Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | Hennes & Mauritz B

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  • WKN: MC4GJ0
  • ISIN: DE000MC4GJ05
  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Hennes & Mauritz B hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Hennes & Mauritz B hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
11.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 220,11 SEK
  • 211,30 SEK
  • 6,54
  • 212,33 SEK
  • 203,83 SEK
  • 7,34

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

31.07.2020 Quelle: dpa
Starker Schub für Online-Handel in der Pandemie - Modegeschäft leidet
WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Trend zum Einkaufen im Internet hat in der Corona-Krise an Fahrt gewonnen. Im Juni stieg der Umsatz im Online- und Versandhandel preisbereinigt um fast ein Drittel (30,7 Prozent) gemessen am Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Ein Wachstum dieser Größenordnung sei selbst in dieser sehr dynamischen Branche ungewöhnlich und "zu einem erheblichen Teil auf einen Sondereinfluss der Pandemie zurückzuführen". Da in der Corona-Krise zeitweise viele Geschäfte schließen mussten und Verbraucher Infektionen fürchteten, bekam der ohnehin boomende Online-Handel einen zusätzlichen Schub. Mit dem Umsatzplus von mehr als 30 Prozent im Juni wuchs der Internet- und Versandhandel viel stärker als der Einzelhandel insgesamt, der um 5,9 Prozent zulegte. Dabei wuchsen auch die Erlöse mit Einrichtung, Haushaltsgeräten und Baubedarf (plus 14,6 Prozent) sowie mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren (plus 2,3 Prozent) deutlich, wie die Wiesbadener Statistiker erklärten. Weit unter Vorjahresniveau blieben indes die Geschäfte mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (minus 16 Prozent). Auch der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, worunter Waren- und Kaufhäuser fallen, litt mit Einbußen von gut 11 Prozent. Der Einzelhandel war im Mai aus dem Corona-Tief gekommen. Gemessen am Februar, dem Monat vor Ausbruch der Pandemie in Deutschland, lag der Umsatz im Juni nun kalender- und saisonbereinigt 1,4 Prozent höher. Die Branche sieht sich aber nicht über den Berg: Die Corona-Krise werde den Handelsunternehmen abseits des Lebensmittelhandels voraussichtlich Umsatzeinbußen von 40 Milliarden Euro bescheren, sagte der Präsident des Branchenverbands HDE, Josef Sanktjohanser. Viele Bekleidungshändler durchlebten weiter schwere Zeiten./als/DP/zb
25.07.2020 Quelle: dpa
Studie: Corona bedroht 158 000 Jobs in Europas Textilindustrie
HAMBURG (dpa-AFX)) - Die Folgen der Corona-Krise bedrohen nach einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Euler Hermes mehr als 150 000 Arbeitsplätze in der europäischen Textil- und Bekleidungsindustrie. "Wir gehen davon aus, dass trotz der zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen etwa 13 000 Unternehmen in Europa bis Ende 2021 verschwinden und damit rund 158 000 Jobs in der europäischen Textilindustrie in Gefahr sein dürften", fasste der Deutschland-Chef von Euler Hermes, Ron van het Hof, das Ergebnis zusammen. Danach dürften die Umsätze der europäischen Textil- und Bekleidungshersteller in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie um rund 19 Prozent einbrechen. Zwar werde schon im kommenden Jahr der Umsatz der Branche wieder spürbar zunehmen. "An das Vorkrisenniveau dürfte er aber wohl nicht vor 2023 anknüpfen", sagte der Euler-Hermes-Branchenexperte Aurélien Duthoit. Die Textilindustrie in Deutschland dürfte der Studie zufolge noch mit einem blauen Auge davon kommen. Hier werde der Umsatzeinbruch mit 12 Prozent deutlich geringer ausfallen als etwa in Italien und Frankreich. Die Gründe dafür seien zum einen der wesentlich kürzere und