Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Deutsche Telekom

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  • WKN: MC4K63
  • ISIN: DE000MC4K632
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Deutsche Telekom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
22.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 22,96 EUR
  • 22,03 EUR
  • 1,08
  • 22,13 EUR
  • 21,24 EUR
  • 1,11

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.08.2020 Quelle: dpa
DEUTSCHE TELEKOM IM FOKUS: Da geht noch mehr
BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom kam abseits der Probleme bei der Corona-Warn-App bisher gut durch die Krise. Nach einem passablen ersten Quartal und kurz vor Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Jahresviertel überraschte bereits die US-Tochter T-Mobile. Dank der Sprint-Übernahme glänzten die Amerikaner mit einem Umsatzsprung und unerwartet hohem operativen Gewinn. Wie es bei den Bonnern aussieht, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt. DAS IST LOS BEI DER TELEKOM: Nachdem T-Mobile US Anfang April die Übernahme des kleineren US-Konkurrenten Sprint zum Abschluss bringen konnte, durfte sich die Telekom-Tochter im zweiten Quartal zuletzt über einen Umsatzsprung freuen. Der Nettogewinn brach jedoch aufgrund der Fusion und Belastungen durch die Corona-Krise um 88 Prozent ein. An der Börse kamen die Quartalszahlen dennoch gut an, schließlich ist T-Mobile nun nach Kundenvolumen der zweitgrößte US-Mobilfunker, hinter Verizon und vor AT&T. Vor allem wurden die Erwartungen beim operativen Ergebnis deutlich übertroffen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte mit sieben Milliarden Dollar auf gut das Doppelte. Von der Telekom befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit 6,3 Milliarden Dollar operativem Gewinn gerechnet. T-Mobile selbst hatte ebenfalls nur bis zu 6,5 Milliarden in Aussicht gestellt. Glaubt man den vom Unternehmen gesammelten Analysten-Schätzungen, steht auch der Mutterkonzern trotz Corona-Krise insgesamt vor einem guten Abschluss des zweiten Quartals. So soll der Umsatz laut Schätzungen dank der Übernahme um rund 30 Prozent und der operative Gewinn - gemessen am um Sondereffekte und die Folgen der geänderten Leasingbilanzierung bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda AL) - soll sogar um 39 Prozent wachsen. Allerdings sind die Zahlen von T-Mobile US in den Schätzungen zum größten Teil noch nicht enthalten, weshalb es beim operativen Ergebnis noch spürbar mehr werden könnte. Zudem hat die Telekom den Ausblick noch nicht an die neue Konzernstruktur angepasst. Nach einem Deal mit dem japanischen Investor Softbank Ende Juni hält die Telekom inzwischen Kaufoptionen für weitere 101 Millionen Aktien der US-Tochter. Bei vollständiger Ausübung würde der Mutterkonzern wieder über 50 Prozent der Anteile an T-Mobile halten. Die Kontrolle über T-Mobile US haben die Bonner dank einer Stimmrechtsvereinbarung mit den Japanern sowieso schon. Softbank hatte als Sprint-Mehrheitseigner im Zuge des Zusammenschlusses einen Anteil von 24 Prozent am verschmolzenen Unternehmen erhalten. Nach dem nun geplanten Aktienverkauf soll dieser auf rund acht Prozent sinken. Softbank will im großen Stil die Schulden senken und Aktien zurückkaufen und braucht dafür Geld. Eine eher für das Image abträgliche Episode konnte die Deutsche Telekom Ende Juli ad acta legen. Nach Fehlern bei der gemeinsam mit SAP entwickelten Corona-Warn-App für das iPhone hatte es Kritik gehagelt. Grund für den Aufruhr: Die Kernfunktion der App, die Warnungen vor gefährlichen Begegnungen, wurden nur angezeigt, wenn die App geöffnet war und nicht im Rahmen von Push-Benachrichtigungen. Der Energiesparmodus hatte wohl bei einigen Geräten die Aktualisierung eingeschränkt oder sogar deaktiviert. Das Entwicklerteam habe für die Probleme nun eine Lösung gefunden, hieß es von der Bundesregierung. Dies gelte sowohl