Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | Telefonica Deutschland

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  • WKN: MC4VGG
  • ISIN: DE000MC4VGG3
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 6,51649, Basispreis 2,4737 EUR, Reset Barriere 2,57 EUR

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Basiswert

2,89 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Telefonica Deutschland hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Telefonica Deutschland hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 2,39 EUR
  • 2,48 EUR
  • 4,12
  • 2,29 EUR
  • 2,38 EUR
  • 4,43

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 06.06.2020 10:05:01 Quelle: dpa
ROUNDUP: Huckepack aufs Netz? - Woran es beim nationalen Roaming hakt
MAINTAL (dpa-AFX) - 5G soll das Land besser, digitaler, smarter machen. Autonomes Fahren, Telemedizin, intelligente Mülleimer: Gern überbieten sich die Telekommunikationskonzerne gegenseitig mit neuen Meilensteinen und Visionen. Doch nicht nur die Deutsche Telekom und Vodafone, die bereits etliche 5G-Masten in Großstädten am Laufen haben, sondern auch Telefonica Deutschland und 1&1 Drillisch haben für die entsprechenden Frequenzen Milliarden auf den Tisch gelegt. Letztere haben noch gar nicht mit dem Ausbau begonnen. Dabei ist Kooperation zwischen den Wettbewerbern gefragt - und daran hakt es, auch ein Jahr nach der Frequenzversteigerung noch. Anders als die drei Wettbewerber verfügt die in Maintal ansässige United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch bislang noch nicht über ein eigenes Mobilfunknetz. Das soll sich ändern: Mit der Ersteigerung von Nutzungsrechten für 5G-Frequenzen hat sich das Unternehmen in Stellung gebracht, um zum vierten Netzbetreiber aufzusteigen. Da die 1&1-Frequenzblöcke allerdings erst in einigen Jahren bereitstehen, mietet das Unternehmen bis dahin welche von Telefónica. Doch damit ist es nicht getan: Bis 1&1 Drillisch flächendeckendes 5G-Netz anbieten kann, werden Jahre vergehen. Da das Unternehmen aber anders als seine Wettbewerber kein eigenes 4G-Netz betreibt, braucht es Hilfe. "Wir sind am Anfang auf Roaming-Kapazitäten angewiesen", erklärt Unternehmenschef Ralph Dommermuth im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Niemand möchte einen Mobilfunkvertrag nutzen, der erst einmal beispielsweise nur in Köln, Düsseldorf oder München funktioniert. Jeder möchte auch unterwegs surfen und telefonieren." Das bedeutet: Drillisch will quasi Rechte dafür anmieten, dass die eigenen Kunden außerhalb der Ausbauzone nicht ins Funkloch fallen, sondern die Netze der Wettbewerber nutzen können. Die bei der Frequenzversteigerung festgelegten Auflagen der Bundesnetzagentur schreiben den Netzbetreibern ein sogenanntes "Verhandlungsgebot" vor: Es gibt also keine Pflicht dazu, die Netze zu vermieten - also sogenanntes nationales Roaming zu betreiben, aber es muss zumindest darüber verhandelt werden. Das ist auch geschehen - allerdings deutlich intensiver und länger, als von 1&1 Drillisch erhofft. "Jetzt sind wir ein Jahr weiter und haben immer noch kein nationales Roaming", beklagt Dommermuth. "Dass das kein Spaziergang wird, war klar." Doch der ursprüngliche Zeitplan des Unternehmens sah vor, die Gespräche bereits Ende 2019 abzuschließen. Stattdessen gibt es noch immer keine Einigung. "Wir haben Angebote bekommen, die uns aber kein marktgerechtes Produkt ermöglichen", so Dommermuth. Die drei Platzhirsche üben sich angesichts der noch laufenden Verhandlungen zwar in Verschwiegenheit, lassen jedoch durchblicken, dass sie deutlich anderer Meinung sind. "Wir sind offen gegenüber Drittparteigeschäft - solange das zu vernünftigen kommerziellen Bedingungen geschieht", sagte Telekom-Finanzchef Christian Illek in einer Telefonkonferenz. Telefónica verweist auf die laufenden Verträge mit 1&1 Drillisch, aus denen das Unternehmen einen Anspruch auf nationales Roaming ableiten könne. In einem Brief an den Beirat der Bundesnetzagentur, beklagt sich Vodafone über die Haltung von 1&1 Drillisch. Der Neuling fordere ein "risikoloses Geschäftsmodell" und bestehe darauf, dass Vodafone die unternehmerischen Kosten für Investitionen oder steigenden Datenverkehr komplett alleine trage. "Drillisch möchte möglichst