Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Bombardier B

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  • WKN: MC4MPY
  • ISIN: DE000MC4MPY6
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

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Wertentwicklung

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Bombardier B hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.
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Nachrichten und Analysen

19.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Bombardier-Kunden in Deutschland fordern mehr Qualität
BERLIN (dpa-AFX) - Bombardier Transportation steht auf seinem wichtigen Markt Deutschland unter Druck. Der Zugbauer müsse die Qualität seiner Produkte deutlich steigern und Vertragsbedingungen konsequent und fristgerecht einhalten, fordern mehrere Verbände in einem Brief an Vorstandschef Danny Di Perna. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte das Magazin "Business Insider" darüber berichtet. Absender sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr, deren Mitglieder den Regionalverkehr in Deutschland bestellen, sowie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und der Eisenbahn-Verband Mofair. Bombardier steht vor der Übernahme durch den französischen Konkurrenten Alstom. Das Unternehmen sagte den Kunden zu, etwaige Bedenken so schnell wie möglich klären zu wollen. Es sei nicht hinnehmbar, dass Bombardier seit Jahren keine Lösung finde, Liefer- und Qualitätsprobleme nachhaltig zu beseitigen, heißt es in dem Schreiben. "Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben in der Folge keine andere Möglichkeit, als den Betrieb verspätet oder nicht vertragsgemäß aufzunehmen." Auch im laufenden Betrieb geb es regelmäßig Probleme mit den Fahrzeugen. Die Verbände fordern von Di Perna, in einem Gespräch darzulegen, wie er den Missständen entgegenwirken will. Der Brief trägt das Datum von Montag. Am Abend dieses Tages gab der französische Bahn-Hersteller Alstom bekannt, dass er Bombardier Transportation übernehmen will. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin bildet die Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns, der auch Flugzeuge baut. Eine Bombardier-Sprecherin sagte am Mittwoch, man stehe in Kontakt mit den Verbänden, um so schnell wie möglich einen Gesprächstermin zu vereinbaren. "Kundenzufriedenheit und Qualität sind für uns von allergrößter Bedeutung."/bf/DP/fba
19.02.2020 Quelle: dpa
Bombardier-Kunden in Deutschland fordern mehr Qualität
BERLIN (dpa-AFX) - Bombardier Transportation steht auf seinem wichtigen Markt Deutschland unter Druck. Der Zugbauer müsse die Qualität seiner Produkte deutlich steigern und Vertragsbedingungen konsequent und fristgerecht einhalten, fordern mehrere Verbände in einem Brief an Vorstandschef Danny Di Perna. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte das Magazin "Business Insider" darüber berichtet. Absender sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr, deren Mitglieder den Regionalverkehr in Deutschland bestellen, sowie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und der Eisenbahn-Verband Mofair. Bombardier steht vor der Übernahme durch den französischen Konkurrenten Alstom. Es sei nicht hinnehmbar, dass Bombardier seit Jahren keine Lösung finde, Liefer- und Qualitätsprobleme nachhaltig zu beseitigen, heißt es in dem Schreiben. "Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben in der Folge keine andere Möglichkeit, als den Betrieb verspätet oder nicht vertragsgemäß aufzunehmen." Auch im laufenden Betrieb geb es regelmäßig Probleme mit den Fahrzeugen. Die Verbände fordern von Di Perna, in einem Gespräch darzulegen, wie er den Missständen entgegenwirken will. Der Brief trägt das Datum von Montag. Am Abend dieses Tages gab der französische Bahn-Hersteller Alstom bekannt, dass er Bombardier Transportation übernehmen will. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin bildet die Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns, der auch Flugzeuge baut./bf/DP/jha
18.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Paris hofft auf Ja der EU-Kommission zur Bahnfusion - Experten warnen
