Faktor-Zertifikat | 10,00 | Short | Airbus

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  • WKN: MC4WBJ
  • ISIN: DE000MC4WBJ6
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich. Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,011721, Basispreis 67,0303 EUR, Reset Barriere 64,34 EUR

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61,00 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Airbus hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

09.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Exportgenehmigungen für Rüstungsgüter leicht gestiegen
(neu: mehr Details und Hintergrund) BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres etwas mehr Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Der Wert der erlaubten Lieferungen lag von Januar bis März bei 1,16 Milliarden Euro und damit 45 Millionen Euro höher als im ersten Quartal 2019. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Deutlich gestiegen ist der Anteil der besonders heiklen Exporte an sogenannte Drittstaaten, die nicht der EU oder der Nato angehören oder diesen Ländern gleichgestellt sind wie etwa Australien. Er lag im ersten Quartal 2020 bei 53 Prozent, im Vorjahreszeitraum waren es 35 Prozent. Das Wirtschaftsministerium erklärt den Anstieg in seiner Antwort mit "einzelnen großvolumige Genehmigungen im maritimen Bereich". Das Hauptempfängerland ist Ägypten mit einem Exportvolumen von 290,6 Millionen Euro. Erst in der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung die Genehmigung einer U-Boot-Lieferung für das von Präsident Abdel Fattah al-Sisi mit harter Hand regierte nordafrikanische Land bekanntgegeben. Am Donnerstag wurde das dritte von insgesamt vier U-Booten in Kiel von ThyssenKrupp Marine Systems übergeben. Den "Kieler Nachrichten" zufolge soll das Auftragsvolumen rund eine Milliarde Euro betragen. Ägypten war bereits im vergangenen Jahr mit genehmigten Rüstungsgeschäften für 802 Millionen Euro drittbester Auslandskunde der deutschen Hersteller. Die Lieferungen an das nordafrikanische Land sind nicht nur wegen der Menschenrechtslage in dem Land umstritten. Ägypten gehört auch zu der Kriegskoalition, die seit fünf Jahren im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft. Außerdem ist die Regierung al-Sisis wegen Waffenlieferungen in den Libyen-Konflikt in der Kritik. Im vergangenen Jahr waren die von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsexporte mit 8,015 Milliarden Euro auf einen Rekordwert gestiegen. Dass diese Marke in diesem Jahr wieder erreicht werden kann, gilt schon wegen der Corona-Krise als unwahrscheinlich. Im vergangenen Jahr gab es den massiven Zuwachs an Exportgenehmigungen erst ab dem zweiten Quartal. Die Linken-Außenpolitikerin Dagdelen kritisierte die Rüstungsexporte vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. "Während die UN zum weltweiten Waffenstillstand aufrufen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, gießt die Bundesregierung mit ihren Kriegswaffen in Krisengebiete weiter Öl ins Feuer", sagte sie. "Wir brauchen einen sofortigen Waffenexportstopp und eine Umstellung der Rüstungsindustrie auf zivile Güter wie medizinische Geräte. Es ist Zeit, für das Leben statt für den Tod zu produzieren."/mfi/DP/jha
08.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP 2: Airbus kappt Flugzeugproduktion um ein Drittel
(neu: Aussagen aus Telefonkonferenz zu Dauer der Produktionskürzung, Stornierungen und Verschiebung von Auslieferungen, weder Kurzarbeit noch Staatshilfe beantragt) TOULOUSE (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Airbus zieht in der Corona-Krise Konsequenzen aus der klammen Lage seiner Kunden. Weil Airlines weltweit ums Überleben ringen und bestellte Passagierjets erst Monate oder Jahre später abnehmen wollen, fährt der Hersteller seine Produktion um rund ein Drittel zurück. Die Auswirkungen der Pandemie seien beispiellos, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury am Mittwochabend in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Faury hofft, dass es in der Luftfahrt 2021 wieder aufwärts geht. Er habe jedoch "dummerweise keine Kristallkugel". Zwar habe noch keine Airline wegen des Coronavirus eine Bestellung storniert. Allerdings habe der Konzern eine "große Zahl von Anfragen", für das laufende Jahr oder auch für 2021 geplante Auslieferungen zu verschieben. Die gedrosselte Produktion soll dafür sorgen, dass Airbus gegebene Zusagen einhalten und seinen Kunden zugleich bei den Lieferzeitpunkten entgegenkommen kann. Daher sollen vom jüngsten Langstreckenjet-Modell A350 vorerst nur noch sechs neue Maschinen pro Monat die