Faktor-Zertifikat | 3,00 | Short | JOST Werke

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Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf JOST Werke hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf JOST Werke hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

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Nachrichten und Analysen

19.05.2020 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: JOST Werke AG (deutsch)
JOST Werke AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: JOST Werke AG JOST Werke AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 19.05.2020 / 14:30 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Stimmrechtsmitteilung 1. Angaben zum Emittenten Name: JOST Werke AG Straße, Hausnr.: Siemensstraße 2 PLZ: 63263 Ort: Neu-Isenburg Deutschland Legal Entity Identifier (LEI): 529900G977BSS7DATK68 2. Grund der Mitteilung X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte X Sonstiger Grund: freiwillige Konzernmitteilung aufgrund Schwellenberührung eines Tochterunternehmens 3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen Juristische Person: Allianz SE Registrierter Sitz, Staat: München, Deutschland 4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. Allianz Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft 5. Datum der Schwellenberührung: 14.05.2020 6. Gesamtstimmrechtsanteile Anteil Anteil Summe Anteile Gesamtzahl der Stimmrechte Instrumente (Summe 7.a. + Stimmrechte nach (Summe 7.a.) (Summe 7.b.1.+ 7.b.) § 41 WpHG 7.b.2.) neu 11,40 % 0,00 % 11,40 % 14900000 letzte 10,06 % 0,00 % 10,06 % / Mittei- lung 7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG) ISIN absolut in % direkt zugerechnet direkt zugerechnet (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) (§ 33 WpHG) (§ 34 WpHG) DE000JST4000 0 1698419 0,00 % 11,40 % Summe 1698419 11,40 % b.1. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG Art des Fälligkeit / Ausübungszeitraum Stimmrechte Stimmrech- Instruments Verfall / Laufzeit absolut te in % 0 0,00 % Summe 0 0,00 % b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG Art des Fällig- Ausübungs- Barausgleich oder Stimm- Stimm- Instru- keit / zeitraum / physische rechte rechte ments Verfall Laufzeit Abwicklung absolut in % 0 0,00 % Summe 0 0,00 % 8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden. X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen: Unternehmen Stimmrechte in Instrumente in Summe in %, %, wenn 3% oder %, wenn 5% oder wenn 5% oder höher höher höher Allianz SE % % % Allianz Deutschland AG % % % Allianz 7,99 % % 7,99 % Lebensversicherungs-Akti- engesellschaft - % % % Allianz SE % % % Allianz Deutschland AG % % % Allianz % % % Versicherungs-Aktienge- sellschaft - % % % Allianz SE % % % Allianz Deutschland AG % % % Allianz Private % % % KrankenversicherungsAkti- engesellschaft - % % % Allianz SE % % % Allianz Asset Management % % % GmbH Allianz Global Investors % % % GmbH 9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG (nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung: Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung: Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile % % % 10. Sonstige Informationen: Sämtliche in dieser Mitteilung enthaltenen Bestände werden von der Allianz Global Investors GmbH verwaltet. Die mitteilungspflichtigen Bestände der Allianz Global Investors GmbH ergeben sich aus der am 26.09.2019 veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung, die von der vorliegenden Stimmrechtsmitteilung unberührt bleibt. Datum 18.05.2020 --------------------------------------------------------------------------- 19.05.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: JOST Werke AG Siemensstraße 2 63263 Neu-Isenburg Deutschland Internet: www.jost-world.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1050481 19.05.2020 °
