Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | AB InBev

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  • WKN: MC4NHX
  • ISIN: DE000MC4NHX3
  • Faktor-Zertifikat

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17.02.2020 09:58:36

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Basiswert

67,87 EUR

+0,24 % 17.02.2020 09:58:45

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf AB InBev hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 60,135 EUR
  • 62,55 EUR
  • 0,79
  • 59,9533 EUR
  • 62,36 EUR
  • 0,81

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

30.01.2020 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP: Bierabsatz auf historischem Tiefstand - Mehr Marken und Brauereien
(Wiederholung im Leadsatz bereinigt: "Seit vielen Jahren nicht mehr" statt "noch nie") WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Brauereien in Deutschland haben im vergangenen Jahr so wenig Bier verkauft wie seit vielen Jahren nicht mehr. Mit einem Absatz von 9,22 Milliarden Litern wurde der bisherige Minusrekord aus dem Jahr 2017 (9,35 Milliarden Liter) unterboten, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Der deutsche Brauerbund in Berlin zeigte sich aber optimistisch, mit neuen Marken und alkoholfreien Bieren im laufenden Jahr bestehen zu können. Langfristig leidet die Branche unter der demografischen Entwicklung und dem Trend zu einem gesunderen Lebensstil mit weniger Alkohol. Die Wohnbevölkerung wird im Schnitt immer älter, die ausgeh- und trinkfreudige Gruppe zwischen 20 und 40 Jahren schrumpft. Seit 1993 ist der Bierabsatz um fast ein Fünftel (17,8 Prozent) gefallen, wie die Statistiker ergänzten. 2018 hatten die Brauer noch von der Fußball-Weltmeisterschaft und einem sehr heißen Sommer profitiert und den Absatz leicht gesteigert. Das erwies sich allerdings lediglich als Zwischenhoch, so dass die Zahlen 2019 trotz eines überdurchschnittlich sonnigen Sommers aber ohne große Sportereignisse weiter in den Keller gingen. Der mit einem Anteil von 82,6 Prozent überragend wichtige Heimatmarkt gab mit einem Minus von 2,1 Prozent ebenso nach wie der Export, der um ein gutes Prozent unter dem Vorjahr blieb. Auch Biermischungen waren weniger gefragt. Nicht in der Steuerstatistik erfasst sind die alkoholfreien Biere, die seit Jahren eine steigende Nachfrage finden. Laut Brauerbund konnten sie 2019 allein im Handel um rund 3 Prozent zulegen und einen Gesamtmarktanteil von gut 7 Prozent erreichen. Endgültige Absatzzahlen lägen aber noch nicht vor. Im Jahr 2018 hatten die Brauereien inklusive Malzbieren eine Menge von 680 Millionen alkoholfreien Litern abgegeben. Die Branche reagiert mit einem immer breiteren Angebot auf die schwächelnde Nachfrage. "Wir erwarten, dass die Zahl der Brauereien in Deutschland, die Anfang 2019 auf 1539 angewachsen ist, weiter zunehmen wird. Auch die Zahl der Biermarken in Deutschland wird weiter wachsen", ist der Hauptgeschäftsführer des Brauerbundes, Holger Eichele, überzeugt. Derzeit gibt es mehr als 6500 verschiedene deutsche Biermarken inklusive der rund 500 alkoholfreien Sorten. Unangefochtener Marktführer im Inland bleibt nach Erhebungen des Branchenmagazins "Inside" die Marke Krombacher mit gut 600 Millionen Litern vor Oettinger und Bitburger. Der Branchenvierte Veltins zeigt sich optimistisch. "Mit der Fußball-Europameisterschaft können Deutschlands Brauer 2020 wieder Boden gutmachen", erklärte Brauerei-Chef Michael Huber. Der Brauerbund warnt vor steigenden Kosten und dem anhaltenden Preisdruck des Handels, der den Bierkasten immer noch als preisgünstiges Lockvogel-Angebot in seine bunten Prospekte drucken will. Veltins-Chef Huber sieht die Betriebe gefordert: "Jede Brauerei muss Antworten auf den demografischen Konsumentenverlust finden - das letzte Jahr mit seinem drastischen Volumenrückgang ist ein Vorgeschmack auf die Marktrisiken im neuen Jahrzehnt."/ceb/DP/jha
