Discount-Zertifikat | adidas | 265,00 | 18.06.21

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  • WKN: MC5DMA
  • ISIN: DE000MC5DMA9
  • Discount-Zertifikat

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188,32 EUR

02.04.2020 14:58:22

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Basiswert

196,05 EUR

+0,38 % 02.04.2020 14:58:29

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf adidas, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Adidas entschuldigt sich und zahlt jetzt doch Miete
HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen. "Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden", heißt es in einem offenen Brief, den Adidas am Mittwoch veröffentlichte. "Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von adidas enttäuscht." Adidas hatte im Zuge der Corona-Krise angekündigt, die Miete für die geschlossenen Läden in Europa ab April nicht mehr zu bezahlen. Man sei in Gesprächen mit den Vermietern. Daraufhin hatte es zum Teil harsche Kritik aus allen Teilen der Gesellschaft gehagelt - von Vermieterorganisationen über politische Parteien bis hin zu Privatleuten. Im Internet gab es Boykott-Aufrufe gegen das Unternehmen. Auch die Modekette Hennes & Mauritz und der Schuhhändler Deichmann hatten erklärt, die Mietzahlungen einstellen zu wollen. "Wir haben einen Fehler gemacht und damit viel Vertrauen verspielt. Es wird dauern, Ihr Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Aber wir werden alles dafür tun", wird in dem Brief beteuert, der am Donnerstag als Anzeige in ausgewählten Medien erscheinen soll. "Deshalb möchten wir uns bei Ihnen in aller Form entschuldigen. Wir haben unseren Vermieter(innen) die Miete für April bezahlt. Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit Adidas verknüpft und sollen es auch bleiben", heißt es in dem Brief weiter. Das Geschäft von Adidas sei in der Corona-Krise eingebrochen. "Fast auf der gesamten Welt findet kein normales Geschäft mehr statt. Die Läden sind zu. Das hält selbst ein gesundes Unternehmen wie adidas nicht lange aus", heißt es in dem Brief weiter. Das Unternehmen hatte 2019 nach Angaben von Vorstandschef Kasper Rorsted ein Rekordjahr hingelegt. Bei einem Umsatz von 23,6 Milliarden Euro machte Adidas einen Gewinn von fast zwei Milliarden Euro. Adidas müsse harte Einschnitte machen, auch um die 60 000 Arbeitsplätze des Unternehmens zu sichern, hieß es weiter. Mit den Betriebsräten sei Kurzarbeit vereinbart worden, Führungskräfte übten vorübergehenden Gehaltsverzicht, ein Programm zum Aktienrückkauf sei gestoppt worden. Gleichzeitig versuchte das Unternehmen, auch in der Krise anderen zu helfen. So würden der Solidarity Response Fund der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Hilfsorganisationen in Deutschland unterstützt. In China habe Adidas medizinische Güter für Mediziner und Pflegepersonal bereitgestellt. Adidas-Partner produzierten auf Adidas-Kosten Gesichtsschutz und Masken für das Gesundheitswesen./dm/DP/nas
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Mieter-Kündigungsschutz wegen Corona
BERLIN (dpa-AFX) - Der CDU-Wirtschaftsrat hat den im Corona-Hilfspaket vereinbarten zeitweiligen Kündigungsschutz für Mieter kritisiert - und stößt damit bei SPD und Gewerkschaften auf deutliche Kritik. Das sogenannte Mietmoratorium für diejenigen, die wegen der Corona-Pandemie ihre Miete nicht bezahlen können, sei "eine grundfalsche Weichenstellung", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, der Deutschen Presse-Agentur. Steiger fügte hinzu: "Das Gesetz, das von pauschaler Vermieter-Feindlichkeit getragen ist, infiziert eine weitere Branche mit Krisensymptomen und beschädigt die Altersvorsorge von vielen Einzelvermietern." Nach den Vorgaben der Bundesregierung darf Mietern in den nächsten drei Monaten nicht gekündigt werden, wenn sie wegen der Corona-Krise die Miete nicht zahlen können. Die Verpflichtung zur Zahlung der Miete bleibt aber im Grundsatz bestehen. Steiger sagte nun, zuerst lege das Bundesjustizministerium "überhastet ein undurchdachtes Gesetz vor, dann kritisiert die Ministerin selbst dessen Anwendung durch Mieter in der Wirtschaft auf unsachliche Weise". Er halte auch "absolut nichts von ausgesetzten Mietzahlungen durch einige Unternehmen". Das bringe einerseits recht wenig, weil die Unternehmen die Mietzahlungen in den Bilanzen ohnehin als offene Schuld ausweisen müssten, es beschädige aber das Vertrauensverhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Für Empörung hatten die Ankündigungen unter anderem von Adidas, Deichmann und Hennes & Mauritz gesorgt, die Mietzahlungen für ihre wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Filialen vorläufig auszusetzen. Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) nannte es unanständig und inakzeptabel, "wenn jetzt finanzstarke Unternehmen einfach ihre Mieten nicht mehr zahlen". Die Corona-Hilfsgesetze böten dafür keine Grundlage. Auch Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann kritisierte den befristeten Kündigungsschutz. Die Möglichkeit, vertragliche Leistungen wegen der Krise zu verweigern, "führt zu Unfrieden zwischen Vertragspartnern und verlagert Zahlungsschwierigkeiten einfach weiter", sagte der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Die Vermieter hätten auch Ausgaben. Er forderte, dass der Staat Personen mit Zahlungsproblemen mit Geld helfen solle. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sören Bartol hielt dem entgegen: "Unsoziale Grundauffassungen entlarven sich besonders in der Krise." Menschen in Not zu helfen und vor dem Verlust ihrer Wohnung zu schützen, sei "gerade jetzt besonders wichtig, wo wir alle bitten, möglichst daheim zu bleiben". Es gehe hier auch nicht um den Erlass der Miete, sondern um eine Stundung. "In meinen Augen bedeutet Solidarität, dass auch Vermieter einen Beitrag in der Krise leisten müssen." Das DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell argumentierte: "Viele wissen nicht, wie es nach der Krise weitergehen soll. Aber das interessiert Herrn Linnemann und seinen Wirtschaftsrat nicht die Bohne." Statt mit dafür Sorge zu tragen, das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent aufzustocken und die Menschen abzusichern, "will der CDU-Wirtschaftsrat sie jetzt auch noch vor die Wohnungstür setzen, wenn sie ihre Miete krisenbedingt nicht bezahlen können. Das ist sozialpolitische Tiefkühlkost." Der Kündigungsschutz müsse vielmehr auf sechs Monate verlängert werden./rm/DP/fba