Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Tesla

Print
  • WKN: MC4FUS
  • ISIN: DE000MC4FUS2
  • Faktor-Zertifikat

Verkaufen (Geld)

1.858,78 EUR

19.02.2020 10:27:20

Kaufen (Brief)

1.896,34 EUR

19.02.2020 10:27:20

Tägliche Änderung (Geld)

+37,37 %

+505,63 EUR 19.02.2020 10:27:20

Basiswert

912,82 USD

+6,42 % 19.02.2020 10:27:20

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Tesla hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 19.02.2020 06:50:08 Quelle: dpa
ROUNDUP: Höhere Kaufprämie für Elektroautos in Kraft
BERLIN (dpa-AFX) - Käufer von Elektroautos bekommen jetzt deutlich mehr Geld vom Staat. Seit Mittwoch gelten neue Kaufprämien für alle Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden - für rein elektrische Fahrzeuge wie für Plug-in-Hybride. Die Bundesregierung hatte die höhere Förderung bereits im vergangenen September in ihrem Klimaschutzprogramm beschlossen. Das anschließende Verfahren unter Beteiligung der EU-Kommission zog sich aber hin. Erst in der vergangene Woche hatte Brüssel grünes Licht gegeben. Am Dienstag wurde die Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Förderung ist von der Art des Autos und vom Listenpreis abhängig. Für batterieelektrische Fahrzeuge bis zu einem Listenpreis von 40 000 Euro steigt sie von 4000 auf 6000 Euro. Für Autos mit einem Listenpreis über 40 000 Euro liegt der Zuschuss künftig bei 5000 Euro, ein Viertel höher als bisher. Für Plug-in-Hybride unter 40 000 Euro sind es 4500 Euro (statt 3000); bei einem Listenpreis über 40 000 Euro bekommen Käufer 3750 Euro (statt 3000). Das Geld kann auch rückwirkend beantragt werden. Die Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem sogenannten Umweltbonus, der Staat zahlt die andere Hälfte. Zuletzt war die Rede davon, dass die höhere Prämie Milliarden kostet. Zur bislang gültigen Kaufprämie hatten Bund und Industrie jeweils 600 Millionen Euro beitragen. Die neue Regelung ist bis Ende 2025 befristet. Der Branchenverband VDA bezeichnete die neuen Prämien als "wichtigen Meilenstein für den gewünschten Hochlauf der Elektromobilität". Erstmals kann die Kaufprämie unter bestimmten Voraussetzungen auch für junge gebrauchte E-Autos beantragt werden. Sie dürfen dafür allerdings weder beim Ersterwerb noch als Firmenwagen eine staatliche Förderung erhalten haben. Außerdem dürfen sie nicht älter als 12 Monate und nicht mehr als 15 000 Kilometer gelaufen sein. Dann gibt es für gebrauchte Elektroautos 5000 Euro, für gebrauchte Hybride 3750 Euro. Bundesregierung und Autoindustrie hatten sich bei einem Spitzentreffen im November darauf verständigt, dass sich die Industrie weiter an dem Bonus beteiligt. Verabredet wurde auch, das Ladenetz für E-Autos schneller auszubauen. Zwar steigen die Neuzulassungen von E-Autos, sie haben aber noch nicht den Durchbruch auf dem Massenmarkt geschafft. Die Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die Klimaziele 2030 erreicht werden sollen. Dafür wird bis 2030 eine Zahl von 7 bis 10 Millionen E-Autos in Deutschland als notwendig angesehen./tam/DP/zb
18.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Altmaier hofft auf schnellen Bau der Tesla-Fabrik bei Berlin
POTSDAM/GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hofft, dass die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla bei Berlin als ein Vorzeigemodell für Deutschland zügig gebaut wird. "Der Bau des Tesla-Automobilwerks in Brandenburg ist von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in den neuen Ländern seit langer Zeit", sagte Altmaier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Deutschland könne bei dem Projekt des US-Elektroauto-Herstellers zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze seien und es möglich sei, wichtige Projekte ähnlich schnell wie in anderen Ländern zu planen und zu bauen. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, forderte im "Tagesspiegel" eine "zügigere Genehmigungspraxis in Deutschland". Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) verwies darauf, dass Tesla weniger als zwei Monate nach Einreichung der Unterlagen eine Zulassung für einen vorzeitigen Rodungsbeginn erhalten habe. