Optionsschein | Call | Varta | 130,00 | 12.06.20

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  • WKN: MC57WZ
  • ISIN: DE000MC57WZ7
  • Optionsschein

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19.02.2020 10:24:11

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Tägliche Änderung (Geld)

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0,039 EUR 19.02.2020 10:24:11

Basiswert

87,70 EUR

+3,79 % 19.02.2020 10:24:15

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Varta hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

18.02.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Umsatzwarnung von Apple belastet Zulieferer
(neu: Schlusskurse) FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine Umsatzwarnung des Technologie-Giganten Apple hat am Dienstag die Aktienkurse der Zulieferer unter Druck gesetzt. Wegen der Coronavirus-Epidemie gibt es beim iPhone Lieferengpässe in China und zudem schwächelt dort auch der Absatz von Apple-Geräten. Die erst Ende Januar veröffentlichte Umsatzprognose für das erste Geschäftsquartal wurde daher kassiert. Aufgrund der Virusrisiken war sie ohnehin ungewöhnlich breit gesteckt worden. Neue Ziele nannte der iPhone-Hersteller nicht. Das sorgte nicht nur für einen dreiprozentigen Kursverlust der Apple-Aktie in den USA. Die Zulieferer gaben ebenfalls nach. Die Papiere von Infineon, der unter anderem Halbleiterprodukte und Chipgehäuse herstellt, verloren 2,2 Prozent und waren damit einer der schwächeren Werte im deutschen Leitindex. Im MDax büßten die Aktien des Zulieferers Dialog Semiconductor 4,5 Prozent ein und zogen auch die Papiere des Waferherstellers Siltronic mit nach unten. Diese verloren 3,4 Prozent. Der Batteriehersteller Varta profitierte indes weiter von den am Vortag vorgelegten starken Quartalszahlen und dem zuversichtlichen Ausblick. Nach einem Kursplus von fast 8 Prozent am Montag hielt sich die Aktie stabil. Varta stellt unter anderem Lithium-Ionen-Knopfzellen für kabellose Kopfhörer wie AirPods her. Im SDax büßten die Titel des Chipanlagenbauers Aixtron 3,7 Prozent ein, und außerhalb der Dax-Familie gaben die Anteile des ebenfalls als Zulieferer geltenden Manz moderat nach. Der Maschinenbauer stellt etwa Anlagen zur Fertigung von Touch-Displays her und ist auch ins Batteriegeschäft eingestiegen. In Paris litten STMicro mit einem Abschlag von 1,2 Prozent unter der Umsatzwarnung des US-Konzerns und in der Schweiz büßten die Anteile des Chipherstellers und Apple-Zulieferers AMS 1,8 Prozent ein. Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader nannte die Umsatzwarnung "einen Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger". Zudem sei dies eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen. Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan sprach nach der von Apple kassierten Quartalsprognose von der "ersten Warnung eines schwergewichtigen Techkonzerns wegen der Coronavirus-Epidemie". Er hält es nun für wahrscheinlich, dass auch Unternehmen aus der Lieferkette von Apple und zuvorderst Chiphersteller folgen werden. Unternehmen wie STMicro, Infineon, AMS dürften zu den ersten zählen, die ein schwächelndes Geschäft signalisieren könnten, da die Lagerbestände von Chips wegen der Produktionsunterbrechungen in China stiegen, erläuterte er. Denn spätestens jetzt dürften auch sie damit beginnen, die Auswirkungen des Corona-Virus auf ihr laufendes Quartal zu quantifizieren. Der Experte verwies darauf, dass Dialog Semiconductor und AMS besonders stark von Apple abhängig seien, aber auch STMicro sei betroffen Laut Marktanalyst Stephen Innes vom Broker Axicorp könnte die "Party" an den Börsen womöglich nun sogar zu Ende gehen: "Apple ist eine der ganz großen Wachstumsaktien, die die Märkte in der Vergangenheit nach oben getrieben hat". Ingo Wermann von der DZ Bank indes gibt sich gelassen. Das Verfehlen der Umsatzprognose sei zwar "nicht schön", aber auch kein Beinbruch. Angesichts menschenleerer Straßen in chinesischen Großstädten dürfte die Umsatzwarnung auch kaum überrascht haben. Sollte die Verbreitung des Corona-Virus relativ schnell eingedämmt werden und sich die Produktion und der Konsum schnell wieder normalisieren, dürfte Apple dann aufgrund von Nachholeffekten zu den Hauptprofiteuren zählen. Das dürfte zugleich auch den Zulieferern zugute kommen./ck/bek/jha/ck/he
