Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | DAX

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  • WKN: MC56EG
  • ISIN: DE000MC56EG7
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 18.09.2020 15:53:37 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Dax weiter auf Richtungssuche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Tauziehen zwischen Bullen und Bären mit derzeit gleich verteilten Kräften droht sich in der neuen Woche am deutschen Aktienmarkt fortzusetzen. Der Dax könnte so weiter um seine Marke von 13 200 Punkten pendeln, von der er sich seit Tagen nicht entscheidend absetzen kann. Um den Weg nach oben frei zu machen, sehen Börsianer die Marke von 13 460 Punkten als wichtig an. Dort hatte der Leitindex vor etwa zwei Wochen sein bisheriges Hoch seit dem Ausbruch des Corona-Crashs markiert. Die Rally bei den zuletzt treibenden Branchen, darunter vor allem die Technologiewerte, ist Experten zufolge versiegt. Nun fehle es den Märkten auf hohem Niveau an neuen Kurstreibern. Laut Markus Reinwand von der Helaba suggeriert die Tatsache, dass einige US-Indizes vor der Korrektur Anfang September immer neue historische Höchststände markierten, dass es "die Pandemie mit all ihren ökonomischen Verwerfungen nie gegeben hat". Und auch wenn der Dax von seinem Rekord bei 13 795 Punkten noch mehr als 500 Punkte entfernt steht, hat er sich vom Corona-Tief bei knapp 8256 Punkten bereits deutlich um gut 60 Prozent erholt. Die wieder hohen Corona-Infektionen in Europa spielen keine große Rolle mehr. Laut dem Marktexperten Robert Halver von der Baader Bank haben sich die Unternehmen nach einem halben Krisenjahr auf die Situation eingestellt. "Und die Regierungen werden auf steigende Neuinfektionen nur mit regionalen, nicht aber gesamtwirtschaftlichen Einschränkungen reagieren", so der Experte. Laut Ulrich Kater von der Deka Bank werden neue landesweite Stilllegungen des Wirtschaftslebens von Marktteilnehmern als sehr unwahrscheinlich angesehen. Die Aktienmärkte müssen sich aber weiter an ihrer schon hohen Bewertung messen lassen, dies gilt vor allem für die tonangebenden US-Börsen und die dort bedeutenden Technologiewerte. Laut dem Helaba-Experten Reinwand hat das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den marktbreiten New Yorker S&P-500-Index zuletzt zeitweilig die Spitzenwerte aus dem Jahr 2000 erreicht. Wirklich verbessert habe sich das Chance-Risiko-Profil nun noch nicht. "Kurzfristig ist das Kurspotenzial aus unserer Sicht daher überschaubar", so der Experte. Hinsichtlich der Perspektiven für den Rest des Jahres am Aktienmarkt gebe es derzeit zu viele Variablen, konstatiert Marktbeobachter Craig Erlam vom Broker Oanda. Corona-Impfstoffe, politische Klarheit oder staatliche Hilfsmaßnahmen könnten seiner Einschätzung nach in den kommenden Wochen über eine Richtung entscheiden. Politisch bleiben die Brexit-Saga, der weiter wogende US-chinesische Handelsstreit und die Vorwehen der im November anstehenden US-Präsidentschaftswahl übergelagerte Themen. So oder so mangelt es Investoren ohne Zinsperspektive an Alternativen zum Aktienmarkt. Laut Reinwand hat sich ihre Stimmung zwar kurzfristig abgekühlt, auf mittlere Sicht wachse die Zuversicht aber weiter. "Diese Kombination spricht eher dafür, dass Anleger mit einer vermeintlich zu geringen Aktienquote die Korrektur nutzen, um Positionen aufzubauen", so der Experte. Auf den Prüfstand gestellt wird die Stimmungslage unter den Anlegern im Wochenverlauf von frischen Wirtschaftsdaten. Ein zuletzt überraschend hoher ZEW-Index sorgt für Spannung im Vorfeld der am Mittwoch erwarteten Einkaufsmanagerdaten und des tags darauf anstehenden Ifo-Index. Baader-Experte Halver rechnet damit, dass diese Indikatoren aufzeigen werden, dass sich die Wirtschaftserholung mit gebremster Dynamik fortsetzt. "Insbesondere die Einschätzung der augenblicklichen Lage sollte die Einkaufsmanagerumfragen und den Ifo-Geschäftsklimaindex weiter stabilisieren", so Deka-Experte Kater. "Dagegen könnten sich die Unternehmenserwartungen über die kommenden Monate etwas eingetrübt haben." Aktienseitig werden zu Wochenbeginn die bereits angekündigten Indexänderungen wirksam. Dabei steigen unter anderem Wacker Chemie und die als Krisengewinner geltende Shop Apotheke in den MDax auf, wo die Startup-Schmiede Rocket Internet und der Medienkonzern RTL Platz machen. Weitere Umplatzierungen gibt es im SDax sowie auf europäischer Bühne im EuroStoxx 50, dem künftig der Immobilienkonzern Vonovia angehört./tih/tav/fba --- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---