weniger strikte Lockdown und die vergleichsweise schnellere Wiedereröffnung der textilen Einzelhandelsgeschäfte. Zum anderen spiele aber auch der höhere Anteil an industrieller Textilherstellung eine Rolle, betonte der Kreditversicherer. Dadurch sei die Abhängigkeit vom kriselnden Modehandel geringer. Euler Hermes sieht in der Krise allerdings auch eine Chance für die europäische Textil- und Bekleidungsindustrie - wenn es dank des steigenden Umweltbewusstseins und der Folgen der Pandemie gelinge, eine Abkehr vom schnellen Konsum und dem Fast-Fashion-Paradigma einzuleiten, das den Interessen der europäischen Fertigungsindustrie seit jeher vollkommen widerspreche. Vorbild könne Italien sein, wo die Verbraucher, Einzelhändler und Hersteller entgegen den globalen Trends eine Präferenz für teurere, qualitativ hochwertigere, lokal hergestellte Bekleidung behalten hätten. "Weniger Importe von Kleidung und ein Ersatz durch lokale Herstellung würden der europäischen Textilindustrie spürbar mehr Schwung geben", betonte der Euler-Hermes-Experte Duthoit./rea/DP/zb
26.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Corona-Krise treibt Modekette H&M in die roten Zahlen
(durchgehend aktualisiert) STOCKHOLM (dpa-AFX) - Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (Hennes & Mauritz) hat wegen der Corona-Krise im zweiten Geschäftsquartal ein deutliches Minus eingefahren. Im Berichtszeitraum, der bei H&M von Anfang März bis Ende Mai läuft und damit die bisherige Hochphase der Pandemie in Europa umfasste, belief sich der Verlust nach Steuern auf 4,99 Milliarden schwedische Kronen (477 Millionen Euro). Das teilte der Konzern am Freitag in Stockholm mit. Im Vorjahresquartal hatte die H&M-Gruppe noch einen Gewinn von 4,57 Milliarden Kronen eingefahren. Deutschland blieb weiter der umsatzstärkste H&M-Markt - auch wenn die hiesigen Erlöse um über 40 Prozent einbrachen. Die Aktie des Einzelhändlers gab auf die Nachricht hin nach und liegt am frühen Nachmittag 1,70 Prozent. Nach Konzernangaben waren Mitte April rund 80 Prozent der H&M-Läden weltweit dicht. Zwar konnte das Online-Geschäft im gesamten Quartal fast um ein Drittel zulegen, doch wie bereits bekannt sanken die Gesamterlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte auf 28,66 Milliarden schwedische Kronen (2,7 Mrd Euro). Der Konzern will nun im Laufe des Jahres sein Filialnetz weltweit unter dem Strich um rund 40 Läden verkleinern. Auch für das erste Geschäftshalbjahr von Dezember 2019 bis Mai 2020 steht somit ein sattes Minus zu Buche: Nach Steuern lag der Verlust für diesen Zeitraum bei 3,06 Milliarden Kronen (293 Millionen Euro) - verglichen mit einem Plus von 5,37 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum. Die Gesamterlöse gingen um fast ein Viertel auf 83,61 Milliarden Kronen (7,99 Mrd Euro) zurück. Trotz der Belastungen verfügt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge über ausreichend Liquidität: Ende Mai belief sich der Barmittelbestand demnach auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen. Dennoch haben sich die positiven Vorzeichen, unter denen H&M-CEO Helena Helmersson ihren Posten Ende Januar von Gründerenkel Karl-Johan Persson übernommen hatte, durch die Corona-Krise deutlich verändert. Bevor die Corona-Pandemie eingeschlagen habe, habe H&M starke Leistungen gezeigt, erklärte Helmersson nun. Dies und das schnelle Handeln gegen die negativen Folgen der Pandemie überzeugten sie, dass die H&M-Gruppe gestärkt aus der Krise herauskommen werde. Währenddessen sei auch deutlich geworden, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse der Kunden durch das Zusammenspiel von digitalen Kanälen und physischen Filialen zu erfüllen. "Es ist klar, dass die durch die Pandemie verursachten schnellen Veränderungen des Kundenverhaltens die Digitalisierung des Modehandels weiter beschleunigen werden", sagte Helmersson. Positiv sei außerdem, dass sich die Erlöse nach der Ende April eingeleiteten Wiederöffnung der Läden schneller erholt hätten als erwartet. Trotzdem sind laut Firmenangaben schätzungsweise 900 Filialen - das entspricht fast jedem fünften der 5058 Geschäfte der H&M-Gruppe - weiterhin vorübergehend geschlossen./trs/DP/fba
