Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Bayer

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  • WKN: MC4RPS
  • ISIN: DE000MC4RPS7
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 73,50 EUR
  • 70,55 EUR
  • 0,40
  • 70,25 EUR
  • 67,44 EUR
  • 0,42

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: US-Richter zieht Teile des Milliarden-Glyphosat-Vergleichs in Zweifel
(neu: Einordnung und Analystenstimme im 5. Absatz, Aktienkurs.) SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Bayer bekommt bei der angestrebten Milliardeneinigung im US-Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter Gegenwind. Konkret geht es dabei um den Teil, der mögliche künftige Fälle abdeckt. Bundesrichter Vince Chhabria beurteilt den diesbezüglichen Vorschlag in einem Gerichtsdokument vom Montag (Ortszeit) als problematisch. "Wir nehmen die Bedenken des Richters ernst und werden auf sie bei der Anhörung zu einer vorläufigen Genehmigung am 24. Juli eingehen", teile Bayer mit. Die Aktien des Agrarchemie- und Pharmakonzerns sackten am Dienstag um rund sechs Prozent ab. Der Ende Juni bekannt gegebene, bis zu 10,9 Milliarden US-Dollar (9,8 Mrd Euro) teure Glyphosat-Vergleich beinhaltet neben 8,8 bis 9,6 Milliarden Dollar für laufende Verfahren auch 1,25 Milliarden Dollar für eine separate Vereinbarung für mögliche künftige Fälle. Letzterem muss Richter Chhabria zustimmen. Dabei geht es um die Bildung eines unabhängigen Wissenschaftsgremiums, das entscheiden soll, ob der Glyphosat-Unkrautvernichter Roundup Lymphdrüsenkrebs verursacht, und falls ja, ab welcher Dosis er gefährlich werden kann. Richter Chhabria tendiert laut den aktuellen Unterlagen eher dazu, den Vorschlag des Konzerns abzulehnen. Er stellt unter anderem die Frage, ob eine Beauftragung eines solchen Gremiums, statt Richtern und Geschworenen, rechtlich möglich ist - und falls doch, welche Vorteile es für mögliche künftige Kläger bringen würde. Mit dem Ende Juni geschlossenen milliardenschweren Vergleich will Bayer eigentlich die meisten seiner rechtlichen Probleme in den USA hinter sich lassen, die der Konzern sich 2018 mit der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto ins Haus geholt hatte. Sollte der Richter nun der für mögliche künftige Fälle angedachten Lösung tatsächlich nicht zustimmen, könnte das durchaus brisante Folgen haben. So hatte Bayer in der Vergangenheit immer wieder betont, dass mit einer Glyphosat-Einigung auch künftige Rechtsstreitigkeiten zu einem Abschluss gebracht werden müssten. Analyst Keyur Parekh von der Investmentbank Goldman Sachs wirft nun die Frage auf, wie wohl sich Bayer mit einer nicht endgültigen Einigung überhaupt fühlen würde. Mit dem Monsanto-Kauf hatte der Dax-Konzern derweil auch andere Altlasten übernommen: So sollen bis zu 400 Millionen Dollar im Zusammengang mit dem Vorwurf fließen, dass der umstrittene Unkrautvernichter Dicamba wegen Verwehungen Ernteschäden auf Nachbarfeldern verursachte. Hier will Bayer aber auch den Konkurrenten BASF ins Boot holen, der ebenfalls Dicamba anbietet. Weitere etwa 820 Millionen Dollar will Bayer in die Hand nehmen, um den wesentlichen Teil der US-Verfahren wegen der Verunreinigung von Gewässern mit dem Umweltgift PCB beizulegen. Analysten und Investoren hatten im Juni zunächst positiv auf die umfassende Einigung reagiert und teils von einem Befreiungsschlag gesprochen. Dass damit allerdings noch nicht alles vom Tisch ist, könnte einer deutlicheren Kurserholung im Wege stehen. So würden mit der aktuellen Lösung 75 Prozent der derzeitigen Roundup-Verfahren zum Abschluss gebracht - mit insgesamt etwa 125 000 eingereichten und nicht eingereichten Klagen, hatte es von Bayer geheißen. In einer ersten Reaktion im Juni war der Kurs dann auch bis auf 73,63 Euro nach oben geschnellt, bevor Anleger lieber doch etwas vorsichtiger wurden und der Kurs sich zwischen 66 und 68 Euro einpendelte. Am Dienstag aber nun sackten die Papiere um mehr als 6 Prozent auf 62,95 Euro ab. Zum Vergleich: Vor der ersten Niederlage in einem Glyphosat-Verfahren im Sommer 2018 hatten die Bayer-Papiere noch mehr als 93 Euro gekostet. Entsprechend groß ist der Druck auf Konzernchef Werner Baumann, die Streitigkeiten aus der Welt zu schaffen./mis/nas/jha/
