Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | OHB

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  • WKN: MC4JCX
  • ISIN: DE000MC4JCX2
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf OHB hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.02.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: OHB SE: Capital Market Day 2020: OHB SE stellt Strategie 2025 vor und gibt Ausblick auf das Wachstum der kommenden Jahre, dritter Geschäftsbereich 'OHB Digital' vorgestellt (deutsch)
OHB SE: Capital Market Day 2020: OHB SE stellt Strategie 2025 vor und gibt Ausblick auf das Wachstum der kommenden Jahre, dritter Geschäftsbereich 'OHB Digital' vorgestellt ^ DGAP-News: OHB SE / Schlagwort(e): Sonstiges OHB SE: Capital Market Day 2020: OHB SE stellt Strategie 2025 vor und gibt Ausblick auf das Wachstum der kommenden Jahre, dritter Geschäftsbereich 'OHB Digital' vorgestellt 13.02.2020 / 15:32 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Bremen, 13. Februar 2020. Auf dem Capital Market Day 2020 hat der Raumfahrtkonzern OHB SE (Prime Standard, ISIN DE0005936124) heute die Unternehmensstrategie "Shaping the future" bis in das Geschäftsjahr 2025 und die damit verbundenen Wachstumsperspektiven vorgestellt. Dr. Lutz Bertling, Vorstand für Geschäftsentwicklung, Strategie und Digitalisierung, erläutert den circa 60 Teilnehmern: "Unsere Strategie basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: Ausbau des Geschäfts mit Satellitensystemen in bestehenden und neuen Marktsegmenten, Entwicklung zu einem Anbieter für Launcher und erheblicher Ausbau unseres Angebots an Informationen und Anwendungen, die auf raumfahrtbasierten Daten basieren. Darüber hinaus werden wir erhebliche Produktivitätspotentiale in der Gruppe erschließen. Die Implementierung unserer Strategie 2025 wird den Konzern nicht nur auf einen weiteren erfolgreichen Wachstumspfad führen, sondern uns auch zu einem noch vollständigeren Anbieter von raumfahrtbasierten Lösungen machen." Zentrales Element der Strategie 2025 ist die Schaffung eines dritten Geschäftsbereichs "OHB Digital". Unter seinem Dach sollen neben bestehenden Unternehmen wie beispielsweise OHB Digital Solutions, OHB Digital Services und OHB Infosys auch die Aktivitäten der OHB Satellitenbetrieb, der Bereiche Satellitenbodensysteme und Airborne + Ground Solutions sowie der MT Mechatronics als neues schlagkräftiges Unternehmen konzentriert werden. Es bündelt die Fähigkeiten des Unternehmens, umfassende Lösungen im Bereich bodengestützte Systeme und Services anzubieten. OHB Digital wird auch der Nukleus für den Ausbau des Geschäfts mit Datenanwendungen sein. Für Marco Fuchs, Vorsitzender des Vorstands, ist die nun umzusetzende Strategie die folgerichtige Reaktion auf die Entwicklungen in der Raumfahrtindustrie und die bereits erreichte Unternehmensgröße: "Ich bin überzeugt, dass "Shaping the future" die Basis für unseren weiteren Geschäftserfolg legen wird, der sich sowohl in qualitativem als auch in quantitativem Wachstum niederschlagen wird." Für die Folgejahre wird aufgrund des neuen Geschäftsbereichs und des hohen Projekt-Akquisitionspotentials im Geschäftsbereich Space Systems ein signifikantes Wachstum des Konzerns erwartet. Die Kennzahl Gesamtleistung wird sich im Jahresvergleich kontinuierlich steigern; bis zum Geschäftsjahr 2025 ist ein Wachstum auf jährlich EUR 1,5 Mrd. geplant bei gleichzeitig gesteigerten EBIT-Margen auf ein Niveau von 8%. Für das Jahr 2020 erwartet die OHB SE Auftragseingänge für den gesamten Konzern von rund EUR 2 Mrd. Diese Aufträge setzen sich vor allem aus den Bereichen Erdbeobachtung, Navigation und Space Safety zusammen. Der Finanzausblick für das laufende Geschäftsjahr beinhaltet eine Gesamtleistung in Höhe von EUR 1,1 Mrd., ein EBITDA in Höhe von EUR 80 Mio. und ein EBIT in Höhe von EUR 44 Mio. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 bestätigt die OHB SE die im Rahmen des letztjährigen Capital Market Day veröffentlichte Guidance. Der testierte Konzern-Jahresabschluss 2019 der OHB SE wird auf der kommenden Bilanzpressekonferenz am 18. März 2020 in Bremen und dem sich am selben Tag anschließenden Analystentreffen in Frankfurt am Main im Detail erläutert sowie zum Herunterladen auf der Website der OHB SE zur Verfügung stehen. Kontakt: Investor Relations Martina Lilienthal Tel.: +49 421 - 2020-7200 Fax: +49 421 - 2020-613 E-Mail: martina.lilienthal@ohb.de Corporate Communications Günther Hörbst Tel.: +49 421 - 2020-9438 E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de --------------------------------------------------------------------------- 13.02.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: OHB SE Manfred-Fuchs-Platz 2-4 28359 Bremen Deutschland Telefon: +49 (0)421 2020 8 Fax: +49 (0)421 2020 613 E-Mail: ir@ohb.de Internet: www.ohb.de ISIN: DE0005936124 WKN: 593612 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 975293 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 975293 13.02.2020 °
13.02.2020 Quelle: dpa
DGAP-Adhoc: OHB SE: OHB SE bestätigt Guidance und erwartet positiven operativen Cashflow für 2019, Guidance für 2020 belastet durch Ariane-Programm, deshalb zum Teil unter Markterwartung (deutsch)
OHB SE: OHB SE bestätigt Guidance und erwartet positiven operativen Cashflow für 2019, Guidance für 2020 belastet durch Ariane-Programm, deshalb zum Teil unter Markterwartung ^ DGAP-Ad-hoc: OHB SE / Schlagwort(e): Prognose OHB SE: OHB SE bestätigt Guidance und erwartet positiven operativen Cashflow für 2019, Guidance für 2020 belastet durch Ariane-Programm, deshalb zum Teil unter Markterwartung 13.02.2020 / 10:49 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- 13. Februar 2020. Der Vorstand der OHB SE (Prime Standard, ISIN DE0005936124) hat in seiner heutigen Sitzung die Prognose der Kennzahlen Gesamtleistung, EBITDA und EBIT für 2019 bestätigt und geht von einem positiven operativen Cashflow im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Der Vorstand der OHB SE hat darüber hinaus auch die Prognose der Kennzahlen Gesamtleistung, EBITDA und EBIT für das laufende Geschäftsjahr verabschiedet. Diese Werte liegen zum Teil unter den Markterwartungen. Die OHB SE erwartet für das Geschäftsjahr 2020 eine gestiegene Gesamtleistung in Höhe von EUR 1,1 Mrd., ein EBITDA in Höhe von EUR 80 Mio. und ein EBIT in Höhe von EUR 44 Mio. Aufgrund von verringerten Bestellzahlen im Raketenprogramm Ariane 5 und der veränderten Marktaussichten im Nachfolgeprogramm Ariane 6, in die eine Konzerngesellschaft als wesentlicher Lieferant eingebunden ist, wird ein Rückgang der prognostizierten Kennzahlen im Geschäftsbereich Aerospace + Industrial Products erwartet. Dieser führt im Geschäftsjahr 2020 zu einer Verminderung des EBIT des Gesamtkonzerns. Die Gesellschaft wird auf dem heutigen Capital Market Day auch die Strategie "OHB 2025" vorstellen. Zentrales Element ist die Bildung eines dritten Geschäftsbereichs "OHB Digital". Für die Folgejahre wird aufgrund des neuen Geschäftsbereichs und des hohen Projekt-Akquisitionspotentials im Geschäftsbereich Space Systems ein signifikantes Wachstum des Konzerns erwartet. Die Kennzahl Gesamtleistung wird sich im Jahresvergleich kontinuierlich steigern; bis zum Geschäftsjahr 2025 ist ein Wachstum auf jährlich EUR 1,5 Mrd. geplant bei gleichzeitig gesteigerten EBIT-Margen. Kontakt: Investor Relations Martina Lilienthal Tel.: +49 421 - 2020-7200 Fax: +49 421 - 2020-613 E-Mail: martina.lilienthal@ohb.de Corporate Communications Günther Hörbst Tel.: +49 421 - 2020-9438 E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de --------------------------------------------------------------------------- 13.02.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: OHB SE Manfred-Fuchs-Platz 2-4 28359 Bremen Deutschland Telefon: +49 (0)421 2020 8 Fax: +49 (0)421 2020 613 E-Mail: ir@ohb.de Internet: www.ohb.de ISIN: DE0005936124 WKN: 593612 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 974705 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 974705 13.02.2020 CET/CEST °
29.12.2019 Quelle: dpa
Raumfahrtkoordinator: 'Ariane 6' muss noch besser werden