für das iPhone als auch für Android-Geräte. Neue Probleme könnten hingegen beim 5G-Ausbau auf die Telekom zukommen. Die Verabschiedung des neuen IT-Sicherheitsgesetzes 2.0, das Regeln für den Aufbau des 5G-Netzes enthält, wurde zuletzt auf die Zeit nach der Sommerpause des Bundestages verschoben. Grund dafür waren neben den Verzögerungen durch die Corona-Krise auch Bedenken wegen des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei. Dieser wurde bereits in den USA und Großbritannien vom Ausbau ausgeschlossen und gilt auch in der EU als sogenannter Hochrisikoanbieter. Einen diesbezüglichen EU-Bericht kommentierte Innenminister Horst Seehofer (CSU) zuletzt nur allgemein: "Alle Risiken - sowohl technische als auch nichttechnische - müssen so weit wie möglich minimiert werden." Die mangelnde Rechtssicherheit könnte den Ausbau verzögern. Ende Juli vermeldeten die Bonner, bereits rund 30 000 Antennen für den neuen Mobilfunkstandard ans Netz gebracht zu haben. Bis Ende des Jahres peilt der Konzern 40 000 aktive 5G-Masten an. DAS SAGEN ANALYSTEN: Goldman-Sachs-Experte Andrew Lee zufolge profitiert die Deutsche Telekom von den Synergien die mit der schneller als erwarteten Integration von Sprint in die US-Tochter T-Mobile zusammenhängen. Hierdurch werde ihr in der Branche führender Barmittelzufluss gestärkt und der Ertrag steige. Auch die US-Tochter wird von Goldman mit Lob bedacht: Operativer Gewinn, Abonnentenzahlen, durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer - mit allen wichtigen Kennziffern habe T-Mobile US seine Erwartungen geschlagen, lobte Analyst Brett Feldman. Er hob einen zweiten positiven Aspekt hervor: T-Mobile US habe sich zuversichtlich gezeigt, aus dem Zusammengehen mit Sprint mehr Synergien herauszuholen und zügiger als bislang avisiert. "Wir betrachten T-Mobile US unverändert als das attraktivste Schwergewicht in der Telekom- und Kabelbranche." Analyst Philip Cusick von der US-Bank JPMorgan prognostizierte: "Die Kombination aus Sprint und T-Mobile US dürfte für beide Unternehmen von Vorteil sein." T-Mobile US habe bei Sprint keine größeren Abschreibungen vorgenommen. Die Aussagen von T-Mobile US zu den durchschnittlichen Umsätzen pro Nutzer im zweiten Halbjahr legten zudem die Vermutung nahe, dass die Preise in der Branche stabil seien. Cusick nannte die Aktien von T-Mobile US eine "Top Anlage-Idee". Von den im dpa-AFX Analyser gelisteten Experten empfiehlt die haushohe Mehrheit von 13 einen Kauf der Telekom-Papiere. Nur zwei sprechen sich für ein Halten der Papiere, keiner für einen Verkauf aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 18,11 Euro mehr als drei Euro über dem aktuellen Kurs. DAS MACHT DIE AKTIE: Die Aktien der Deutschen Telekom gewannen nach den T-Mobile-US-Zahlen deutlich hinzu und kosteten zuletzt wieder fast 15 Euro. Im Corona-Crash war das Papier bis auf 10,406 Euro Mitte März abgestürzt. Trotz des tiefen Falls lag die Aktie immer noch mehr als zweieinhalb Euro über ihrem Rekordtief aus dem Jahr 2012. Nach der raschen Erholung liegt das aktuelle Kursniveau zirka zwei Prozent über dem von Ende 2019, während der Dax in dem Zeitraum rund vier Prozent nachgab. Mittel- und langfristig ist die Aktie eine Enttäuschung für die Anleger. So belaufen sich die Verluste in den vergangenen fünf Jahren auf fast 12 Prozent, während der deutsche Leitindex mehr als zehn Prozent zulegte. Die langfristig orientierten Anleger haben noch immer unter den katastrophalen Zeit zu Beginn des neuen Jahrtausends zu leiden. Nach dem spektakulären Börsengang im Jahr 1996 und zwei weiteren Platzierungen in den Jahren danach, was dem Konzern insgesamt rund 21 Milliarden Euro in die Kasse spülte und dem Staat 13 Milliarden Euro einbrachte, ging es zwar kurz über die Marke von 100 Euro - dann aber mit dem Platzen der Dotcom-Blase schnell unter die Marke von 10 Euro. Das Papier wurde damit zum Symbol für die schwach ausgeprägte Aktienkultur