Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | comdirect bank

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  • WKN: MC50Q2
  • ISIN: DE000MC50Q29
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf comdirect bank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf comdirect bank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Corona-Verwerfungen drücken Commerzbank zum Jahresauftakt ins Minus
(Neu: Aktienkurs) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Verwerfungen der Corona-Pandemie haben die Commerzbank zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gedrückt. Trotz guter Geschäfte vor allem mit Privat- und Unternehmerkunden stand zum Ende des ersten Quartals unter dem Strich ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern, wie die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte das Geldhaus 122 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen. Vor allem die Furcht vor vielen Kreditausfällen drückte das Ergebnis: Die Bank vervierfachte ihre Risikovorsorge von 78 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 326 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2020 erwartet die Bank eine Risikovorsorge von 1,0 Milliarden bis 1,4 Milliarden Euro - nach 620 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Experten hatten mit einem etwas geringeren Verlust gerechnet. Die seit Wochen ohnehin stark unter Druck stehende Aktie verlor weiter am Boden. Sie sackte zeitweise mehr als fünf Prozent auf 3,04 Euro ab. Damit büßte das Commerzbank-Papier im Corona-Crash, der die Finanzmärkte seit dem 21. Februar im Griff hat, fast 53 Prozent ein. Bank-Aktien zählen unter anderem wegen der Furcht vor massiven Kreditausfällen bisher zu den am stärksten betroffenen Titeln. Wegen des Kursverfalls in den vergangenen Wochen ist die Commerzbank an der Börse nicht mal mehr vier Milliarden Euro wert. "Dank der sehr weitreichenden Maßnahmen der Bundesregierung rechnen wir damit, dass deutsche Unternehmen, die einen Großteil unseres Geschäfts ausmachen, vergleichsweise gut durch die Krise kommen werden", erklärte Finanzchefin Bettina Orlopp. "Wir haben ein gesundes Kreditbuch und der Anteil gefährdeter Kredite liegt seit Jahren unter dem deutschen und europäischen Durchschnitt. So können wir auch weitere Auswirkungen der Pandemie abfedern." Konzernchef Martin Zielke betonte die "komfortable Kapitalsituation" der Bank. Finanzinstitute profitieren zusätzlich von vorübergehenden Lockerungen der Anforderungen durch die Regulierer in der aktuellen Krise. Ende März lag die Kernkapitalquote der Commerzbank bei 13,2 Prozent. Kernkapital gilt als Puffer für Krisenzeiten. Der Vorstand des seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Institut lotet jedoch seit Wochen auch aus, wo noch gespart werden kann. Die Bank werde ihr "Kostenmanagement in diesem Jahr intensivieren", bekräftigte Orlopp. "Denn Kosteneffizienz und leistungsfähige digitale Strukturen sind gerade in diesen Zeiten essenziell." Spekuliert wurde zuletzt in Presseberichten über eine deutliche Ausdünnung des Filialnetzes von 1000 Standorten auf 400 bis 500 Geschäftsstellen. Bei der Bilanzvorlage Mitte Februar hatte Orlopp angekündigt, die Bank werde spätestens zur Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal Anfang August Details zu den Sparbemühungen nennen. Im September hatte der Vorstand unter anderem angekündigt, bis 2023 weitere 2300 Stellen abzubauen. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr soll die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken. Beschlossen ist zudem bereits die Schließung jeder fünften Filiale. Um in Sachen Digitalisierung noch schlagkräftiger zu werden, integriert die Commerzbank ihre Online-Tochter Comdirect. Die verbliebenen Minderheitsaktionäre des Instituts mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn kann die Commerzbank nach einem Beschluss der Comdirect-Hauptversammlung aus der vergangenen Woche per Barabfindung aus dem Unternehmen drängen ("Squeeze-out"). Abgeblasen ist dagegen der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung von 69,3 Prozent an der polnischen mBank. Im von der Corona-Krise geprägten Umfeld sei ein solches Geschäft zu attraktiven Bedingungen nicht erreichbar, hatte die Bank Anfang dieser Woche mitgeteilt. Ab Mittwochmittag wird der Commerzbank-Vorstand