Turbo Open End | Short | Deutsche Lufthansa | 16,8273

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  • WKN: MC5K0R
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  • Turbo Open End
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 04.04.2020 09:04:59 Quelle: dpa
Zurück zu alter Stärke? Warenverkehr aus China legt zu
BERLIN (dpa-AFX) - China fährt hoch: Weil das Land offiziell nur noch wenige Neuinfektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 meldet, hebt es die Beschränkungen für die Bevölkerung allmählich auf und die Industrie-Produktion gewinnt an Fahrt. Das spürt auch der internationale Güterverkehr. Die Zugzahlen von China nach Deutschland stiegen wieder, teilte etwa die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo mit. "Im April sind bereits 25 Prozent mehr Züge geplant als noch im März." Absolute Zahlen nennt das Unternehmen offiziell nicht, doch das Niveau nähere sich allmählich wieder den Zeiten vor der Krise an. Zugleich dreht sich die Richtung des Warenverkehrs von und nach China. "Während in den vergangenen Wochen regelmäßig Züge von Deutschland aus Richtung China verkehrten, kamen deutlich weniger Züge aus Asien in Deutschland an", hieß es von DB Cargo. Nun ist es umgekehrt, weil in China die Produktion wieder zulegt, in Deutschland und Europa aber immer mehr heruntergefahren wird. Doch nur ein kleiner Teil des Warenverkehrs mit China wird über die Schiene abgewickelt. Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) schätzt den Anteil der Bahn auf etwa zwei Prozent. Rund 90 Prozent würden demnach per Schiff transportiert - und dort stehen die Spediteure vor größeren Schwierigkeiten: "In den Häfen auf europäischer Seite hängen eine ganze Reihe leerer Container fest", sagt ein BGA-Sprecher. "Dieser Stau muss erst sukzessive abgebaut werden." Die Container seien noch vor der Krise von China nach Deutschland verschifft, dort aber nicht neu beladen und zurückgeschickt worden, "weil es in China wegen der Krise keine Abnehmer gab und in den Frachthäfen Stillstand herrschte". Nun würden die Container in Fernost gebraucht, fehlten dort aber. Eng ist es derzeit auch im Luftverkehr. Zwar ist nur der Zivilverkehr wegen der Krise eingeschränkt. Doch rund die Hälfte aller per Luftfracht versendeten Waren wird in Passagiermaschinen mittransportiert, heißt es vom Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft. "Im Prinzip kann man sagen, dass uns rund die Hälfte unserer Angebotsmenge im Frachtverkehr weggebrochen ist", sagte ein Sprecher von Lufthansa Cargo. Zwar gehe gleichzeitig auch das Frachtvolumen zurück - aber in deutlich geringerem Umfang. Bei der größten europäischen Frachtfluggesellschaft seien die 17 reinen Frachtmaschinen derzeit deshalb im Dauereinsatz. Um die Kapazitätsengpässe aufzufangen, würden nun auch ungenutzte Passagierflugzeuge für den Warentransport eingesetzt. "Dies kann man aber nur als Notlösung betrachten", sagte der Sprecher. Mit diesen Flugzeugen könne nur ein Drittel der Menge bei sonst ähnlichen Kosten transportiert werden. Dass der Verkehr aus China zuletzt wieder zugenommen habe, bestätigte er auch für sein Unternehmen. China ist für Deutschland inzwischen einer der wichtigsten Handelspartner weltweit. "2019 wurden Waren im Wert von 109,7 Milliarden Euro aus China importiert, das waren noch einmal 3,4 Prozent mehr als 2018", schreibt das Statistische Bundesamt. Aus keinem Land der Welt wurden im selben Zeitraum mehr Güter eingekauft. Bei den Exporten steht China aus deutscher Sicht auf Platz drei, hinter den USA und Frankreich. Wie sich die Corona-Krise auf die Beziehungen auswirkt, lässt sich anhand der Zahlen noch nicht feststellen. Die aktuellsten Daten stammen aus dem Januar. Da hatte die Corona-Krise den Statistikern zufolge noch kaum Auswirkungen auf die Importe. Allerdings waren die Exporte von Deutschland nach China im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Krise bereits um rund 6,5 Prozent zurückgegangen. "Die Zahlen für die darauffolgenden Monate werden spannend sein", sagt der BGA-Sprecher. Herausforderungen der derzeitigen Entwicklung sieht er nicht nur für die Spediteure, sondern auch für die Produzenten in China selbst. "Ja, das läuft in China nun wieder an", sagt er. "Aber so ein Anlaufen ist eben auch nicht ohne." Neben den fehlenden Containern gibt es noch weitere Engpässe: "Sie brauchen Experten, die diese Anlagen wieder in Betrieb nehmen und aus dem Ausland bekommen sie die derzeit nur schwer in das Land." Und es braucht Abnehmer. Bei einem Großteil der aus China nach Deutschland importierten Waren handelt es sich um Konsumgüter wie Elektroartikel oder Textilien. Doch gerade diese Geschäfte dürften in Deutschland noch eine Weile geschlossen bleiben./maa/DP/fba