30.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bierabsatz auf historischem Tiefstand - Mehr Marken und Brauereien
WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Brauereien in Deutschland haben im vergangenen Jahr so wenig Bier verkauft wie noch nie. Mit einem Absatz von 9,22 Milliarden Litern wurde der bisherige Minusrekord aus dem Jahr 2017 (9,35 Milliarden Liter) unterboten, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Der deutsche Brauerbund in Berlin zeigte sich aber optimistisch, mit neuen Marken und alkoholfreien Bieren im laufenden Jahr bestehen zu können. Langfristig leidet die Branche unter der demografischen Entwicklung und dem Trend zu einem gesunderen Lebensstil mit weniger Alkohol. Die Wohnbevölkerung wird im Schnitt immer älter, die ausgeh- und trinkfreudige Gruppe zwischen 20 und 40 Jahren schrumpft. Seit 1993 ist der Bierabsatz um fast ein Fünftel (17,8 Prozent) gefallen, wie die Statistiker ergänzten. 2018 hatten die Brauer noch von der Fußball-Weltmeisterschaft und einem sehr heißen Sommer profitiert und den Absatz leicht gesteigert. Das erwies sich allerdings lediglich als Zwischenhoch, so dass die Zahlen 2019 trotz eines überdurchschnittlich sonnigen Sommers aber ohne große Sportereignisse weiter in den Keller gingen. Der mit einem Anteil von 82,6 Prozent überragend wichtige Heimatmarkt gab mit einem Minus von 2,1 Prozent ebenso nach wie der Export, der um ein gutes Prozent unter dem Vorjahr blieb. Auch Biermischungen waren weniger gefragt. Nicht in der Steuerstatistik erfasst sind die alkoholfreien Biere, die seit Jahren eine steigende Nachfrage finden. Laut Brauerbund konnten sie 2019 allein im Handel um rund 3 Prozent zulegen und einen Gesamtmarktanteil von gut 7 Prozent erreichen. Endgültige Absatzzahlen lägen aber noch nicht vor. Im Jahr 2018 hatten die Brauereien inklusive Malzbieren eine Menge von 680 Millionen alkoholfreien Litern abgegeben. Die Branche reagiert mit einem immer breiteren Angebot auf die schwächelnde Nachfrage. "Wir erwarten, dass die Zahl der Brauereien in Deutschland, die Anfang 2019 auf 1539 angewachsen ist, weiter zunehmen wird. Auch die Zahl der Biermarken in Deutschland wird weiter wachsen", ist der Hauptgeschäftsführer des Brauerbundes, Holger Eichele, überzeugt. Derzeit gibt es mehr als 6500 verschiedene deutsche Biermarken inklusive der rund 500 alkoholfreien Sorten. Unangefochtener Marktführer im Inland bleibt nach Erhebungen des Branchenmagazins "Inside" die Marke Krombacher mit gut 600 Millionen Litern vor Oettinger und Bitburger. Der Branchenvierte Veltins zeigt sich optimistisch. "Mit der Fußball-Europameisterschaft können Deutschlands Brauer 2020 wieder Boden gutmachen", erklärte Brauerei-Chef Michael Huber. Der Brauerbund warnt vor steigenden Kosten und dem anhaltenden Preisdruck des Handels, der den Bierkasten immer noch als preisgünstiges Lockvogel-Angebot in seine bunten Prospekte drucken will. Veltins-Chef Huber sieht die Betriebe gefordert: "Jede Brauerei muss Antworten auf den demografischen Konsumentenverlust finden - das letzte Jahr mit seinem drastischen Volumenrückgang ist ein Vorgeschmack auf die Marktrisiken im neuen Jahrzehnt."/ceb/DP/jha
07.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Brauereien erhöhen Preise