den Aktionären unter anderem erklären, warum selbst die zunächst angekündigte magere Dividende für das vergangene Geschäftsjahr nicht gezahlt wird. Die Hauptversammlung wird wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr komplett als Online-Veranstaltung ausgerichtet. Für das Gesamtjahr 2020 plant der Vorstand "angesichts der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie" äußerst vorsichtig: Zumindest im Geschäft mit Kunden, das die Bank selbst beeinflussen kann, hofft die Bank, dass sie die Erträge "weitgehend stabil halten" kann - so denn die Wirtschaft allmählich wieder hochfährt und es zu keinem zweiten Lockdown kommt./ben/zb/DP/zb
13.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Corona-Verwerfungen drücken Commerzbank zum Jahresauftakt ins Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Verwerfungen der Corona-Pandemie haben die Commerzbank zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gedrückt. Trotz guter Geschäfte vor allem mit Privat- und Unternehmerkunden stand zum Ende des ersten Quartals unter dem Strich ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern, wie die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte das Geldhaus 122 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen. Experten hatten mit einem etwas geringeren Verlust gerechnet. Die seit Wochen ohnehin stark unter Druck stehende Aktie gab vorbörslich weiter nach. Vor allem die Furcht vor vielen Kreditausfällen drückte das Ergebnis: Die Bank vervierfachte ihre Risikovorsorge von 78 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 326 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2020 erwartet die Bank eine Risikovorsorge von 1,0 Milliarden bis 1,4 Milliarden Euro - nach 620 Millionen Euro im vergangenen Jahr. "Dank der sehr weitreichenden Maßnahmen der Bundesregierung rechnen wir damit, dass deutsche Unternehmen, die einen Großteil unseres Geschäfts ausmachen, vergleichsweise gut durch die Krise kommen werden", erklärte Finanzchefin Bettina Orlopp. "Wir haben ein gesundes Kreditbuch und der Anteil gefährdeter Kredite liegt seit Jahren unter dem deutschen und europäischen Durchschnitt. So können wir auch weitere Auswirkungen der Pandemie abfedern." Konzernchef Martin Zielke betonte die "komfortable Kapitalsituation" der Bank. Finanzinstitute profitieren zusätzlich von vorübergehenden Lockerungen der Anforderungen durch die Regulierer in der aktuellen Krise. Ende März lag die Kernkapitalquote der Commerzbank bei 13,2 Prozent. Kernkapital gilt als Puffer für Krisenzeiten. Der Vorstand des seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Institut lotet jedoch seit Wochen auch aus, wo noch gespart werden kann. Die Bank werde ihr "Kostenmanagement in diesem Jahr intensivieren", bekräftigte Orlopp. "Denn Kosteneffizienz und leistungsfähige digitale Strukturen sind gerade in diesen Zeiten essenziell." Spekuliert wurde zuletzt in Presseberichten über eine deutliche Ausdünnung des Filialnetzes von 1000 Standorten auf 400 bis 500 Geschäftsstellen. Bei der Bilanzvorlage Mitte Februar hatte Orlopp angekündigt, die Bank werde spätestens zur Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal Anfang August Details zu den Sparbemühungen nennen. Im September hatte der Vorstand unter anderem angekündigt, bis 2023 weitere 2300 Stellen abzubauen. Ende des ersten Quartals 2020 hatte die Bank auf Vollzeitbasis etwa 39 800 Mitarbeiter, im laufenden Jahr soll die Zahl nach letzten Angaben auf knapp 39 000 sinken. Beschlossen ist zudem bereits die Schließung jeder fünften Filiale. Um in Sachen Digitalisierung noch schlagkräftiger zu werden, integriert die Commerzbank ihre Online-Tochter Comdirect. Die verbliebenen Minderheitsaktionäre des Instituts mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn kann die Commerzbank nach einem Beschluss der Comdirect-Hauptversammlung aus der vergangenen Woche per Barabfindung aus dem Unternehmen drängen ("Squeeze-out"). Abgeblasen ist dagegen der Verkauf der Mehrheitsbeteiligung von 69,3 Prozent an der polnischen mBank. Im von der Corona-Krise geprägten Umfeld sei ein solches Geschäft zu attraktiven Bedingungen nicht erreichbar, hatte die Bank Anfang dieser Woche mitgeteilt. Ab Mittwochmittag wird der Commerzbank-Vorstand den Aktionären unter anderem erklären, warum selbst die zunächst angekündigte magere Dividende für das vergangene Geschäftsjahr nicht gezahlt wird. Die Hauptversammlung wird wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr komplett als Online-Veranstaltung ausgerichtet. Für das Gesamtjahr 2020 plant der Vorstand "angesichts der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie" äußerst vorsichtig: Zumindest im Geschäft mit Kunden, das die Bank selbst beeinflussen kann, hofft die Bank, dass sie die Erträge "weitgehend stabil halten" kann - so denn die Wirtschaft allmählich wieder hochfährt und es zu keinem zweiten Lockdown kommt./ben/zb/DP/zb