03.04.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Corona-Gegenmaßnahmen zeigen Wirkung
BERLIN (dpa-AFX) - Wissenschaftler beobachten erste Erfolge der verhängten Kontaktbeschränkungen, mit denen die Corona-Pandemie in den Griff bekommen werden soll. Für eine Lockerung der Maßnahmen ist es aber noch zu früh, wie der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, am Freitag erläuterte. Dies bekräftigte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer wöchentlichen Videobotschaft: "Ich würde absolut unverantwortlich handeln, wenn ich Ihnen heute einfach einen konkreten Tag nennen würde, an dem die Maßnahmen aufgehoben, zumindest aber gelockert werden könnten, dieses Versprechen dann aber nicht einhalten könnte, weil die Infektionszahlen es nicht zulassen." Merkel nahm am Freitag ihre Arbeit im Kanzleramt wieder auf - zwei Wochen nach einem Kontakt mit einem Arzt, bei dem später eine Corona-Infektion festgestellt worden war. In der Quarantäne regierte die Kanzlerin aus dem Homeoffice. MAßNAHMEN GEGEN CORONAWIRKUNG ZEIGEN WIRKUNG Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zeigen nach Beobachtung des Robert Koch-Instituts in Deutschland messbar Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. In den vergangenen Wochen habe der Wert bei fünf, manchmal sogar bei sieben Menschen gelegen. Ein Grund zur Entwarnung sei die Entwicklung noch nicht: Erst, wenn ein Infizierter im Durchschnitt weniger als einen Menschen anstecke, lasse die Epidemie langsam nach. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht für sein Land einen leicht positiven Trend bei den Neuinfektionen, wie er am Freitag deutlich machte. Bayern ist das Land mit den meisten Corona-Fällen. MERKEL VERLÄSST QUARANTÄNE - "GANZ ANDERE OSTERN" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitag nach zwölf Tagen Corona-Quarantäne ins Kanzleramt zurückgekehrt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, sie habe ihre Geschäfte wieder persönlich in der Regierungszentrale aufgenommen. Selbstverständlich würden dort die bestehenden Abstandsregelungen beachtet. Gespräche mit anderen Regierungschefs führe sie per Telefon oder per Videoschalte. Merkel hatte drei Corona-Tests machen lassen, die alle drei negativ waren. In ihrem ausnahmsweise schon am Freitag veröffentlichten Video-Podcast forderte sie die Bürger erneut auf, auch an Ostern zuhause zu bleiben: "Wir alle werden eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor." FAST 84 000 INFEKTIONEN UND 1100 TOTE IN DEUTSCHLAND In Deutschland sind bis Freitagnachmittag mehr als 83 700 Infektionen (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 77 500) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1103 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 950) mit Sars-CoV-2 Infizierte starben den Angaben zufolge bislang bundesweit. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 20 900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 327 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18 500 Fällen und mindestens 224 Toten. REGIERUNG PLANT WEITERES GROßES HILFSPROGRAMM Die Bundesregierung plant in der Corona-Krise ein zusätzliches riesiges Programm, um im Mittelstand eine Pleitewelle zu verhindern. Es geht um Verbesserungen bei Laufzeiten und Haftungsfreistellung für Kredite, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr. Im Gespräch ist demnach, Kredite für mittelständische Firmen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abzusichern. Die Höchstgrenze könnte bei 500 000 Euro pro Firma liegen. Der Staat könnte dafür Garantien in einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Milliarden Euro übernehmen. Die EU-Kommission müsse noch zustimmen. ENTSCHEIDUNG ÜBER STAATSHILFEN FÜR Lufthansa STEHT BEVOR 23 Jahre nach dem Verkauf der letzten Lufthansa-Aktien durch den Bund steigt der Staat infolge der Corona-Krise