Faktor-Zertifikat | 4,00 | Long | Amadeus Fire

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  • WKN: MC4JJG
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  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Amadeus Fire hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Amadeus Fire hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

27.04.2020 Quelle: dpa
Personaldienstleister Amadeus Fire rechnet mit sehr schwachem zweiten Quartal
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Personaldienstleister Amadeus Fire rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit starken Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Nach Zuwächsen im ersten Quartal erwarte der Vorstand ein sehr schwaches zweites Quartal, teilte das SDax-Unternehmen am Montag in Frankfurt mit. Sollte es eine Erholung in naher Zukunft geben und sich die Nachfragesituation verbessern, dürfte auch Amadeus Fire in der zweiten Jahreshälfte davon profitieren. Allerdings geht der Vorstand derzeit nicht davon aus, dass das Unternehmen im Verlauf des zweiten Halbjahres wieder an das Vorjahresniveau anschließen kann. Mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen rechnet das Unternehmen nur für das Geschäft der geförderten Weiterbildung von Comcave. Die Corona-Pandemie, die sich bereits im März auf nahezu alle Wirtschaftszweige in Deutschland ausgewirkt habe, führe zu einer konjunkturellen Abschwächung, einem deutlichen Nachfragerückgang und erheblichen Unsicherheiten der Unternehmen in Deutschland. Daher setze der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt die Ergebnisprognose für 2020 aus, hieß es weiter. Der Vorstand werde die Lage neu bewerten, sobald ihm belastbare Informationen vorliegen würden. Bereits Ende März hatte das Unternehmen vor Folgen der Pandemie gewarnt und die Dividende gestrichen. Der Umsatz legte im ersten Quartal im Jahresvergleich dank der jüngsten Übernahme der Comcave Holding GmbH um rund 38 Prozent auf gut 76 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg um fast ein Fünftel auf 10,6 Millionen Euro. Der Gewinn ging von 6 auf 5 Millionen Euro zurück./mne/jha/
27.04.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: Amadeus FiRe AG: Quartalsmitteilung erstes Quartal 2020 (deutsch)
Amadeus FiRe AG: Quartalsmitteilung erstes Quartal 2020 ^ DGAP-News: Amadeus FiRe AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis Amadeus FiRe AG: Quartalsmitteilung erstes Quartal 2020 27.04.2020 / 08:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Pressemitteilung Amadeus FiRe AG: Quartalsmitteilung erstes Quartal 2020 Frankfurt/Main, 27. April 2020. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 erreichte die Amadeus FiRe Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 76,4 Mio. (Vorjahr: EUR 53,3 Mio.). Maßgeblich für die Steigerung des Umsatzes von 38,3 Prozent war der Erwerb der Comcave Holding GmbH zum 19. Dezember 2019. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 8,2 Prozent. Die Umsätze der einzelnen Dienstleistungen entwickelten sich wie folgt: Zeitarbeit + 9,1% Personalvermittlung - 2,6% Interim-/Projektmanagement + 69,4% Weiterbildung - gesamt inkl. Comcave + 293,7% Weiterbildung - organisch exkl. Comcave - 10,8% Alle Dienstleistungen konnten zunächst gut in das neue Geschäftsjahr starten. Die Corona-Krise hat erst im März deutliche Auswirkungen auf das operative Geschäft gezeigt. Ab diesem Zeitpunkt ist die Nachfrage der Kundenunternehmen nach allen Dienstleistungen des Segments Personaldienstleistungen deutlich gesunken. Nach gutem Start über Vorjahresniveau lag die Anzahl der laufenden Zeitarbeitsaufträge nach dem Monatsübergang März auf April rund 15 Prozent unter Vorjahr. Die aktuell geringe Nachfrage reicht nicht aus, auslaufende Aufträge durch