Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Infineon

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  • WKN: MC4ULJ
  • ISIN: DE000MC4ULJ9
  • Faktor-Zertifikat

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08.04.2020 11:53:06

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Basiswert

15,04 EUR

+1,26 % 08.04.2020 11:53:14

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 25,88 EUR
  • 24,84 EUR
  • 0,37
  • 25,03 EUR
  • 24,02 EUR
  • 0,43

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Infineon erhält endgültige Genehmigung für Cypress-Übernahme
NEUBIBERG (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Infineon hat endgültig grünes Licht für die milliardenschwere Übernahme des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor erhalten. Alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen lägen nun vor, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Neubiberg bei München mit. Der Abschluss des Deals soll in den kommenden fünf Geschäftstagen erfolgen, hieß es weiter. Mit einem Volumen von 9 Milliarden Euro ist die Cypress-Übernahme die größte in der Unternehmensgeschichte der früheren Siemens-Tochter. Die Infineon-Aktie lag am Mittag in einem ohnehin freundlichen Branchenumfeld rund 6,5 Prozent im Plus. Im laufenden Jahr haben die Papiere im Zuge der Marktturbulenzen allerdings rund ein Viertel an Wert verloren. Auf längere Sicht sieht es mit einem Zuwachs von rund einem Drittel in den vergangenen fünf Jahren besser aus. Bereits im vergangenen Sommer hatte Infineon die Cypress-Übernahme angekündigt. Seitdem zog sich die Freigabe der Behörden aber hin. Was bislang noch fehlte, war die Zustimmung aus China. Die liegt jetzt vor und somit ist der letzte mögliche Stolperstein aus dem Weg geräumt. In Industriekreisen war ohnehin davon ausgegangen worden, dass die chinesischen Behörden den Deal nicht mehr auf den letzten Metern ausbremsen werden. In China macht Infineon einen bedeutenden Teil seines Umsatzes, der dortige Markt ist für den Konzern von großer Bedeutung. Die EU hatte bereits im Herbst zugestimmt. Die größte Hürde hatte Infineon dann im März übersprungen. Damals genehmigte die US-Behörde CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) nach einer monatelangen Hängepartie die Transaktion. Entgegen anders lautender Marktgerüchte sahen die US-Amerikaner keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken im Hinblick auf den Zusammenschluss. Zuvor stand im Raum, dass der Cypress-Zukauf in den Vereinigten Staaten auf Widerstand stößt und US-Präsident Donald Trump die Übernahme untersagen könnte. Unternehmenschef Reinhard Ploss will mit den Kaliforniern an Bord unter die Top Ten der Halbleiterhersteller weltweit aufsteigen, bei Chips für die Autoindustrie sieht der Manager Infineon künftig sogar als Nummer eins. Von der Übernahme verspricht sich der Konzern zudem einen deutlich größeren Fußabdruck in den USA und will perspektivisch wieder zum hohen Wachstum der Vergangenheit zurückkehren. Derzeit sind die Neubiberger aber wie die gesamte Branche erheblich von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen. Erst Ende März hatte Infineon seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der hohen Unsicherheiten in der Corona-Krise zurückgezogen. Bereits vor Ausbruch der Pandemie hatte der Konzern die anhaltende Schwäche der Automärkte zu spüren bekommen. Ploss hatte unabhängig davon aber immer wieder betont, dass die langfristigen Wachstumstreiber wie Elektromobilität, Internet der Dinge oder Erneuerbare Energien intakt blieben. Mit Cypress Semiconductor kommt nun ein zentraler Baustein hinzu, mit dem Infineon die Weiterentwicklung des Unternehmens vorantreiben und sein Portfolio erweitern kann. Infineon setzt unter anderem große Hoffnungen auf die "Connectivity"-Komponenten von Cypress - elektronische Bauteile für vernetzte Geräte und Maschinen, die untereinander kommunizieren. Überall auf Begeisterung gestoßen waren die Übernahmepläne indes nicht. So hatten sich einige Aktionäre bis zuletzt skeptisch gezeigt und unter anderem den hohen Preis kritisiert./eas/men/mis
07.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Robuste Aktivitäten von Samsung stützen Chipbranche
FRANKFURT (dpa-AFX) - Für ein wenig Zuversicht in der weltweiten Halbleiterindustrie hat am Dienstag der Elektronikriese Samsung Electronics gesorgt. Mit dem Gewinn im ersten Quartal übertrafen die Südkoreaner die Konsensprognose von Analysten. Aktien von Infineon erholten sich daraufhin um 8,4 Prozent und die des Wafer-Herstellers Siltronic um 6,2 Prozent. Auch die Halbleiteraktien ASML und STMicroelectronics verbuchten kräftige Gewinne. Angesichts einer soliden Nachfrage nach Chips inmitten der Coronavirus-Krise erwartet der Elektronikriese Samsung für das erste Quartal 2020 einen 2,7 Prozent höheren operativen Gewinn. Das wäre mehr als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz dürfte um 5 Prozent zulegen. Im Halbleitergeschäft von Samsung sei der operative Gewinn deutlich gestiegen, merkte Analyst JJ Park von JPMorgan an. Die Nachfrage nach Halbleitern für Internet-Anwendungen (ISP) und Cloud-Datenzentren sei groß gewesen. Es gebe kaum Risiken mit Blick auf die Auslieferungszahlen und die durchschnittlich erzielten Preise für Speicher-Chips. Der Experte rechnet deshalb in den kommenden Quartalen mit steigenden Gewinnen in diesem Segment und blieb bei seinem positiven Votum für die Samsung-Aktie. Beobachtern zufolge profitiert Samsung von den zunehmenden Online-Aktivitäten und der damit verbundenen starken Nachfrage nach Speicherchips für Datenzentren und Clouddienste. Millionen Menschen in aller Welt sind aus Furcht vor einer Verbreitung des Virus angehalten, zuhause zu bleiben. Derweil hatte die Ausbreitung des Coronavirus die Chip-Branche zuletzt stark belastet. Der US-Halbleiterindex Sox, ein Trendindikator für die globale Chip-Industrie, war innerhalb von nur vier Wochen um fast 40 Prozent eingebrochen. Als positives Signal für den Waferhersteller und Halbleiterzulieferer Siltronic werteten Börsianer am Dienstag auch Umsatzzahlen des taiwanischen Speicherherstellers Nanya, der für März von einem 17-prozentigen Umsatzanstieg berichtet habe. Siltronic erwirtschafte einen großen Teil des Umsatzes mit Speicherherstellern wie Nanya oder auch Samsung, hieß es von Händlerseite. Die Nanya-Aktien waren am Dienstag in Taiwan um fast 10 Prozent hochgeschnellt./bek/tih/fba