Discount-Zertifikat | Tesla | | 18.06.21

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  • WKN: MC5DG4
  • ISIN: DE000MC5DG42
  • Discount-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Tesla, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Tesla, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.08.2020 Aktiensplit
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 340,00 USD
  • - USD
  • 1,00
  • 68,00 USD
  • 5,00

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Nachrichten und Analysen

27.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Ex-Vorstandschef macht Rückzieher: Kein Zetsche-Comeback bei Daimler
STUTTGART (dpa-AFX) - Das angepeilte Comeback von Ex-Vorstandschef Dieter Zetsche beim Autobauer Daimler hat sich zerschlagen. Nach anhaltender Kritik von Investorenseite an diesen Plänen macht der einstige Topmanager einen Rückzieher - und eröffnet beim Stuttgarter Konzern damit die Suche nach einem neuen Chefaufseher, der den scheidenden Amtsinhaber Manfred Bischoff von 2021 an ablösen soll. Zetsche begründete seinen überraschenden Entschluss in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" damit, dass er von einigen Investoren von vorneherein "nicht als Hoffnungsträger, sondern als Belastung" angesehen werden würde - "nein, das brauche ich nicht". Zetsche (67) war von Januar 2006 bis Mai 2019 Vorstandschef beim schwäbischen Autobauer, ehe er seinen Posten an Ola Källenius abgab. Allerdings war damals in den Führungsgremien verabredet worden, dass Zetsche - nach einer Abkühlphase - 2021 den Aufsichtsratsvorsitz vom inzwischen 78-jährigen Bischoff übernehmen sollte. Diese Pläne stießen allerdings zuletzt auf immer mehr Kritik bei Daimler-Aktionären. Zetsche wird unter anderem vorgeworfen, sich zum Ende seiner Zeit als Vorstandschef auf den Rekorden der zurückliegenden Jahre ausgeruht und wichtige Weichenstellungen vor allem für den Umstieg auf die Elektromobilität verschlafen zu haben. Die derzeitige Krise sei - mal abgesehen von unmittelbaren Folgen der Corona-Pandemie - hausgemacht. Zumal auch der Diesel-Skandal in Zetsches Amtszeit fiel, der Daimler weltweit erheblich an Ansehen und obendrein Milliarden für teure Vergleiche kostete. Auch aktuell schreibt der Konzern tiefrote Zahlen, verbuchte im zweiten Quartal einen Verlust von rund zwei Milliarden Euro. Jetzt soll kräftig gespart werden. Zuletzt war der Abbau von 10 000 bis 15 000 Stellen weltweit kolportiert worden. Medien hatten sogar von bis zu 30 000 Jobs berichtet. Der Autobauer nennt keine Zahlen. Zetsche sagte, er habe im Sommer lange darüber nachgedacht, ob sein ursprünglicher Entschluss, kommendes Jahr in den Daimler-Aufsichtsrat zurückzukehren, noch gelte. "Natürlich hätte ich diese Aufgabe gerne gemacht. Ich glaube auch, dass ich sie gut gemacht hätte", sagte er, bekannte jedoch: "Ich habe mich gefragt, ob ich wirklich dem Unternehmen einen Dienst tue. Und ob ich mir einen Gefallen tue, wenn ich diese Aufgabe jetzt übernehme." Mit einigen Großinvestoren im Rücken hätte er sich bei einer Wahl auf der Hauptversammlung zwar gute Chancen ausgerechnet, die nötige Mehrheit zu bekommen. "Aber die Frage ist: Zu welchem Preis? Ich glaube, dass eine Kampfabstimmung dieses Unternehmen mit seinen 300 000 Mitarbeitern, an dem mir sehr viel liegt, zumindest für eine gewisse Zeit belastet hätte." In letzter Konsequenz habe er sich dazu entschieden, "dass ich das nicht will, dass ich darauf verzichte". Daimler teilte mit, man nehme Zetsches Entscheidung "mit großem Respekt zur Kenntnis". Zu der Frage, wer nun neuer Aufsichtsratschef werden könne, gab sich Zetsche zurückhaltend. "Da bin ich raus, darüber habe ich keine Entscheidungen zu treffen." Auch ein Sprecher des Autokonzerns äußerte sich nicht näher. Zuletzt war für den Fall eines Zetsche-Rückziehers spekuliert worden, ob der scheidende Siemens-Chef Joe Kaeser diesen Posten übernehmen könne. Der 63-Jährige sitzt aktuell als einfaches Mitglied im Daimler-Aufsichtsrat. Ungeachtet des Umbaus sind Investoren skeptisch, ob Daimler nicht zu spät in die Elektrospur eingebogen ist. Dass US-Konkurrent Tesla an der Börse ein Vielfaches wert ist, bewertet Zetsche aber noch nicht als entscheidend. "Die Finanzmärkte versuchen, die Zukunft vorwegzunehmen. Und sie sind heute der Meinung, dass Tesla eine wertvollere Zukunft als Daimler hat." Er aber sei überzeugt, dass der Vergleich in fünf bis zehn Jahren "völlig anders aussehen" werde./mbr/DP/he
27.09.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: China 'rettet' Autobauer - Keine neuen Verbrenner nach 2035?
