Faktor-Zertifikat | 4,00 | Short | Ford

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  • WKN: MC5K2Y
  • ISIN: DE000MC5K2Y4
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 1,123451, Basispreis 8,1375 USD, Reset Barriere 7,81 USD

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Basiswert

6,51 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Ford hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Ford hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.01.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 11,11 USD
  • 10,67 USD
  • 6,51
  • 11,02 USD
  • 10,58 USD
  • 6,33

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

21.09.2020 Quelle: dpa
Chef von Tesla-Rivale Nikola tritt nach Betrugsvorwürfen zurück
PHOENIX (dpa-AFX) - Der kleinere Tesla-Konkurrent Nikola gerät nach Vorwürfen wegen angeblicher Irreführung von Investoren immer heftiger unter Druck. Der Chef und Gründer des Elektro- und Brennstoffzellenauto-Entwicklers, Trevor Milton, gab in der Nacht auf Montag seinen Rücktritt bekannt. Die Aktien stürzten im vorbörslichen US-Handel zeitweise um über ein Drittel ab. Laut Medienberichten ermittelt inzwischen nicht nur die US-Börsenaufsicht SEC, sondern auch das Justizministerium wegen angeblicher Falschangaben. Hintergrund ist eine Attacke des Leerverkäufers Hindenburg Research, der Nikola-Chef Milton kürzlich in einer umfassenden Analyse etlicher Hochstaplereien beschuldigte und zu dem Schluss kam, dass es sich bei dessen Unternehmen letztlich um einen "komplexen Betrug" handele. Hindenburg wettet zwar als Finanzspekulant gegen Nikola und profitiert, wenn die Aktien der Firma fallen. Doch Milton konnte die Vorwürfe bislang nicht richtig entkräften und musste sogar zugeben, bei einer wichtigen Produktpräsentation geblufft zu haben. So hatte Nikola einräumen müssen, dass sein Elektro-Lkw bei einer Video-Präsentation gar nicht selbst fuhr, sondern ohne eigenen Antrieb einen Hügel herunterrollte. Nikola konkurriert unter anderem mit Tesla bei der Entwicklung elektrischer Pick-up-Trucks und Lkw. Das Unternehmen aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona mischt seit Mitte des Jahres die Börse auf und sorgte dort mit ambitionierten Wachstumsplänen für große Euphorie. Zwischenzeitlich wurde Nikola von Anlegern sogar höher bewertet als der US-Autoriese Ford, obwohl die Firma bislang noch kein einziges marktreifes Produkt im Angebot hat. Die Betrugsvorwürfe von Hindenburg Research haben die Aktien zuletzt stark fallen lassen. Dabei hatte Nikola vor kaum zwei Wochen noch einen großen Meilenstein erreicht. Mit General Motors (GM) ging der an Absatz und Marktanteil gemessen größte US-Autobauer eine strategische Partnerschaft mit der Firma ein. GM soll Nikolas mit Spannung erwarteten Pick-up-Truck Badger fertigen. Nikola kooperiert auch mit dem deutschen Zulieferer Bosch und dem traditionsreichen Lastwagenhersteller Iveco. Bislang stehen Nikolas Partner trotz der heftigen Anschuldigungen weiterhin zu dem US-Unternehmen./hbr/DP/jha
17.09.2020 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP: VW ID.4 soll bis Jahresende E-Flotte ausbauen