hierzulande. Von diesem Schock konnte sich die Aktie über Jahre nicht erholen - im Gegenteil: Mitte 2012 hatten die Telekom-Anteile mit Kursen unter acht Euro ihren Tiefpunkt erreicht. Deutschland hält immer noch knapp 32 Prozent des ehemaligen Monopolisten und Staatskonzerns. Das Paket ist gemessen am aktuellen Börsenwert der Telekom knapp 23 Milliarden Euro wert. Mit einer Marktkapitalisierung von 71 Milliarden Euro ist der Mutterkonzern an der Börse deutlich weniger wert als die Tochter T-Mobile US. Diese kommt nach der Sprint-Übernahme dank des erwarteten Wachstumspotenzials auf dem US-Markt auf umgerechnet rund 123 Milliarden Euro. Das 43-prozentige Paket der Telekom kommt damit auf einen Börsenwert von knapp 53 Milliarden Euro./ssc/men/zb
10.08.2020 Quelle: dpa
Entwarnung für Telefonica: Kein Zwangsgeld wegen fehlender LTE-Masten
BONN (dpa-AFX) - Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland hat im zweiten Anlauf seine Pflichten beim Ausbau des 4G-Netzes (LTE) erfüllt. Die Bundesnetzagentur wird deshalb nicht das angedrohte Zwangsgeld von 600 000 Euro verhängen, wie die Behörde am Montag mitteilte. Eine Überprüfung habe ergeben, dass Telefonica bis zum 31. Juli 3040 LTE-Stationen in Betrieb genommen habe. Die Netzbetreiber sollten bereits Ende des vergangenen Jahres 98 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 MBit pro Sekunde (LTE) versorgt haben - pro Bundesland lag die verpflichtende Quote bei 97 Prozent. So soll verhindert werden, dass sich die Netzbetreiber auf lukrative Großstädte konzentrieren und ländliche Regionen vernachlässigen. ICE-Strecken und Autobahnen sollten demnach sogar zu 100 Prozent mit 4G versorgt werden. Nachdem Telekom, Vodafone und Telefonica zum Jahreswechsel noch Lücken bei der LTE-Versorgung aufgewiesen hatten, setzte die Netzagentur Nachholfristen fest. Telefónica verfehlte auch die Vorgabe, bis Ende Juni 40 Prozent der fehlenden 7600 LTE-Standorte gebaut zu haben, das entspricht 3040 Stationen. Darauf drohte die Bundesnetzagentur das Zwangsgeld an. Bis Ende September muss Telefonica weitere 1900 Standorte aufbauen, bis Jahresende zusätzliche rund 2660 LTE-Stationen. Die Telekom habe vor Ablauf der Nachfrist Ende September die Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte mit 50 Mbit/s in allen Bundesländern erfüllt, teilte die Netzagentur weiter mit. Vodafone habe noch bis zum 30. September Zeit, diese Versorgungsauflagen vollständig zu erfüllen. Die Komplettversorgung der Hauptverkehrswege muss bis Ende des Jahres erfolgen./hff/DP/stk
07.08.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: T-Mobile US dank Ausblick nach Sprint-Übernahme auf Rekordhoch
(neu: Kursentwicklung) NEW YORK (dpa-AFX) - Ein starker Quartalsbericht gepaart mit einem überraschend optimistischen Ausblick hat den Aktien von T-Mobile US am Freitag ein Rekordhoch beschert - und am deutschen Markt auch die Papiere der Bonner Mutter Deutsche Telekom angetrieben. T-Mobile US baute dank der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint das Geschäft kräftig aus. Das Unternehmen überraschte mit dem bereinigten operativen Gewinn positiv. Zudem lag die entsprechende Prognose für den Rest des Jahres Analysten zufolge über der Markterwartung. Damit schnellten die Anteilscheine von T-Mobile US unter den Favoriten im technologielastigen Index Nasdaq 100 um zuletzt fast acht Prozent auf 116,63 US-Dollar nach oben. Zwischenzeitlich hatten die Aktien bei fast 118 Dollar ein Rekordhoch erreicht. An der Frankfurter Börse kam das ebenfalls gut an, Papiere der Deutschen Telekom setzten sich mit einem Plus von 3,2 Prozent an die Spitze des leicht steigenden Leitindex Dax. Operativer Gewinn, Abonnentenzahlen, durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer - mit allen wichtigen Kennziffern habe T-Mobile US seine Erwartungen geschlagen, lobte Analyst Brett Feldman von der US-Bank Goldman Sachs. Er hob einen zweiten positiven Aspekt