Discount-Zertifikat | AB InBev | 60,00 | 18.09.20

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  • WKN: MC551W
  • ISIN: DE000MC551W9
  • Discount-Zertifikat

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf AB InBev, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

07.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Brauereien erhöhen Preise
FRANKFURT/KREUZTAL (dpa-AFX) - Biertrinker müssen sich möglicherweise auf höhere Preise für frisch Gezapftes einstellen. Fassbier wird in vielen Fällen für die Gastronomie teurer. Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, hebt für den Großteil seiner Produkte den Fassbierpreis Anfang März an, wie eine Sprecherin der Radeberger Gruppe der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auch bei Krombacher steigen die Fassbierpreise, Veltins denkt über eine Erhöhung nach. Branchenexperte Niklas Other rechnet damit, dass die Aufschläge weitgehend beim Kunden am Tresen ankommen werden. "Die Entscheidung, wie der Gastronom mit steigenden Kosten umgeht, liegt allein in dessen Hand", teilte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband lediglich mit. Die Preisgestaltung sei ein hohes unternehmerisches Gut. "Fakt ist, dass Fassbier in vielen unserer Betriebe sehr beliebt ist. Die Gäste schätzen ein frisch gezapftes Bier." Ausgenommen von der Preisrunde bei Radeberger seien vor allem die Kölsch-Fassbiere der Gruppe und Fassbier der Marke Stuttgarter Hofbräu, sagte die Sprecherin. Zur Höhe der geplanten Preisanhebungen für die Gastronomie machte das Frankfurter Unternehmen keine Angaben. Zur Radeberger Gruppe gehören mehr als 40 Biermarken in Deutschland. Das Unternehmen erhöht auch für einen kleineren Teil seiner Flaschenbiere die Abgabepreise, darunter Schöfferhofer Weizen, Berliner Pilsner und Ur-Krostitzer. Die Radeberger Gruppe begründete die Preiserhöhungen mit stetigen Kostensteigerungen, die nun nicht mehr intern kompensiert werden könnten. Dabei wird unter anderem auf höhere Logistik-, Energie- und Verpackungskosten sowie Investitionen in das Mehrwegsystem und Tariferhöhungen verwiesen. Die zum Oetker-Konzern gehörende Radeberger Gruppe hatte zuletzt vor rund zwei Jahren im Bereich Flaschenbier die Preise erhöht. Die Privatbrauerei Krombacher hebt ebenfalls ihre Fassbierpreise im neuen Jahr an, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Krombacher ist laut einem Ranking des Branchenmagazins "Inside" die meistgetrunkene Biermarke in Deutschland. Die Privatbrauerei Veltins erwägt ebenfalls, den Fassbierpreis angesichts von Kostensteigerungen im neuen Jahr anzuheben. "Wir denken darüber nach", sagte ein Sprecher. Bei den Erhöhungen handelt es sich zunächst nur um höhere Abgabepreise der Brauereien an Getränkefachgroßhandlungen, Gastronomie oder den Handel. Aber "Inside"-Herausgeber Niklas Other rechnet mit höheren Preisen für Biertrinker in Kneipen und Restaurants. "Der Bierpreis in Deutschland ist aber im internationalen Vergleich sehr günstig", erklärte er. Trotz rückläufigen Absatzes bleibe Bier einer der wichtigsten Umsatzbringer der Gastronomen. Im vergangenen Jahr sank der Absatz von alkoholhaltigen Bier bis Ende November um 2,5 Prozent auf 8,52 Milliarden Liter, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Die Brauer sehen den Hauptgrund darin, dass die Gesellschaft wie in ganz Europa altere und ältere Menschen weniger Bier trinken als jüngere. Nach "Inside"-Einschätzung wird der Preisabstand zwischen Fassbier und Flaschenbier im neuen Jahr weiter zunehmen. Dass Fassbier zumeist deutlich teurer sei als Flaschenbier, sei für die Gastronomie nicht unbedingt hilfreich, sagte Other. Er geht davon aus, dass weitere Brauer den Fassbierpreis erhöhen. Zumindest bei Dosenbier scheint es Entwarnung zu geben: Krombacher hat noch im alten Jahr eine angekündigte Preiserhöhung für Dosenbier nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen, wie der Sprecher des Unternehmens bestätigte. Krombacher gilt als die größte deutsche Dosenbiermarke. Dosen-Großabnehmer ist der Discounter Aldi./vd/bf/DP/jha
