Discount-Zertifikat | Deutsche Bank | 3,25 | 18.06.21

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  • WKN: MC57R9
  • ISIN: DE000MC57R96
  • Discount-Zertifikat

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02.04.2020 15:30:07

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Basiswert

5,60 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Deutsche Bank, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 02.04.2020 11:57:36 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Trotz aktueller Erholung bleiben Bankenwerte ein heißes Eisen
FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Bankenwerte haben sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten der vergangenen vier Handelstage etwas erholt. Letztlich setzten sie damit jedoch nur ihren Schlingerkurs fort, den sie nach dem vierwöchigen Corona-Crash inzwischen eingeschlagen haben. Mitte März hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks ein historisches Tief erreicht und versucht seither immer wieder neu eine Erholung. Analysten bleiben jedoch skeptisch. Wegfallende Dividenden für 2019 und ausgesetzte Aktienrückkäufe belasten ebenso wie Sorgen vor Kreditausfällen angesichts der Probleme vieler Unternehmen durch die Virus-Krise. Immerhin ist die Branche bereits schwer belastet durch die jahrelange Niedrigzinsphase. Aktuell setzte etwa Analyst Kian Abouhossein von JPMorgan bei einigen Bankaktien erneut den Rotstift an, senkte seine Erwartungen und damit auch Kursziele. Sein Anlageurteil für die einzelnen Aktien bekräftigte er aber und er sieht auch einige chancenreiche Kandidaten. Dennoch merkte er dabei an, dass die größten denkbaren Risiken durch die Virus-Krise im europäischen Bankensektor noch nicht eingepreist seien, wenngleich das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kurssturz mittlerweile ausgewogener erscheine. Der Experte rechnet im Basisszenario nun mit einer schrittweise Erholung. In seinem negativen langfristigen Rezessionsszenario sieht er jedoch ein weiteres Risiko für den Sektor von 15 bis 20 Prozent. Seine "Top Picks" sind unter anderem BNP Paribas, BBVA, UBS und Barclays. Die Bewertung der Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank indes hält er für ausreichend und stuft sie mit "Neutral" ein, wobei er zugleich das Kursziel der Commerzbank-Aktie von 6,10 auf 4,30 Euro senkte. Auch für zahlreiche weitere Bankaktien wie Unicredit, SocGen, Santander oder auch Lloyds und HSBC senkte er seine Kursziele. Die Anteile der Deutschen Bank legten am Donnerstag gegen Mittag um 4,4 Prozent auf 5,846 Euro zu und die der Commerzbank stiegen um 3,7 Prozent auf 3,215 Euro. Letztere dürfte dabei auch von einem Bericht in der "Wirtschaftswoche" über Fortschritte auf der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten profitieren. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider. Ein kleines Plus von 0,5 Prozent auf 12,80 Euro verbuchten außerdem die Anteile der inzwischen zu 90 Prozent zur Commerzbank gehörenden Comdirect. Diese hatte am Vorabend - wie ein paar Tage zuvor schon der Mutterkonzern - darüber informiert, für das abgelaufene Jahr kein Dividende zu zahlen. Auch die Societe Generale, Barclays oder die HSBC haben ihre Dividendenzahlungen ausgesetzt und folgten damit entsprechenden Aufforderungen von Notenbanken wie etwa der EZB. Die Deutsche Bank hatte nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttungen erwogen. Im Bankensektor waren an diesem Tag die Aktien der niederländischen ABN Amro, von AlphaValue an diesem Tag auf "Buy" hochgestuft, größter Gewinner. Sie legten um knapp 10 Prozent zu. Die Papiere der Schweizer Bank Credit Suisse stiegen um 4,5 Prozent und die der UBS um 3,4 Prozent. Die Anteile der französischen SocGen dagegen gaben um 1,2 Prozent nach und die der britischen HSBC büßten 2,8 Prozent ein./ck/ag/mis
Heute 02.04.2020 10:00:39 Quelle: dpa
ROUNDUP: Dividenden-Boom ade - Unternehmen streichen Ausschüttung zusammen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Weniger oder gar keine Gewinnbeteiligung, verschobene Hauptversammlungen und Turbulenzen an den Börsen: Die Corona-Krise macht Aktionären zu schaffen und beendet den Dividenden-Boom nach fünf Rekordjahren in Folge. Im besten Fall werden die 160 Firmen der Börsenindizes Dax, MDax und SDax für 2019 einer Studie zufolge in der Summe gut 44 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner überweisen - das sind rund 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Mehr als ein Viertel der Unternehmen plant demnach keine Ausschüttung (Stand 31. März). "Je nachdem, wie lange der virusbedingte Schockfrost der Wirtschaft anhält, könnte das Ausschüttungsvolumen aber auch noch deutlich niedriger ausfallen", heißt es in der am Donnerstag von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der privaten FOM Hochschule in Essen veröffentlichten Studie. Gezahlt wird die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr nach den jeweiligen Hauptversammlungen. Wann Aktionäre die Gewinnbeteiligung für das vergangene Jahr erhalten, ist im Einzelfall nicht abzusehen. Zahlreiche für April und Mai geplante Hauptversammlungen wurden wegen der Krise verschoben. "Inwieweit Firmen von der gerade geschaffenen Sonderregelung Gebrauch machen, einen Dividendenabschlag