Optionsschein | Call | RWE | 29,00 | 14.02.20

Print
  • WKN: MC5B5X
  • ISIN: DE000MC5B5X0
  • Optionsschein
Produkt ist verfallen - kein Handel mehr möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

14.02.2020 16:44:50

Kaufen (Brief)

- EUR

14.02.2020 16:44:50

Basiswert

31,10 EUR

-0,70 % 28.02.2020 22:26:07

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

27.02.2020 Quelle: dpa
NRW-Oberbürgermeister warnen vor Benachteiligung der Steinkohle
ESSEN (dpa-AFX) - Die Oberbürgermeister mehrerer Städte in Nordrhein-Westfalen haben vor massiven finanziellen Folgen einer entschädigungslosen Abschaltung von Steinkohlekraftwerken gewarnt. Insgesamt würden durch die Pläne der Bundesregierung "Vermögenswerte im Umfang von über 10 Milliarden Euro vollständig entwertet", heißt es in gleichlautenden Briefen an die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD im Bundestag. Das Schreiben der Oberbürgermeister von Aachen, Bochum, Dortmund und Essen sowie weiterer Bürgermeister liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Ihre Städte sind Anteilseigner oder Standortkommunen der Steinkohleverstromer Trianel und Steag. Beim geplanten Kohleausstieg bis 2038 fühlen sich die Steinkohlebetreiber gegenüber der Braunkohle benachteiligt. Für die Braunkohlekraftwerke gibt es schon einen genauen Abschaltplan samt Milliarden-Entschädigungen für die Betreiber. Steinkohlebetreiber sollen sich bis einschließlich 2026 auf Abschalten gegen Entschädigung bewerben können, danach gibt es den Plänen zufolge kein Geld mehr. Für moderne Steinkohlekraftwerke gebe es damit keine Chance, das investierte Kapital zurückzuverdienen, kritisieren die Oberbürgermeister. Die für die Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung nötigen Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende in den Kommunen würden durch den Gesetzentwurf der Bundesregierung massiv erschwert, warnen die Oberbürgermeister. Angesichts der drohenden Totalentwertung der Investitionen in die Kraftwerke "sehen wir den öffentlichen Auftrag der Daseinsvorsorge in Gefahr", warnen die Stadtoberhäupter. Für diesen Donnerstag ist ein Treffen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit Steinkohlebetreibern geplant. Das Ministerium hatte die Pläne für den Kohleausstieg als ausgewogen verteidigt./hff/DP/zb
27.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Treffen bei Altmaier: Steinkohle-Betreiber wollen mehr Geld
BERLIN (dpa-AFX) - Die Steinkohle-Betreiber fordern Änderungen am geplanten Kohleausstieg und mehr Geld fürs Umrüsten der Kraftwerke. Vor einem Spitzentreffen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin sagte die Chefin des Energieverbands BDEW, Kerstin Andreae, der Deutschen Presse-Agentur: "Die von der Bundesregierung geplanten Regeln für die Stilllegung von Steinkohlekraftwerken würden für die Kraftwerksbetreiber - zumeist Stadtwerke - erhebliche Verluste bedeuten." Damit werde ihre Investitionsfähigkeit geschwächt. Zudem werde in vielen Kohlekraftwerken nicht nur Strom erzeugt, sondern auch Wärme für Haushalte. "Mit der geplanten Stilllegung der Kraftwerke müssen Ersatzlösungen für diese Wärmeversorgung geschaffen werden", mahnte Andreae. "Hier rennt uns die Zeit für einen rechtzeitigen Neubau oder für eine Kraftwerks-Umrüstung davon, da solche Baumaßnahmen bei Kraftwerken mit Wärmeauskopplung mindesten vier Jahre in Anspruch nehmen." Neben Zeit sei Geld nötig, um einen CO2-neutralen Kraftwerkspark zu erreichen. Der bisher dafür geplante Bonus sei zu niedrig ist. "Hier muss die Bundesregierung Korrekturen vornehmen." 