Optionsschein | Put | SAP | 110,00 | 14.02.20

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  • WKN: MC5CVV
  • ISIN: DE000MC5CVV8
  • Optionsschein
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111,31 EUR

-1,67 % 28.02.2020 13:28:14

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf SAP hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.02.2020 Quelle: dpa
Trotz Abgang: Ex-SAP-Chef McDermott bekommt mehr Geld
WALLDORF (dpa-AFX) - Ex-SAP-Chef Bill McDermott hat für das vergangene Jahr trotz seines Abgangs und eines Gewinnrückgangs mehr verdient. Für 2019 streicht der mittlerweile dem US-Anbieter Servicenow vorstehende US-Amerikaner 12,8 Millionen Euro ein nach 11,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Dax-Konzerns hervorgeht. McDermott war Mitte Oktober überraschend zurückgetreten und ist mittlerweile auch aus dem Unternehmen ausgeschieden. Der Gewinn unter dem Strich war bei SAP vergangenes Jahr wegen eines teuren Stellenabbaus in einigen Bereichen um 17 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zurückgegangen. Insgesamt beschäftigen die Walldorfer mit über 100 000 Mitarbeitern aber mehr Menschen als vor einem Jahr, weil an anderen Stellen Personal aufgebaut wurde. Grund für den Anstieg von McDermotts Gehalt sind vor allem die langfristigen variablen Vergütungsbestandteile, die einen Großteil der Summe ausmachen. Sie orientieren sich unter anderem am Wachstum, an der Profitabilität und am Aktienkurs von SAP - auch im Vergleich zu dem von direkten Konkurrenten. Das Geld sieht McDermott nicht sofort. Auf die langfristigen Bestandteile muss er bis zu vier Jahre warten, sie können sich auch noch verändern. Tatsächlich ausgezahlt werden dem Manager diesmal sogar 15,2 Millionen Euro - darin sind Bestandteile aus früheren Jahren enthalten. Das Ruder von ihm übernommen haben als Co-Chefs die erste Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns, Jennifer Morgan, sowie Christian Klein. Die beiden müssen sich derzeit noch mit weniger Geld zufriedengeben, Morgan erhält knapp 6 Millionen Euro für das vergangene Jahr, Klein rund 5,5 Millionen. Sie waren auch vor der Berufung an die Konzernspitze schon im Vorstand. In diesem Jahr will der wertvollste börsennotierte deutsche Konzern die Vergütung des Managements etwas umbauen, so sollen in die kurzfristigen Gehaltskomponenten unter anderem nachhaltige Ziele wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie Treibhausgasemissionen einfließen. Bei der langfristigen Vergütung wird der Vorstand nun stärker am Abschneiden des Aktienkurses gegenüber der Technologiebranche gemessen anstatt nur an direkten Konkurrenten. Zudem wird die Aktienrendite zugrunde gelegt anstatt nur der Aktienkurs - darin einbezogen ist dann auch die Dividende. Aufsichtsratschef und SAP-Mitgründer Hasso Plattner hatte auf Drängen von Investoren Änderungen angekündigt, die Hauptversammlung im Mai muss diesen noch zustimmen./men/eni/jha/zb
25.02.2020 Quelle: dpa
Co-Chef des SAP-Konkurrenten Salesforce tritt zurück - Prognose leicht erhöht
SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Beim SAP-Konkurrenten Salesforce hat es eine überraschende Veränderung an der Konzernspitze gegeben. Co-Chef Keith Block trat zurück, wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss in San Francisco mitteilte. Der Konzern werde künftig alleine von Marc Benioff geführt. Zudem gab Salesforce die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2019/2020 (31. Januar) bekannt. Der Umsatz legte um 29 Prozent auf 17,1 Milliarden Dollar (15,7 Mrd Euro) zu. Der Gewinn des Softwareherstellers brach dagegen um fast 90 Prozent auf 126 Millionen Dollar ein. Grund dafür waren deutlich höhere Steuern sowie stark anziehende Kosten zum Beispiel für Forschung und Entwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr erhöhte der Konzern die Umsatzprognose leicht. Demnach soll der Erlös um rund 23 Prozent auf 21 bis 21,1 Milliarden Dollar steigen. Salesforce teilte zudem mit, den Konkurrenten Vlocity für 1,3 Milliarden Dollar in bar kaufen zu wollen. An der Börse überschattete Blocks Rückzug die etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen, die erhöhte Prognose und die Übernahme. Das Salesforce-Papier büßte nachbörslich zuletzt rund zwei Prozent ein, nachdem es im regulären Handel im Zuge der allgemeinen Marktschwäche rund zweieinhalb Prozent abgegeben hat. Die Aktie hatte allerdings auch erst vergangenen Donnerstag mit 195,72 Dollar ein Rekordhoch erreicht. An der Börse ist Salesforce derzeit umgerechnet knapp 150 Milliarden Euro wert und damit etwas mehr als SAP./zb