neue Abschlüsse gleichwertig zu ersetzen. Ab dem 1. April nutzt Amadeus FiRe für die Zeitarbeitsmitarbeiter das Instrument der Kurzarbeit. Für alle Mitarbeiter, die nicht aktiv im Kundeneinsatz sind, wird die Arbeitszeit um 100% reduziert. Der grundsätzlich hohe Krankenstand im ersten Quartal eines Jahres fiel krisenbedingt in dieser Berichtsperiode höher aus. Dies führte im Berichtszeitraum zu einer geringeren Auslastung der Zeitarbeitsmitarbeiter und einem negativen Effekt in Höhe von rund EUR 0,4 Mio. Positiv ist anzumerken, dass sehr viele Zeitarbeitskräfte die Tätigkeit für ihre jeweiligen Kundenunternehmen aus dem Homeoffice heraus weiter durchführen können und diese Aufträge unverändert fortlaufen. Es stand im ersten Quartal 2020 ein fakturierbarer Tag mehr als im Vorjahresquartal zur Verfügung. Dies entspricht einem positiven Umsatz-, Rohertrags- und Vorsteuerergebniseffekt von rund EUR 0,6 Mio. Für das gesamte erste Quartal stellt sich das Bild für die Personalvermittlung stabil und für das Interim- und Projektmanagement sehr positiv dar. Durch die gesunkene Anzahl neuer Anfragen und zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Vereinbarung entscheidungsnotwendiger Interviews wird ein deutlicher Rückgang des Geschäftsvolumens in diesen beiden Dienstleistungen im Vergleich zum ersten Quartal erwartet. Im Segment Weiterbildung hat die Corona Krise ebenfalls Mitte März durch Verbot von Veranstaltungen und Verunsicherung der potentiellen Teilnehmer an Weiterbildungen zu Einschnitten geführt. Ein großer Teil der Veranstaltungen, welche von den Gesellschaften der Steuer-Fachschule Dr. Endriss angeboten werden, findet in Form von Präsenzveranstaltungen statt. Dieser Teil des Bildungsbetriebes musste vorübergehend komplett eingestellt werden. Für viele Produkte wurden schnell alternative, digitale Formate gefunden, aber insbesondere kurze Seminarveranstaltungen entfielen ersatzlos. Der Ergebniseinfluss der Krise im ersten Quartal lag bei rund EUR 0,5 Mio., wobei der Großteil lediglich auf eine zeitliche Verschiebung von Startzeitpunkten langlaufender Lehrgangsformate wie Steuerberater oder Bilanzbuchhalter entfällt. Die Gesellschaften der zum Jahresende 2019 neu hinzugekommenen Comcave Holding GmbH erzielten im ersten Quartal einen Umsatz von EUR 16,6 Mio. Das Comcave College ist insbesondere im Umfeld der öffentlich geförderten Weiterbildung für nicht erwerbstätige Personen tätig. Da Comcave seit Jahren auf Tele-Lernen, also dozentengeleitetem Live-Unterricht spezialisiert ist, war es Comcave möglich, sehr schnell 100 Prozent der Kunden die Teilnahme an den jeweiligen Produkten von zu Hause aus zu ermöglichen. Die sich zuspitzende Situation am Arbeitsmarkt mit Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit stellt für das Comcave-Geschäftsmodell eine sich potentiell eher verbessernde Nachfragesituation dar, in der die von der Krise betroffenen Personen bei Comcave die Chance einer geförderten Weiterbildung nutzen können. Maßgeblich durch den Erwerb der Comcave Holding GmbH stieg der Rohertrag der Amadeus FiRe Gruppe um 46,7 Prozent auf EUR 38,4 Mio. Die bereinigte Steigerung betrug 4,1 Prozent. Die Rohertragsmarge stieg von 47,3 Prozent auf 50,2 Prozent. Die Steigerung der Rohertragsmarge ist auf die hohe Rohertragsmargenstruktur von Comcave und die damit verbundene Veränderung aus dem Dienstleistungsmix zurückzuführen. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten betrugen im ersten Quartal 2020 EUR 27,8 Mio. nach EUR 17,3 Mio. im Vorjahr. Die um Comcave bereinigte Kostensteigerung beträgt rund EUR 2,5 Mio. oder 14,4 Prozent. Im Wesentlichen resultiert diese Zunahme der Kosten aus nachlaufenden Aufwendungen für die Comcave-Transaktion (EUR 0,7 Mio.), dem Ausbau der IT-Infrastruktur/Anwendungen (EUR 0,4 Mio.) und dem Ganzjahreseffekt aus der erfolgreichen Expansion im vergangenen Geschäftsjahr. Aufgrund der neuen Situation wurden alle weiteren Expansionsplanungen des Segments Personaldienstleistungen für das laufende Geschäftsjahr bei gleichzeitig hoher Kostendisziplin zurückgestellt. Als Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Firmenwertabschreibung und Amortisation auf immaterielle Vermögenwerte aus Kaufpreisallokation (EBITA-pre) wurden im ersten Quartal 2020 EUR 10,6 Mio. erreicht, eine Zunahme um 18,4 Prozent oder EUR 1,7 Mio. gegenüber dem Vorjahresquartal. Die EBITA-pre-Marge sank um 2,3 Prozentpunkte auf 13,9 Prozent (Vorjahr: 16,2 Prozent). Das EBITA-pre wurde im ersten Quartal zunächst durch ein von Comcave beigesteuertes EBITA-pre in Höhe von EUR 3,1 Mio. positiv beeinflusst. Nachlaufende Transaktionskosten belasteten das Ergebnis mit EUR 0,7 Mio. Dem entgegen steht ein zusätzlicher fakturierbarer Tag im ersten Quartal, welcher mit rund EUR 0,6 Mio. einen positiven Effekt darstellt. Darüber hinaus wurde das EBITA-pre durch direkte auf die Corona-Krise zurückzuführende Effekte mit rund EUR 1,6 Mio. getroffen. Zusammengefasst waren dies insbesondere: Abmeldung von Zeitarbeitsaufträgen, gestiegene Krankheitsquote der Zeitarbeitsmitarbeiter, Nachfragerückgang ab März in allen Dienstleistungen und Abbruch/Verschiebung von laufenden Prozessen und Kundeninterviews sowie Ausfall/Verschiebung von Präsenzveranstaltungen. Die Amortisation auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation, die mit dem Erwerb der Comcave Holding GmbH einhergeht, betrug EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0). Das Periodenergebnis des ersten Quartals 2020 betrug EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.). Das Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Periodenergebnis, sank im ersten Quartal um 18 Cent auf EUR 0,96 (Vorjahr: EUR 1,14). Der Umsatz und das operative Ergebnis (EBITA-pre) für das erste Quartal 2020 konnten gesteigert werden. Jedoch hatte der Corona-Effekt im März bereits Auswirkungen auf die Umsatz- und Auftragslage nahezu aller Wirtschaftszweige in Deutschland. Dieser Effekt führt zu einer konjunkturellen Abschwächung, einem deutlichen Nachfragerückgang und erheblichen Unsicherheiten der Unternehmen in Deutschland. Daher setzt der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt die Ergebnisprognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2020 aus. Der Vorstand erwartet ein grundsätzlich sehr schwaches zweites Quartal der Amadeus FiRe Gruppe. Sollten in naher Zukunft allgemeine Erholungstendenzen einsetzen und sich die Nachfragesituation verbessern, sollte ebenfalls die Amadeus FiRe Gruppe im zweiten Halbjahr davon profitieren. Der Vorstand geht aktuell nicht davon aus, im Verlauf des zweiten Halbjahres wieder an das Niveau des Vorjahres anschließen zu können. Einen positiven Ausblick und für das Geschäftsjahr 2020 steigende Umsätze und Ergebnisse erwartet der Vorstand lediglich für das antizyklisch reagierende Geschäft der geförderten Weiterbildung von Comcave. Insgesamt sind die finanziellen Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung und der nicht absehbaren Dauer der Pandemie derzeit schlicht nicht verlässlich quantifizierbar. Der Vorstand wird die Lage neu bewerten, sobald ihm belastbare Informationen vorliegen. Zur weiteren Verbesserung des finanziellen Handlungsspielraumes der Gesellschaft in dieser außergewöhnlichen Situation haben der Vorstand und der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung die Aussetzung der Dividendenzahlung vorzuschlagen. Für weitere Informationen sei an dieser Stelle auf das Kapitel "Erwartete Absatz- und Ergebnisentwicklung" im Geschäftsbericht 2019 verwiesen. Der vollständige Bericht ist auf unserer Homepage abrufbar: Amadeus FiRe AG Jan H. Wessling Investor Relations Tel: +49 (69) 96 876-180 Investor-Relations@Amadeus-FiRe.de --------------------------------------------------------------------------- 27.