14.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke in roten Zahlen - Keine Dividende
NEU-ISENBURG (dpa-AFX) - Die Auswirkungen der Corona-Krise vermiesen dem Nutzfahrzeugzulieferer Jost Werke das Geschäft. Der Konzern rutschte im ersten Quartal wegen der Pandemie-Folgen und eines schlechteren Finanzergebnisses im Zusammenhang mit der Abwertung der schwedischen Krone und des britischen Pfunds tief in die roten Zahlen. Unter dem Strich stand in den drei Monaten bis März ein Verlust von 4,1 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 14,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Donnerstag im hessischen Neu-Isenburg mitteilte. Wegen der Virus-Folgen will der Konzern zudem die Dividendenzahlung aussetzen und darüber am 1. Juli auf der Hauptversammlung abstimmen lassen. Schon Ende März hatte Jost Werke angekündigt, die Angemessenheit des Dividendenvorschlags zu überdenken. Eigentlich sollten die Aktionäre 0,80 Euro je Anteilsschein erhalten, was schon deutlich weniger gewesen wäre als die 1,10 Euro aus dem Vorjahr. An der Börse kamen die Nachrichten schlecht an. Die Aktie lag am frühen Nachmittag mit rund sieben Prozent im Minus. Im laufenden Jahr haben die Papiere im Zuge des Corona-Crashs und der Marktturbulenzen bereits mehr als ein Drittel an Wert eingebüßt. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 4 Prozent auf 192 Millionen Euro fiel, brach das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um 40 Prozent auf 14,3 Millionen Euro ein. Die entsprechende Marge ging um 4,6 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent zurück. Jost geht davon aus, dass das zweite Quartal am stärksten von der Pandemie betroffen sein wird und rechnet mit einer Erholung erst ab dem dritten Quartal. Wegen der Corona-Krise hatte Jost bereits Ende März die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgezogen. Aufgrund der hohen Unsicherheiten in der Corona-Krise sei ein verlässlicher Ausblick weiter nicht möglich, hieß es nun. Schon im vergangenen Jahr hatte Jost Werke die sich zunehmend eintrübende Lkw-Konjunktur zu spüren bekommen und musste kurz vor dem Jahresende seine Prognose kappen. Konzernchef Joachim Dürr verwies darauf, dass der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im chinesischen Wuhan das Geschäft von Anfang an belastet habe. Dort ist das größte asiatische Produktionswerk von Jost Werke angesiedelt. Zwar habe die operative Entwicklung der Ålö-Gruppe, die seit dem 1. Februar 2020 zum Konzern gehört, die Schwäche der LKw- und Anhängermärkte teilweise ausgleichen können; doch auch sie habe unter den negativen Auswirkungen der Pandemie gelitten. Durch die Übernahme der schwedischen Ålö, einem Hersteller von landwirtschaftlichen Frontladern, will Jost im internationalen Geschäft mit Agrarmaschinen wachsen. Trotz der "Härte der aktuellen Krise" blickt Dürr zuversichtlich in die Zukunft. Im ersten Jahresviertel spürte Jost Werke die Pandemie-Folgen vor allem in der Region Asien, Pazifik und Afrika (APA). Besonders belastend wirkten sich laut Mitteilung die abrupten Werkschließungen in China aus, wo der Konzern die Mitarbeiter weiter voll bezahlen musste. Zudem musste der Nutzfahrzeugzulieferer Sonderfrachten in Kauf nehmen und kurzfristig auf neue, teurere Lieferanten ausweichen, um die Aufrechterhaltung der Lieferkette außerhalb Chinas zu gewährleisten, teilten die Neu-Isenburger weiter mit. Die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie führten