Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Deutsche Telekom

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  • WKN: MC4K64
  • ISIN: DE000MC4K640
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,89686, Basispreis 18,408 EUR, Reset Barriere 17,67 EUR

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Basiswert

15,35 EUR

+0,16 % 14.08.2020 22:26:13

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
22.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 18,37 EUR
  • 17,63 EUR
  • 1,22
  • 17,70 EUR
  • 16,99 EUR
  • 1,25

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Schule und Corona - Schüler-Flatrate und Lehrer-Laptops geplant
BERLIN (dpa-AFX) - Dienstlaptops für Lehrer, eine Zehn-Euro-Flatrate für Schüler und möglichst alle Schulen schnell ans Breitband-Internet - Bund und Länder planen wegen der Corona-Pandemie ein weiteres 500-Millionen-Euro-Paket, um die Digitalisierung in der Bildung zu beschleunigen. Bei einem Treffen im Kanzleramt am Donnerstagabend vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken, Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und die Kultusminister mehrerer Bundesländer entsprechende Schritte, konkrete Beschlüsse müssen aber noch gefasst werden. Die Corona-Pandemie hatte gezeigt, dass es im Bereich Schule und Digitalisierung noch große Defizite gibt. Aufgabenstellungen und Kommunikation über das Internet während der Schulschließungen funktionierten nur bedingt. Bildungsgewerkschaften und Lehrerverbände hatten kritisiert, dass nicht alle Schüler zu Hause mit entsprechender Technik ausgestattet seien. Die große Koalition hatte daraufhin bereits ein 500-Millionen-Euro-Programm zur Anschaffung von Leihgeräten für bedürftige Schüler aufgelegt. Kritisiert wurde aber auch das Fehlen von Dienstgeräten für Lehrer. POLITIK JETZT "WILD ENTSCHLOSSEN" Esken sagte am Freitag in Berlin: "Wir sind alle wild entschlossen, jetzt der Sache einen Schub zu geben". Merkel kündigte an, die Gespräche zügig in größerer Runde mit allen Kultusministerien fortzusetzen. Bildung ist in Deutschland Ländersache. Über die Finanzierung und Ausgestaltung bundesweiter Förderprogramme etwa für Schulen muss deshalb mit allen verhandelt werden. "Es ist gut, dass wir in der Digitalisierung der Schulen jetzt das Tempo nochmals anziehen", sagte Bildungsministerin Karliczek. Die Ausnahmesituation der Pandemie habe vielen Menschen im Land die enormen Chancen des digitalen Lehrens und Lernens nochmal ganz neu vor Augen geführt. EIN LAPTOP FÜR JEDEN LEHRER Grundsätzlich vereinbart wurde, dass Lehrerinnen und Lehrer mit "digitalen Endgeräten", also beispielsweise Laptops, ausgestattet werden sollen. Dafür sind Esken zufolge die 500 Millionen Euro gedacht. Bei etwa 820 000 Lehrern an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (Statistisches Bundesamt) wären das rechnerisch jeweils rund 600 Euro pro Gerät. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU), der bei dem Treffen mit Kanzlerin Merkel dabei war, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, beim Thema Dienstlaptops fange jetzt der Abstimmungsprozess an. Er rechne damit, dass das bis Jahresende "unter Dach und Fach" sei. DIENST-MAILADRESSE STATT "LILLYFEE@GMX.DE" Lehrerverbände und Bildungsgewerkschaften hatten das lange gefordert, damit Lehrkräfte nicht mehr ihre privaten Geräte für Präsentationen oder Aufgabenstellungen nutzen müssen. Niemand würde von einem Finanzbeamten verlangen, über seinen privaten Computer unter der E-Mail-Adresse "Lillyfee@gmx.de" Finanzbescheide zu verschicken, sagte Susanne Lin-Klitzing, die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, der die Interessen von Gymnasiallehrern vertritt, am Freitag. Bei Lehrern sei das bisher aber so ähnlich gewesen. "Das hat jetzt ein Ende. Wir sind froh und dankbar dafür." Die Ausstattung mit Dienstlaptops müsse dann aber auch Hand in Hand gehen mit der Fortbildung von Lehrern, damit die Geräte optimal für das Lehren und Lernen eingesetzt und ein pädagogischer Mehrwert erzeugt werden könne, sagte