELDET KURZARBEIT AN Der Lufthansa-Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in Frankfurt, dass die Sozialleistung in verschiedenen Ländern für insgesamt 87 000 Mitarbeiter beantragt worden sei. Je nach Gesellschaft und Unternehmensteil gilt das teils rückwirkend vom 1. März an, in der Masse aber ab April. Das berichtete auch das Portal "Business Insider". Der größte Luftverkehrskonzern Europas beschäftigte 2019 rund 135 000 Männer und Frauen. Betroffen von der Kurzarbeit seien alle Airlines und Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien, hieß es. FRANKREICHS INNENMINISTER WARNT VOR OSTER-REISEN Frankreichs Innenminister Christophe Castaner hat angesichts der Corona-Pandemie vor Reisen an den Oster-Feiertagen gewarnt. "Wir machen während der Ausgangsbeschränkungen keinen Urlaub", sagte er dem Fernsehsender LCI. Castaner kündigte für Freitag verstärkte Kontrollen an den Ausgangsorten für Urlaubsreisen an. "Wir werden sicherstellen, dass die Abfahrten aus den Großstädten sehr streng kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass es Ströme von Urlaubern gibt, als wäre nichts passiert." Auch das Angebot an Zügen für das Wochenende sei dazu reduziert worden. In Frankreich gilt seit gut zwei Wochen eine strenge Ausgangsbeschränkung, die polizeilich überwacht wird. CORONA-KRISE ALS CHANCE FÜR DIGITALISIERUNG Die Corona-Krise kann nach Einschätzung des Branchenverbandes Bitkom die Digitalisierung in Deutschland erheblich fördern. Die Pandemie habe die Bedeutung digitaler Technologien für Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft sehr klar vor Augen geführt, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am Mittwoch in Berlin. "Die Krise ist ein Weckruf, die Digitalisierung nun massiv voranzutreiben." In der Vergangenheit habe man sich damit zu viel Zeit gelassen. "Jetzt heißt es, digitale Infrastruktur aufzubauen, Geschäftsprozesse umfassend zu digitalisieren und neue, digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln." WETTERVORHERSAGEN WERDEN UNSICHERER Weil der Flugverkehr wegen der Corona-Krise weitgehend eingestellt ist, werden Wettervorhersagen und Klimabeobachtungen schwieriger. Für die Wettermodelle fehlen Daten, die normalerweise von Sensoren an Flugzeugen stammen. Diese messen beispielsweise Temperatur, Windgeschwindigkeit und -richtung sowie Luftfeuchtigkeit und Turbulenzen. "Wenn noch weniger Wetterdaten von Flugzeugen geliefert werden und dies über einen längeren Zeitraum, dürfte die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen abnehmen", sagte Lars Peter Riishojgaard, Fachgruppenleiter bei der Weltwetterorganisation (WMO), am Mittwoch in Genf. Auch Unwetter seien dann schwerer vorherzusagen./sk/DP/fba