Airbus-Werkshallen verlassen. Die Produktion des modernisierten Großraumjets A330neo wird auf zwei Maschinen pro Monat gekappt. Von den seit Jahren besonders stark gefragten Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 und A320neo will Airbus nun monatlich nur noch 40 Exemplare bauen. Hier hatte die Airbus-Führung die Produktion ab 2021 eigentlich auf 63 Maschinen ausweiten wollen und für die folgenden Jahre weitere Steigerungen angestrebt. Noch vor wenigen Wochen hatte Faury gesagt, die Produktion in dem Segment sei bis zum Jahr 2025 ausgebucht. Seine dicken Auftragsbücher könnten dem Konzern jetzt ein Stück weit zugute kommen. Wie lange die Produktion gedrosselt bleibt und ob sie möglicherweise noch stärker gekürzt wird, wagte Faury nicht genau vorherzusagen. "Ich denke, dass die Produktionsraten zumindest für ein paar Monate so bleiben wird." Wenn sich die Lage ändere, werde man darauf entsprechend reagieren. Viele Fluggesellschaften seien derzeit damit beschäftigt, ihre Bilanzen zu stabilisieren. "Es hängt alles davon ab, inwieweit die Airlines in den kommenden Monaten sich Kreditlinien beschaffen können, um die Flugzeuge zu bezahlen", sagte der Manager. Auch Airbus versucht das Geld zusammenzuhalten und spricht nach eigenen Angaben mit der Arbeitnehmerseite darüber, wie die Folgen der Produktionskürzung sozial abgefedert werden können. Zunächst gehe es hierbei um den Abbau von Überstunden und Urlaubstagen, sagte Faury. Kurzarbeit werde für Airbus voraussichtlich erst zum Thema, falls der Konzern Werke vorläufig schließen müsse. Allerdings peilt das Management längerfristig auch grundsätzliche Kostensenkungen an, bei denen es auch um strukturelle Fragen wie den Fortbestand einzelner Standorte gehen könnte. Von staatlichen Finanzhilfen will Airbus im Gegensatz zu seinem strauchelnden US-Rivalen Boeing derzeit nichts wissen. "Wir haben nicht nach Staatshilfe für Airbus gefragt", sagte Faury. Mit Blick auf den Boeing-Konzern, mit dem sich Airbus seit Jahren über staatliche Subventionen auf beiden Seiten gestritten hatte, stellt er klar, dass man auch künftig gleiche Wettbewerbsbedingungen für beide Hersteller wolle. Boeing hatte wegen des mehr als einjährigen Flugverbots für seinen Mittelstreckenjet 737 Max schon vor der Corona-Pandemie in einer schweren Krise gesteckt. Unterdessen hielt sich Airbus im März angesichts der Krise vergleichsweise gut. So lieferte der Konzern trotz Unterbrechungen der Produktion insgesamt 36 Verkehrsflugzeuge aus. Ein Jahr zuvor seien es jedoch 55 gewesen, sagte Faury. Zugleich holte er von seinen Kunden Bestellungen für 21 Maschinen herein - Stornierungen bereits herausgerechnet. Im ersten Quartal kam der Hersteller damit auf 122 Auslieferungen und 290 Nettobestellungen. "Das erste Quartal war beim Auftragseingang stark, aber die Situation hat sich komplett geändert", sagte Faury. Seinen im Februar verkündeten Plan, im laufenden Jahr 880 Verkehrsflugzeuge auszuliefern und den operativen Gewinn zu steigern, hatte der Vorstand schon im März gestrichen. Damit der Konzern die Krise übersteht, sollen die Aktionäre auf die Dividende für 2019 verzichten. Außerdem hat sich Airbus im März eine zusätzliche Kreditlinie von mehr als 15 Milliarden Euro gesichert. Denn der weltweite Flugverkehr ist infolge der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen heftig eingebrochen. Die Fluggesellschaften, die die Auftragsbücher von Airbus und Boeing gefüllt haben, stecken in der womöglich schwersten Krise ihrer Geschichte. Bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften etwa stehen rund 700 der 763 Flugzeuge am Boden. Erst am Dienstag beschloss der Kranich-Konzern, seine Flotte um rund zehn Prozent zu verkleinern. Neue, zusätzliche Flugzeuge könne man in diesem Jahr gar nicht gebrauchen, hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bereits im März gesagt. Vielen Airlines droht ohne staatliche Hilfe die Pleite. Der Weltluftfahrtverband IATA rief die Regierungen in aller Welt bereits auf, den betroffenen Unternehmen mit Finanzspritzen, Bürgschaften und anderen Erleichterungen zu helfen. Auch die Lufthansa spricht mit dem Bund über milliardenschwere Beihilfen. Lufthansa-Chef Spohr und IATA-Chef Alexandre de Juniac gehen davon aus, dass die Branche nach der Krise nicht mehr dieselbe ist wie zuvor. Auch Faury bezeichnete dies als "nicht unwahrscheinlich". Die Lufthansa-Führung erwartet, dass es Monate dauert, bis die weltweiten Reisebeschränkungen vollständig aufgehoben sind, und Jahre, bis die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wieder das Niveau aus der Vorkrisen-Zeit erreicht./stw/he