18.02.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Umsatzwarnung von Apple belastet Zulieferer
(neu: Aktienkurse, Analysten und mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Eine Umsatzwarnung des Technologie-Giganten Apple hat am Dienstag die Aktienkurse der Zulieferer unter Druck gesetzt. Wegen der Coronavirus-Epidemie gibt es beim iPhone Lieferengpässe in China und zudem schwächelt dort auch der Absatz von Apple-Geräten. Die erst Ende Januar veröffentlichte Umsatzprognose für das erste Geschäftsquartal wurde daher kassiert. Aufgrund der Virusrisiken war sie ohnehin ungewöhnlich breit gesteckt worden. Neue Ziele nannte der iPhone-Hersteller nicht. Das sorgte nicht nur für herbe Kursverluste der Apple-Aktie im vorbörslichen Handel in den USA. Die Zulieferer gaben ebenfalls deutlich nach. So gaben die Papiere von Infineon, das unter anderem Halbleiterprodukte und Chipgehäuse herstellt, um 1,5 Prozent nach und waren damit einer der schwächeren Werte im deutschen Leitindex. Im MDax büßten die Aktien der Zulieferer Dialog Semiconductor 4,2 Prozent ein und zogen auch die Papiere des Waferherstellers Siltronic mit nach unten. Sie verloren 2,7 Prozent. Der Batteriehersteller Varta profitierte indes weiter von den tags zuvor vorgelegten starken Quartalszahlen und dem zuversichtlichen Ausblick. Nach einem Kursplus von fast 8 Prozent am Montag stiegen sie nun um 0,4 Prozent. Varta stellt unter anderem Lithium-Ionen-Knopfzellen für kabellose Kopfhörer wie AirPods her. Im SDax büßten die Titel des Chipanlagenbauers Aixtron 2,3 Prozent ein, und außerhalb der Dax-Familie gaben die Anteile des ebenfalls als Zulieferer geltenden Maschinenbauers Manz um 2,5 Prozent nach. Manz stellt etwa Anlagen zur Fertigung von Touch-Displays her und ist auch ins Batteriengeschäft eingestiegen. In Paris litten STMicro mit einem Abschlag von knapp einem Prozent unter der Umsatzwarnung des US-Konzerns und in der Schweiz büßten die Anteile des Chipherstellers und Apple-Zulieferers AMS 2,5 Prozent ein. Der gesamte europäische Technologiesektor zählte entsprechend mit minus 1,1 Prozent zu den schwächsten Branchen. Auch in Asien zeigte sich der Technologiesektor schwach. Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader nannte die Umsatzwarnung "einen Weckruf von Apple für scheinbar unbekümmerte Anleger". Zudem sei dies eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen. Analyst Sandeep Deshpande von JPMorgan sprach nach der von Apple kassierten Quartalsprognose von der "ersten Warnung eines schwergewichtigen Techkonzerns wegen der Coronavirus-Epidemie". Er hält es nun für wahrscheinlich, dass auch Unternehmen aus der Lieferkette von Apple und zuvorderst Chiphersteller folgen werden. Unternehmen wie STMicro, Infineon, AMS dürften zu den ersten zählen, die ein schwächelndes Geschäft signalisieren könnten, da die Lagerbestände von Chips wegen der Produktionsunterbrechungen in China stiegen, erläuterte er. Denn spätestens jetzt dürften auch sie damit beginnen, die Auswirkungen des Corona-Virus auf ihr laufendes Quartal zu quantifizieren. Der Experte verwies darauf, dass Dialog Semiconductor und AMS besonders stark von Apple abhängig seien, aber auch STMicro sei betroffen Laut Marktanalyst Stephen Innes vom Broker Axicorp könnte die "Party" an den Börsen womöglich nun sogar zu Ende gehen: "Apple ist eine der ganz großen Wachstumsaktien, die die Märkte in der Vergangenheit nach oben getrieben hat". Ingo Wermann von der DZ Bank indes gibt sich gelassen. Das Verfehlen der Umsatzprognose sei zwar "nicht schön", aber auch kein Beinbruch. Angesichts menschenleerer Straßen in chinesischen Großstädten dürfte die Umsatzwarnung auch kaum überrascht haben. Sollte die Verbreitung des Corona-Virus relativ schnell eingedämmt werden und sich die Produktion und der Konsum schnell wieder normalisieren, dürfte Apple dann aufgrund von Nachholeffekten zu den Hauptprofiteuren zählen. Das dürfte zugleich auch den Zulieferern zugute kommen./ck/bek/jha/ ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------