26.06.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Textilhändler H&M schreibt wegen Corona-Pandemie rote Zahlen
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat wegen der Corona-Krise im zweiten Geschäftsquartal ein deutliches Minus eingefahren. Der Konzern, der wegen der Pandemie zeitweise mehrere tausend Läden hatte schließen müssen, wird nun im Laufe des Jahres unter dem Strich sein Filialnetz weltweit um rund 40 Läden verkleinern, wie H&M am Freitag in Stockholm mitteilte. Als Reaktion auf die Nachrichten gaben die Aktien des in Stockholm gelisteten Unternehmens bis zum Mittag um fast 2,3 Prozent auf rund 145 Schwedische Kronen nach. Damit geht es nach der Erholung aus dem Corona-Tief bis Anfang Juni auf über 168 Schwedische Kronen wieder abwärts. Im März war die Bewertung auf rund 98 Schwedische Kronen gefallen, nachdem sie Ende Januar noch 214 Kronen erreicht hatte. Das zweite Quartal des Geschäftsjahres begann Anfang März und lief bis Ende Mai, es umspannt damit die bisherige Hochphase der Corona-Krise in Europa. Im Berichtszeitraum belief sich der Verlust nach Steuern auf 4,9 Milliarden schwedische Kronen (470 Millionen Euro), im Vorjahresquartal hatte H&M noch einen Gewinn von 4,5 Milliarden schwedische Kronen eingefahren. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis unter den Erwartungen von Analysten. Trotz der Belastungen verfügt das Unternehmen den eigenen Angaben zufolge über ausreichend Liquidität: Ende Mai belief sich der Barmittelbestand auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen. Nach Konzernangaben waren Mitte April rund 80 Prozent der H&M-Läden dicht. Zwar konnte das Online-Geschäft im gesamten Quartal fast um ein Drittel zulegen, doch wie bereits bekannt, sanken die Gesamterlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte auf 28,66 Milliarden Schwedische Kronen (2,7 Milliarden Euro). Marktexperten zeigten sich von den Zahlen dennoch wenig überrascht. Das zweite Quartal des Modeunternehmens sei wie erwartet ausgefallen, hieß es von Analyst Simon Irwin von der Schweizer Bank Credit Suisse. Überraschend sei hingegen der geringe Lagerbestand gewesen. Er blieb bei seiner ablehnenden Bewertung und veränderte auch sein Kursziel von 132 schwedischen Kronen nicht. Auch die US-Bank Goldman Sachs empfahl zuletzt weiterhin einen Verkauf der Papiere mit einem Kursziel von 115 Schwedischen Kronen. Jedoch sah Marktexperte Richard Edwards in seiner ersten Einschätzung auch positive Entwicklungen. So lobte er den zunehmenden Einsatz von Datenanalyse zur Verbesserung des Online-Geschäfts. Auch könnten Umsatz und Gewinn im Falle eines raschen Endes der Corona-Pandemie wieder stark zulegen. Bei der Digitalisierung will H&M auch weiterhin aufs Tempo drücken, um den sich schnell verändernden Kundenwünschen nachzukommen. Dies sei durch die Pandemie beschleunigt worden. Mitbewerber wie die Zara-Mutter Inditex sind den Schweden hierbei schon einen Schritt voraus. Als Reaktion auf die Verluste in der Corona-Krise will Konzernchef Pablo Isla nun bis 2022 weitere 900 Millionen Euro jährlich für den Unternehmensumbau und den Ausbau des Online-Handels stecken, hieß es Anfang Juni. Allein rund eine Milliarde Euro soll in den nächsten drei Jahren in die Digitalisierung fließen. Damit setzt der Konzern seine Investitionen der vergangen Jahre fort./ssc/knd/fba