hervor: T-Mobile US habe sich zuversichtlich gezeigt, aus dem Zusammengehen mit Sprint mehr Synergien herauszuholen und zügiger als bislang avisiert. "Wir betrachten T-Mobile US unverändert als das attraktivste Schwergewicht in der Telekom- und Kabelbranche." Analyst Philip Cusick von der US-Bank JPMorgan prognostizierte: "Die Kombination aus Sprint und T-Mobile US dürfte für beide Unternehmen von Vorteil sein." T-Mobile US habe bei Sprint keine größeren Abschreibungen vorgenommen. Die Aussagen von T-Mobile US zu den durchschnittlichen Umsätzen pro Nutzer im zweiten Halbjahr legten zudem die Vermutung nahe, dass die Preise in der Branche stabil seien. Cusick nannte die Aktien von T-Mobile US eine "Top Anlage-Idee". Die Sprint-Übernahme und das von den Branchenkennern in Aussicht gestellte Wachstumspotenzial auf dem US-Markt schlagen sich in der Bewertung nieder: In puncto Börsenwert hat T-Mobile US den Mutterkonzern vom Rhein längst abgehängt. Aktuell ist die Tochter rund 143 Milliarden Dollar oder umgerechnet fast 122 Milliarden Euro wert. Die Deutsche Telekom bringt es auf rund 71 Milliarden Euro./bek/ssc/fba/la/he
07.08.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: T-Mobile nach Sprint-Übernahme auf Rekordhoch
(aktueller Kurs, mehr Details, Analystenstimmen) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ein starker Quartalsbericht gepaart mit einem überraschend optimistischen Ausblick hat den Aktien von T-Mobile US ein Rekordhoch beschert - und am deutschen Markt auch die Papiere der Bonner Mutter Deutsche Telekom angetrieben. T-Mobile US hat dank der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint das Geschäft kräftig ausgebaut. Das Unternehmen meldete am Vorabend nach Börsenschluss einen bereinigten operativen Gewinn von gut 7 Milliarden US-Dollar. Das waren ungefähr 0,7 Milliarden Dollar mehr als am Markt erwartet worden war. Die entsprechende Prognose für den Rest des Jahres liegt Analysten zufolge ebenfalls über den Konsensprognosen. Das katapultierte den Kurs im nachbörslichen Aktiengeschäft an der Technologiebörse Nasdaq in der Spitze um gut 8 Prozent auf fast 117 Dollar nach oben. Damit ließen die Papiere das bisherige Hoch von Ende Juni bei 111,58 Dollar hinter sich. An der Frankfurter Börse kam das ebenfalls gut an, Aktien der Deutschen Telekom setzten sich mit einem Plus von 2,5 Prozent an die Spitze des Leitindex Dax. Operativer Gewinn, Abonnentenzahlen, durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer - mit allen wichtigen Kennziffern habe T-Mobile US seine Erwartungen geschlagen, lobte Analyst Brett Feldman von Goldman Sachs. Er hob einen zweiten positiven Aspekt hervor: T-Mobile habe sich zuversichtlich gezeigt, aus dem Zusammengehen mit Sprint mehr Synergien herauszuholen und zügiger als bislang avisiert. "Wir betrachten T-Mobile unverändert als das attraktivste Schwergewicht in der Telekom- und Kabelbranche", schrieb der Experte. "Die Kombination aus Sprint und T-Mobile dürfte für beide Unternehmen von Vorteil sein", prognostizierte Analyst Philip Cusick von JPMorgan. T-Mobile habe auf den Umsatz und den operativen Gewinn von Sprint keine größeren Abschreibungen vorgenommen. Die Aussagen von T-Mobile US zu den durchschnittlichen Umsätzen pro Nutzer im zweiten Halbjahr legten zudem die Vermutung nahe, dass die Preise in der Branche stabil seien. Cusick nannte die Aktien von T-Mobile US eine "Top Idea". Die Sprint-Übernahme und das von den Branchenkennern in Aussicht gestellte Wachstumspotenzial auf dem US-Markt schlagen sich in der Bewertung nieder: In puncto Börsenwert hat T-Mobile US den Mutterkonzern vom Rhein längst abgehängt. Mit dem Rekordhoch von knapp 117 Dollar war die Tochter am Vorabend rund 145 Milliarden Dollar oder umgerechnet gut 122 Milliarden Euro wert. Die Deutsche Telekom bringt es auf gut 70 Milliarden Euro./bek/ssc/fba ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX -----------------------