Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Chevron

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  • WKN: MC5G1T
  • ISIN: DE000MC5G1T2
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- USD

- 08.04.2020 22:26:10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Chevron hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
14.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 93,38 USD
  • 97,12 USD
  • 0,42
  • 92,31 USD
  • 96,00 USD
  • 0,42

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Erholungsrally beim Ölpreis beflügelt auch US-Ölaktien
(neu: Schlusskurse, Saudi-Arabien will Dringlichkeitstreffen) NEW YORK (dpa-AFX) - Eine Erholungsrally bei den Ölpreisen hat am Donnerstag zahlreiche US-Ölaktien mächtig ins Plus gehievt. In den großen Indizes versammelten sich die Branchenwerte unter den Anführern einer marktbreiten Erholung, nachdem der jüngste Preisverfall am Ölmarkt wegen Aussagen von US-Präsident Donald Trump mit einer deutlichen Gegenreaktion gestoppt wurde. Chevron und ExxonMobil schossen an der Dow-Spitze um 11,03 beziehungsweise 7,65 Prozent hoch. Im S&P rückten die Papiere von ConocoPhillips um gut 14 Prozent und jene von Occidental Petroleum sogar um knapp 19 Prozent vor. Papiere des Industriedienstleisters Schlumberger sprangen dort außerdem um 10 Prozent hoch. Als Treiber beim Ölpreis und damit auch den Sektorwerten fungierte zunächst, dass China nach Angaben von Insidern seine Pläne zur Aufstockung der staatlichen Ölreserven weiter vorantreibt. Richtig beflügelt wurde der Ölmarkt dann aber von einer Äußerung des US-Präsidenten Donald Trump, wonach dieser sich Hoffnung auf Förderkürzungen durch Saudi-Arabien und Russland macht. Trump teilte am Donnerstag unter Berufung auf ein Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit, er "erwarte und hoffe", dass Russland und Saudi-Arabien ihre Produktion um zehn oder möglicherweise sogar 15 Millionen Barrel kürzen könnten. Kremlsprecher Dmitri Peskow wies diese Darstellung jedoch umgehend zurück. Bisher sei kein Gespräch mit dem saudischen Kronprinzen geplant, sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax. Es blieb auch unklar, ob es sich bei den Angaben von Trump um ein tägliches Volumen handelt, aber die Aussage reichte, um beim Rohöl eine Erholungsrally in Gang zu setzen, die infolge des russischen Dementis aber auch wieder abflachte. Am Markt hieß es, wenn täglich zehn Millionen Barrel vom Markt genommen würden, entspreche dies etwa zehn Prozent der weltweiten Ölnachfrage zu Normalzeiten noch vor dem Coronavirus. Einem Experten zufolge ist dies aber wohl immer noch nicht ausreichend, um eine vollständige Entlastung herbeizuführen. Eine Nachricht gab es derweil auch noch aus Saudi-Arabien. Das Ölförderland rief zu einem Dringlichkeitstreffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verbündeten Ländern wie Russland auf. Ziel sei, die "erwünschte Balance der Ölmärkte mit einer fairen Vereinbarung" wiederherzustellen, teilte Saudi-Arabien der Nachrichtenagentur SPA zufolge mit./tih/he
02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Erholungsrally beim Ölpreis beflügelt auch US-Ölaktien
NEW YORK (dpa-AFX) - Eine Erholungsrally bei den Ölpreisen hat am Donnerstag zahlreiche US-Ölaktien mächtig ins Plus gehievt. In den großen Indizes versammelten sich die Branchenwerte unter den Anführern einer marktbreiten Erholung, nachdem der jüngste Verfall bei den Preisen für das "schwarze Gold" mit einer deutlichen Gegenreaktion gestoppt wurde. Chevron und ExxonMobil kletterten im Dow in der Spitze jeweils prozentual zweistellig, zuletzt betrug das Plus dann noch 8,8 und 6,9 Prozent. Im S&P rückten die Papiere von ConocoPhillips um 11 Prozent und jene von Occidental Petroleum sogar um 16 Prozent vor. Papiere des Industriedienstleisters Schlumberger sprangen dort außerdem um 11 Prozent hoch. Als Treiber beim Ölpreis und damit auch den Sektorwerten fungierte zunächst, dass China nach Angaben von Insidern seine Pläne zur Aufstockung der staatlichen Ölreserven weiter vorantreibt. Richtig beflügelt wurde der Ölmarkt dann aber von einer Äußerung des US-Präsidenten Donald Trump, wonach dieser sich Hoffnung auf Förderkürzungen durch Saudi-Arabien und Russland macht. Trump schrieb, er habe mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen. Er erwarte und hoffe, dass