Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | GEA Group

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  • WKN: MC4JLN
  • ISIN: DE000MC4JLN4
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf GEA Group hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

06.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Auftragsflaute im Maschinenbau hält an - Lichtblick Euroraum
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei Deutschlands Maschinenbauern schwindet nach einem erneuten Dämpfer der Optimismus. "Wir sind zunehmend konfrontiert mit Handelshemmnissen weltweit", sagte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Ralph Wiechers, am Mittwoch in Frankfurt. "Wir haben jetzt schon Monate rückläufigen Auftragseingang, die Geschäftsklimaindikatoren sind nach wie vor schlecht, wir haben starke Belastungen ... bei der Investitionslaune unserer Kunden." Nach einem zweistelligen Einbruch der Bestellungen im August, gab es im September den nächsten Rückschlag: Die Orders sackten zum Vorjahresmonat real um vier Prozent. Bestellungen aus dem Inland gingen dabei um neun Prozent zurück, die Orders aus dem Ausland lagen um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Einziger Lichtblick: Ein kräftiges Auftragsplus von elf Prozent aus den Euro-Partnerländern. Internationale Handelskonflikte - vor allem der zwischen den USA und China - sowie die Ungewissheit rund um den Brexit belasten die Geschäfte. Verunsicherte Kunden im In- und Ausland halten sich mit Bestellungen zurück. Hinzu kommt der Strukturwandel in der Autoindustrie, einem wichtigen Kunden der Branche. Insgesamt gebe es keinen Grund für Entwarnung, bilanzierte Wiechers. "Wir sehen nicht, dass die Belastungen in Folge der vielen Handelsstreitigkeiten und des zunehmenden Protektionismus nun nachlassen und die weltweite Investitionsneigung zunimmt." Von Januar bis einschließlich September 2019 blieben die Orders insgesamt um acht Prozent unter Vorjahresniveau. In dem Neun-Monats-Zeitraum gab es im Inland einen Rückgang um neun Prozent, die Auslandsbestellungen verringerten sich um acht Prozent. Der VDMA hatte im Juli seine Prognose für 2019 gekappt. Die Branche rechnet demnach in diesem Jahr mit einem realen Produktionsrückgang von zwei Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die deutsche Schlüsselindustrie mit deutlich mehr als einer Million Beschäftigten noch ein Plus von gut zwei Prozent erzielt. Für die kommenden Monate erwartet die Branche wenig Besserung. "Wir brauchen ein nachhaltig gutes Umfeld zum Beispiel bei der Handelspolitik, aber auch bei anderen Themen", sagte Wiechers./ben/DP/jha
25.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Gea gewinnt mehr Aufträge und wird etwas optimistischer - Aktie steigt
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der zuletzt schwächelnde Maschinenbauer Gea zeigt sich für das laufende Geschäftsjahr wieder etwas optimistischer. Dank steigender Auftragseingänge sowie einer positiven Umsatzentwicklung im dritten Quartal hob das Unternehmen seine Umsatzprognose leicht an. Anleger quittieren dies an der Börse nur zu Beginn mit Genugtuung: Die Aktie legte am Morgen zunächst um knapp 2 Prozent zu, gab die Gewinne danach aber zum großen Teil wieder ab. Gea erwartet für 2019 nun einen Umsatz auf Vorjahresniveau von 4,83 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Zuvor hatte das Management einen moderaten Rückgang in Aussicht gestellt. Die Ergebnisprognose wurde bekräftigt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll auf 450 bis 490 Millionen Euro sinken, nach 535 Millionen im Vorjahr. Im dritten Quartal konnte Gea mehr Aufträge einwerben, etwa in der Milchverarbeitung. Der Ordereingang stieg um 4,8 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. "Wir freuen uns, dass dass wir entgegen dem aktuellen Trend im Maschinenbau im dritten Quartal einen gestiegenen Auftragseingang verbuchen konnten", kommentierte Vorstandschef Stefan Klebert die Zahlen. Zudem griffen jüngst eingeleitete Effizienzmaßnahmen bereits. Der Umsatz nahm um 3,9 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. Das um Restrukturierungskosten bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank leicht um 1,4 Prozent auf 143,1 Millionen Euro, ebenso wie das Konzernergebnis, welches sich geringfügig um 0,3 Prozent auf 59,8 Millionen Euro verringerte. Dabei konnte der Konzern seine Nettoverschuldung um fast 70 Millionen auf 263 Millionen Euro senken. Analysten zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung. Sowohl die Auftragseingänge als auch der Umsatz des Maschinenbauers im dritten Quartal hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan in einer ersten Reaktion. Das bereinigte Ebitda sei zudem deutlich besser als von ihm gedacht ausgefallen. Der Konzern hatte erst Ende September seinen Sparkurs verschärft und weitere Stellenstreichungen angekündigt. Außerdem sollen Jobs aus Hochlohnländern etwa nach Osteuropa verlagert werden. Auch der Einkauf soll gebündelt werden. So will der Konzern die Margen wieder steigern. Das neu geschaffene Vorstandsressort soll Mitte Januar Johannes Giloth übernehmen. Der Anlagenbauer, der sich auf Produktionsanlagen für die Nahrungsmittelindustrie spezialisiert und zum großen Teil Maschinen für die Milchproduktion herstellt, leidet schon länger unter der schwachen Entwicklung im Milchgeschäft. Erschwerend kommen ein höherer Preisdruck und steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten hinzu. Die Folge waren sieben Gewinnwarnungen seit 2016, gekappte Ziele und ein Gewinneinbruch um fast ein Drittel im vergangenen Jahr./nas/eas/fba