Heute 18.09.2020 14:47:19 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Anleger überstehen 'Hexensabbat' bislang gut
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den "Hexensabbat" am Freitag bislang ohne größere Blessuren überstanden. Der Dax lag am Nachmittag mit 0,16 Prozent im Plus bei 13 229 Punkten. Kurz zuvor war der September-Terminkontrakt auf den Dax bei etwa 13 250 Punkten ausgelaufen. Um diese Marke war der Dax schon die gesamte Woche über gependelt. Auf Wochensicht tritt der Leitindex quasi auf der Stelle. Beim auch Hexensabbat genannten großen Verfall an den Derivatebörsen laufen einmal im Quartal Terminkontrakte und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Investoren versuchen dann, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen. Das führt nicht selten zu Kursausschlägen, die fundamental nicht zu begründen sind. Das ist den Investoren an diesem Freitag wohl erspart geblieben. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel lag mit 0,12 Prozent im Plus bei 27 654 Punkten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab leicht nach. Für Aufsehen und Bewegung sorgt derweil die Spekulation um eine Übernahme des Dax-Konzerns Covestro. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge erwägt der New Yorker Investor Apollo eine Übernahme der einstigen Kunststoffsparte von Bayer, die inzwischen im Dax gelistet ist. Der Kurs der Covestro-Aktie schnellte daraufhin um fast 7 Prozent nach oben. Covestro teilte mit, man befinde sich gegenwärtig nicht in Gesprächen mit Apollo. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehten die Aktien des Leasing-Anbieters Grenke wieder mit 6 Prozent ins Minus. Am Dienstag und Mittwoch war der Kurs nach einer sogenannten Short-Attacke eines spekulativen Investors um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Viceroy Research hatte dem Unternehmen unter anderem Bilanzfälschung vorgeworfen. Grenke weist die Vorwürfe zurück und will an diesem Freitag dazu detailliert Stellung beziehen. Die MAN-Aktie, die an der Börse sonst ein Schattendasein führt, brach um 16 Prozent ein. Die VW-Lastwagentochter Traton will den Lkw- und Buskonzern MAN im laufenden Jahr entgegen früherer Pläne doch nicht mehr von der Börse nehmen. Anleger, die im Falle einer Komplettübernahme mit anschließendem Delisting von der Börse auf eine gute Abfindung gesetzt hatten, reagierten enttäuscht und stießen die MAN-Papiere ab. Für Fraport-Aktien ging es nach zwei starken Börsentagen wieder um 4,3 Prozent nach unten. Lufthansa büßten 3,8 Prozent ein. Händler verwiesen darauf, dass die Zahl der mit dem Coronavirus neuinfizierten Personen steige, vor allem in Frankreich. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Shoppingcenter-Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield vom Vortag belastete erneut auch die Kurse deutscher Branchentitel. So büßten Deutsche Euroshop 5,5 Prozent ein und Aroundtown 4,5 Prozent. Letztere führt im Portfolio auch Hotel- und Einzelhandelsimmobilien. Am Devisenmarkt legte der Euro etwas zu, er wurde zuletzt mit 1,1835 US-Dollar bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1797 Dollar festgelegt. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,48 Prozent am Donnerstag auf minus 0,50 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 145,61 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,12 Prozent auf 174,33 Zähler zu./bek/stw --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
