Discount-Zertifikat | Commerzbank | 3,00 | 18.06.21

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  • WKN: MC5AR1
  • ISIN: DE000MC5AR18
  • Discount-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Commerzbank, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Rasant steigende Nachfrage nach KfW-Hilfen - Banken prüfen genau
(neu: mit aktuellen KfW-Zahlen, Bundesratsentscheidung und weiteren Reaktionen) FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Zeitdruck ist gewaltig, die Nachfrage nach Hilfen steigt rasant: Die ersten KfW-Hilfskredite sind bereits in der ersten Woche des staatlichen Sonderprogramms ausgezahlt worden. Banken und Sparkassen werden geradezu überrannt von Anfragen - und versichern unisono: Wir tun alles, um kleinen wie großen Firmen in der Corona-Krise rasch zu helfen. Aber nicht in allen Fällen läuft es reibungslos. Bis einschließlich Donnerstag lagen der staatlichen Förderbank KfW 443 Anträge über insgesamt rund 7,4 Milliarden Euro vor. Die Zahlen steigen rasant: Tags zuvor waren es noch 195 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Milliarden Euro. "Wir erhalten Kreditanträge über alle Größenklassen verteilt, der Schwerpunkt liegt jedoch bei kleinvolumigeren Kreditanträgen bis eine Million Euro", sagte eine KfW-Sprecherin in Frankfurt. "Die KfW ist darauf vorbereitet, auch hohe Stückzahlen von Krediten zu bearbeiten." KfW-Chef Günther Bräunig sagte dem "Handelsblatt" (Freitag), die Förderbank stelle sich auf bis zu 100 000 Anträge ein. "Natürlich müssen dabei Kreditvergabestandards eingehalten werden. Aber wenn so viel auf einmal kommt, kann man nicht ausschließen, dass dabei auch Unternehmen gefördert werden, die nachher nicht wieder aus der Krise kommen", sagte Bräunig. Der Bäcker an der Ecke, die Stammkneipe oder der Malermeister - viele kleine Betriebe bangen um ihre Existenz. Infolge der Corona-Krise sind Aufträge und Umsätze binnen kürzester Zeit weggebrochen, Kosten wie Mieten und Strom aber müssen meist weiterhin bezahlt werden. Doch auch ganze Branchen wie die Luftfahrt- und die Automobilindustrie trifft es hart. Seit dem 23. März können Firmen Mittel aus dem KfW-Sonderprogramm bei ihrer Hausbank beantragen. Die staatliche Förderbank - und damit die öffentliche Hand - übernimmt den Großteil des Risikos für den Fall, dass Unternehmer das Geld nicht zurückzahlen können. Bei Betriebsmittelkrediten und Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen trägt die KfW 90 Prozent des Kreditrisikos. Bei größeren Firmen sind es 80 Prozent. Für Kredite bis drei Millionen Euro pro Unternehmen verzichtet die KfW auf eine eigene Risikoprüfung. Bei Summen bis zehn Millionen Euro gibt es eine vereinfachte Prüfung. Die Zinsen liegen je nach Größe des Unternehmens zwischen 1 und 2,12 Prozent bei Krediten mit fünf Jahren Laufzeit. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte unbürokratische Bearbeitung zugesichert: "Die Auszahlung erfolgt schnellstmöglich, denn wir wissen, dass für viele Unternehmen jede Woche zählt." Unter anderen DIHK-Präsident Eric Schweitzer hatte zur Eile gemahnt: "Die Nerven vieler Unternehmer liegen blank, denn sie haben bereits einige Wochen Durststrecke hinter sich." Zwei Tage nach dem Bundestag stimmte am Freitag auch der Bundesrat einstimmig den gewaltigen Hilfspaketen zu. Damit können nun große Firmen unter einen 600 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm schlüpfen und notfalls ganz oder zum Teil verstaatlicht werden. Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse von insgesamt 50 Milliarden Euro. Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen. Der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann, mahnte: "Für den Erfolg aller stabilisierenden Maßnahmen wird entscheidend sein, dass die beschlossenen finanziellen Hilfspakte die Unternehmen auch erreichen, insbesondere den breiten Mittelstand. Vielen Unternehmen, gerade auch kleineren, steht das Wasser bereits bis zum Hals und ihnen bleiben nur noch wenige Tage Zeit." Der stellvertretende BGA-Hauptgeschäftsführer André Schwarz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Die Bewilligung der Kredite funktioniert noch nicht so zügig wie es die Unternehmen bräuchten." Die Kreditwirtschaft ist bemüht, die Flut der Anfragen nach KfW-Krediten schnellstmöglich abzuarbeiten - allerdings betonen Banken und Sparkassen auch, alle Anträge müssten sorgfältig geprüft werden. Banken müssten "die Risiken weiter im Blick behalten", sagte etwa Stefan Bender, Leiter Unternehmensbank Deutschland der Deutschen Bank. "Und klar ist auch: Wenn der Kunde schon vor der Corona-Krise massive Probleme hatte, sein Geschäft fortzuführen, bekommt er möglicherweise keinen Förderkredit." Auch die Commerzbank bemüht sich um Tempo, verweist aber ebenfalls auf die Notwendigkeit einer genauen Prüfung der Anträge. "Die 90-prozentige Haftungsübernahme des Staates hilft natürlich bei der Bewilligung von Krediten, aber sie ersetzt nicht die individuelle Risikoprüfung", sagte der Firmenkundenchef des Instituts, Roland Boekhout, der Deutschen Presse-Agentur. "Eine Komplettübernahme der Haftung würde den Prozess natürlich noch beschleunigen." Auch der BGA hielte es für sinnvoll, den Banken, die sich angesichts des Zinstiefs ohnehin in einer schwierigen Ertragslage befinden, noch mehr vom Restrisiko abzunehmen, damit die KfW-Kredite nicht zu viel Eigenkapital binden. Aus der Wirtschaft waren Forderungen laut geworden, die Bundesregierung solle die Hilfskredite zu 100 Prozent absichern, um das Geld so noch schneller an die Firmen zu bringen. KfW-Chef Bräunig sprach sich im "Handelsblatt"-Interview jedoch dafür aus, die Mithaftung der Banken beizubehalten: "Ich halte es für wichtig, dass bei den Banken eine Mithaftung von 10 beziehungsweise 20 Prozent verbleibt. Das erscheint mir die entscheidende Mindestgrenze zu sein." Die Banken selbst betonten zuletzt immer wieder, sie sähen sich - anders als in der Finanzkrise 2008/2009 - als Teil der Lösung. "Noch nie haben wir ein Programm so schnell startklar bekommen", stellte Bräunig fest. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Helmut Schleweis, hatte geschildert, einzelne Institute hätten sogar Mitarbeiter aus dem Ruhestand zurückgeholt, um Kreditanträge schnell zu bearbeiten. Der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Sparkasse, Robert Restani, sagte am Freitag: "Wir haben gerade keine Kurzarbeit, sondern Langarbeit."/ben/mar/DP/jha