der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann. Auch beim Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung wurden die Ankündigungen begrüßt, die Politik müsse jetzt schnell die nötigen Beschlüsse dafür fassen, sagte der Verbandsvorsitzende Eugen Straubinger. SCHÜLER-FLATRATE, ABER OHNE NETFLIX Von Telekom-Chef Timotheus Höttges habe es die Zusage gegeben, eine Zehn-Euro-Flatrate für Schüler zur Verfügung zu stellen. Das habe Merkel in der Runde am Donnerstagabend im Kanzleramt berichtet, sagte Hessens Bildungsminister Alexander Lorz. Eine Nachfrage bei der Telekom ergab am Freitag, dass das Unternehmen kurzfristig einen solchen Tarif zum digitalen Lernen anbieten will. Es gehe um einen Mobilfunktarif ausschließlich mit Datennutzung und unbegrenztem Volumen, sagte ein Sprecher in Bonn. Der Tarif sei nur für Bildungsinhalte nutzbar. "Netflixkann man damit nicht abrufen." Welche Schüler dieses Angebot erhalten können, sollten die Schulen und Schulträger entscheiden. Zum dritten Punkt, der im Kanzleramt besprochen wurde - wie Schulen, die bisher noch nicht ans schnelle Netz angeschlossen sind, zügiger angeschlossen werden sollen - gab es am Freitag noch keine konkreten Aussagen. Flächendeckende Schulschließungen, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, soll es möglichst nicht mehr geben. "Es besteht Einigkeit über das gemeinsame Ziel, erneute komplette und flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas möglichst zu vermeiden", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem Schultreffen im Kanzleramt mit./jr/DP/he
13.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Deutsche Telekom will nach US-Megadeal loslegen - Aktie an Dax-Spitze
(neu: Aussagen aus Pressecall, Aktienkurs) BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom sieht sich nach der Milliardenübernahme in den USA trotz der Corona-Pandemie fest auf Erfolgskurs. Vorstandschef Tim Höttges will nun die Trümpfe ausspielen: Vor allem bei der schnelleren Mobilfunktechnik 5G in den USA und Deutschland, aber etwa auch bei Glasfaseranschlüssen im Heimatmarkt. Von zunächst höheren Schulden und einem Gewinnrückgang will sich der Manager dabei nicht bremsen lassen. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr schraubten die Bonner am Donnerstag wegen des Zukaufs in die Höhe, die Telekom-Aktie legte deutlich zu. Die T-Aktie gewann an der Dax-Spitze am Nachmittag 2 Prozent auf 15,41 Euro. Zwischenzeitlich stieg der Kurs so hoch wie seit Ende März nicht mehr. Auch das Papier der Bonner war vom Corona-Crash voll erfasst worden und von fast 17 Euro Mitte Februar bis auf 10,41 Euro Mitte März nach unten durchgerauscht. Danach hatte sich die Aktie schnell wieder berappelt und pendelte zuletzt um die 15 Euro. JPMorgan-Analyst Akhil Dattani wertete das Zahlenwerk zum zweiten Quartal auf den meisten Ebenen als positive Überraschung. Dank eines starken Heimatmarkts habe der Telekomkonzern die Erwartungen überboten, schrieb Analyst Andrew Lee von der US-Bank Goldman Sachs. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machten dem Konzern zwar in einigen Bereichen zu schaffen. "Spürbar waren sie vor allem im Großkundengeschäft, wo sich neue Aufträge verzögern, und bei Roaming-Umsätzen im Mobilfunk, die wegen Reisebeschränkungen unter Druck stehen", hieß es. Vor allem bei der IT-Großkundentochter T-Systems machten sie sich bemerkbar, Aufträge und operatives Ergebnis brachen ein. Geografisch waren vor allem die Roaming-Umsätze in Griechenland betroffen. Doch vor allem in den USA und auch in Deutschland konnte Höttges gute Zahlen vorweisen. In Europa machten nur die Wechselkurse dem Wachstum beim operativen Ergebnis einen Strich durch die Rechnung. Den US-Zukauf Sprint will Höttges nun "mit Volldampf" integrieren. Die Telekom sei nun ein Konzern mit mehr als 100 Milliarden Euro Jahresumsatz und fast 230 000 Mitarbeitern. Auf dem wichtigsten Mobilfunkmarkt in den USA habe man nun eine einzigartige Wettbewerbsposition dank der mit Sprint zugekauften Frequenzen. In Europa