05.05.2020 Quelle: dpa
Weg zur Comdirect-Komplettübernahme für Commerzbank ist frei
FRANKFURT/QUICKBORN (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat die letzte formale Hürde auf dem Weg zur Integration ihrer Online-Tochter Comdirect genommen. Der MDax-Konzern darf die verbliebenen Minderheitsaktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen drängen. Den Weg für dieses sogenannte Squeeze-Out machte die Comdirect-Hauptversammlung am Dienstag erwartungsgemäß mit großer Stimmenmehrheit frei. Nach Angaben der Comdirect votierte die Hauptversammlung mit 99,6 Prozent der Stimmen für den Antrag. Die Commerzbank hatte im September angekündigt, sich die Comdirect mit Sitz im schleswig-holsteinischen Quickborn ganz einverleiben zu wollen. Denn im Zuge der Digitalisierung gleichen sich die Geschäftsmodelle immer stärker an. Der Commerzbank-Vorstand geht davon aus, dass sich Synergien von bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr heben lassen - unter anderem weil Doppelfunktionen abgebaut werden. Nach der Ankündigung im Herbst konnte die Frankfurter Konzernmutter ihren Anteil an der Comdirect bereits auf 90,29 Prozent aufstocken. Die restlichen Eigentümer erhalten nun 12,75 Euro je Aktie und damit etwas weniger, als das Comdirect-Papier zuletzt an der Börse wert war. Der Vertrag zur Verschmelzung der beiden Häuser war im März unterzeichnet worden. Seinerzeit hatte die Commerzbank angekündigt, sie wolle die Comdirect-Standorte Quickborn und Rostock erhalten, die Mitarbeiter des Instituts würden von der Commerzbank übernommen. Ende vergangenen Jahres hatte die Comdirect 1278 Beschäftigte - der Großteil davon am Hauptsitz des Instituts in Quickborn nahe Hamburg./ben/DP/nas
28.04.2020 Quelle: dpa
Handelsboom wegen Corona: Online-Bank Comdirect hebt Gewinnziel für 2020 an
QUICKBORN (dpa-AFX) - Die Börsenturbulenzen infolge der Corona-Krise beflügeln die Gewinnpläne der Commerzbank-Tochter Comdirect. "Unsere Kunden haben im ersten Quartal 2020 so viel gehandelt wie nie zuvor", sagte Comdirect-Chefin Frauke Hegemann bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag in Quickborn bei Hamburg. Nachdem sich der Gewinn vor Steuern im fortgeführten Geschäft dadurch auf 77,9 Millionen Euro mehr als versechsfachte, rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 jetzt mit einem Vorsteuerergebnis von 130 bis 150 Millionen Euro. Bisher hatte er 100 bis 120 Millionen Euro angepeilt. Im ersten Quartal erteilten die Kunden der Bank rund zwölf Millionen Handelsaufträge - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Der Provisionsüberschuss legte dadurch um knapp 120 Prozent zu. Die Furcht vor ausfallenden Krediten hält sich bei der Comdirect bisher in Grenzen. "Im Kreditgeschäft mit Privatkunden waren bislang keine wesentlichen Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu verzeichnen", heißt es im Quartalsbericht. Die Bank legte rund 200 000 Euro für mögliche Kreditausfälle zurück. Unter dem Strich verdiente die Comdirect im ersten Quartal knapp 55,9 Millionen Euro, knapp viermal so viel wie ein Jahr zuvor. Einen Sondergewinn aus dem Vorjahresquartal herausgerechnet, fiel der Zuwachs noch deutlicher aus. Die Comdirect, die selbst börsennotiert ist, steht kurz vor der Komplettübernahme durch die Commerzbank und soll absehbar in den Frankfurter Mutterkonzern integriert werden./stw/men/stk
28.04.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: comdirect mit außergewöhnlich hohem Quartalsergebnis (deutsch)
