Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Deutsche Telekom

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  • WKN: MC4K63
  • ISIN: DE000MC4K632
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Netzausbau kommt Telefonica Deutschland-Aktionäre teuer zu stehen
(neu: Aussagen aus Pressecall, Analysten, Aktienkurs, 5G-Ausbau mit Partnern Huawei und Nokia) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland (O2) geht angesichts hoher Investitionen in seine Netze den gleichen Weg wie die Deutsche Telekom: Er kürzt die Dividende für seine Aktionäre deutlich. Für 2019 schlägt das Management eine Ausschüttung von 0,17 Euro je Aktie vor, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Für das Jahr 2018 hatten Investoren noch 0,27 Euro je Aktie erhalten. Analysten hatten zwar mit einer niedrigeren Dividende gerechnet, das Ausmaß überraschte manch einen dennoch. Die Aktie verlor am Vormittag als Schlusslicht im MDax rund zwei Prozent an Wert. Für Jefferies-Analyst Ulrich Rathe lagen zumindest die neuen Umsatzprognosen sowie die höheren Investitionen im Rahmen der Erwartungen. Ein Händler bezeichnete den Mittelfrist-Ausblick als "okay". Die Dividende sei dagegen eine Enttäuschung. Dabei stellt die Ausschüttung von 17 Cent laut Telefonica Deutschland eine Untergrenze für die bevorstehende zweijährige Investitionsphase dar, in der die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns in der Spitze 17 bis 18 Prozent des Umsatzes in ihre Netze stecken will. Insgesamt will das Unternehmen damit bis zum Jahr 2022 einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag in die Hand nehmen. Zuvor war hier noch von rund einer Milliarde Euro die Rede. Bei der Dividende sehe man in der Zukunft noch "Potential", etwa indem die passive Infrastruktur zu Geld gemacht werden könnte, hieß es weiter. Telefonica Deutschland hat sich gemeinsam mit seinen Konkurrenten Telekom und Vodafone eine verbesserte Versorgung vor allem in ländlichen Regionen, aber auch entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen vorgenommen. Auch der künftige Netzbetreiber 1&1 Drillisch ist eingeladen, sich zu beteiligen. Dazu steht für Telefonica Deutschland nun die Versorgung erster großer Städte mit dem ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G an. Den Ausbau will Telefonica Deutschland mit ihren "bewährten" strategischen Partnern Huawei und Nokia bewältigen. Die beiden Unternehmen sollen nach einer erfolgreichen Sicherheits-Überprüfung zu gleichen Teilen die Ausrüstung der Mobilfunkstandorte mit 5G-Antennentechnik verantworten. Laut Plan wird der Ausbau im ersten Quartal 2020 beginnen und ist zunächst für die Städte Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt vorgesehen. Bis Ende 2022 sollen dann insgesamt 30 Städte Zugang zu 5G haben. Das bisherige 3G-Netz will die Telefonica Deutschland bis dahin wie geplant abschalten. Die erforderlichen Frequenzen für 5G hatte das Unternehmen in einer Auktion des Bundes im Sommer für 1,42 Milliarden Euro ersteigert. Insgesamt müssen die teilnehmenden Unternehmen gut sechseinhalb Milliarden Euro für die Lizenzen aufbringen. Die Summe dürfen sie in Raten zahlen, und zwar über einen Zeitraum bis 2030. Dadurch sparen die Firmen Zinsen für Kredite und haben mehr Luft für Investitionen. Ab 2022 sollen sich die Ausgaben bei Telefonica wieder normalisieren. Der Umsatz soll zudem bis zum Jahr 2022 um insgesamt mindestens fünf Prozent zulegen. Dabei soll schrittweise ein immer größerer Anteil der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben. "Wir wollen unsere Profitabilität weiter steigern", sagte Telefonica-Chef Markus Haas in einer