sieht sich Höttges schon länger vor den großen Wettbewerbern wie Vodafone aus Großbritannien, Telefonica aus Spanien oder Orange aus Frankreich. Die Telekom hatte für die am 1. April vollzogene US-Übernahme milliardenschwere Fusionskosten angekündigt. Die nehme er aber gerne in Kauf, sagte Höttges in einer Telefonkonferenz, und wollte sie nicht als "Belastungen" verstanden wissen. Der Zusammenschluss soll die jährlichen Kosten in den USA schließlich nachhaltig um mehr als 6 Milliarden US-Dollar senken. T-Mobile-Chef Mike Sievert hatte kürzlich Hoffnungen gemacht, dass das schneller als angepeilt passieren könnte. Wegen der Übernahme schraubte die Telekom nun auch ihre eigenen Prognosen in die Höhe. Außerhalb der USA blieb sie beim Ausblick, nun kommen die erwarteten Ergebnisse des Zukaufs obendrauf. In diesem Jahr soll das bereinigte operative Ergebnis (ber. Ebitda AL) nun rund 34 Milliarden Euro erreichen. Bislang hatte die Telekom den Vorjahreswert von 24,7 Milliarden Euro auf Basis konstanter Wechselkurse noch ohne Sprint auf 25,5 Milliarden Euro steigern wollen. Analysten hatten im Schnitt mit etwas weniger beim Ziel für den operativen Gewinn gerechnet - unter anderem hatte die US-Tochter selbst mit ihren Zahlen kürzlich positiv überrascht. Sonderkosten etwa für die Übernahme in den USA rechnet die Telekom aus dem operativen Ergebnis heraus - diese sorgten im zweiten Quartal unter dem Strich aber für einen deutlichen Gewinnrückgang. Der Nettogewinn sank um 20,1 Prozent auf 754 Millionen Euro. Auch die Verschuldung kletterte infolge der Übernahme wie angekündigt kräftig, weil mit Sprint auch ein hoher Schuldenberg dazukam. Von 77,4 Milliarden Euro nach dem ersten Quartal ging es bei den Nettoschulden bis Ende Juni auf rund 121 Milliarden Euro nach oben. Mit den erwarteten Synergien aus der US-Fusion solle dann unter anderem auch die Schuldenlast wieder sinken, sagte Höttges. Ein großer Teil der Schulden besteht auch in bilanzierten Leasingverträgen, weil nach einer Änderung der Rechnungslegungsvorschriften angemietete Objekte wie Mobilfunkstandorte zu großem Teil wie eigene Vermögensgegenstände behandelt werden müssen. Der Umsatz im Gesamtkonzern stieg infolge des Zukaufs um 37,5 Prozent auf 27 Milliarden Euro, hierbei stammten 7 Milliarden an Zuwachs aus der Konsolidierung von Sprint. Rechnet man zudem Wechselkursschwankungen heraus, so seien die Erlöse weitgehend stabil geblieben. Das um Sondereffekte und die geänderte Leasingbilanzierung bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich um über die Hälfte auf 9,83 Milliarden Euro. Im operativen Geschäft machte wie bekannt vor allem die Zahl der Mobilfunkkunden in den USA wegen der Übernahme einen gewaltigen Sprung. Trotz des zeitnahen Verkaufs des Prepaid-Geschäfts von Sprint zum 1. Juli schnellte der Kundenstamm im Vergleich zum Vorquartal von 68,5 auf 98,3 Millionen. T-Mobile US stieg damit bei den Kundenzahlen zum zweitgrößten Mobilfunker in den USA auf - noch vor US-Telekomriese AT&T. Für den deutschen Markt sprach die Telekom von einem "grundsoliden" Quartal "in der globalen Krise". Der Zuwachs bei den Breitbandkunden sei mit 87 000 Neukunden auf nun 13,9 Millionen Nutzer stärker als bei den Wettbewerbern. Die Mobilfunkserviceumsätze in Deutschland gingen im zweiten Quartal um 1,1 Prozent zurück und hielten sich damit deutlich besser als bei den Rivalen Vodafone und Telefonica Deutschland im gleichen Zeitraum. Beim weiteren Netzausbau - sowohl bei Breitband als auch 5G - forderte der Telekom-Konzernchef von der Politik mehr Investitionssicherheit. Rund um die Causa Huawei stellte Höttges fest: "Die Deutsche Telekom ist von keinem Ausrüster abhängig". Es gebe immer alternative Anbieter. Der chinesische Netzausrüster wird von der Europäischen Union als Risiko eingeschätzt und ist unter anderem in Großbritannien und den USA vom 5G-Ausbau ausgeschlossen. Im Kern-Netz außerhalb der Funkantennen habe man ohnehin keine chinesischen, sondern vor allem amerikanische Komponenten verbaut, sagte Höttges./ssc/men/jha/