Faktor-Zertifikat | 10,00 | Long | HeidelbergCement

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  • WKN: MC4K3X
  • ISIN: DE000MC4K3X5
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis -, Basispreis 44,397 EUR, Reset Barriere 46,17 EUR

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf HeidelbergCement hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf HeidelbergCement hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
05.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 44,00 EUR
  • 45,77 EUR
  • 45,09 EUR
  • 46,90 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

07.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: HeidelbergCement muss Milliarden abschreiben
HEIDELBERG (dpa-AFX) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement muss im Zuge der Corona-Krise Milliarden abschreiben. Der überwiegende Teil betrifft dabei die zwei großen Übernahmen aus den vergangenen Jahren, Hanson und Italcementi, wie das Unternehmen am Montagabend in Heidelberg mitteilte. Die Wertberichtigungen belaufen sich dabei auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro. Den größten Batzen muss HeidelbergCement dabei in Großbritannien abschreiben. Hier belastet nicht nur die Corona-Krise, sondern auch der anstehende Brexit. Die Aktie verlor am Dienstagmorgen zeitweise knapp 2 Prozent. Für Marktteilnehmer dürfte dieser Schritt nicht gänzlich überraschend kommen, erläuterte Robert Gardiner von Davy Research. Jedoch seien die Abschreibungen empfindlich hoch. Das sei unabhängig der aktuellen Umstände eine bittere Pille für die Aktionäre. Elodie Rall von JPMorgan vermutet, dass der erst seit Februar amtierende Chef Dominik von Achten vor dem Mitte September geplanten Kapitalmarkttag reinen Tisch machen will. Dann will der Nachfolger des langjährigen Unternehmenschef Bernd Scheifele seine Strategie für den Baustoffkonzern für die kommenden Jahre vorlegen. Zwei Drittel der Wertberichtigungen belaufen sich dabei auf die Übernahmen von Hanson und Italcementi. Rund die Hälfte - Davy Research schätzt rund 1,8 Milliarden Euro - muss HeidelbergCement dabei insgesamt auf britische Aktivitäten im Zusammenhang mit der Hanson-Übernahme wertberichtigen. Der Konzern hatte Hanson 2007 kurz vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise für einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag gekauft. Die Übernahme der italienischen Italcementi ließ sich HeidelbergCement 2016 ebenfalls Milliarden kosten. Die Wertminderung sei dabei unabhängig von der kurzfristigen operativen Entwicklung des Unternehmens, erklärte HeidelbergCement. Der Dax-Konzern hatte Ende Februar ein Sparprogramm aufgesetzt, um die Kosten zu senken und die Liquidität zu sichern. Die Maßnahmen, etwa geringere Personalaufwendungen, freiwillige Kürzungen der Management-Gehälter, die Beschränkung von Investitionen sowie geringere Steuerzahlungen - sollen bereits kurzfristig greifen. Die Belastungen durch die Absatzrückgänge im zweiten Quartal will HeidelbergCement damit teilweise kompensieren. Langfristig rechnet der Baustoffhersteller weiterhin mit guten Geschäftsaussichten. Das Unternehmen will am 30. Juli seine Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Die Analysten von JPMorgan rechnen dabei mit einem vergleichbaren Rückgang des operativen Ergebnisses (Ebitda) von rund 36 Prozent. Seinen Ausblick auf 2020 hat das Unternehmen im März zurückgezogen./nas/knd/jha/
07.07.2020 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP 2: HeidelbergCement muss Milliarden abschreiben - Aktie stürzt ab
(In der Meldung vom 06.07.2020 um 21.26 Uhr wurde im 1. Satz die Unternehmensbezeichnung geändert: Baustoffkonzern.) HEIDELBERG (dpa-AFX) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement setzt im Zuge der Corona-Pandemie den Wert ihrer Besitztümer um 3,4 Milliarden Euro herab. Das betreffe überwiegend Vermögenswerte in Westeuropa, teilte das Dax-Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Die Aktie fiel auf Tradegate um rund 5 Prozent. Das Unternehmen habe durch die Corona-Pandemie die Geschäftsaussichten aller lokalen Einheiten überprüft und in dem Zuge die Werthaltigkeit des Portfolios neu eingeschätzt. Weil die erwarteten Gewinne sinken, sinkt auch der Wert der Anlagen, geht aus der Mitteilung als wichtigster Grund für die Abschreibungen hervor. In Großbritannien bekommt das Unternehmen außerdem Gegenwind durch den Brexit. Und schließlich hat Heidelberg Cement die Marktrisikoprämie erhöht - durch diesen bilanziellen Effekt sinkt der Wert der Vermögensgegenstände weiter. Zu zwei Drittel betreffen die Abschreibungen das Portfolio, das Heidelberg Cement 2007 durch den Kauf des britischen Baustoffherstellers Hanson bekommen hat. Ein Fünftel kommt durch den Zukauf von Italcementi im Jahr 2016. Wie bei Abschreibungen üblich, drückt auch diese das Ergebnis, betrifft aber nicht den Cashflow. HeidelbergCement hatte im März wegen der Krise den Jahresausblick gestrichen. Unterdessen erklärte das Unternehmen, die im Februar verkündeten Sparmaßnahmen dürften "bereits kurzfristig greifen" und damit die Belastung durch die Absatzrückgänge im zweiten Quartal 2020 zum Teil kompensieren./fba