Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Siemens Gamesa Renewable Energy

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  • WKN: MC5JQE
  • ISIN: DE000MC5JQE9
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,277727, Basispreis 18,654 EUR, Reset Barriere 17,91 EUR

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Basiswert

15,35 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Siemens Gamesa Renewable Energy hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Siemens Gamesa Renewable Energy hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

03.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutlich mehr Windparks auf See geplant - Kritik von Naturschützern
BERLIN (dpa-AFX) - Mit zusätzlichen Windparks in Nord- und Ostsee will die Bundesregierung die Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Das Kabinett brachte dafür am Mittwoch eine gesetzliche Grundlage auf den Weg. Die bisherige Zielmarke von 15 Gigawatt soll bis 2030 auf 20 Gigawatt Leistung angehoben werden, bis 2040 auf 40 Gigawatt. Umweltverbände warnten, der Meeresschutz dürfe nicht auf der Strecke bleiben. Das neue Ziel von 20 Gigawatt bis 2030 hatte die schwarz-rote Koalition in ihrem im vergangenen Herbst beschlossenen Klimaschutzprogramm vereinbart. Die Umsetzung zog sich jedoch zuletzt hin. Die vom Kabinett beschlossene Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes soll den Ausbau nun gesetzlich verankern. Ende 2019 waren knapp 1500 Windräder mit einer Gesamtkapazität von 7,5 Gigawatt auf der deutschen Nord- und Ostsee installiert. Im laufenden Jahr werden nach Angaben von Verbänden nur wenige Anlagen neu ans Netz kommen, weil keine größeren neuen Projekte mehr begonnen wurden. Die Industrie beklagte eine Ausbaulücke. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach nun mit Blick auf den Gesetzentwurf von einem Meilenstein für die Offshore-Windenergie in Deutschland. Mit 20 Gigawatt werde die Offshore-Windenergie ganz wesentlich dazu beitragen, dass im Jahr 2030 ein Anteil der erneuerbarer Energien von 65 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht werde - bisher liegt dieser bei mehr als 40 Prozent. Das neue Ziel für 2040 solle allen Akteuren eine langfristige Planung ermöglichen und der Offshore-Windenergie einen verlässlichen Rahmen bieten, so Altmaier. "Das bietet große wirtschaftliche Chancen und sichert in den Küstenländern und im Binnenland Wertschöpfung und Beschäftigung." Um die Ziele zu erreichen, sollten etwa Verwaltungsverfahren gestrafft und beschleunigt werden. Verbesserungen sind laut Entwurf auch bei der Ausschreibung von Flächen geplant. Der Bund und die Küstenländer sowie die Übertragungsnetzbetreiber hatten vor kurzem eine Vereinbarung zum Ausbau der Windkraft auf See geschlossen. Demnach soll sichergestellt werden, dass erforderliche Planungs- und Genehmigungsschritte sowie der Bau von Anbindungsleitungen und der Offshore-Windparks Hand in Hand gehen. Damit der auf See erzeugte Strom zu Verbrauchszentren kommt, müssen neue Leitungen gebaut werden. Massive Kritik am Gesetzentwurf kam von Umweltverbänden. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger erklärte, die nun geplante Festschreibung eines Ausbauziels von 40 Gigawatt bis 2040 sei ein Schnellschuss und wäre ein falsches Signal der Bundesregierung. "Ein solcher Ausbau wäre nicht naturverträglich umsetzbar und wäre nicht vereinbar mit dem Naturschutzrecht." Die Leiterin des WWF-Meeresschutzzentrums in Hamburg, Heike Vesper, kritisierte, bei einem Ausbau auf 40 Gigawatt bis 2040 drohten mehr als 50 Prozent der Fläche für bedrohte und geschützte Vogelarten verloren zu gehen. Wirtschaftsverbände begrüßten die Anhebung der Ausbauziele, forderten aber Nachbesserungen bei den Verfahren zur Ausschreibung von Windparks. Der Energieverband