07.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Gegenwind für Bayer: Richter sieht Teil der Glyphosat-Einigung kritisch
SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Bayer bekommt bei der angestrebten Milliardeneinigung im US-Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter Gegenwind. Konkret geht es dabei um den Teil des großangelegten Vergleichs, der mögliche künftige Fälle abdeckt. Bundesrichter Vince Chhabria beurteilt den diesbezüglichen Vorschlag der Streitparteien in einem Gerichtsdokument vom Montag (Ortszeit) als problematisch. "Wir nehmen die Bedenken des Richters ernst und werden auf sie bei der Anhörung zu einer vorläufigen Genehmigung am 24. Juli eingehen", teile Bayer mit. Die Aktien des Agrarchemie- und Pharmakonzerns sackten am Dienstag um mehr als sechs Prozent ab. Der Ende Juni bekannt gegebene, bis zu 10,9 Milliarden US-Dollar (9,8 Mrd Euro) teure Glyphosat-Vergleich beinhaltet neben 8,8 bis 9,6 Milliarden Dollar für laufende Verfahren auch 1,25 Milliarden Dollar für eine separate Vereinbarung für mögliche künftige Fälle. Letzterem muss Richter Chhabria zustimmen. Dabei geht es um die Bildung eines unabhängigen Wissenschaftsgremiums, das entscheiden soll, ob der Glyphosat-Unkrautvernichter Roundup Lymphdrüsenkrebs verursacht, und falls ja, ab welcher Dosis er gefährlich werden kann. Richter Chhabria tendiert laut den aktuellen Unterlagen eher dazu, den Vorschlag des Konzerns abzulehnen. Er stellt unter anderem die Frage, ob eine Beauftragung eines solchen Gremiums, statt Richtern und Geschworenen, rechtlich möglich ist - und falls doch, welche Vorteile es für mögliche künftige Kläger bringen würde. Mit dem Ende Juni geschlossenen milliardenschweren Vergleich will Bayer eigentlich die meisten seiner rechtlichen Probleme in den USA hinter sich lassen, die der Konzern sich 2018 mit der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto ins Haus geholt hatte. Der weitaus größte Teil der Summe steht im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Glyphosat. Allerdings hatten die Leverkusener auch andere Altlasten übernommen: So sollen bis zu 400 Millionen Dollar im Zusammengang mit dem Vorwurf fließen, dass der umstrittene Unkrautvernichter Dicamba wegen Verwehungen Ernteschäden auf Nachbarfeldern verursachte. Hier will Bayer aber auch den Konkurrenten BASF ins Boot holen, der ebenfalls Dicamba anbietet. Weitere etwa 820 Millionen Dollar will Bayer in die Hand nehmen, um den wesentlichen Teil der US-Verfahren wegen der Verunreinigung von Gewässern mit dem Umweltgift PCB beizulegen. Analysten und Investoren hatten im Juni zunächst positiv auf die umfassende Einigung reagiert und teils von einem Befreiungsschlag gesprochen. Dass damit allerdings noch nicht alles vom Tisch ist, könnte einer deutlicheren Kurserholung im Wege stehen. So würden mit der aktuellen Lösung 75 Prozent der derzeitigen Roundup-Verfahren zum Abschluss gebracht - mit insgesamt etwa 125 000 eingereichten und nicht eingereichten Klagen, hatte es von Bayer geheißen. In einer ersten Reaktion im Juni war der Kurs dann auch bis auf 73,63 Euro nach oben geschnellt, bevor Anleger lieber doch etwas vorsichtiger wurden und der Kurs sich zwischen 66 und 68 Euro einpendelte. Am Dienstag aber nun sackten die Papiere um 6,29 Prozent auf 62,84 Euro ab. Zum Vergleich: Vor der ersten Niederlage in einem Glyphosat-Verfahren im Sommer 2018 hatten die Bayer-Papiere noch mehr als 93 Euro gekostet. Entsprechend groß ist der Druck auf Konzernchef Werner Baumann, die Streitigkeiten aus der Welt zu schaffen./mis/nas/jha/