auch ohne HV-Beschluss auszuschütten, lässt sich in der Breite noch nicht abschätzen", erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler. Selbst Unternehmen, die während der weltweiten Finanzkrise 2008/2009 kontinuierlich gezahlt hatten, streichen den Angaben zufolge jetzt die Gewinnbeteiligung der Aktionäre, darunter beispielsweise der Flughafenbetreiber Fraport. Für die Unternehmen habe die Sicherung der Liquidität derzeit Vorrang, erläuterte Eric Frère von der FOM Hochschule. Der Anteil der Unternehmen, die trotz eines Bilanzgewinns keine Dividende zahlten, sei mit knapp einem Fünftel sogar höher als 2008. Hinzu kommt: "Jetzt üppige Dividenden auszuschütten und später gegebenenfalls nach dem Staat zu rufen, das passt nicht zusammen", sagte Tüngler. Der Bundestag hat bereits eine "Boni-Bremse" für Vorstände großer Unternehmen eingezogen, falls diese in der Corona-Krise Mittel aus einem Rettungsfonds erhalten. Für diese Zeit soll es keine Dividenden, Boni, Aktienpakete oder andere Sonderbezahlungen für Vorstände und Manager im Unternehmen geben. Unter anderem Aktionäre von Banken müssen sich auf magere Zeiten einstellen. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) und der deutschen Finanzaufsicht Bafin haben die Institute aufgefordert, vorerst auf die Ausschüttung von Gewinnen zu verzichten. Die Commerzbank hat bereits angekündigt, die geplante Mini-Dividende von 15 Cent je Anteilsschein für das Geschäftsjahr 2019 angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie zu streichen. Die Deutsche Bank plante nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttung. Tüngler betonte denn auch, nicht alle Rückgänge stünden im Zusammenhang mit der Corona-Krise. "Die Kürzungen bei Daimler und BMW oder die Ausfälle bei Thyssenkrupp und der Deutschen Bank resultieren aus strukturellen Defiziten und konjunkturellen Bremsspuren ..." Es gibt aber auch positive Nachrichten: Spendabel zeigen sich beispielsweise die Versicherer Allianz und Münchner Rück, die der Auswertung zufolge die Dividende erhöhen wollen. An vielen Menschen in Deutschland gehen die Ausschüttungen ohnehin vorbei. Obwohl die Börsen im vergangenen Jahr boomten, sank die Zahl der Aktionäre. Knapp 9,7 Millionen Menschen besaßen nach Angaben des Deutschen Aktieninstitutes Anteilsscheine von Unternehmen und/oder Aktienfonds. Sowohl 2017 als auch 2018 war die Zahl zum Vorjahr gestiegen. Im vergangenen Jahr dagegen kehrten unter dem Strich gut 660 000 Menschen der Börse den Rücken. Viele Bundesbürger sehen die Börse vor allem als einen Ort mit vielen Risiken und haben Angst vor Verlusten. Zahlreiche Anleger verschreckte der Absturz der als "Volksaktie" angepriesenen Telekom-Papiere und das Platzen der New-Economy-Blase am Neuen Markt um die Jahrtausendwende dauerhaft. Angesichts der jüngsten Abstürze an den Aktienmärkten dürften sich Skeptiker bestätigt fühlen. So verlor der deutsche Leitindex Dax im ersten Quartal angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise satte 25 Prozent an Wert./mar/DP/mis
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Kursverluste von mehr als 90 Prozent - die größten Kapitalvernichter
(neu: mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten. Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff (minus 46 Prozent). Auf Rang drei kommt die Leoni AG (minus fast 66 Prozent), ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. In die Platzierung fließen neben den Kursverlusten über das Jahr gesehen auch die Verluste über längere Zeiträume von drei und fünf Jahren mit ein. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat. Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln." Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. "Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen", sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. "Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern." Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW. Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen. Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen. Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen./mar/DP/nas
01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kursverluste von mehr als 90 Prozent - die größten Kapitalvernichter
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre. Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten. Platz zwei in dem am Mittwoch veröffentlichten Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff. Auf Rang drei kommt die Leoni AG, ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen. Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat. Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln." Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. "Gerade jetzt - in der Corona-Krise - haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen", sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident. "Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern." Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW. Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt - wie gewohnt - als Präsenzveranstaltung nachholen. Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen. Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW. Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen./mar/DP/jha