flächendeckend und günstig an die Ressourcen herankommen. Die anderen haben das Interesse, den neuen Wettbewerber möglichst klein zu halten", erklärt Telekommunikations-Experte Torsten Gerpott von Universität Duisburg-Essen den Konflikt. Während 1&1-Chef Dommermuth den Rivalen "Mondpreise" bei ihren Angeboten vorwirft, beklagen diese, der Neuling stelle zu hohe Anforderungen. Tatsächlich hat 1&1 Drillisch mit dem Bau von 5G-Masten noch nicht begonnen, auch entsprechende Verträge mit Ausrüstern gibt es noch nicht, lediglich einige Testantennen laufen. Das Unternehmen verweist darauf, man könne nicht vor Ende der Verhandlungen mit dem Ausbau anfangen, da sonst die Grundlagen fehlten. Gerpott hält das jedoch nicht für zutreffend: "Die wollen Druck auf die Politik erzeugen", meint der Experte. "Der Regulierungsrahmen ist ein Hygienefaktor, aber sicher nicht der Show Stopper. Mindestens ebenso bedeutsam sind die Faktoren Verfügbarkeit von 5G-Netztechnik zu wettbewerbsfähigen Kosten und die Entwicklung attraktiver neuer 5G-Anwendungen." Aus Verbrauchersicht ist die Verzögerung ärgerlich. Je später alle Wettbewerber den Ausbau starten, desto später wird flächendeckendes, bezahlbares 5G-Netz für alle zur Verfügung stehen. Beim Vorgänger 4G (LTE) rissen alle drei Netzbetreiber bislang die Fristen der Bundesnetzagentur, nach denen bis zum Jahreswechsel in jedem Bundesland mindestens 98 Prozent der Haushalte mit dem schnellen Mobilfunkstandard ausgestattet sein sollten. Zwar hat die Auseinandersetzung noch nicht die höchstmögliche Eskalationsstufe - ein von der Bundesnetzagentur geleitetes Schiedsverfahren - erreicht. Dennoch hat 1&1 Drillisch bereits die Regulierungsbehörde um Hilfe gebeten. Diese hat bereits mit allen Parteien Gespräche geführt, in der Hoffnung, zu vermitteln. "Wir begleiten die Gespräche der Unternehmen, damit die Verhandlungen fair ablaufen und der neue Wettbewerber nicht diskriminiert wird, sagt Netzagentur-Präsident Jochen Homann. In der Opposition sieht man die Tatsache, dass nationales Roaming nach aktueller Rechtslage nicht durch die Bundesnetzagentur angeordnet werden kann, als Problem: Die "Platzhirsche" ließen 1&1 Drillisch ohne Verhandlungsgebot "am langen Arm verhungern", moniert der Grünen-Abgeordnete im Bundestag, Oliver Krischer. "Es gibt zwar ein Verhandlungsgebot, dass die anderen Netzbetreiber den neuen Wettbewerber 1&1 Huckepack auf ihr LTE-Netz nehmen, dass ist aber nichts wert, weil es keine Einigungspflicht gibt." Die Netzagentur müsse in die Lage versetzt werden, Entscheidungen treffen zu können. Branchenexperte Gerpott hält die Verhandlungen auf freiwilliger Basis dennoch für den richtigen Weg: "Eine Pflicht zum National Roaming halte ich für problematisch, da sie falsche Anreize setzen würde. Dann wären diejenigen im Nachteil, die als Pioniere Netze mit aufgebaut haben."/swe/DP/zb
Heute 06.06.2020 09:43:32 Quelle: dpa
Nach 5G-Versteigerung: Keine Einigung über Roaming in Sicht
MAINTAL (dpa-AFX) - Rund ein Jahr nach der Versteigerung der 5G-Frequenzen ist unter den Netzbetreibern keine Einigung mit dem Neueinsteiger 1&1 Drillisch, der zum United-Internet-Konzern gehört, in Sicht. "Drillisch möchte möglichst flächendeckend und günstig an die Ressourcen herankommen. Die anderen haben das Interesse, den neuen Wettbewerber möglichst klein zu halten", sagte Telekommunikations-Experte Torsten Gerpott von Universität Duisburg-Essen zu dem Konflikt. Neben der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland hatte auch 1&1 Drillisch für die Nutzungsrechte von 5G-Frequenzen Milliarden auf den Tisch gelegt, allerdings noch nicht mit dem Ausbau begonnen. Anders als die drei Wettbewerber verfügt die in Maintal ansässige United-Internet-Tochter 1&1 Drillisch bislang noch nicht über ein eigenes Mobilfunknetz. Die Wettbewerber müssen daher mit 1&1 Drillisch über sogenanntes nationales Roaming verhandeln. Das bedeutet: Drillisch will quasi Rechte dafür anmieten, dass die eigenen Kunden außerhalb der Zone, in der Drillisch eigene 5G-Masten baut, nicht ins Funkloch fallen, sondern die Netze der Wettbewerber mitnutzen können. Die Verhandlungen, die nun bereits seit vergangenem Herbst laufen, sind ins Stocken geraten. Während 1&1-Chef Ralph Dommermuth den Rivalen "Mondpreise" bei ihren Angeboten vorwirft, beklagen diese, der Neuling stelle zu hohe Anforderungen./swe/DP/zb