comdirect mit außergewöhnlich hohem Quartalsergebnis ^ DGAP-News: comdirect bank AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Prognoseänderung comdirect mit außergewöhnlich hohem Quartalsergebnis 28.04.2020 / 07:30 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- comdirect mit außergewöhnlich hohem Quartalsergebnis * Ergebnis Q1 2020: 77,9 Millionen Euro vor Steuern * Rekordtrades: 12,0 Millionen im ersten Quartal * Anhaltend starkes Wachstum: 87 Tausend Netto-Neukunden im ersten Quartal * Zum dritten Mal in Folge: Auszeichnung "Beste Bank", "Beste Direktbank" und "Online Broker des Jahres"* Quickborn, 28. April 2020. Die comdirect Gruppe hat das erste Quartal 2020 mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 77,9 Millionen Euro abgeschlossen und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (12,5 Millionen Euro**). Grund für das außerordentlich starke Quartalsergebnis ist eine marktbedingt ungewöhnlich hohe Handelsaktivität der Kunden. "Unsere Kunden haben im ersten Quartal 2020 so viel gehandelt wie nie zuvor", sagt Frauke Hegemann, Vorstandsvorsitzende der comdirect bank AG. "Entsprechend ist der Provisionsüberschuss stark gestiegen, während wir unsere Verwaltungsaufwendungen dank der erhöhten Skalierbarkeit unseres digitalen Geschäftsmodells stabil gehalten haben." Sehr hohes Wachstum bei Neukunden, Depots und Nettomittelzuflüssen Die Kundenzahl belief sich zum Ende des ersten Quartals 2020 auf 2,83 Millionen. Mit 87 Tausend Neukunden liegt das Wachstum damit leicht über dem des sehr starken Vorjahresquartals (84 Tausend). "Im Vergleich zum Vorjahr haben wir im ersten Quartal 2020 weniger in das Wachstum mit Neukunden investiert und trotzdem das stärkste Neukundenwachstum seit mehr als zehn Jahren erreicht", sagt Hegemann. Insbesondere die Zahl der Depots stieg mit 102 Tausend Neueröffnungen kräftig - auf 1,66 Millionen zum Quartalsende. Die Anzahl der Girokonten erhöhte sich um 29 Tausend auf 1,72 Millionen. Das betreute Kundenvermögen sank von 80,2 Milliarden Euro zum Jahresende auf 75,1 Milliarden Euro. Während das Einlagenvolumen um 2,2 Milliarden Euro auf 31,1 Milliarden Euro zulegte, nahm das Depotvolumen ab - um 7,3 Milliarden Euro auf 44,0 Milliarden Euro. Grund für die Abnahme sind negative Kurseffekte in Höhe von 10,2 Milliarden Euro. Die gesamten Nettomittelzuflüsse lagen bei 5,2 Milliarden Euro - 3,0 Milliarden Euro davon entfielen auf die Depots. "Die Zahlen zeigen, dass wir unsere Position als erste Adresse für Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren in diesem aktuell sehr dynamischen Markt weiter ausbauen konnten. Der beschleunigte Trend zur Digitalisierung zahlt verstärkt auf unser Geschäftsmodell ein", so Hegemann. "Banking und Brokerage sollen sich in die Lebenswelt der Kunden einfügen und so einfach, schnell und bequem wie möglich sein. Als Bank im Handy arbeiten wir daher konsequent an der Erweiterung unserer mobilen Services. " Als Beispiel nennt sie den Ausbau der mehrfach ausgezeichneten comdirect App, die unter anderem um mehrere neue Trading-Funktionalitäten erweitert wird. comdirect zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet Das Magazin EURuro kürte comdirect bei Deutschlands größtem Bankentest als "Beste Bank" sowie "Beste Direktbank". comdirect verteidigt diese Spitzenposition damit seit dem Jahr 2018. Den Testsieg verzeichnet das Unternehmen auch in den Kategorien "Service" und "Digitale Services und Online-Sicherheit". Neben den Auszeichnungen des EURuro Magazins konnte comdirect einige Wochen zuvor bereits einen weiteren Titel zum dritten Mal in Folge holen: Das Vergleichsportal "Broker Test" hat comdirect zum besten Online Broker des Jahres 2020 ausgezeichnet.* Provisionsüberschuss deutlich gestiegen - Zinsüberschuss stabil Die Erträge hat comdirect im ersten Quartal 2020 um 73 Prozent auf 150,9 Millionen Euro (Vorjahr: 87,3 Millionen Euro) gesteigert. Hauptertragsquelle war der Provisionsüberschuss. Mit 110,1 Millionen Euro hat er sich gegenüber Vorjahr (50,1 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Die Anzahl der ausgeführten Orders lag vor dem Hintergrund der extrem hohen Marktvolatilität mit 12,0 Millionen 110 Prozent über dem Vorjahr (5,7 Millionen). Den Zinsüberschuss nach Risikovorsorge konnte comdirect mit 30,0 Millionen Euro trotz des weiter deutlich negativen Zinsumfelds im Vergleich zum Vorjahr (31,8 Millionen Euro) nahezu stabil halten. Die sonstigen Erträge stiegen von 5,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 10,8 Millionen Euro. Grund ist im Wesentlichen eine Steigerung des Finanzanlageergebnisses im