2038 soll in Deutschland Schluss sein mit der klimaschädlichen Stromgewinnung aus Kohle. Im Entwurf der Bundesregierung für das Kohleausstiegsgesetz ist vorgesehen, dass Steinkohle-Betreiber sich bis einschließlich 2026 darauf bewerben können, Kraftwerke gegen Entschädigung abzuschalten. Ziel ist dabei möglichst viel Klimaschutz für möglichst wenig Geld, ohne die Versorgung mit Strom und Wärme zu gefährden. Danach soll per Ordnungsrecht festgelegt werden, wer wann ohne Entschädigung vom Netz geht. Ein "Kohleersatzbonus" von 180 Euro pro Kilowatt soll Betreiber dazu bewegen, Anlagen, die neben Strom auch Wärme produzieren, von Kohle auf Gas umzurüsten. Kommende Woche berät der Bundestag den Gesetzentwurf zum ersten Mal. Der Verband kommunaler Unternehmen forderte, das Augenmerk stärker auf die Ausgestaltung der zukünftigen Versorgungssicherheit richten. Es brauche "verlässliche Fördersystematiken, Planungssicherheit und die richtigen Anreize", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführers des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Michael Wübbels. "Was heute versäumt wird, kann morgen zu einem noch teureren Reparaturbetrieb werden", mahnte er. Auch der Chef der Stadtwerke München, Florian Bieberbach, hatte Änderungen gefordert. Für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen - also Kraftwerke mit Strom- und Wärmeproduktion - auf Kohlebasis in Süddeutschland biete der Plan "keinerlei Perspektiven", sagte er. Süddeutsche Steinkohle-Anlagen sollen sich zunächst nicht aufs Abschalten bewerben dürfen, um die Versorgung nicht zu gefährden. Auch Anpassungen für den Umbau der Wärmenetze für erneuerbare Energien werde nicht aufgegriffen, kritisierte Bieberbach./ted/DP/zb
26.02.2020 Quelle: dpa
Deutsche Kohleregionen können auf EU-Geld hoffen
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Für eine Umstellung auf eine klimafreundliche Wirtschaft empfiehlt die EU-Kommission Investitionen in die deutschen Kohleregionen. Von der Energiewende am stärksten betroffen sei das Lausitzer Revier in Brandenburg und Sachsen, wo rund 8300 Menschen unmittelbar im Braunkohle-Tagebau arbeiteten, schrieb die Brüsseler Behörde in einem am Mittwoch veröffentlichten Papier zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Im Mitteldeutschen Revier um das sächsische Leipzig und im südlichen Sachsen-Anhalt stünden weniger Arbeitsplätze auf dem Spiel (2400 unmittelbar im Braunkohle-Tagebau im Jahr 2016). Im Rheinischen Revier in Nordrhein-Westfalen hängen laut EU-Kommission 8960 Arbeitsplätze direkt am Braunkohle-Tagebau. Allerdings sei diese Region für den Wandel besser aufgestellt als die anderen. Die EU-Kommission empfiehlt die drei Gebiete als Zielregionen für den von ihr vorgeschlagenen "Fonds für den gerechten Wandel", der Regionen helfen soll, die es beim Übergang zu einer "klimaneutralen" Wirtschaft bis 2050 am schwersten haben. Investiert werden solle etwa in Umschulung von Arbeitnehmern, Forschung und Firmenansiedlungen. Damit die Vorschläge Realität werden, müssen sich die EU-Staaten zunächst auf einen Langfrist-Haushalt bis 2027 verständigen. Die genaue Verteilung innerhalb eines Landes ist zudem Sache der nationalen Regierung. Der Fonds soll 7,5 Milliarden Euro direkt aus dem EU-Haushalt umfassen, weitere Milliarden sollen aus vorhandenen Struktur- und Sozialfonds umgewidmet werden. Zudem müssten Deutschland oder andere begünstigte EU-Staaten im Falle einer Förderung selbst Milliardenbeträge ergänzen. Europaweit sollen rund 100 Regionen gefördert werden. Größter Profiteur wäre das Kohleland Polen mit einer vorgeschlagenen Fördersumme von zwei Milliarden Euro direkt aus dem EU-Haushalt. Die Bundesrepublik folgt mit 877 Millionen Euro auf dem zweiten Platz./hrz/DP/jha