PEKING/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutsche Autobauer müssen mehr tun, um bei der rasanten Entwicklung von Elektroautos mitzuhalten. In dem Boom auf dem "Leitmarkt" in China fehlen ihnen die Produkte, auch könnte die Wende zur E-Mobilität in Deutschland schneller kommen als bisher erwartet. So sprachen sich der Chef des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, und auch CSU-Chef Markus Söder für ein Zulassungsverbot für Autos mit Verbrennungsmotoren wie in Kalifornien ab 2035 aus. Dass der Wandel in vollem Gange ist, zeigte sich am Wochenende auf der "Auto China 2020" in Peking, der ersten großen internationalen Automesse seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Elektroautos waren die Stars der Messe in China, das das Virus weitgehend im Griff hat und mit seiner wirtschaftlichen Erholung zum "Rettungsanker" für die Autobauer geworden ist. In fünf Jahren soll in China ein Viertel der verkauften Autos elektrisch fahren - rund vier Millionen im Jahr. Auch in Deutschland wird der Ruf nach einer Wende immer lauter. "Kalifornien hat es vorgemacht", sagte UBA-Chef Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ein Verbot von Neuzulassungen für Diesel und Benziner ab 2035 halte ich für eine gute Idee." Ähnlich äußerte sich CSU-Chef Markus Söder und nannte 2035 ein "sehr gutes Datum", um wie in Kalifornien nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen. "Ich bin sehr dafür, dass wir uns ein Enddatum setzen", sagte am Samstag auf dem Parteitag seiner Partei. Doch wo stehen die deutschen Autobauer? Auf dem größten Markt für E-Fahrzeuge der Welt in China können sie bisher nicht wirklich mithalten, bemängelten Kritiker auf der Automesse in Peking. "Was Elektromobilität angeht, muss man sagen, fahren sie fast gar nicht mit", sagte der deutsche Unternehmensberater Peter Hage von der Districom Group. Insgesamt hätten deutsche Hersteller in China "bisher sehr wenige Modelle wirklich im Vertrieb". Dabei genössen sie in China hohes Ansehen. "Sie könnten mit ihrer Marke viel stärker ins Geschäft kommen, haben bisher aber nicht die Produkte", sagte der Berater, der seit 16 Jahren in der Autoindustrie in China tätig ist. "Je länger diese Situation vorhält, umso stärker ist es möglich für andere Anbieter, besonders Tesla, dieses Feld zu besetzen", sagte Hage. "Das Fenster wird immer kleiner." "Der Leitmarkt der Elektromobilität ist China - und zwar mit deutlichem Abstand", sagte auch der Experte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM). "Man muss sehr aufpassen, da nicht abgehängt zu werden." Chinas Regierung tue viel. Es gebe Anreize für Käufer. Viele Metropolen beschränkten Benziner. Ladestationen würden ausgebaut. Chinesen seien offener für technische Innovationen. "Schon allein wegen China mussten deutsche Autobauer die E-Mobilität viel höher auf ihre Agenda setzen, weil der Druck enorm stark ist." BMW-China-Chef Jochen Goller empfindet die Kritik als "zu harsch". Auf die warnenden Stimmen, dass die richtigen Produkte fehlten, sagte der Manager gleichwohl: "Bis heute mögen sie vielleicht recht gehabt haben." Doch habe sich die Nachfrage erst entwickelt. "Zum ersten Mal sehen wir, dass es einen Markt gibt", sagte Goller. BMW biete deswegen