07.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fassbier wird für Gastronomie in vielen Fällen teurer
FRANKFURT/KREUZTAL (dpa-AFX) - Fassbier wird in vielen Fällen für die Gastronomie teurer. Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, hebt für den Großteil seiner Produkte den Fassbierpreis Anfang März an. Ausgenommen von diesem Schritt seien vor allem die Kölsch-Fassbiere der Gruppe und Fassbier der Marke Stuttgarter Hofbräu, sagte eine Sprecherin der Radeberger Gruppe der Deutschen Presse-Agentur. Zur Höhe der geplanten Preisanhebungen für die Gastronomie machte das Frankfurter Unternehmen keine Angaben. Zur Radeberger Gruppe gehören mehr als 40 Biermarken in Deutschland. Außerdem hebt das Unternehmen für einen kleineren Teil seiner Flaschenbiere die Abgabepreise an, darunter Schöfferhofer Weizen, Berliner Pilsner und Ur-Krostitzer. Die Radeberger Gruppe begründete die Preiserhöhungen mit stetigen Kostensteigerungen, die nun nicht mehr intern kompensiert werden könnten. Dabei wird unter anderem auf höhere Logistik-, Energie- und Verpackungskosten sowie Investitionen in das Mehrwegsystem und Tariferhöhungen verwiesen. Die zum Oetker-Konzern gehörende Radeberger Gruppe hatte zuletzt vor rund zwei Jahren im Bereich Flaschenbier die Preise erhöht. Bei den Erhöhungen handelt es sich um Abgabepreise der Brauereien an Getränkefachgroßhandlungen, Gastronomie oder den Handel. Ob und in welchem Umfang das auf die Verbraucherpreise durchschlägt, bleibt abzuwarten. Die Privatbrauerei Krombacher hebt ebenfalls ihre Fassbierpreise im neuen Jahr an, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Krombacher ist laut einem Ranking des Branchenmagazins "Inside" die meistgetrunkene Biermarke in Deutschland. Die Privatbrauerei Veltins erwägt ebenfalls, den Fassbierpreis angesichts von Kostensteigerungen im neuen Jahr anzuheben. "Wir denken darüber nach", sagte ein Sprecher. Nach Einschätzung von "Inside" wird der Preisabstand zwischen Fassbier und Flaschenbier im neuen Jahr weiter zunehmen. Dass Fassbier zumeist deutlich teurer sei als Flaschenbier, sei für die Gastronomie nicht unbedingt hilfreich, sagte Herausgeber Niklas Other. Er geht davon aus, dass weitere Brauer den Fassbierpreis erhöhen. Zumindest bei Dosenbier scheint es Entwarnung zu geben: Krombacher hat noch im alten Jahr eine angekündigte Preiserhöhung für Dosenbier nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen, wie der Sprecher des Unternehmens bestätigte. Krombacher gilt als die größte deutsche Dosenbiermarke. Dosen-Großabnehmer ist der Discounter Aldi./vd/DP/zb
31.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bierabsatz schrumpft 2019 - Brauer setzen auf neue Produkte und EM
WIESBADEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Für die deutsche Braubranche zeichnet sich nach dem Hitze- und WM-getragenen Ausnahmejahr 2018 ein deutlicher Absatzrückgang ab. Im Jahr 2019 sank der Bierabsatz bis Ende November um 2,5 Prozent auf 85,2 Millionen Hektoliter, wie aus den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Damit ist rein rechnerisch eine Großbrauerei verschwunden. Die Brauer blicken dennoch optimistisch in das neue Jahr 2020. In dieser Statistik ist nur alkoholhaltiges Bier enthalten. Das seit Jahren in der Verbrauchergunst steigende alkoholfreie Bier dürfte mit seinen Zuwächsen nach Ansicht von Branchenkennern jedoch nicht die deutlichen Rückgänge beim alkoholhaltigen Bier voll ausgleichen. Branchenvertreter und Branchenkenner rechnen trotz eines soliden Weihnachtsgeschäftes für das Gesamtjahr 2019 mit einem bundesweiten Absatzminus von etwa 2 Prozent beim alkoholhaltigen Bier. "Auch wenn sich das Geschäft im Dezember noch positiv entwickelt hat, wird am Jahresende beim Bierabsatz wohl ein Minus von etwa zwei Prozent stehen bleiben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele, der Deutschen Presse-Agentur. Wie in ganz Europa gehe auch in Deutschland der Bierkonsum seit Jahren zurück, insbesondere aus demografischen Gründen. "Dennoch: Die deutschen Brauer blicken optimistisch ins neue Jahr, das mit der Fußball-EM auch wieder mit einem wichtigen Sportereignis aufwarten kann", betonte Eichele. "Was 2020 weiter wachsen wird, ist die Zahl der Brauereien in Deutschland und die Zahl der Biermarken, die sich der 7000-er Marke nähert." Die beliebteste Sorte bleibe Pils mit mehr als 50 Prozent Marktanteil, doch Hell-Biere und regionale Spezialitäten legten zu. Besonders dynamisch sei der Zuwachs bei alkoholfreien Bieren und alkoholfreien Biermischgetränken, die nach Angaben Eicheles einen Marktanteil von zehn Prozent ansteuerten. "Nach dem sehr guten Sommer 2018 war der eigentlich nicht so schlechte Sommer 2019 nicht gut genug, um Faktoren wie die Demografie zu kompensieren", sagte der Herausgeber des Branchenmagazins "Inside", Niklas Other. Beim Rückgang des alkoholhaltigen Bieres dürfte im Gesamtjahr 2019 demnach wohl eine 2 vor dem Komma stehen. "Wir sprechen von über 2,2 Millionen Hektoliter. Das ist eine Großbrauerei, wenn man so will", sagte der Sprecher der Brauerei Veltins, Ulrich Biene. Er führt das nicht nur auf das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung zurück. Die Brauwirtschaft bekomme auch zu spüren, dass junge Erwachsene sich häufig nur in den sozialen Medien treffen würden: "Jüngere Menschen sind miteinander unterwegs, aber nicht in der Gastronomie, sondern am Smartphone", erklärte er. Dennoch sei kein Pessimismus für die Braubranche mit Blick auf das bevorstehende neue Jahr angesagt: "Einen Teil der Hektoliter holen wir uns durch die EM zurück", bekräftigt Unternehmenssprecher Biene. Das Weihnachtsgeschäft sei solide verlaufen, aber nicht euphorisch. Der Handel habe den Absatz in den letzten Wochen des Jahres mit Aktionsangeboten "befeuert". Bereits im Jahresverlauf 2019 musste die Branche in mehreren Monaten kräftige Rückgänge gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum verkraften. So war im August der Bierabsatz um 11,4 Prozent eingebrochen - der höchste Absatzrückgang bei alkoholhaltigem Bier seit rund drei Jahren. Im November sank der bundesweite Bierabsatz nach den jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes um 5,8 Prozent. Die Braubranche des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen verzeichnete im November ein fast eben so hohes Absatzminus von 5,4 Prozent. Von Januar bis Ende November 2019 sank der Absatz der NRW-Braubranche um 405 000 Hektoliter beziehungsweise 2,0 Prozent. Im Jahr 2018 war der Bierabsatz der deutschen Braubranche entgegen dem langjährigen Abwärtstrend um 0,5 Prozent minimal gestiegen./vd/DP/zb