Telefonkonferenz. Für das Jahr 2019 hatte sich Telefonica Deutschland noch eine Investitionsquote von 13 bis 14 Prozent des Umsatzes vorgenommen. An diesem und den anderen Jahreszielen hält das Management fest. So soll der Umsatz ohne Regulierungseffekte in etwa auf Vorjahreshöhe bleiben, das operative Ergebnis soll stabil bleiben oder leicht steigen. "Wir gehen mit einem starken Jahresergebnis ins nächste Jahrzehnt", so Haas. Die Deutsche Telekom will im Zuge der hohen künftigen Netzausgaben sowie der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Sprint-Übernahme in den USA ihre Dividende für das laufende Geschäftsjahr ebenfalls senken. Hatten Anleger im vergangenen Jahr noch 70 Cent erhalten, sollen es in diesem Jahr nur noch 60 Cent sein, wie es Anfang November hieß. Dieser Betrag ist zugleich aber als auch neue Mindestdividende für die kommenden Jahre gedacht - und damit eine Erhöhung am unteren Rand, der sich zuvor noch auf 50 Cent belief. Im Gegensatz zu Telefonica Deutschland hatte die Telekom allerdings jüngst die Belieferung mit 5G-Technik aufgrund derzeitiger politischer Sicherheitsbedenken rund um Huawei vorerst auf Eis gelegt./kro/niw/mis
11.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Telefonica Deutschland senkt Dividende deutlich - neue Mittelfristziele
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland (O2) geht angesichts hoher Investitionen in seine Netze den gleichen Weg wie die Deutsche Telekom: Er kürzt die Dividende für seine Aktionäre deutlich. Für 2019 schlägt das Management eine Ausschüttung von 0,17 Euro je Aktie vor, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Für das Jahr 2018 hatten Investoren noch 0,27 Euro je Aktie erhalten. Analysten hatten mit diesem Schritt gerechnet. Die Aktie verlor am Vormittag als Schlusslicht im MDax mehr als drei Prozent an Wert. Die Dividende von 17 Cent stellt eine Untergrenze für die bevorstehende zweijährige Investitionsphase dar, in der die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns in der Spitze eine Investitionsquote von 17 bis 18 Prozent anstrebt. Das heißt, 17 bis 18 Prozent des Umsatzes sollen investiert werden. Das Unternehmen hat sich gemeinsam mit seinen Konkurrenten Telekom und Vodafone eine verbesserte Versorgung vor allem im ländlichen Regionen, aber auch entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen vorgenommen. Auch der künftige Netzbetreiber 1&1 Drillisch wurde eingeladen, sich zu beteiligen. Dazu steht für Telefonica Deutschland nun die Versorgung erster Städte mit dem 5G-Netz an. Die dafür erforderlichen Frequenzen hatte das Unternehmen in einer Auktion des Bundes im Sommer für 1,42 Milliarden Euro ersteigert. Die Telekomunternehmen dürfen die Summe in Raten zahlen, und zwar über einen Zeitraum bis 2030. Dadurch sparen die Firmen Zinsen für Kredite und haben mehr Luft für Investitionen. Ab 2022 sollen sich die Ausgaben bei Telefonica wieder normalisieren. Der Umsatz soll zudem bis zum Jahr 2022 um insgesamt mindestens fünf Prozent zulegen. Dabei soll schrittweise ein immer größerer Anteil der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben. Für das Jahr 2019 hatte sich Telefonica Deutschland noch eine Investitionsquote von 13 bis 14 Prozent des Umsatzes vorgenommen. An diesem und den anderen Jahreszielen hält das Management fest. So soll der Umsatz ohne Regulierungseffekte in etwa auf Vorjahreshöhe bleiben, das operative Ergebnis soll stabil bleiben oder leicht steigen. Die Deutsche Telekom will im Zuge der hohen künftigen Netzausgaben sowie der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Sprint-Übernahme in den USA ihre Dividende für das laufende Geschäftsjahr ebenfalls senken. Hatten Anleger im vergangenen Jahr noch 70 Cent erhalten, sollen es in diesem Jahr nur noch 60 Cent sein, wie es Anfang November hieß. Dieser Betrag ist zugleich aber als auch neue Mindestdividende für die kommenden Jahre gedacht - und damit eine Erhöhung am unteren Rand, der sich zuvor noch auf 50 Cent belief./kro/stw/mis