BRÜSSEL/BERLIN (dpa-AFX) - Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hofft auf die Zustimmung der EU-Kommission für die geplante Übernahme des Bombardier-Zuggeschäfts durch den Hersteller Alstom. Die Position der EU-Kommission und der meisten EU-Staaten mit Blick auf das Wettbewerbsrecht habe sich weiterentwickelt, sagte Le Maire am Dienstag nach einem Gespräch mit der zuständigen EU-Kommissarin Margrethe Vestager in Brüssel. Vestager hielt sich vorerst bedeckt. Branchenexperten warnen vor Wettbewerbsnachteilen vor allem für kleinere Anbieter von Schienenverkehr. Die IG Metall befürchtet weitere Werksverlagerungen an Billigstandorte und forderte von der Politik, den Prozess zu begleiten. Bombardier hat mehrere Werke in Deutschland, Alstom betreibt sein größtes Werk in Deutschland. Beide beschäftigen hierzulande zusammen mehr als 9000 Mitarbeiter. Der französische TGV-Hersteller Alstom hatte angekündigt, die Zugsparte des kanadischen Konkurrenten zu übernehmen und zum weltweit zweitgrößten Anbieter mit einem Umsatz von mehr als 15 Milliarden Euro aufsteigen zu wollen. Der Deal von bis zu 6,2 Milliarden Euro soll im ersten Halbjahr kommenden Jahres endgültig abgeschlossen werden. Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge zeigte sich optimistisch, dass die EU-Wettbewerbshüter die Übernahme billigen. Das Unternehmen war vor einem Jahr an Bedenken der EU-Kommission mit dem Versuch gescheitert, mit der Siemens-Zugsparte zu fusionieren. Le Maire sagte, er habe bei Vestager deutlich gemacht, wie wichtig europäische "Champions" seien, die auch gegen chinesische und amerikanische Konkurrenz bestehen könnten. Das sei eine Frage der wirtschaftlichen Souveränität Europas, sagte Le Maire. "In der Bahnindustrie stehen wir sehr mächtigen Konkurrenten gegenüber. Wir müssen unsere Kräfte bündeln." Auf die Frage, ob sie ähnliche Probleme wie bei der gescheiterten Übernahme der Siemens-Zugsparte durch Alstom erwarte, sagte die Sprecherin von Vestager, jeder Fall müsse für sich bewertet werden. Der Präsident von Bombardier Transportation, Danny Di Perna, begrüßte die Pläne. Er sprach von großer geografischer und produktbezogener Ergänzung. So könne die Kapazität erhöht werden, um auf die wachsende Nachfrage nach Schienenfahrzeugen zu reagieren. Der Bombardier-Konzern ist in der Krise und schwer angeschlagen. Die Zugsparte hat ihren Sitz in Berlin. Von 40 650 Mitarbeitern, die laut Unternehmen zuletzt in 60 Ländern tätig waren, arbeiten nach Gewerkschaftsangaben rund 6500 Stammbeschäftigte in Deutschland. Hinzu kommen etwa 1100 Leiharbeiter. Die größten Standorte sind Hennigsdorf, Görlitz und Bautzen. Auch in Mannheim, Kassel und Siegen sind jeweils mehrere Hundert Menschen beschäftigt. Kleinere Standorte bilden zudem Braunschweig und Frankfurt. Alstom betreibt in Salzgitter sein größtes Werk überhaupt und beschäftigt nach eigenen Angaben 2500 Mitarbeiter an sechs deutschen Standorten. Aus Sicht von Branchenexperten müssen sich Alstom und Bombardier auf eine intensive Wettbewerbsprüfung einstellen. "Die kartellrechtlichen Hürden sind sehr hoch", sagte Maria Leenen vom Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Die aktuell starke Nachfrage nach Bahntechnik werde auf ein geringeres Angebot stoßen. Vor allem für kleinere Bahnunternehmen könnte es schwieriger werden: "Sie werden deutlich weniger Alternativen haben." Alstom und Bombardier würden vor allem den Markt für Diesel- und Hybridfahrzeuge in Europa beherrschen. Auch in dem für den Regionalverkehr sehr wichtigen Segment Elektrotriebwagen kämen beide in Europa auf einen Marktanteil von 47 Prozent. Alstom-Chef Poupart-Lafarge hatte darauf verwiesen, dass sich der Deal mit den Kanadiern deutlich vom früher geplanten Siemens-Zusammenschluss unterscheide. Ziel der Übernahme sei zudem nicht, die Unternehmen zu restrukturieren oder die Beschäftigung zu bedrohen. Das Bahngeschäft sei in voller Expansion. Es könne jedoch in einzelnen Fabriken zu "Anpassungen" kommen. Der Betriebsratschef im Alstom-Werk Salzgitter, Thomas Ueckert, sagte: "Ich habe ein ungutes Bauchgefühl." Es gebe erhebliche Überschneidungen bei Regionalzügen, U- und Straßenbahnen. Bombardier habe mehr Kapazitäten in Ostdeutschland. Er könne nicht ausschließen, dass Alstom verschiedene Arbeiten an Standorten konzentriere, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das könnte zulasten des Werkes in Salzgitter gehen, das ohnehin den Status als konzerngrößtes Werk von Alstom zugunsten von Katowice in Polen verlieren werde. Jürgen Kerner von der IG Metall bekräftigte, die Gewerkschaft werde keine einseitige Konsolidierung in Deutschland akzeptieren. Die Bundesregierung müsse industriepolitische Maßnahmen im Sinne der Beschäftigten ergreifen und die industrielle Basis sichern. Die IG Metall Ostsachsen pocht auf den Erhalt der Werke in Bautzen und Görlitz: "Hierzu fordern wir auch die Unterstützung der Bundes- und Landespolitik ein." Ähnlich Forderungen für das Bombardier-Werk Hennigsdorf bei Berlin. "Alle Arbeitsplätze in Hennigsdorf - dazu zählt Produktion, Entwicklung und auch die internationale Verwaltung - müssen erhalten bleiben." Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hoffen, dass Hennigsdorf gesichert und gestärkt wird./vsr/cb/sl/DP/fba