Russland und Saudi-Arabien die Ölproduktion um 10 oder sogar möglicherweise 15 Millionen Barrel senken würden. Der Kronprinz habe zuvor mit Russlands Präsident Wladimir Putin gesprochen. Kremlsprecher Dmitri Peskow wies diese Darstellung jedoch umgehend zurück. Es blieb auch unklar, ob es sich bei den Angaben um ein tägliches Volumen handelt, aber die Aussage reichte, um beim Rohöl eine Erholungsrally in Gang zu setzen, die allerdings auch wieder abflachte. Am Markt hieß es, wenn täglich 10 Millionen Barrel vom Markt genommen werden, entspreche dies etwa 10 Prozent der weltweiten Ölnachfrage zu Normalzeiten noch vor dem Coronavirus. Einem Experten zufolge ist dies aber wohl immer noch nicht ausreichend, um eine vollständige Entlastung herbeizuführen./tih
24.03.2020 Quelle: dpa
VIRUS: Ölkonzern Chevron kappt Förderung und Investitionen
SAN RAMON (dpa-AFX) - Der US-Ölkonzern Chevron streicht im Zuge der Corona-Krise und der fallenden Ölpreise seine Förderpläne und Investitionen zusammen. Auch der Rückkauf eigener Aktien werde vorerst gestoppt, teilte der Konkurrent des Ölriesen ExxonMobil am Dienstag im kalifornischen San Ramon mit. Statt 20 Milliarden US-Dollar (18,6 Mrd Euro) will Chevron in diesem Jahr nur noch 16 Milliarden Dollar in sein Geschäft investieren. Die Produktion im texanischen Permbecken soll 20 Prozent geringer ausfallen als zuletzt geplant. Zudem gibt der Konzern voraussichtlich deutlich weniger Geld an seine Anteilseigner zurück. Das jährliche Aktienrückkaufprogramm von 5 Milliarden Dollar wurde den Angaben zufolge ausgesetzt. Seit dem Jahreswechsel habe Chevron für 1,75 Milliarden Dollar eigene Anteile vom Markt zurückerworben. Die Dividenden sollen dennoch weiter fließen. Im vorbörslichen US-Handel legte die Cheron-Aktie um rund sieben Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel hat sie jedoch schon mehr als die Hälfte ihres Werts verloren. Im ersten Quartal strich der Konzern mehr als eine halbe Milliarde Dollar aus dem Verkauf seines Anteils am Fördergebiet Malampaya auf den Philippinen ein. Im April soll der Verkauf von Förderrechten in Aserbaidschan und einem Anteil an einer Pipeline weiteres Geld einbringen. Auch das Sparprogramm geht weiter. Bis Ende des Jahres will das Management die Betriebskosten um mehr als eine Milliarde Dollar senken./stw/mis
25.02.2020 Quelle: dpa
Norwegischer Ölkonzern Equinor gibt Australien-Pläne nach Umweltprotesten auf
CANBERRA (dpa-AFX) - Der staatliche norwegische Ölkonzern Equinor gibt nach Protesten von Umweltschützern umstrittene Offshore-Förderpläne vor der Südküste Australiens auf. Damit ist der Staatskonzern bereits der dritte Ölriese - nach BP und Chevron -, der binnen weniger Jahre davon absieht, in dem Gebiet nach Öl zu bohren. Equinor begründete seine Entscheidung am Dienstag, das Potenzial des Projektes sei "kommerziell nicht wettbewerbsfähig". Nach jahrelangen juristischen Auseinandersetzungen und mehreren Umweltstudien war erst im Dezember eine an Auflagen gebundene Genehmigung erteilt worden. Das für die Bohrungen vorgesehene Gebiet, die Große Australische Bucht, ist für ihre Artenvielfalt bekannt und gilt auch als Brutstätte für Wale. Umweltschützer sowie Politiker, die das Vorhaben des norwegischen Ölriesen als Bedrohung für die Tierwelt und für das Klima betrachtet und vor möglichen Ölkatastrophen gewarnt hatten, begrüßten den Rückzug Equinors. Australiens Greenpeace-Chef David Ritter sprach von einem "Sieg für die Umwelt" und forderte, Bohrungen in dem Gebiet gänzlich zu verbieten. Australiens Minister für Ressourcen und Wasser, Keith Pitt, zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung und ermutigte andere Konzerne, dort Öl- und Gasfelder zu erkunden. "Die Regierung aus Liberalen und Nationalen setzt sich weiter dafür ein, die sichere Erschließung von Australiens Offshore-Erdölressourcen zu fördern", teilte er mit. Unternehmen wie Santos (Australien) und Murphy Oil (USA) planen weiterhin Bohrungen. Die Studie einer Beratungsfirma von 2018 war zu dem Schluss gekommen, dass Ölbohrungen in der Großen Australischen Bucht rund 2000 Arbeitsplätze schaffen und umgerechnet etwa 4,3 Milliarden Euro an jährlichen Steuereinnahmen generieren könnten. Öl ist ein fossiler Brennträger, bei dessen Verbrauch klimaschädliche Gase ausgestoßen werden, die zur Erderwärmung beitragen./sub/DP/men