10.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Studie: 5G braucht viel Strom - Abwärme zum Heizen nutzen
ESSEN (dpa-AFX) - Der superschnelle Mobilfunkstandard 5G wird den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig nach oben treiben. Nach einer Studie für den Stromversorger Eon wird der ohnehin stark wachsende Energiebedarf der Rechenzentren durch 5G bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu heute um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen. Das wäre genug Strom, um alle 2,5 Millionen Einwohner der NRW-Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr lang zu versorgen, teilte Eon am Dienstag mit. Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen hätten die rund 53 000 Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2017 etwa 13,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. Bei den Kalkulationen spielte der Verbrauch der Mobilfunksender selbst keine Rolle. Hier fällt die Bilanz zugunsten der 5. Mobilfunkgeneration aus, die bezogen auf die übertragene Datenmenge nur ein Zehntel des Stroms verbraucht, den 4G (LTE) benötigt. Der Schub im Verbrauch kommt durch die zusätzlich benötigten Kapazitäten in den vernetzten Rechenzentren. "Digitalisierung heißt mehr Daten, mehr Rechenkapazität und mehr Rechenzentren", strich Eon-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger heraus. Mit 5G wollen Unternehmen eigene Mobilfunknetze auf ihren Fabrikgeländen aufbauen, autonom fahrende Autos brauchen den neuen Mobilfunkstandard und auch in der Telemedizin oder in der Landwirtschaft soll er künftig eine wichtige Rolle spielen. Auch das ultraschnelle Downloaden von Filmen soll 5G möglich machen. Das erfordert laut Studie den Aufbau von vielen kleinen und lokalen Rechenzentren, die vielfach als Zwischenstation zu den zentralen Einheiten fungieren. Jedes Rechenzentrum verbrauche sehr viel Strom und produziere etwa beim Kühlen der Server gewaltige Mengen Abwärme, die viel zu oft ungenutzt verschwendet werde. "Abwärme ist wertvolle Energie, die knapp die Hälfte der eingesetzten Energie ausmacht", sagte Wildberger laut Mitteilung. Bis zum Jahr 2025 würden laut der Studie der RWTH Aachen bis zu 8 Milliarden Kilowattstunden Abwärme zur Verfügung stehen. Eon sieht großes Potenzial, um Rechenzentren zur Wärmeversorgung von Wohnsiedlungen und ganzen Stadtteilen zu nutzen. Bislang würden nur 19 Prozent der Rechenzentren einen Teil ihrer Abwärme nutzen, vor allem für Heizung und Warmwasser in den eigenen Gebäuden. Laut Studie gibt es derzeit aber eine Reihe von Hindernissen für eine weitergehende Nutzung der Abwärme. Unter anderem gebe es keine ausreichende Verbindung der Rechenzentren zu den Wärmenetzen. Auch sei wegen der hohen Kosten für Wärmepumpenstrom die Nutzung der Abwärme noch nicht wirtschaftlich. Das Wachstum der Rechenzentren wirke sich auch auf die Stromnetze aus, berichtete Eon weiter. Das gelte insbesondere für den Großraum Frankfurt, dem Zentrum der Rechenzentren in Deutschland. Die Nähe zum dortigen größten europäischen Internet-Knotenpunkt lasse dort die Zahl Rechenzentren aus dem Boden schießen. Der Eon-Netzbetreiber Syna habe deshalb Mitte des Jahres ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen, um die Versorgung der neu geplanten Rechenzentren sicher zu stellen./hff/DP/stw