Zuge der Realisierung von Kursgewinnen in der Eigenanlage. Verwaltungsaufwendungen dank erhöhter Skalierbarkeit leicht unter Vorjahr Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit 73,0 Millionen Euro trotz des hohen Aufkommens an Trades und Kundenkontakten leicht unter dem Niveau des Vorjahres (74,8 Millionen Euro). Hier wirkte sich neben reduzierten Vertriebsaufwendungen die erhöhte Skalierbarkeit der Bank aus. Im vergangenen Jahr hat comdirect durch den konsequenten Einsatz neuer Technologien Prozesse digitalisiert und kosteneffizienter gemacht. Beispiele hierfür sind die erweiterte Suchfunktion auf der Website, der Einsatz eines hybriden Chat-Bots, die Implementierung des Sprachdialogsystems sowie automatisierte Standardprozesse durch Robotic Process Automation (RPA). Das Ergebnis vor Steuern der comdirect Gruppe belief sich im Berichtszeitraum auf 77,9 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert (12,5 Millionen**) deutlich. Der Konzernüberschuss lag bei 55,9 Millionen Euro (Vorjahr: 10,3 Millionen**). Prognose für Gesamtjahr wird erhöht Aufgrund des außergewöhnlich hohen Ergebnisses vor Steuern im ersten Quartal und einer unerwartet hohen Trading-Aktivität der Kunden im April erhöht comdirect die Prognose für das Gesamtjahr 2020 und rechnet mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 130 bis 150 Millionen Euro. Trotz der aktuellen makroökonomischen Lage und der erheblichen Unsicherheiten geht die Bank auf Basis der Analyse erweiterter Szenarien davon aus, die zuletzt veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2020 (Ergebnis vor Steuern 100 bis 120 Millionen Euro) zu übertreffen. Verschmelzung von comdirect auf Commerzbank geplant Ende September 2019 hat die Commerzbank verkündet, dass comdirect vollständig in die Commerzbank integriert werden soll. Im Zuge des angestrebten Squeeze-Outs erhalten comdirect-Aktionäre eine angemessene Barabfindung für ihre Aktien. Auf der am 5. Mai 2020 erstmals für alle Aktionäre virtuell stattfindenden Hauptversammlung soll der verschmelzungsrechtliche Squeeze-Out beschlossen werden. Verschmelzungsvertrag und -bericht wurden bereits am 20. März 2020 veröffentlicht. Am 1. April hat comdirect bekannt gegeben, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung 2020 keine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2019 vorschlagen werden. comdirect folgt damit der Empfehlung der Europäischen Zentralbank vom 27. März 2020 an die Banken, angesichts der Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie bis zumindest 1. Oktober 2020 für die Jahre 2019 und 2020 keine Dividende auszuschütten. Zahlen kompakt Tsd. Euro Q1/19 Q2/19 Q3/19 Q4/19 Q1/20 Q1/20 vs. Q1/19 Zinsüberschuss nach 31.830 31.008 31.445 29.251 30.002 -5,7% Risikovorsorge Provisionsüber- 50.149 53.777 57.369 58.421 110.071 119,5% schuss Sonstige Erträge 5.307 4.540 7.678 2.666 10.810 103,7% Verwaltungs- aufwendungen 74.798 70.876 66.824 75.397 73.024 -2,4% Ergebnis vor 12.488 18.449 29.668 14.941 77.859 523,5% Steuern** Ergebnis nach 10.332 14.152 19.816 11.504 55.861 440,6% Steuern** *EURuro Magazin, Ausgabe 05/2020; 33 Geldinstitute im Test und www.broker-test.de/online-broker **aus fortgesetzten Aktivitäten (ohne Beiträge der ebase GmbH, die im Juli 2019 verkauft wurde) Ansprechpartner für diese Pressemitteilung Annette Siragusano Tel. +49 (0) 41 06/704-1960 E-Mail: annette.siragusano@comdirect.de Ullrike Hamer Tel. +49 (0) 41 06/704-1545 E-Mail: ullrike.hamer@comdirect.de Hinweise für Redaktionen Weitere Infos zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020 finden Sie hier. Alle Pressemitteilungen finden Sie unter www.comdirect.de/presse. Folgen Sie uns auf Twitter unter https://twitter.com/comdirect oder https://twitter.com/FraukeHegemann . Sofern Sie keine Informationen erhalten möchten, teilen Sie uns dies bitte mit unter presse@comdirect.de --------------------------------------------------------------------------- 28.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: comdirect bank AG Pascalkehre 15 25451 Quickborn Deutschland Telefon: + 49 (0) 4106/704-0 Fax: + 49 (0) 4106/708-2580 E-Mail: ir@comdirect.de Internet: www.comdirect.de ISIN: DE0005428007 WKN: 542800 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1029097 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1029097 28.04.2020 °