BERLIN/BREMEN (dpa-AFX) - Bei der künftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 gibt es aus Sicht des Raumfahrtkoordinators der Bundesregierung, Thomas Jarzombek, noch viele Möglichkeiten, effizienter und kostengünstiger zu werden. Durch Verbesserungen an der Oberstufe, am Triebwerk und anderen Stellen liege das Einsparpotenzial im zweistelligen Millionenbereich pro Start, sagte Jarzombek (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. "Dieses Potenzial muss gehoben werden. Besseres Material und eine bessere Organisation werden kontinuierlich zur Kostensenkung führen." Es sei absolut sinnvoll und ökonomisch geboten, dass Europas Regierungen ihre institutionellen Aufträge an die europäische Ariane 6 gäben. "Denn warum sollten andere an den europäischen Träger glauben, wenn es die eigenen Regierungen nicht tun?", so Jarzombek. Die Ariane 6 wird laut Hersteller ArianeGroup 40 Prozent günstiger als die derzeit eingesetzte Vorgängerrakete Ariane 5. Der Erstflug der Ariane 6 ist für Ende 2020 von Kourou in Französisch-Guayana aus geplant. Die Rakete soll Satelliten für kommerzielle und öffentliche Auftraggeber ins All befördern. Die Oberstufe der Ariane 6 wird in Bremen gefertigt. Deutschland beteiligt sich mit rund 23 Prozent an den Gesamtkosten der Ariane-6-Entwicklung. Bei der Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation Esa wurde Ende November die Finanzierung der Entwicklung wichtiger Technologiebausteine für die Ariane verabschiedet. Dazu gehören Forschungen für das kostengünstige Triebwerk Prometheus und die ultraleichte Carbon-Oberstufe Ikarus. Jarzombek betonte, die Raumfahrt sei für die Menschen eine lebenswichtige Infrastruktur. "Ohne Satelliten wüssten wir nichts über den Klimawandel und den Zustand der Pole; die Navigationsgeräte in Autos funktionierten nicht und am Ende brauchen wir selbst, um das Dschungelcamp zu gucken Satelliten, die das Fernsehsignal aus Australien zu uns übertragen." In der Raumfahrt gebe viele Akteure, und es sei möglich, dass sie eine der nächsten großen Industrien werde. "Ich finde es wichtig, dass wir hier in Deutschland mit dabei sind. Da fährt ein Zug, und wir wollen mit im Führerhaus sitzen." Aus Sicht Jarzombeks gibt es für deutsche Astronauten gute Chancen, im Rahmen des US-Mondprogramms Artemis auf den Mond zu kommen. 2024 sollen erstmals nach über 50 Jahren wieder Menschen den Mond betreten. Beim ersten Flug würden mit Sicherheit ausschließlich US-Astronauten fliegen. Aber danach werde es auch Möglichkeiten für Europäer geben, sagte Jarzombek. Die Nasa habe signalisiert, dass derjenige, der sich bei der Erkundung am stärksten engagiere, die besten Chancen auf einen Mitflug habe. Und in diesem Bereich sei Deutschland in Europa weiter führend./hr/DP/he
29.11.2019 Quelle: dpa
DGAP-News: OHB SE: 'Großer Erfolg für die Raumfahrt in Deutschland und Europa' Marco Fuchs, CEO von OHB SE, ist beeindruckt vom Engagement der ESA-Mitgliedsländer für die großen Themen der Raumfahrt. Die ESA ist ihrer Vorreiterrolle gerecht geworden (deutsch)
OHB SE: 'Großer Erfolg für die Raumfahrt in Deutschland und Europa' Marco Fuchs, CEO von OHB SE, ist beeindruckt vom Engagement der ESA-Mitgliedsländer für die großen Themen der Raumfahrt. Die ESA ist ihrer Vorreiterrolle gerecht geworden ^ DGAP-News: OHB SE / Schlagwort(e): Sonstiges OHB SE: 'Großer Erfolg für die Raumfahrt in Deutschland und Europa' Marco Fuchs, CEO von OHB SE, ist beeindruckt vom Engagement der ESA-Mitgliedsländer für die großen Themen der Raumfahrt. Die ESA ist ihrer Vorreiterrolle gerecht geworden 29.11.2019 / 16:32 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Bremen. 29. November 2019. "Ich bin froh und erleichtert, wie erfolgreich die ESA-Ministerratskonferenz für die Raumfahrt ausgegangen ist", sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB SE, als Reaktion auf die Summe von 14,4 Mrd. Euro, die die ESA-Mitgliedsstaaten für die europäische Raumfahrt in den kommenden Jahren investieren werden. "Und Deutschland übernimmt die Führung", sagt Fuchs zu der Tatsache, dass die Bundesregierung mit 3,3 Mrd. Euro der größte Beitragszahler der ESA ist. "Damit haben wir in der Raumfahrtindustrie große Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Die Konferenz ist auch für OHB ein großer Erfolg. Die ESA ist ihrer Vorreiterrolle gerecht geworden und hat sich vor allem als Organisationsprinzip hervorragend bewährt. Das ist auch ein starkes Zeichen für Europa insgesamt in einer Zeit, in der die Gemeinschaft