zu einem nahezu vollständigen Umsatzverlust in China im Februar und März. Die starken Buschbrände in Australien Anfang 2020 belasteten die Umsatzentwicklung in der Region zusätzlich. Das gestiegene Ersatzteilgeschäft insbesondere in Europa und Nordamerika sowie die Ålö-Übernahme hätten die erheblichen Belastungen der Pandemie nur teilweise kompensieren können. Finanzchef Christian Terlinde unterstrich, dass die Sicherung und Verbesserung der Liquiditätslage des Konzerns momentan höchste Priorität habe. Weltweit seien bereits zahlreiche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Kostensenkung eingeleitet worden. Jost Werke ist laut eigenen Angaben ein weltweit führender Hersteller und Lieferant für die Nutzfahrzeugindustrie und stellt diverse Komponenten her. Der Konzern beschäftigt derzeit über 3500 Mitarbeiter in mehr als 20 Ländern auf fünf Kontinenten und ist seit Juli 2017 an der Frankfurter Börse notiert./eas/tav/fba
14.05.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: JOST Werke AG: JOST veröffentlicht Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 (deutsch)
JOST Werke AG: JOST veröffentlicht Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 ^ DGAP-News: JOST Werke AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung JOST Werke AG: JOST veröffentlicht Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 14.05.2020 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- JOST veröffentlicht Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 - Umsatz Q1 2020 bei 191,8 Mio. EUR (Q1 2019: 199,5 Mio. EUR) - Bereinigtes EBIT Q1 2020 beträgt 14,3 Mio. EUR (Q1 2019: 23,9 Mio. EUR) - Bereinigte EBIT-Marge sinkt auf 7,4 % aufgrund der negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie insbesondere in Asien (Q1 2019: 12,0 %) - Operativer Free Cashflow steigt signifikant auf 18,1 (Q1 2019: -0,7 Mio. EUR) - Übernahme von Ålö zum 31. Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen. Ålö hat bereits im Februar und März 2020 positiv zur Geschäftsentwicklung beigetragen. Neu-Isenburg, 14. Mai 2020. Die JOST Werke AG ("JOST"), einer der weltweit führenden Hersteller und Lieferanten von sicherheitsrelevanten Systemen für die Nutzfahrzeugindustrie, hat heute die Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 vorgestellt. Joachim Dürr, Vorstandsvorsitzender der JOST Werke AG, sagt: "Das 1. Quartal 2020 hat uns vor Herausforderungen gestellt. Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in Wuhan, China, wo unser größtes asiatisches Produktionswerk angesiedelt ist, belastete unser Geschäft von Anfang an. Die operative Entwicklung der Ålö-Gruppe, die seit dem 1. Februar 2020 zum JOST Konzern gehört, konnte die Schwäche der LKW- und Anhängermärkte teilweise ausgleichen, hat aber auch unter den negativen Auswirkungen der Pandemie gelitten. Die solide finanzielle Lage von JOST, die enge Kundenbindung und die Erfahrung unserer Mitarbeiter und Führungsmannschaft im Umgang mit zyklischen Abschwüngen lässt mich trotz der Härte der aktuellen Krise zuversichtlich in die Zukunft blicken." Die Coronavirus-Pandemie belastet operatives Ergebnis Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat die Geschäftsentwicklung von JOST im 1. Quartal 2020 stark beeinträchtigt. Besonders getroffen wurde die Region Asien, Pazifik und Afrika (APA), da die ersten Infektionsfälle mit dem neuen Virus in Wuhan, China, gemeldet wurden. Die erworbene Ålö-Gruppe trug positiv zur Geschäftsentwicklung bei und erwirtschaftete im Februar und März einen Umsatzbeitrag von 30,8 Mio. EUR, sodass der Konzernumsatz im 1. Quartal 2020 nur um 3,8 % auf 191,8 Mio. EUR zurückging (Q1 2019: 199,5 Mio. EUR). Der Umsatz ohne Ålö sank um 19,3 % auf 161,0 Mio. EUR. Darin enthalten sind positive Währungskurseffekte in Höhe von 0,3 %, die überwiegend aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro resultierten. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT belief sich im 1. Quartal 2020 auf 14,3 Mio. EUR (Q1 2019: 23,9 Mio. EUR). Die bereinigte EBIT-Marge sank auf 7,4 % (Q1 2019: 12,0 %). Besonders belastend wirkten sich die abrupten Werkschließungen in China, wo JOST die dortigen Mitarbeiter vollumfänglich weiter entlohnen musste. JOST musste darüber hinaus Sonderfrachten in Kauf nehmen und kurzfristig neue Lieferanten finden, die nur zu höheren Kosten liefern konnten, um die Aufrechterhaltung der Lieferkette außerhalb Chinas zu gewährleisten. Das gestiegene Ersatzteilgeschäft insbesondere in Europa und Nordamerika und die Übernahme von Ålö konnten die erheblichen Belastungen der Pandemie nur teilweise ausgleichen. In Europa sank der Umsatz im 1. Quartal 2020 um 0,5 % auf 122,8 Mio. EUR (Q1 2019: 123,4 Mio. EUR). Ålö erwirtschaftete einen positiven Umsatzbeitrag von 18,9 % bzw. 23,3 Mio. EUR. Ohne Effekte aus der Übernahme sank der organische Umsatz in Europa um 19,4 % auf 99,5 Mio. EUR. Der erwartete Nachfragerückgang des europäischen LKW-Markts wurde durch die Werksschließungen der LKW-Hersteller Ende März infolge der Coronavirus-Pandemie noch zusätzlich verstärkt. Das bereinigte EBIT sank in Europa auf 10,1 Mio. EUR (Q1 2019: 14,9 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 8,2 % (Q1 2019: 12,0 %). In Nordamerika konnte JOST durch die Übernahme von Ålö erneut ein Wachstum verzeichnen. Der Umsatz stieg im 1. Quartal 2020 um 11,3 % auf 44,9 Mio. EUR (Q1 2019: 40,4 Mio. EUR). Der positive Effekt aus der Übernahme belief sich dabei auf 17,6 % bzw. 7,1 Mio. EUR. Der akquisitionsbereinigte Umsatz sank lediglich um 6,3 % auf 37,8 Mio. EUR und entwickelte sich deutlich besser als der Markt von LKW und Anhängern. JOST konnte in dieser Region von den gewonnenen Marktanteilen profitieren, die zu einem starken Anstieg des Ersatzteilgeschäfts geführt haben. Insgesamt war das bereinigte EBIT von JOST in Nordamerika mit 3,3 Mio. EUR stabil gegenüber dem Vorjahr (Q1 2019: 3,3 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 7,3 % (Q1 2019: 8,1 %). Die pandemiebedingten Werkschließungen in China verursachten zusätzliche Kosten, die das Ergebnis schmälerten. Ålö Nordamerika war davon besonders betroffen, da ihr Werk in Ningbo, China, überwiegend Produkte für den nordamerikanischen Markt herstellt. Unser Geschäft in Asien, Pazifik und Afrika (APA) war im 1. Quartal 2020 am stärksten von den negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen. JOST musste das chinesische Produktionswerk in Wuhan, in der Hubei-Provinz, von Ende Januar bis Mitte März 2020 schließen. Die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie führten zu einem nahezu vollständigen Umsatzverlust in China im Februar und März. Die starken Buschbrände in Australien Anfang 2020 belasteten die Umsatzentwicklung in der Region zusätzlich. Entsprechend sank der APA-Umsatz im 1. Quartal 2020 um 32,6 % auf 24,1 Mio. EUR (Q1 2019: 35,7 Mio. EUR). Der Beitrag von Ålö zum regionalen Umsatz war mit 1,2 % bzw. 0,4 Mio. EUR nahezu vernachlässigbar. Das bereinigte EBIT in APA wurde durch die Werksschließung in Wuhan stark belastet. Trotz der Schließung blieben die Personalkosten unverändert hoch, denn während der Quarantäne mussten die Gehälter aller Mitarbeiter vollständig weitergezahlt werden. Außerdem entstanden zusätzliche Logistikkosten, um die Kunden außerhalb Chinas weiter bedienen zu können. In Indien und Südafrika musste