05.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Kreise: Telefonica Deutschland wird Großteil der Funkmasten bald los
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland (O2) steht offenbar kurz vor dem Abschluss einer weiteren Auslagerung von Funkmasten an eine andere Tochter der spanischen Mutter. Beim jetzt geplanten Verkauf könnten etwa 10 000 Masten mit insgesamt 1,5 Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am späten Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Käufer wäre dann der Infrastrukturspezialist Telxius, der vom spanischen Telekomkonzern Telefonica kontrolliert und unter anderem vom Finanzinvestor KKR unterstützt wird. Die Transaktion wird bereits seit längerem erwartet. Auch der Kaufpreis dürfte den Markt nicht überraschen, nachdem dieser bereits im April in einem Bericht der spanischen Zeitung Expansion genannt worden war. Telefonica-Deutschland-Chef Markus Haas hatte bei der Hauptversammlung im Mai gesagt: "Ich bin zuversichtlich, in den nächsten Wochen zu einer finalen Entscheidung in der sehr komplexen Transaktion zu kommen." Das MDax-Unternehmen hatte die Prüfung des Verkaufs im September angekündigt. Dabei geht es um einen großen Teil der fast 19 000 Dachstandorte und der dort montierten sogenannten passiven Infrastruktur - die Sendeanlagen selbst sind davon nicht betroffen. Dem Bloomberg-Bericht zufolge könnte die Transaktion in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Das Unternehmen selbst wollte dies nicht kommentieren. Der deutsche Mobilfunkanbieter, dessen Anteile zu 70 Prozent bei Telefonica liegen, hatte bereits vor vier Jahren 2350 freistehende Mobilfunkmasten an Telxius abgegeben und damit knapp 590 Millionen Euro erlöst. Telxius will in Europa zu einem führenden Anbieter von Funk- und Sendemasten werden. Das Unternehmen gehört zur Hälfte Telefonica. Der Finanzinvestor KKR hält 40 Prozent und Amancio Ortega, der dank seinem 59 Prozent-Anteil am spanischen Modekonzern Inditex mit einem Vermögen von zuletzt rund 55 Milliarden Euro, der reichste Mann Spaniens ist, besitzt die restlichen zehn Prozent. Der Verkauf von Sendemasten hilft Telekomkonzernen dabei, ihre Bilanzen zu entlasten und Geld für Investitionen in das neue schnelle 5G-Mobilfunknetz einzusammeln. Funktürme und Mobilfunkstandorte gelten als attraktives Investment für Investoren wie zum Beispiel Versicherer oder Finanzinvestoren, die an einer stabilen Rendite aus den Standortmieten interessiert sind. Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone will seine europäische Funkturmsparte 2021 an die Börse bringen. Die Deutsche Telekom hatte ihre Funktürme schon vor Jahren in eine eigene Gesellschaft ausgelagert, ist aber noch alleinige Besitzerin./zb/mne/mis
05.06.2020 Quelle: dpa
Kreise: Telefonica Deutschland wird wie geplant Großteil der Funkmasten bald los
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland (O2) steht offenbar kurz vor dem Abschluss einer weiteren Auslagerung von Funkmasten an eine andere Tochter der spanischen Mutter. Beim jetzt geplanten Verkauf könnten etwa 10 000 Masten mit insgesamt 1,5 Milliarden Euro bewertet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Käufer sei der Infrastrukturspezialist Telxius, der vom spanischen Telekomkonzern Telefonica kontrolliert und unter anderem vom Finanzinvestor KKR unterstützt wird. Die Transaktion wird bereits seit längerem erwartet. Telefonica-Deutschland-Chef Markus Haas hatte bei der Hauptversammlung im Mai gesagt: "Ich bin zuversichtlich, in den nächsten Wochen zu einer finalen Entscheidung in der sehr komplexen Transaktion zu kommen." Das MDax-Unternehmen hatte die Prüfung des Verkaufs im September angekündigt. Dabei geht es um einen großen Teil der fast 19 000 Dachstandorte und der dort montierten sogenannten passiven Infrastruktur - die Sendeanlagen selbst sind davon nicht betroffen. Dem Bloomberg-Bericht zufolge könnte die Transaktion in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Das Unternehmen selbst wollte dies nicht kommentieren. Telefonica Deutschland hatte bereits vor vier Jahren 2350 freistehende Mobilfunkmasten an Telxius abgegeben und damit knapp 590 Millionen Euro erlöst./zb/mis