ansonsten einige Probleme hat. Besonders danken möchte ich auch dem Koordinator der Bundesregierung für die Raumfahrt, Thomas Jarzombek, für die sehr gute und erfolgreiche Verhandlungsführung im Interesse der deutschen Raumfahrt." Besonders gestärkt sieht Fuchs den Bereich der Erdbeobachtung, die ESA-Ländern haben 1,8 Mrd. Euro für das Programm Copernicus zur Verfügung gestellt, Deutschland mit 520 Mio. Euro deutlich mehr als erwartet. "Damit ist der Topf groß genug, um alle sechs geplanten Missionen umzusetzen", so Fuchs. Diese würden nun in wettbewerbsintensiven Ausschreibungen vergeben werden. "Für OHB rechnen wir weiter damit, zwei Missionen zu führen und bei weiteren dabei zu sein". Die wichtigste Mission ist laut Fuchs ohne Zweifel die zur CO2-Überwachung. "Das ist mit Abstand die Mission, die die größte Bedeutung für die künftige Messung von Klimaveränderungen haben wird", sagt Fuchs. "Deshalb wird es darum den schärfsten Wettbewerb geben". Durch das Bekenntnis für Copernicus habe Europa aber auch deutlich gemacht, wie ernst es den ESA-Staaten damit ist, dem gefährlichen Wandel des Klimas und der Umwelt nicht tatenlos zuzusehen. Im Bereich Space Safety gab es zur Überraschung vieler mehr Geld für die Asteroidenabwehrmission HERA. "Insgesamt stehen für die erste Phase nun rund 170 Mio. Euro zur Verfügung. Deutschland hat mit 60 Mio. EUR mehr als gedacht beigesteuert und führt diese Mission", sagt Fuchs. "Die Ausschreibung zu HERA ist ja bereits zugunsten von OHB erfolgt, deshalb legen wir jetzt alle Schalter auf grün und legen mit der Entwicklung des Projekts los." Die Verträge für HERA würden im Lauf des ersten Halbjahrs 2020 unterschrieben werden. "Für uns ist HERA ein ganz wichtiger Erfolg. Der Zeitplan des Projekts ist jedoch sehr straff, es gibt nur einen passenden Rendevous-Zeitpunkt, den wir natürlich erreichen müssen." Auch beim Thema Raumtransport, also vor allem dem Ariane-Programm, hat sich die ESA auf dem Niveau zu den Themen der Träger verpflichtet, wie erhofft. Die beschlossenen Budgets änderten jedoch nichts an den schon angekündigten Folgen für die Produktionsteams der Ariane 5 bei MT Aerospace, so Fuchs. Die Produktion ende Ende 2019, dort werde es also beim angekündigten Jobabbau bleiben. "Doch die Jobs der Produktionsingenieure werden nun wieder benötigt", sagt der OHB-CEO, da Weiterentwicklungsprogramme beschlossen wurden, wie etwa die Fortführung der CFK-Oberstufe. "Der Standort Augsburg wurde durch die Beschlüsse gestärkt, es gibt nun Planungssicherheit für die Übergangsphase von der A5 auf die A6. MTA hat nun eine solide Basis, um durch die Übergansphase zu kommen. Das ist vor allem auf die große Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung zurückzuführen, wofür ich mich sehr bedanke." Es bleibe allerdings dabei, dass MTA weiter unternehmerisch an der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten müsse. "Ein Ziel ist es", so Fuchs weiter, "MTA als Zulieferunternehmen für die Trägerindustrie breiter aufzustellen und auch für andere Raketen zuzuliefern. Wir können und wollen keine reine Ariane-Fabrik mehr sein." Ein klares Bekenntnis hat die ESA auch für den Zukunftsmarkt der Mini-Launcher abgegeben. "Die Bedeutung dieses Themas wurde eindeutig bestätigt und auch bestärkt", sagt Fuchs. "Mini-Launcher sind als notwendige Ergänzung des Trägermarktes seit dieser Konferenz auch bei der ESA etabliert." Deshalb sei es auch sinnvoll, die Entwickler von Mini-Launchern mit Budgets zur Technologieentwicklung zu fördern. Kontakt: Investor Relations Martina Lilienthal Tel.: +49 421 - 2020-720 Fax: +49 421 - 2020-613 E-Mail: martina.lilienthal@ohb.de Corporate Communications Günther Hörbst Tel.: +49 421 - 2020-9438 E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de --------------------------------------------------------------------------- 29.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: OHB SE Manfred-Fuchs-Platz 2-4 28359 Bremen Deutschland Telefon: +49 (0)421 2020 8 Fax: +49 (0)421 2020 613 E-Mail: ir@ohb.de Internet: www.ohb.de ISIN: DE0005936124 WKN: 593612 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 925017 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 925017 29.11.2019 °