FRANKFURT/KREUZTAL (dpa-AFX) - Biertrinker müssen sich möglicherweise auf höhere Preise für frisch Gezapftes einstellen. Fassbier wird in vielen Fällen für die Gastronomie teurer. Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, hebt für den Großteil seiner Produkte den Fassbierpreis Anfang März an, wie eine Sprecherin der Radeberger Gruppe der Deutschen Presse-Agentur sagte. Auch bei Krombacher steigen die Fassbierpreise, Veltins denkt über eine Erhöhung nach. Branchenexperte Niklas Other rechnet damit, dass die Aufschläge weitgehend beim Kunden am Tresen ankommen werden. "Die Entscheidung, wie der Gastronom mit steigenden Kosten umgeht, liegt allein in dessen Hand", teilte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband lediglich mit. Die Preisgestaltung sei ein hohes unternehmerisches Gut. "Fakt ist, dass Fassbier in vielen unserer Betriebe sehr beliebt ist. Die Gäste schätzen ein frisch gezapftes Bier." Ausgenommen von der Preisrunde bei Radeberger seien vor allem die Kölsch-Fassbiere der Gruppe und Fassbier der Marke Stuttgarter Hofbräu, sagte die Sprecherin. Zur Höhe der geplanten Preisanhebungen für die Gastronomie machte das Frankfurter Unternehmen keine Angaben. Zur Radeberger Gruppe gehören mehr als 40 Biermarken in Deutschland. Das Unternehmen erhöht auch für einen kleineren Teil seiner Flaschenbiere die Abgabepreise, darunter Schöfferhofer Weizen, Berliner Pilsner und Ur-Krostitzer. Die Radeberger Gruppe begründete die Preiserhöhungen mit stetigen Kostensteigerungen, die nun nicht mehr intern kompensiert werden könnten. Dabei wird unter anderem auf höhere Logistik-, Energie- und Verpackungskosten sowie Investitionen in das Mehrwegsystem und Tariferhöhungen verwiesen. Die zum Oetker-Konzern gehörende Radeberger Gruppe hatte zuletzt vor rund zwei Jahren im Bereich Flaschenbier die Preise erhöht. Die Privatbrauerei Krombacher hebt ebenfalls ihre Fassbierpreise im neuen Jahr an, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Krombacher ist laut einem Ranking des Branchenmagazins "Inside" die meistgetrunkene Biermarke in Deutschland. Die Privatbrauerei Veltins erwägt ebenfalls, den Fassbierpreis angesichts von Kostensteigerungen im neuen Jahr anzuheben. "Wir denken darüber nach", sagte ein Sprecher. Bei den Erhöhungen handelt es sich zunächst nur um höhere Abgabepreise der Brauereien an Getränkefachgroßhandlungen, Gastronomie oder den Handel. Aber "Inside"-Herausgeber Niklas Other rechnet mit höheren Preisen für Biertrinker in Kneipen und Restaurants. "Der Bierpreis in Deutschland ist aber im internationalen Vergleich sehr günstig", erklärte er. Trotz rückläufigen Absatzes bleibe Bier einer der wichtigsten Umsatzbringer der Gastronomen. Im vergangenen Jahr sank der Absatz von alkoholhaltigen Bier bis Ende November um 2,5 Prozent auf 8,52 Milliarden Liter, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Die Brauer sehen den Hauptgrund darin, dass die Gesellschaft wie in ganz Europa altere und ältere Menschen weniger Bier trinken als jüngere. Nach "Inside"-Einschätzung wird der Preisabstand zwischen Fassbier und Flaschenbier im neuen Jahr weiter zunehmen. Dass Fassbier zumeist deutlich teurer sei als Flaschenbier, sei für die Gastronomie nicht unbedingt hilfreich, sagte Other. Er geht davon aus, dass weitere Brauer den Fassbierpreis erhöhen. Zumindest bei Dosenbier scheint es Entwarnung zu geben: Krombacher hat noch im alten Jahr eine angekündigte Preiserhöhung für Dosenbier nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen, wie der Sprecher des Unternehmens bestätigte. Krombacher gilt als die größte deutsche Dosenbiermarke. Dosen-Großabnehmer ist der Discounter Aldi./vd/bf/DP/jha