jetzt auch jedes seiner neuen Modelle nicht nur als Benziner, sondern auch elektrisch an. Diese Woche startet in China die Produktion des elektrischen Stadtgeländewagens iX3, den BMW wie auch das Konzeptauto i4 auf der Messe erstmals präsentierte. Da China das Virus mit strengen Maßnahmen unter Kontrolle gebracht hat und kaum noch lokale Infektionen zählt, konnte die im Frühjahr verschobene Messe nachgeholt werden. In den Hallen drängten sich die Besucher, obwohl die Veranstalter dazu aufforderten, einen Meter Abstand zu halten. Auch galt Maskenpflicht. Da China aus Angst vor einer Einschleppung des Virus die Einreise streng begrenzt und 14 Tage Quarantäne verlangt, fehlten die Chefs der Autokonzerne und andere internationale Besucher. Während das globale Geschäft in der Corona-Krise schwer eingebrochen ist, ist die Erholung auf dem weltgrößten Automarkt in China ein "Stützpfeiler" für die Autobauer. Bis Jahresende rechnet Cui Dongshu von Chinas Personenwagenvereinigung (CPCA) mit "sehr gutem Absatz". Nach dem Einbruch wegen der Pandemie in der ersten Hälfte des Jahres werde sich der erwartete Rückgang für das Gesamtjahr auf minus fünf bis acht Prozent verkleinern. Nächstes Jahr soll es aber wieder ein gutes Plus geben. Die Vorhersagen reichen von fünf bis acht Prozent. Eine Sprecherin des Volkswagenkonzerns sah in der Erholung in China einen "Anker" im globalen Autogeschäft. "Ohne China wäre die deutsche Autoindustrie kaum wiederzuerkennen", sagte Ferdinand Dudenhöffer vom Center for Automotive Research (CAR). Mercedes habe im zweiten Quartal einen Rückgang weltweit von 20 Prozent erlitten, aber in China 22 Prozent mehr verkauft. Der Anteil Chinas am globalen Geschäft wächst - beim VW-Konzern in diesem Jahr auf 40 Prozent. Eine starke Abhängigkeit sei immer ein Risiko, sagte Dudenhöffer. "Die Frage ist aber, welches Risiko ist größer: Die Abhängigkeit von China oder in China zum Nischenanbieter zu werden?" Risiken in China könnten "handhabbar" gemacht werden. Ein viel größeres Risiko seien die unberechenbaren USA unter US-Präsident Donald Trump. "Wenn Trump einen schlechten Tag hat und ein paar Wählerstimmen braucht, erhebt er über Nacht Zölle gegenüber der deutschen Autoindustrie." Seine Zollkriege hätten deutsche Autobauern schon Milliarden gekostet. "Im Moment rettet China so ein bisschen den Weltmarkt", sagte Experte Bratzel. Die wachsende Abhängigkeit sei aber problematisch. "Wenn der Markt ein Problem bekommt und man ist dort weit überproportional aktiv, dann kann man in Turbulenzen geraten", warnte er. "Ein sehr hoher Marktanteil in China bedeutet natürlich auch eine Art Abhängigkeit politischer Dimension bis hin zu Erpressbarkeit."/lw/DP/he
25.09.2020 Quelle: dpa
Anhörung von Tesla-Kritikern geht in die Verlängerung