möglicherweise wieder bei dem Dax-Konzern ein. Dieser ist wegen der massiven Flugabsagen in Schwierigkeiten geraten. Die Gespräche seien schon weit fortgeschritten und sollen möglicherweise bereits in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen. Der Konzern bestätigte Verhandlungen über verschiedene Beteiligungsformen des Staates. PAKETMENGEN WIE IN VORWEIHNACHTSZEIT Der Paket-Dienstleister DHL meldet nach einigen Wochen Corona-Krise steigende Paketzahlen. Man sehe nun "eine täglich steigende Zahl von Sendungen, deren Menge mittlerweile sehr spürbar über der des Vorjahres zu dieser Zeit liegt", sagte ein Post-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Über Ostern werde die Menge voraussichtlich weiter steigen. Post-&-Paket-Vorstand Tobias Meyer sprach von einem "sehr plötzlichen Anstieg auf nunmehr schon Vorweihnachtsniveau pro Tag". Es könne dadurch auch vereinzelt zu Verzögerungen kommen, etwa bei Abholungen. ARBEITSLOSIGKEIT IN DEN USA STEIGT DEUTLICH Die Arbeitslosenquote in den USA ist infolge der Corona-Krise stark angestiegen - von 3,5 Prozent im Februar auf 4,4 Prozent im März. Das teilte die US-Regierung mit. Die Zahl der Beschäftigten sank demnach um 700 000. Betroffen ist vor allem das Hotel- und Gastgewerbe, allein dort fielen 460 000 Stellen weg. Aufgrund einer verzögerten Erhebung der Statistik ist die jüngste Zuspitzung am US-Arbeitsmarkt in den Daten jedoch nicht voll widergegeben: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind seit Mitte März auf rund 10 Millionen in die Höhe geschnellt. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote daher eigentlich bereits bei 10 Prozent oder darüber liegen könnte. BUNDESLIGA FÄHRT TRAINING LANGSAM WIEDER HOCH Die Saison in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga ist zwar mindestens noch bis zum 30. April ausgesetzt, dennoch fahren viele Vereine ihre Vorbereitungen für den Wiederbeginn des Spielbetriebs langsam hoch. Im Oberhaus wurde am Freitag bei immerhin sieben Clubs schon wieder trainiert, nur elf Vereine ließen die Spieler noch zu Hause individuell an ihrer Fitness arbeiten. Am Sonntag endet die von der Deutschen Fußball Liga empfohlene Trainingspause. Pech hat Werder Bremen: Die Landesregierung lehnte den Antrag ab, ab dem kommenden Montag in Kleingruppen wieder auf zwei Plätzen trainieren zu dürfen. CORONA LÄHMT DREHARBEITEN ZUM JUBILÄUMS-"TATORT" Wegen der Corona-Pandemie liegen die Dreharbeiten für eine Reihe von "Tatort"-Krimis auf Eis. Betroffen ist auch der für dieses Jahr vorgesehene Jubiläums-Fall zum 50. Geburtstag der Reihe. Es ist eine Doppel-Episode der TV-Ermittler aus München und Dortmund. Der Dreh des zweiten Teils des Jubiläums-"Tatorts" mit dem Titel "In der Familie" ruhe aufgrund der aktuellen Beschränkungen bis auf Weiteres, teilte der Westdeutsche Rundfunk auf Anfrage mit. Der Bayerische Rundfunk verwies ergänzend auf "Pläne, wie die Sendeplanung zum Jubiläum noch gehalten werden könnte". Die Ausstrahlung war zu Beginn der Dreharbeiten für den Herbst 2020 angekündigt worden. AUFRUF ZUM "CORONA-RAVE" KOMMT TEUER ZU STEHEN Der Aufruf eines Mannes in Karlsruhe zu einem "Corona-Rave" wird teuer. Die Polizei kündigte am Freitag an, dem 29-Jährigen die Kosten des Polizeieinsatzes in Rechnung zu stellen. Der Mann hatte in der vergangenen Woche über ein soziales Netzwerk zu dem Treffen auf einem Skaterplatz eingeladen. Rund 20 Personen hätten ihre Teilnahme zugesagt. Die Polizei habe einen Hinweis erhalten, die Skaterbahn mit mehreren Beamten überwacht und die Feier verhindert. Dem Initiator werden nach der Gebührenverordnung jetzt mehrere Hundert Euro in Rechnung gestellt./sk/DP/fba
03.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Gewinner und Verlierer der Krise - Biotech top, Luftfahrt flop
FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Coronavirus-Pandemie setzt den Börsen weltweit enorm zu. Allein der deutsche Leitindex Dax ist seit der Eskalation der Krise am Rosenmontag (24. Februar) um etwa ein Drittel eingebrochen. Einige Unternehmen treffen die Folgen dabei besonders hart, wird ihnen dadurch doch mehr oder weniger die komplette Geschäftsgrundlage entzogen. Anderen Firmen spielt die Ausbreitung der lebensgefährlichen Krankheit dagegen in die Karten. Rund sechs Wochen nach Beginn des Corona-Crashs stechen einige Gewinner und Verlierer mit ihren Kursveränderungen besonders deutlich hervor (Entwicklung jeweils gemessen am Schlusskurs vom 21. Februar): BIONTECH (+70%): Das in den USA notierte Mainzer Biopharmaunternehmen betreibt mit einem chinesischen Partner die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die vom Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19. Der Kandidat mit der Bezeichnung BNT 162 soll Körperzellen dazu anregen, Wirkstoffe zur Abwehr des Virus zu erzeugen. Pharmaunternehmen, die wie die Mainzer mit ihrem mRNA-Ansatz für den Kampf gegen die Lungenerkrankung in Frage kommen, dürften bei den Anlegern weiter en vogue bleiben, schrieb Analyst Patrick Trucchio von der Berenberg Bank in einer jüngsten Studie. DRÄGERWERK (+50%): Der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik fertigt unter anderem Atemschutzmasken an und wurde deshalb an der Börse zuletzt immer wieder als Profiteur der Pandemie gehandelt. Für regelrechte "Kaufpanik" sorgte Mitte März ein Auftrag der Bundesregierung über 10 000 Beatmungsgeräte. Ende März kam dann noch ein Großauftrag der US-Regierung über die Lieferung von Atemschutzmasken hinzu. SHOP APOTHEKE (+35%): Die Onlineapotheke profitiert in der Corona-Krise von hohen Bestellungen und wurde vor dem Hintergrund zuletzt für das Gesamtjahr etwas zuversichtlicher. Schon Januar und Februar seien sehr stark gewesen, hieß es. Der Ausbruch des Coronavirus habe dann im März aber nochmal einen weiteren Wachstumsschub verursacht. Den Jahresumsatz erwartet das Unternehmen nun mindestens 20 Prozent über dem Vorjahr, vorher war ein Anstieg um rund 20 Prozent angepeilt. TEAMVIEWER (+28%) und ZOOM (+20%): Beide Unternehmen sind Software-Hersteller für Videokonferenzen. Dies nutzen in der aktuellen Coronavirus-Krise immer mehr Unternehmen, indem sie ihre Mitarbeiter von Zuhause aus arbeiten lassen, um eine Virus-Ansteckung zu vermeiden. Nach Einschätzung von DZ-Bank-Analyst Armin Kremser könne Teamviewer zurecht als einer der wenigen Gewinner der Corona-Krise bezeichnet werden. Aufgrund der mit der Pandemie verbundenen sozialen Distanzierung wachse weltweit die Erkenntnis, dass Fernkonnektivität ein Schlüssel zur Lösung vieler Probleme sein könne. Der Experte rechnet denn auch damit, dass das Unternehmen seinen Ausblick demnächst noch anheben könnte. Zumindest würde ihn das "nicht überraschen". MTU (-58%), AIRBUS (-61%), LUFTHANSA (-45%), FRAPORT (-45%): Besonders hart trifft der coronabedingte Shutdown bislang die Luftfahrtbranche. Beim Flughafenbetreiber Fraport kam das Passagieraufkommen Ende März mit einem Rückgang um 91 Prozent noch stärker zum Erliegen. Der totale Zusammenbruch des weltweiten Flugverkehrs habe die Airlines in Liquiditätsprobleme gebracht, die existenzbedrohend seien und Staatshilfen nötig machten, schrieb Berenberg-Analyst Andrew Gollan in einer Studie. Besonders deutlich wurden die Risiken durch neueste Kursziele des Citigroup-Experten Mark Manduca, der mit 50 Cent für die Lufthansa und einem Euro für Air-France-KLM für einen regelrechten Schock sorgte. Jeder Monat Shutdown koste die Lufthansa eine Milliarde Euro. TUI (-62%), CARNIVAL (-80%) : Auch Reisekonzerne wie den Reiseveranstalter Tui oder den Kreuzfahrtriesen Carnival trifft die Krise mit voller Wucht. Tui hat wegen der Corona-Pandemie sein Reisegeschäft sowie nahezu den gesamten Kreuzfahrt- und Hotelbetrieb eingestellt. In Deutschland soll der Konzern nun im Kampf gegen den Einbruch seines Geschäfts staatliche Hilfskredite über 1,8 Milliarden Euro bekommen. Kreuzfahrtschiffe hatten sich zuletzt mit an Bord aufgetretenen Infektionen mehrfach als großes Problem erwiesen, weil viele Passagiere dort auf engem Raum leben. DEUTSCHE EUROSHOP (-55%), H&M (-44%): Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben in vielen internationalen Ländern zur Schließung von Einzelhandelsgeschäften geführt. Davon ist zum Beispiel die Modekette H&M schwer betroffen, zum 31. März waren weltweit 3778 der 5065 Läden des Konzerns vorübergehend geschlossen. Aber auch der Einkaufszentren-Investor Deutsche Euroshop bekommt die Auflagen deutlich zu spüren. Dieser teilte zuletzt mit, erste Mieter würden Insolvenz anmelden. Außerdem hätten Mieter die Möglichkeit, die Zahlungen wegen der Pandemie auszusetzen./kro/ag/tih/he