JOST ebenfalls Ende März die Produktionswerke aufgrund der behördlich angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schließen. Trotz dieser Schwierigkeiten erzielte JOST ein positives operativen operatives Ergebnis in der Region. Das bereinigte EBIT von JOST in APA belief sich im 1. Quartal 2020 auf 0,3 Mio. EUR (Q1 2019: 4,9 Mio. EUR) und die bereinigte EBIT-Marge sank auf 1,1 % (Q1 2019: 13,8 %). Ergebnis nach Steuern Über das gesunkene operative Ergebnis infolge der Auswirkungen der Pandemie hinaus haben die gestiegenen Finanzaufwendungen das Ergebnis nach Steuern negativ beeinfluss. Das Finanzergebnis reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Mio. EUR auf -6,8 Mio. EUR (Q1 2019: -0,8 Mio. EUR). Hauptgrund der negativen Entwicklung waren nichtrealisierten Währungsverluste aus der Bewertung von Fremdwährungsdarlehen in Höhe von 5,5 Mio. EUR. Dieser nicht-liquiditätswirksame Effekt ist maßgeblich durch die Abwertung der schwedischen Krone und des britischen Pfunds gegenüber dem Euro zum Stichtag 31. März 2020 entstanden. Der Anstieg der Zinsaufwendungen aufgrund der Übernahme von Ålö belief sich lediglich auf 0,3 Mio. EUR und belastete das Finanzergebnis kaum. Der gesamte Zinsaufwand betrug im 1. Quartal -1,4 Mio. EUR (Q1 2019: -0,9 Mio. EUR). Demzufolge reduzierte sich das bereinigte Ergebnis nach Steuern im 1. Quartal 2020 auf 5,4 Mio. EUR (Q1 2019: 16,1 Mio. EUR) und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,36 EUR (Q1 2019: 1,08 EUR). Die Konsolidierung von Ålö verändert Vermögens- und Finanzstruktur Um die Übernahme von Ålö zu finanzieren, hat JOST im 1. Quartal 2020 ein Darlehen über 120,0 Mio. EUR mit einer Laufzeit von fünf Jahren in Anspruch genommen. Zusätzlich zu den eigenen liquiden Mitteln hat JOST rund 90 Mio. EUR aus einer verfügbaren revolvierenden Kreditlinie eingesetzt, um den restlichen Teil des Erwerbs zu finanzieren. Der damit verbundene Anstieg der kurzfristigen und langfristigen Schulden führte zu einer Reduktion der Eigenkapitalquote zum 31. März 2020 auf 26,9 % (31. Dezember 2019: 41,2 %). Zum 31. März 2020 betrugen die liquiden Mittel 102,8 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 104,8 Mio. EUR) und blieben trotz des Einsatzes von rund 50 Mio. EUR für die Übernahme von Ålö gegenüber dem 31. Dezember 2019 nahezu unverändert. Zusätzliche 20 Mio. EUR, die aus der revolvierenden Kreditfazilität gezogen wurden, trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Nettoverschuldung stieg jedoch aufgrund der Übernahme auf 278,2 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 46,3 Mio. EUR). Entsprechend stieg das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und bereinigtem EBITDA der letzten zwölf Monate zum 31. März 2020 auf 2,45x (31. Dezember 2019: 0,46x). Der Free Cashflow (operativer Cashflow minus Investitionen) verbesserte sich signifikant um 18,8 Mio. EUR auf 18,1 Mio. EUR (Q1 2019: -0,7 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf Verbesserungen im Working Capital zurückzuführen. Obwohl das absolute Working Capital durch den Erstkonsolidierungseffekt von Ålö gegenüber dem 1. Quartal 2019 um 6,7 % auf 176,9 Mio. EUR (Q1 2019: 165,8 Mio. EUR) gestiegen ist, konnte JOST durch ein striktes Working Capital-Management eine weitere Verbesserung des Verhältnisses von Working Capital zum Umsatz erzielen. Es reduzierte sich im 1. Quartal 2020 auf 20,0 % (Q1 2019: 21,7 %). "Zum aktuellen Zeitpunkt hat das aktive Liquiditätsmanagement höchste Priorität für uns. Wir werden weiterhin intensiv auf unser Working Capital achten, um die Liquiditätslage des Konzerns kontinuierlich zu verbessern," sagt Christian