Heute 18.09.2020 11:40:23 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax etwas fester vor 'Hexensabbat' - Spekulation um Covestro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Tag des sogenannten Hexensabbat herrscht Ruhe am deutschen Aktienmarkt. Der Dax lag am Freitagvormittag mit einem Viertelprozent im Plus bei 13 241 Zählern. Auf Wochensicht tritt der Leitindex quasi auf der Stelle. Beim großen Verfall laufen einmal im Quartal Terminkontrakte und Optionen auf Aktienindizes und Einzelwerte aus. Investoren versuchen dann, die Kurse in die für sie vorteilhafte Richtung zu bewegen. Das führt nicht selten zu Kursausschlägen, die fundamental nicht zu begründen sind. Für Aufsehen und Bewegung sorgt derweil die Spekulation um eine Übernahme des Dax-Konzerns Covestro. Der New Yorker Investor Apollo erwägt eine Übernahme der einstigen und inzwischen im Dax gelisteten Kunststoffsparte von Bayer, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Covestro-Aktien schnellten daraufhin um fast 7 Prozent nach oben. Covestro teilte mit, man befinde sich gegenwärtig nicht in Gesprächen mit Apollo. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel lag mit 0,04 Prozent im Minus bei 27 612 Punkten. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone legte wie der Dax um ein Viertelprozent zu. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehten die Aktien des Leasing-Anbieters Grenke wieder mit 4 Prozent ins Minus. Am Dienstag und Mittwoch war der Kurs nach einer sogenannten Short-Attacke eines spekulativen Investors um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Viceroy Research hatte dem Unternehmen unter anderem Bilanzfälschung vorgeworfen. Grenke weist die Vorwürfe zurück und will an diesem Freitag dazu detailliert Stellung beziehen. Für Fraport-Aktien ging es nach zwei starken Börsentagen wieder um 5 Prozent nach unten. Lufthansa büßten 3 Prozent ein. Händler verwiesen auf steigende Zahlen von mit dem Coronavirus Neuinfizierten, vor allem in Frankreich. Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Shoppingcenter-Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield vom Vortag belastete erneut auch die Kurse deutscher Branchentitel. So büßten Deutsche Euroshop 7 Prozent ein und Aroundtown 4 Prozent. Letztere führt im Portfolio auch Hotel- und Einzelhandelsimmobilien./bek/stk
Heute 18.09.2020 11:03:04 Quelle: dpa
STICHWORT: Hexensabbat - der große Verfallstag an den Terminbörsen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Heute ist wieder Hexensabbat: An diesem Tag laufen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Vom "großen Verfall" sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt. Insgesamt gibt es jährlich vier große Verfallstermine, und zwar jeweils am dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. Zu diesen Terminen können Aktienkurse und auch Indizes ohne wesentliche Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten spürbar schwanken. Wegen der mitunter teils wilden Zuckungen an den Märkten wurde der Begriff "Hexensabbat" geprägt. Stärkere Kursausschläge an solchen Tagen gibt es vor allem bei Aktien-Schwergewichten in den entsprechenden Indizes. Hinter diesen Schwankungen stehen Spekulanten, deren Frist zur Verwirklichung ihrer Derivategeschäfte abläuft. Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen vorher die aktuellen Kurse auf jene Preise zu treiben, zu denen sie an der Terminbörse engagiert sind. Entsprechend kommt es in der Regel binnen Minuten zu hohen Handelsvolumina und deutlichen Kursschwankungen. Kleinanleger können bei diesem "Hexentreiben" kaum kursbewegend eingreifen. Zur Mittagszeit um 12.00 Uhr, beim sogenannten Fixing, verfallen zunächst die Index-Optionen und -Futures von EuroStoxx 50 und Stoxx 50 an der Eurex. Um 13.00 Uhr verfallen in der Mittagsauktion die Futures und Optionen auf den Dax und den TecDax und fünf Minuten später die auf den MDax . Erst gegen Handelsschluss desselben Tages laufen dann die Optionen und Futures auf die einzelnen Aktien aus. Dies gilt zudem nicht nur für die deutsche Terminbörse Eurex, sondern für die meisten großen Börsen weltweit. Während etwa die Derivate auf deutsche und französische Aktien an der Eurex ab 17.30 Uhr verfallen, ist das in der Schweiz bereits um 17.20 Uhr der Fall./ck/ag/tih/mis/gl