ERKNER (dpa-AFX) - Der Redebedarf von Kritikern der geplanten Fabrik von US-Elektroautohersteller Tesla in Grünheide bei Berlin ist so groß, dass eine Anhörung in der nächsten Woche weitergehen muss. Die Erörterung werde am Montag fortgesetzt, sagte die Sprecherin des Brandenburger Umweltministeriums, Frauke Zelt. Ob dann die Zeit reicht, ist allerdings offen. Am Freitag ging es in Erkner weiter um das Wasser, einen der größten Streitpunkte. Aber auch Befangenheitsanträge gegen Versammlungsleiter Ulrich Stock gab es erneut. Sie wurden bisher zurückgewiesen. Zu dem Termin hat das Landesumweltamt eingeladen. Die Anhörung ist notwendiger Teil des Verfahrens für die umweltrechtliche Genehmigung der Tesla-E-Autofabrik, der ersten in Europa. Weil die Genehmigung aussteht, baut Tesla auf eigenes Risiko über einzelne vorläufige Erlaubnisse. Gegen die Fabrik waren beim Brandenburger Landesumweltamt 414 Einwände eingegangen. Am Freitag nahmen bis zu 56 Menschen an der Erörterung teil, die auch Einwände beim Land eingereicht hatten. Mehrere Umweltverbände kritisierten nach Teilnehmerangaben fehlende Unterlagen zu zwei vorzeitigen Genehmigungen. Sie forderten deshalb, einen neuen Termin anzusetzen. Darüber wurde aber nach Angaben der Grünen Liga noch nicht abschließend entschieden. Die Kritiker halten den geplanten Wasserverbrauch von Tesla für zu hoch und warnen vor drastischen Folgen für das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung. Sie bemängeln außerdem, dass das Gelände in einem Wasserschutzgebiet liegt. Tesla hatte den geplanten Wasserverbrauch bereits reduziert. Der Wasserverband Strausberg-Erkner hatte grünes Licht für den Antrag zur Erschließung des Werks in der ersten Ausbaustufe gegeben./vr/DP/nas
25.09.2020 Quelle: dpa
Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos
STUTTGART (dpa-AFX) - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält einen schnellen Erfolg des Elektroautos in Deutschland für unwahrscheinlich. "Trotz der ganzen Transformation werden wir auch 2030 noch einen hohen Anteil an Verbrennern und Hybridfahrzeugen haben", sagte Kretschmann der "Wirtschaftswoche". Das Fortführen dieser Produktionslinien sichere auch das Überleben der Zulieferindustrie. "Die Deckungsbeiträge beim Verbrenner sind eben ganz anders als beim Elektrofahrzeug", sagte der Grünen-Politiker. Kretschmann sieht auch strategische Gründe, an Verbrennungsmotoren und Hybridfahrzeugen festzuhalten. "So lange wir bei den Batterien noch von Asien abhängen, ist es industriepolitisch gesehen nicht ratsam, nur auf einem Bein zu stehen." Der Regierungschef verwies überdies auf die kritische Ökobilanz reiner Elektrofahrzeuge. "Die Elektrifizierung des Verkehrs macht nur Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen kommt." Davon sei man aber noch weit entfernt. Das gelte erst recht, wenn künftig auch Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe breiter eingesetzt werden. "Denn die brauchen ja noch mehr Energie in der Herstellung." Der Grünen-Politiker versicherte, dass seine Parteifreunde kein Problem mit dem Auto und der Fahrzeugindustrie haben. "Auch Grüne fahren Auto", sagte er. Es komme allerdings auf dessen Emissionen an. "Ein Auto, das keine Schadstoffe mehr emittiert, ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung." Skeptisch sieht der Ministerpräsident des Autolandes die Entwicklung des autonomen Fahrens. Dafür fehle noch die notwendige Infrastruktur. "Dass wir irgendwann bei einer Überlandfahrt das Steuer aus der Hand geben und die Zeitung lesen können, ist noch Zukunftsmusik." Rund 30 Prozent (Stand 2019) des Industrie-Umsatzes entfallen im Südwesten auf die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent./jug/DP/zb