BDEW etwa lehnte die geplante Einführung einer sogenannten zweiten Gebotsrunde ab. Damit würden Risiken für Investoren erhöht und in der Folge die volkswirtschaftlichen Kosten der Offshore-Windenergie steigen. Auch die IG Metall hatte sich für höhere Ausbauziele stark gemacht. "Auf diese Entscheidung haben wir viel zu lange gewartet", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste. "Nur mit einem stärkeren Ausbau der Windkraft lassen sich die Klimaschutzziele erreichen sowie Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Deutschland sichern." Durch mangelnde politische Unterstützung habe die Windindustrie in den vergangenen Jahren erheblich an Substanz verloren. Eine zentrale Rolle bei der Energiewende - also dem Umbau weg von fossilen Energien hin zu erneuerbaren - spielt auch die Windkraft an Land. Diese war ins Stocken geraten, weil es lange Genehmigungsverfahren und viele Klagen gibt. Mitte Mai gab es in der schwarz-roten Koalition nach langem Streit aber eine Einigung. So soll es den Ländern überlassen werden, ob sie einen Mindestabstand von 1000 Metern von Windrädern zu Wohnhäusern anwenden. Die Branche verspricht sich durch die nationalen und die EU-Programme nach der Corona-Krise einen erheblichen Aufschwung, weil die Milliardenbeträge auch unter ökologischen Aspekten vergeben werden sollen. Schon 2027 werde Windstrom der wichtigste Energieträger in Europa, sagte Giles Dickson, Vorstandschef von WindEurope, bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Hamburger Windmesse im Dezember./hoe/DP/mis
03.06.2020 Quelle: dpa
Bundesregierung legt Grundlage für Ausbau der Windkraft auf See
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will die Grundlage für einen stärkeren Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee schaffen. Das Kabinett will dazu am Mittwoch einen Entwurf für Gesetzesänderungen beschließen. Geplant ist, das Ausbauziel von 15 Gigawatt auf 20 Gigawatt Leistung bis 2030 anzuheben. Das hatte die Koalition in ihrem Klimaschutzprogramm vereinbart. Bis 2040 sind 40 Gigawatt geplant, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht. Dieser lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Das Langfristziel solle eine langfristige Planung ermöglichen und einen verlässlichen Ausbau der Windenergie auf See sichern. Diese spielt eine wichtige Rolle beim Ökostrom-Ausbau. Um die neuen Ziele zu erreichen, sind Verbesserungen geplant, etwa bei der Ausschreibung von Flächen sowie bei Zulassungsverfahren. Die Nutzung des auf See erzeugten Stroms erfordere die rechtzeitige Fertigstellung der zur Weiterleitung des Stroms erforderlichen Infrastruktur, heißt es. In einem Brief von Unternehmen an Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kritisieren diese das geplante sogenannte Auktionsdesign. In dem der dpa vorliegenden Schreiben wird davor gewarnt, dass sogenannte Stromgestehungskosten unnötig steigen könnten. Dies sei ein grundlegend falsches Signal. Es gehe um die Versorgung der Industrie mit international wettbewerbsfähigem Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bund und Küstenländer sowie Übertragungsnetzbetreiber hatten vor kurzem eine Vereinbarung zum Ausbau der Windkraft auf See geschlossen. Demnach soll sichergestellt werden, dass erforderliche Planungs- und Genehmigungsschritte sowie der Bau von Anbindungsleitungen und der Offshore-Windparks Hand in Hand gehen. Wie es im Entwurf des Wirtschaftsministeriums heißt, soll die Nutzung der Windenergie auf See unter Berücksichtigung des Naturschutzes, der Schifffahrt und der Offshore-Anbindungsleitungen ausgebaut werden. Die Umsetzung der Ziele stelle alle Beteiligten aber auch vor große Herausforderungen. Die verschiedenen Prozesse müssten gut miteinander verzahnt, die Arbeiten eng aufeinander abgestimmt werden./hoe/DP/zb