25.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Bericht: Klimainvestitionen von 124 Milliarden reichen noch nicht aus
(neu: Mehr Details und Reaktionen.) PARIS (dpa-AFX) - Deutsche Konzerne stecken mehr Geld in die Verringerung ihrer CO2-Emissionen als Unternehmen jedes anderen europäischen Landes. Knapp 900 Börsenunternehmen aus Europa haben im vergangenen Jahr insgesamt 124 neue Milliarden Euro in die Reduzierung ihrer Emissionen gesteckt oder entsprechende Investitionen angekündigt. 59 Milliarden davon gingen in CO2-arme Technologien, 65 Milliarden in Forschung und Entwicklung, erklärte die Non-Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project) am Dienstag in Paris. Die Unternehmen sehen nach Angaben der Organisation erhebliche Geschäftsmöglichkeiten in den Klimainvestitionen. Die gemeldeten Kapitalinvestitionen von 69 deutschen Unternehmen betrugen demnach 44,4 Milliarden Euro, was einem Anteil von rund 36 Prozent entspricht. Platz zwei und drei nehmen Konzerne aus Spanien (37,9 Mrd Euro) und Italien (24,3 Mrd) ein, auf den Rängen dahinter folgen mit größerem Abstand Frankreich, Dänemark und Großbritannien. "Dieser Bericht zeigt, dass einige die Umstellung ernstnehmen", erklärte der geschäftsführende Direktor von CDP Europe, Steven Tebbe. Um das EU-Klimaziel zur Emissionsfreiheit bis 2050 zu erreichen, müssten die Investitionsausgaben für kohlenstoffarme Technologien aber mehr als verdoppelt werden - von 59 auf 122 Milliarden Euro pro Jahr. Prozentual müsste ein Viertel der Gesamtinvestitionen in diese Technologien fließen, errechnete die unabhängige Organisation. Letztlich seien die Unternehmen ein enorm wichtiger Faktor dabei, ob die EU ihre Klimaziele erreichen könne oder nicht. Wenn Unternehmen ihr Kapital für klimafreundliche und nachhaltige Technologien aufwenden, geht es ihnen dabei nicht nur ums Klima, sondern auch um die eigenen Geschäftszahlen. Und das ergibt nach CDP-Angaben eindeutig Sinn: Die Geschäftsmöglichkeiten bei der Entwicklung CO2-armer Produkte und Dienstleistungen wird von den Konzernen auf mehr als 1,2 Billionen Euro geschätzt, wie Tebbe erklärte. Die damit verbundenen Kosten lägen dagegen lediglich bei etwa 192 Milliarden, also nicht einmal einem Sechstel davon. "Wie unser Bericht zeigt, ist die Notwendigkeit einer Überarbeitung der Wirtschaft auch eine große Chance", so Tebbe. Die Möglichkeiten reichten von grünen Infrastrukturprojekten über einen Fuhrpark voller Elektro-Fahrzeuge bis hin zu erneuerbaren Energien. Das CDP erfasst seit mehreren Jahren umfassende Daten zu Emissionen und Klimastrategien von Unternehmen. Der Bericht umfasst die von 882 europäischen Unternehmen gemeldeten Daten, deren Emissionen nach CDP-Angaben drei Viertel des gesamten EU-Ausstoßes entsprechen. Unter ihnen sind 69 deutsche Konzerne wie Adidas, BASF, BMW, die Deutsche Bahn, Eon, Hochtief, SAP und VW. Die Zahlen von CDP sollen auch Investoren eine Möglichkeit geben, Einblicke in die Klimabemühungen der Konzerne zu erhalten. Investoren und Anleger könnten künftig eine gewichtigere Rolle bei der Entscheidung von Unternehmen für grüne Investments spielen. Klima- und Umweltschutzorganisationen fordern schon seit längerem, dass Aktionäre ihre Unternehmen aktiver dazu drängen sollten. Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hatte zu Jahresbeginn erklärt, Transparenz in Nachhaltigkeitsfragen werde immer stärker darüber entscheiden, ob sich ein Unternehmen das nötige Kapital beschaffen könne oder nicht. In Deutschland wollen Aktionärsvertreter das Thema Nachhaltigkeit 2020 auf den Hauptversammlungen stärker in den Fokus nehmen, wie die nordrhein-westfälische Landesgeschäftsführerin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Christiane Hölz, gesagt hatte. Nach Angaben des CDP-Berichts zentrieren sich die für 2019 gemeldeten Investitionen fast ausschließlich auf die Sektoren Transport, Energie und Rohstoffe - darunter vor allem für erneuerbare Energien oder E-Fahrzeuge. Diese Investments in die Emissionsverringerung führten vermutlich dazu, dass langfristig 2,4 Gigatonnen CO2-Äquivalente eingespart werden könnten - das entspreche dem jährlichen Ausstoß von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Polen zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die europäischen Neuinvestitionen indes um fast ein Drittel, was laut CDP aber vor allem mit größeren Einmal-Investitionen 2018 zusammenhängt./trs/DP/men