Terlinde, Finanzvorstand der JOST Werke AG. "Weltweit haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und Kostensenkung auf den Weg gebracht, die uns sicher durch Krise tragen werden. Gleichzeitig arbeiten wir nach wie vor fokussiert daran, Ålö so schnell wie möglich in unseren Konzern zu integrieren, um die identifizierten Kostensynergien zu heben und vom noch robusten Agrarmarkt besser zu profitieren." Ausblick Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Pandemie, der damit einhergehenden Krisenmaßnahmen und deren einschneidenden Auswirkungen auf die Wirtschaft ist eine zuverlässige Abschätzung über den Verlauf der Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht möglich. JOST erwartet aktuell, dass das 2. Quartal 2020 am stärksten von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie betroffen sein wird und sowohl deutlich unter dem Vorjahr als auch unter dem 1. Quartal 2020 liegen wird. Eine wirtschaftliche Erholung ist derzeit erst ab dem 3. Quartal 2020 zu erwarten. Vor dem Hintergrund der rapiden Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, im Jahr 2020 keine Dividende auszuschütten. Der Aufsichtsrat schließt sich dem neuen Vorschlag des Vorstands hinsichtlich der Ergebnisverwendung an. Die Hauptversammlung soll am 1. Juli 2020 über diesen Vorschlag abstimmen. Aufgrund der hohen Dynamik der aktuellen Situation und der geringen Visibilität über die Dauer und Härte der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung in den unterschiedlichen Ländern ist es noch nicht möglich, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf JOST verlässlich zu beziffern. Der Vorstand wird eine genauere Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2020 abgeben, sobald es hinreichend sichere Erkenntnisse über den erwarteten Verlauf des Geschäftsjahres gibt. Der Zwischenbericht für das 1. Quartal 2020 steht unter http://ir.jost-world.com/zwischenberichte zur Verfügung stehen. Anlässlich der Veröffentlichung wird eine Telefonkonferenz am 14. Mai 2020 um 10:00 Uhr CEST stattfinden. Die Übertragung kann über das Internet verfolgt werden. Nach der Konferenz steht die Aufzeichnung auf der Webseite von JOST zur Verfügung ( http://ir.jost-world.com). Über JOST: JOST ist ein weltweit führender Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten Systemen für die Nutzfahrzeugindustrie mit den Kernmarken JOST, ROCKINGER, TRIDEC, Edbro und Quicke. Die international marktführende Position von JOST wird durch die starken Marken, die langfristigen, durch das globale Vertriebsnetz bedienten Kundenbeziehungen und durch das effiziente, wenig anlagenintensive Geschäftsmodell untermauert. Mit Vertriebs- und Fertigungsstätten in mehr als 20 Ländern auf fünf Kontinenten hat JOST direkten Zugang zu allen großen Herstellern von Trucks, Trailern und landwirtschaftlichen Traktoren weltweit sowie zu allen relevanten Endkunden in der Nutzfahrzeugindustrie. JOST beschäftigt weltweit derzeit über 3.500 Mitarbeiter und ist seit 20. Juli 2017 an der Frankfurter Börse notiert. Weitere Informationen über JOST finden Sie hier: www.jost-world.com Kontakt: JOST Werke AG Romy Acosta Head of Investor Relations T: +49 (0)6102 295-379 romy.acosta@jost-world.com --------------------------------------------------------------------------- 14.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: JOST Werke AG Siemensstraße 2 63263 Neu-Isenburg Deutschland Telefon: +49 6102 2950 Fax: +49 (0)6102 295-298 E-Mail: ir@jost-world.com Internet: www.jost-world.com ISIN: DE000JST4000 WKN: JST400 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1044653 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1044653 14.05.2020 °