Optionsschein | Call | Merck KGaA | 125,00 | 12.06.20

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  • WKN: MC4HWX
  • ISIN: DE000MC4HWX4
  • Optionsschein
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Merck KGaA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Merck KGaA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

01.07.2020 Quelle: dpa
EU-Kommission lässt Vorwürfe gegen Merck bei Sigma-Aldrich-Übernahme fallen
DARMSTADT (dpa-AFX) - Die Übernahme des Laborzulieferers Sigma-Aldrich im Jahr 2015 durch den Dax-Konzern Merck beschäftigt weiterhin die EU-Kommission. Wie Merck am Mittwoch in Darmstadt mitteilte, werden zwar die gegen den Darmstädter Pharamakonzern bisher erhobenen Vorwürfe nicht mehr weiter verfolgt, doch bleiben die Anschuldigungen gegen Sigma-Aldrich weiter Gegenstand der Prüfung. Merck sei aber zuversichtlich, "dass dieses Thema zufriedenstellend gelöst werden kann", hieß es weiter. Die EU-Kommission hatte die Prüfung im Sommer 2017 eingeleitet, nachdem zwei Jahre zuvor Merck Sigma-Aldrich für 17 Milliarden US-Dollar übernommen und damit den bisher größten Zukauf in der Firmengeschichte gestemmt hatte. Die Kommission hatte ursprünglich der Übernahme zugestimmt unter der Bedingung, dass Teile des europäischen Geschäfts für Lösungsmittel und anorganische Stoffe veräußert werden mussten. Die Forschungschemikaliensparte wurde daraufhin an Honeywell veräußert. Die inzwischen erhobenen Vorwürfe der Wettbewerbshüter drehen sich um womöglich irreführende Angaben über ein Innovationsprojekt, das mit dem verkauften Bereich verbunden war. Die Kommission vermutet damit einen Verstoß gegen EU-Vorgaben zur Fusionskontrolle. Konkret geht es dabei um eine Verpackungstechnologie, die von Sigma-Aldrich entwickelt wurde, bevor Merck das Unternehmen übernahm. Merck hatte laut Geschäftsbericht 2018 wegen eines möglichen Bußgelds einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag zurückgestellt./tav/nas/jha/
25.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Anwalt: Pharmakonzern Merck muss in Frankreich Schadenersatz zahlen
LYON (dpa-AFX) - Der deutsche Pharmakonzern Merck muss einem Anwalt der Klägerseite zufolge in Frankreich Schadenersatz wegen einer Änderung der Rezeptur seines Schilddrüsenmedikaments Levothyrox zahlen. Ein Berufungsgericht in Lyon habe entschieden, dass der Pharmahersteller aus Darmstadt "einen Fehler" begangen habe, da er nicht ausreichend über die veränderte Zusammensetzung und mögliche Auswirkungen aufgeklärt habe, teilte Anwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag mit. Demnach muss Merck nun jedem der Kläger 1000 Euro Schadenersatz zahlen. An der Berufungsklage hatten sich laut Lèguevaques 3320 Kläger beteiligt. Sie warfen Merck vor, nicht ausreichend über die Nebenwirkungen der geänderten Zusammensetzung des Schilddrüsenmedikaments informiert worden zu sein. Der Pharmakonzern hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Ärzte und Apotheker sowie Merck selbst hätten aufgeklärt, erklärte der Konzern. Der Chef der Rechtsabteilung von Merck, Florent Bensadoun, nannte die Entscheidung des Gerichts nicht nachvollziehbar. Er kündigte an, dagegen Berufung einlegen zu wollen. Die Zivilklage der Levothyrox-Patienten in Lyon zielte nicht auf Körperverletzung, sondern auf "fehlende Information" und "moralischen Schaden" ab, weil die Patienten nicht gewusst hätten, weshalb sie plötzlich gesundheitliche Probleme hatten. Die ursprüngliche Klage war im Schadenersatzprozess im vergangenen März in erster Instanz zunächst abgelehnt worden. Darin hatten mehr als 4000 Kläger jeweils 10 000 Euro Entschädigung gefordert. Merck hatte die neue Zusammensetzung auf Bitte der französischen Medikamentenbehörde ANSM entwickelt. Diese neue Formel war von Ende März 2017 an in Apotheken erhältlich. Patienten hatten sich über unerwünschte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Haarausfall oder Gewichtszunahme beschwert. Rund drei Millionen Menschen sind in Frankreich auf das Medikament angewiesen. Nach Angaben von Merck hat die große Mehrheit der Betroffenen den Übergang auf die neue Mixtur gut überstanden./ari/DP/zb
25.06.2020 Quelle: dpa
Anwalt: Pharmakonzern Merck muss in Frankreich Schadenersatz zahlen
LYON (dpa-AFX) - Der deutsche Pharmakonzern Merck muss einem Anwalt der Klägerseite zufolge in Frankreich Schadenersatz wegen einer Änderung der Rezeptur seines Schilddrüsenmedikaments Levothyrox zahlen. Ein Berufungsgericht in Lyon habe entschieden, dass der Pharmahersteller aus Darmstadt "einen Fehler" begangen habe, da er nicht ausreichend über die veränderte Zusammensetzung und mögliche Auswirkungen aufgeklärt habe, teilte Anwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag mit. Demnach muss Merck nun jedem der Kläger 1000 Euro Schadenersatz zahlen. An der Berufungsklage hatten sich laut Lèguevaques 3320 Kläger beteiligt. Sie warfen Merck vor, nicht ausreichend über die Nebenwirkungen der geänderten Zusammensetzung des Schilddrüsenmedikaments informiert worden zu sein. Der Pharmakonzern hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Ärzte und Apotheker sowie Merck selbst hätten aufgeklärt, erklärte der Konzern. Der Chef der Rechtsabteilung von Merck, Florent Bensadoun, nannte die Entscheidung des Gerichts nicht nachvollziehbar. Er kündigte an, dagegen Berufung einlegen zu wollen. Die Zivilklage der Levothyrox-Patienten in Lyon zielte nicht auf Körperverletzung, sondern auf "fehlende Information" und "moralischen Schaden" ab, weil die Patienten nicht gewusst hätten, weshalb sie plötzlich gesundheitliche Probleme hatten. Die ursprüngliche Klage war im Schadenersatzprozess im vergangenen März in erster Instanz zunächst abgelehnt worden. Darin hatten mehr als 4000 Kläger jeweils 10 000 Euro Entschädigung gefordert. Merck hatte die neue Zusammensetzung auf Bitte der französischen Medikamentenbehörde ANSM entwickelt. Diese neue Formel war von Ende März 2017 an in Apotheken erhältlich. Patienten hatten sich über unerwünschte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Haarausfall oder Gewichtszunahme beschwert. Rund drei Millionen Menschen sind in Frankreich auf das Medikament angewiesen. Nach Angaben von Merck hat die große Mehrheit der Betroffenen den Übergang auf die neue Mixtur gut überstanden./ari/DP/zb