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Amadeus FiRe AG Hanauer Landstraße 160 60314 Frankfurt Deutschland Telefon: +49 (0)69 96876 - 180 Fax: +49 (0)69 96876 - 182 E-Mail: investor-relations@amadeus-fire.de Internet: www.amadeus-fire.de ISIN: DE0005093108 WKN: 509310 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1029757 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1029757 27.04.2020 °
25.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Amadeus Fire setzt Dividende aus und verzichtet auf Ergebnisprognose
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Personaldienstleister Amadeus Fire wird angesichts der unkalkulierbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückhaltender. Die ursprünglichen Ziele dürften in Folge der Corona-Krise nicht erreichbar sein, teilte das SDax-Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Unter Einbezug der Comcave-Übernahme Mitte Dezember hatte sich das Unternehmen für 2020 eigentlich ein um rund 50 Prozent gesteigertes Ergebnis vorgenommen. Dazu sollten weitere Expansionsschritte in den beiden Segmenten Personaldienstleistungen und Weiterbildung erfolgen. Nun gebe es lediglich innerhalb des Segments Weiterbildung im Bereich der staatlich geförderten Weiterbildungen und Umschulungen verbesserte Aussichten. Letztendlich seien die finanziellen Auswirkungen auf das Jahr 2020 wegen der fortschreitenden Ausbreitung und der nicht absehbaren Dauer der Pandemie derzeit noch nicht quantifizierbar. Um besseren finanziellen Handlungsspielraum zu haben, will Amadeus Fire in diesem Jahr keine Dividende zahlen. Im Vorjahr hatten die Aktionäre noch 4,66 Euro erhalten. Wie bereits bekannt, legte der Umsatz im abgelaufenen Jahr um gut 13 Prozent auf rund 233 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg zudem um rund 3 Prozent auf knapp 39 Millionen Euro. Der auf die Aktionäre des Unternehmens entfallende Gewinn reduzierte sich leicht von 24,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 24 Millionen. Die Aktie legte vor Handelsbeginn um fast 12 Prozent zu./kro/fba
25.03.2020 Quelle: dpa
DGAP-Adhoc: Amadeus FiRe AG: Endgültige Zahlen des Geschäftsjahres 2019 und Aussetzung der Dividende (deutsch)
Amadeus FiRe AG: Endgültige Zahlen des Geschäftsjahres 2019 und Aussetzung der Dividende ^ DGAP-Ad-hoc: Amadeus FiRe AG / Schlagwort(e): Dividende/Jahresergebnis Amadeus FiRe AG: Endgültige Zahlen des Geschäftsjahres 2019 und Aussetzung der Dividende 25.03.2020 / 07:29 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Amadeus FiRe AG: Endgültige Zahlen des Geschäftsjahres 2019 und Aussetzung der Dividende Frankfurt/Main, 25. März 2020. Die Amadeus FiRe Gruppe bestätigt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019. Kurz vor Jahresende, am 19. Dezember 2019, konnte die Amadeus FiRe AG 100 Prozent der Anteile an der Comcave Holding GmbH erwerben. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Amadeus FiRe Gruppe für das Geschäftsjahr 2019 sind Comcave-Geschäftszahlen aufgrund des sehr späten Erwerbszeitpunktes nicht enthalten, sondern werden erst mit Beginn des Geschäftsjahres 2020 einbezogen. Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Amadeus FiRe Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 233,1 Mio. erzielen (Vorjahr: EUR 205,8 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung um 13,3 Prozent. Alle Dienstleistungsbereiche konnten positiv zu der Umsatzentwicklung beitragen. Der Rohertrag konnte um 11,4 Prozent von EUR 99,3 Mio. auf EUR 110,6 Mio. gesteigert werden. Die Rohertragsmarge ist aufgrund des vergleichsweisen stärkeren Wachstums der margenschwächeren Dienstleistungen Zeitarbeit und Interim- und Projektmanagement um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr von 48,2 Prozent auf 47,4 Prozent gesunken. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten betrugen EUR 72,1 Mio. nach EUR 62,0 Mio. im Vorjahr. Maßgeblich resultierte die Zunahme um EUR 10,1 Mio. aus der erfolgreich vergrößerten Vertriebsorganisation und damit zusammenhängenden Aufwendungen. Ebenfalls sind die im vierten Quartal angefallenen Transaktionsaufwendungen für den Erwerb der Comcave Holding GmbH in Höhe von rund EUR 3 Mio. enthalten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) der Amadeus FiRe Gruppe erreichte einen neuen Höchststand von EUR 38,7 Mio. (Vorjahr: EUR 37,5 Mio.). Bereinigt um die einmalig angefallenen Transaktionsaufwendungen betrug das EBITA-Wachstum 11 Prozent zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die Amadeus FiRe Gruppe ein Periodenergebnis nach Minderheiten von EUR 24,0 Mio. und unterschritt damit den Vorjahreswert von EUR 24,2 Mio. um 0,8 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag für das Geschäftsjahr 2019 bei EUR 4,62 (Vorjahr: EUR 4,66) bezogen auf das den Stammaktionären zustehende Periodenergebnis. In Folge der nicht abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise gibt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 keine Ergebnisprognose ab. Die ursprünglichen Planungen sahen ein unter Einbezug des Comcave-Geschäfts um rund 50 Prozent deutlich gesteigertes Ergebnis vor und weitere Expansionsschritte in beiden Segmenten. Lediglich innerhalb des Segments Weiterbildung gibt es im Bereich der staatlich geförderten Weiterbildungen und Umschulungen verbesserte Aussichten in einem negativen konjunkturellen Umfeld. Insgesamt dürften die ursprünglichen Ziele in Folge der Corona-Krise nicht erreichbar sein. Die finanziellen Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2020 sind aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung und der nicht absehbaren Dauer der Pandemie derzeit nicht quantifizierbar. Der Vorstand wird die Lage neu bewerten, sobald ihm belastbare Informationen vorliegen. Zur weiteren Verbesserung des finanziellen Handlungsspielraumes der Gesellschaft in dieser außergewöhnlichen Situation haben der Vorstand und der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung die Aussetzung der Dividendenzahlung vorzuschlagen. Mit Vollzug der Comcave-Transaktion wurde bereits kommuniziert, dass die Dividendenpolitik einer Vollausschüttung überprüft wird. Sobald sich die Lage aufgeklärt hat, wird Amadeus FiRe wieder zu einer stetigen Dividendenpolitik zurückkehren und diese kommunizieren. Eine aus Sicht der Gesellschaft positive Nachricht, insbesondere im aktuellen Krisenumfeld, ist die Verlängerung des Dienstvertrages mit dem Sprecher des Vorstands, Robert von Wülfing, um weitere fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2025. Der Geschäftsbericht 2019 wird am Donnerstag, den 26. März 2020, auf der Homepage der Amadeus FiRe AG veröffentlicht. Der vollständige Bericht ist über folgenden Link direkt abrufbar: Finanzberichte Amadeus FiRe AG Jan H. Wessling Investor Relations Tel: +49 (69) 96 876-180 investor-relations@amadeus-fire.de --------------------------------------------------------------------------- 25.03.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: Amadeus FiRe AG Hanauer Landstraße 160 60314 Frankfurt Deutschland Telefon: +49 (0)69 96876 - 180 Fax: +49 (0)69 96876 - 182 E-Mail: investor-relations@amadeus-fire.de Internet: www.amadeus-fire.de ISIN: DE0005093108 WKN: 509310 Indizes: SDAX Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1006185 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1006185 25.03.2020 CET/CEST °