(Präzisierung: Im 9. Absatz, 3. Satz, wurde "für die E-Mobilität" eingefügt. Die ID.4-Fertigung in engeren Sinn bezieht sich nur auf die beiden Sätze davor - die Angaben zu Emden, Hannover und Chattanooga beziehen sich auf die E-Mobilität generell.) WOLFSBURG (dpa-AFX) - Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei Volkswagen noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen. Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW-Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells "auf jeden Fall bis zum Jahresende" an. Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen. Beide Modelle sind für den weltgrößten Autokonzern in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Klimadebatte, der verschärften CO2-Ziele der EU und des Wandels zu alternativen Antrieben pumpt der Hersteller riesige Summen in Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung. Der ID.3 soll dabei als "Golf" des E-Zeitalters eine wesentliche Funktion erfüllen. VW und seine Töchter müssen aber auch in anderen Fahrzeugsegmenten das Angebot erweitern, wenn sich die enormen Investitionen am Ende bezahlt machen sollen. In der Vermarktungsstrategie firmiert der ID.4, der kommende Woche vorgestellt wird, als "Weltauto". Soll heißen: Er soll die bis zur Corona-Krise global gestiegene Nachfrage nach SUVs besser abdecken. Mit vergleichsweise geringen Abmessungen und als reiner Stromer hat er aus Sicht von VW gute Chancen. Große Verbrenner-SUVs stehen vor allem bei Umweltschützern und Unfallforschern in der Kritik. "Der ID.4 wird eine zentrale Rolle übernehmen", sagte Brandstätter. "Er eröffnet den wichtigen Volumenmarkt der kompakten E-SUVs." Zum Einstiegspreis wollte sich VW noch nicht äußern. Brandstätter versprach "ausreichende Reichweite und ein schnelles Laden". Längerfristig sind im Konzern mehr als 70 vollelektrische Modelle geplant. Nach dem VW ID.3 und ID.4, Audi Q4 e-tron und Porsche Taycan gehören dazu ab 2021 das größere SUV-Coupé ID.5, der Skoda Enyaq, der Seat Cupra el-Born sowie später der Elektro-Bulli ID.Buzz. Bis 2024 sind etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Bis 2025 soll ein Fünftel der Auslieferungen auf E-Autos entfallen. Laut Brandstätter gibt es "intensive Diskussionen" über kleine ID-Ableger. Ein Hemmschuh ist neben dem hohen Preis und der geringen Reichweite vieler bisheriger E-Autos vor allem die löchrige Ladeinfrastruktur. E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich gab sich optimistisch, dass das Bau- und Mietrecht bald Erleichterungen etwa für die Montage von Ladeboxen enthält. Der Bundestag komme hier voran. "Damit kommt für Millionen Mieter und Wohnungseigentümer die Wallbox näher. Diese Regelung wird den Wechsel auf das e-Auto deutlich beschleunigen." Für das Laden unterwegs bietet VW den Service We Charge, für längere Autobahnstrecken ist der Konzern am Konsortium Ionity beteiligt. Zur Kritik an der Verarbeitung und Onlinemängeln in Tests des ID.3 meinte Ulbrich: "Wir prüfen das sehr genau." Software-Verzögerungen würden aufgefangen. "Das erste Update kommt noch zum Ende des Jahres." Ein weiterer Grund für die hohen Erwartungen der Wolfsburger an den ID.4: Das Baukasten-System - Basis von immer mehr Modellen - kommt in seiner elektrischen Form (MEB) nun in alle Regionen. Es werde zwar "einige länderspezifische Anpassungen geben", aber die Grundlage sei überall gleich. VW spart durch Verwendung vieler identischer Teile Kosten und vereinheitlicht die Technik über die Marken hinweg. Die Plattform bleibe dabei offen für Partner, mit Ford gibt es bereits eine Zusammenarbeit. "Weitere Kooperationen sind natürlich denkbar." Die Produktion des ID.4 war Ende August angelaufen, er kommt zunächst - wie der ID.3 - aus dem Werk Zwickau. VW will das Modell auch in Asien und Nordamerika bauen, im chinesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Nach und nach kommen für die E-Mobilität weitere Standorte dazu, von 2022 an Emden und Hannover sowie das US-Werk Chattanooga. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in das Thema. Die CO2-Bilanz der Autos soll neutral sein. "Das Thema Klimawandel ist in den letzten Corona-Monaten etwas in den Hintergrund getreten", meinte Brandstätter. "Aber das bleibt die größte Herausforderung unserer Generation. Wir brauchen höhere CO2-Bepreisung, wir brauchen mehr erneuerbare Energien." Die Investitionen in die Elektromodelle sollen auch mit einer neuen Öko-Anleihe finanziert werden. Im August lag der Automarkt aufgrund der Corona-Folgen weiterhin in großen Teilen brach. Bei den Neuzulassungen von E-Autos setzte sich jedoch der Aufwärtstrend fort - mit ausgelöst durch die Kaufprämien. In Deutschland stieg der Absatz laut Daten des europäischen Branchenverbands Acea im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als das Doppelte, bei Hybridantrieben auf knapp das Viereinhalbfache. Das Forschungsinstitut CAM erwartet, dass der Marktanteil der Alternativantriebe in diesem Jahr 8,9 Prozent erreichen kann./jap/DP/men
17.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Warten aufs 'Weltauto': VW ID.4 soll bis Jahresende E-Flotte ausbauen
WOLFSBURG (dpa-AFX) - Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei Volkswagen noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen. Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW-Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells "auf jeden Fall bis zum Jahresende" an. Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen. Beide Modelle sind für den weltgrößten Autokonzern in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Klimadebatte, der verschärften CO2-Ziele der EU und des Wandels zu alternativen Antrieben pumpt der Hersteller riesige Summen in Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung. Der ID.3 soll dabei als "Golf" des E-Zeitalters eine wesentliche Funktion erfüllen. VW und seine Töchter müssen aber auch in anderen Fahrzeugsegmenten das Angebot erweitern, wenn sich die enormen Investitionen am Ende bezahlt machen sollen. In der Vermarktungsstrategie firmiert der ID.4, der kommende Woche vorgestellt wird, als "Weltauto". Soll heißen: Er soll die bis zur Corona-Krise global gestiegene Nachfrage nach SUVs besser abdecken. Mit vergleichsweise geringen Abmessungen und als reiner Stromer hat er aus Sicht von VW gute Chancen. Große Verbrenner-SUVs stehen vor allem bei Umweltschützern und Unfallforschern in der Kritik. "Der ID.4 wird eine zentrale Rolle übernehmen", sagte Brandstätter. "Er eröffnet den wichtigen Volumenmarkt der kompakten E-SUVs." Zum Einstiegspreis wollte sich VW noch nicht äußern. Brandstätter versprach "ausreichende Reichweite und ein schnelles Laden". Längerfristig sind im Konzern mehr als 70 vollelektrische Modelle geplant. Nach dem VW ID.3 und ID.4, Audi Q4 e-tron und Porsche Taycan gehören dazu ab 2021 das größere SUV-Coupé ID.5, der Skoda Enyaq, der Seat Cupra el-Born sowie später der Elektro-Bulli ID.Buzz. Bis 2024 sind etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Bis 2025 soll ein Fünftel der Auslieferungen auf E-Autos entfallen. Laut Brandstätter gibt es "intensive Diskussionen" über kleine ID-Ableger. Ein Hemmschuh ist neben dem hohen Preis und der geringen Reichweite vieler bisheriger E-Autos vor allem die löchrige Ladeinfrastruktur. E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich gab sich optimistisch, dass das Bau- und Mietrecht bald Erleichterungen etwa für die Montage von Ladeboxen enthält. Der Bundestag komme hier voran. "Damit kommt für Millionen Mieter und Wohnungseigentümer die Wallbox näher. Diese Regelung wird den Wechsel auf das e-Auto deutlich beschleunigen." Für das Laden unterwegs bietet VW den Service We Charge, für längere Autobahnstrecken ist der Konzern am Konsortium Ionity beteiligt. Zur Kritik an der Verarbeitung und Onlinemängeln in Tests des ID.3 meinte Ulbrich: "Wir prüfen das sehr genau." Software-Verzögerungen würden aufgefangen. "Das erste Update kommt noch zum Ende des Jahres." Ein weiterer Grund für die hohen Erwartungen der Wolfsburger an den ID.4: Das Baukasten-System - Basis von immer mehr Modellen - kommt in seiner elektrischen Form (MEB) nun in alle Regionen. Es werde zwar "einige länderspezifische Anpassungen geben", aber die Grundlage sei überall gleich. VW spart durch Verwendung vieler identischer Teile Kosten und vereinheitlicht die Technik über die Marken hinweg. Die Plattform bleibe dabei offen für Partner, mit Ford gibt es bereits eine Zusammenarbeit. "Weitere Kooperationen sind natürlich denkbar." Die Produktion des ID.4 war Ende August angelaufen, er kommt zunächst - wie der ID.3 - aus dem Werk Zwickau. VW will das Modell auch in Asien und Nordamerika bauen, im chinesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Nach und nach kommen weitere Standorte dazu, von 2022 an Emden und Hannover sowie das US-Werk Chattanooga. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in die E-Mobilität. Die CO2-Bilanz der Autos soll neutral sein. "Das Thema Klimawandel ist in den letzten Corona-Monaten etwas in den Hintergrund getreten", meinte Brandstätter. "Aber das bleibt die größte Herausforderung unserer Generation. Wir brauchen höhere CO2-Bepreisung, wir brauchen mehr erneuerbare Energien." Die Investitionen in die Elektromodelle sollen auch mit einer neuen Öko-Anleihe finanziert werden. Im August lag der Automarkt aufgrund der Corona-Folgen weiterhin in großen Teilen brach. Bei den Neuzulassungen von E-Autos setzte sich jedoch der Aufwärtstrend fort - mit ausgelöst durch die Kaufprämien. In Deutschland stieg der Absatz laut Daten des europäischen Branchenverbands Acea im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als das Doppelte, bei Hybridantrieben auf knapp das Viereinhalbfache. Das Forschungsinstitut CAM erwartet, dass der Marktanteil der Alternativantriebe in diesem Jahr 8,9 Prozent erreichen kann./jap/DP/fba
15.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Porsches US-Chef Zellmer wird Vertriebsvorstand der Marke VW
WOLFSBURG/STUTTGART (dpa-AFX) - Der US-Chef von Porsche, Klaus Zellmer, wird neuer Vertriebsvorstand bei der Volkswagen-Kernmarke. Er übernimmt den Posten mit sofortiger Wirkung von Jürgen Stackmann, der den Konzern verlässt, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hieß. Zellmer war seit 1997 bei Porsche und führte seit knapp fünf Jahren die Geschäfte der VW-Sport- und Geländewagen-Tochter in den Vereinigten Staaten. Stackmann war ebenso lange Vertriebschef der Hauptmarke. Er kam ursprünglich von Ford in den Konzern und war zwischenzeitlich auch Vertriebschef der tschechischen Marke Skoda sowie Vorstandschef der spanischen Volkswagen-Tochter Seat. Nachdem VW-Konzernchef Herbert Diess nach einem Streit mit dem Aufsichtsrat die Führung der Kernmarke hatte abgeben müssen, war es im Sommer zu einem großangelegten Stühlerücken in den Führungsetagen gekommen. Über eine Ablösung Stackmanns war schon spekuliert worden - unter anderem wegen des schwierigen Anlaufs der beiden neuen Modelle Golf 8 und ID.3 sowie Diskussionen über die weitere Vertriebsstrategie. In der vergangenen Woche hatte dann das "Manager-Magazin" berichtet, dass Zellmer den Posten übernehmen soll. Der neue VW-Markenchef Ralf Brandstätter erklärte nun offiziell, Stackmann habe den Vertrieb "mit viel Engagement durch herausfordernde Zeiten gesteuert". Mit Zellmer werde man dies "konsequent fortsetzen". Dessen Nachfolge in den USA soll zum 1. November Kjell Gruner antreten, der seit 2010 das Marketing von Porsche leitet./eni/men/DP/nas