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnte vor Gefahren für den Standort und forderte Prämien für schnelles Arbeiten. IW-Direktor Michael Hüther sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag), es sei ein Problem, wenn Investitionen an langen Planungsverfahren, Einsprüchen und Protesten zu scheitern drohten. Der Unions-Wirtschaftsflügel verlangte rechtliche Änderungen. "Jedes neue Projekt wird inzwischen beklagt und infrage gestellt", sagte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Carsten Linnemann (CDU), dem "Handelsblatt". Wenn Deutschland im Wettbewerb nicht zurückfallen wolle, müssten Genehmigungsverfahren beschleunigt und vereinfacht werden. "Dazu gehört auch, Verbandsklagen einzuschränken." Nur Umweltverbände sollten klagen dürfen, wenn die Belange des Verbands betroffen seien oder es keine Beteiligung im Genehmigungsverfahren gegeben habe. Von Sommer 2021 an will Tesla in Grünheide Elektrofahrzeuge produzieren. Bisher war geplant, dass ein Waldstück bis Ende Februar gerodet wird. Das Landesumweltamt hatte in der vergangenen Woche den vorzeitigen Beginn für die Rodung des Waldes gebilligt, während die endgültige Genehmigung noch aussteht. Die Grüne Liga Brandenburg hält dies für rechtswidrig. Sie hatte in erster Instanz keinen Erfolg mit dem Versuch, die Rodung zu stoppen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg stoppte aber die Rodung von zunächst rund 90 Hektar des Geländes. Ob noch diese Woche ein endgültiger Beschluss falle, ist nach Angaben einer Sprecherin vom Dienstag offen. Die Beschwerdebegründungen und die Erwiderungen müssten zunächst rechtlich geprüft werden. Die Landesregierung machte am Dienstag deutlich, dass Tesla wie andere Unternehmen behandelt werde. Regierungssprecher Florian Engels sagte, die Entscheidung für einen vorzeitigen Baubeginn sei keine Sonderbehandlung für Tesla. Grünen-Bundestagsfraktionsvize Oliver Krischer warf der Grünen Liga einen Missbrauch des Verbandsklagerechts vor. "Eine Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd. Das hat mit Naturschutz nichts tun", sagte der Bundestagsabgeordnete. "Schade, dass einige Vereine offensichtlich weniger den Natur- und Artenschutz als vielmehr den Kampf gegen Klimaschutz und Energiewende im Fokus haben und das Artenschutzrecht missbrauchen." Ähnlich äußerte sich Berlins Grünen-Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. "Man muss nicht immer gegen alles sein", sagte sie am Dienstag. "Wie abwegig, eine Kieferplantage zu einem Wald zu erklären", so Pop weiter. "Man sollte die Kirche im Dorf lassen und die Zukunftsinvestition von Tesla zügig möglich machen." Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann schlug wie der Chef des Unions-Wirtschaftsflügels eine Änderung des Klagerechts für Verbände vor. "Vielleicht müsste man das Verbandsklagerecht beschränken auf bestimmte Einwendungen", sagte Redmann in Potsdam. Der Grünen Liga warf er vor, das Klagerecht zu missbrauchen. Der Vorsitzende des Umweltverbandes, Heinz-Herwig Mascher, wies den Vorwurf zurück. Die Klagerechte der Verbände seien durch EU-Recht gedeckt, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Wir überlegen sehr genau, in welche Prozesse wir einsteigen", betonte Mascher "Es geht uns darum, dass das Verfahren rechtmäßig abläuft." Mascher rechnet mit einer Entscheidung des OVG noch in dieser Woche. Tesla baut inzwischen einen Zaun um das Gelände. Bäume fällen darf der Autobauer derzeit nicht, aber der Zaunbau sei im Rahmen der Gestattung durch den Landesforstbetrieb als Noch-Eigentümer erlaubt, sagte Regierungssprecher Engels./na/DP/jha
18.02.2020 Quelle: dpa
Krischer (Grüne) zu Rodungsstopp: 'Nichts mit Naturschutz zu tun'
BERLIN/GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Der Vizefraktionschef der Grünen, Oliver Krischer, hat die Beschwerde der Grünen Liga gegen die Rodung der Bäume auf dem Tesla-Gelände kritisiert. "Eine Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd. Das hat mit Naturschutz nichts zu tun", sagte der Bundestagsabgeordnete am Dienstag. Klimaschutz, zukunftsfähige Industrie und Naturschutz seien keine Gegensätze, sondern bedingten einander. Für Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und zukunftsfähige Industrie müsse Fläche zur Verfügung gestellt werden. "Schade, dass einige Vereine offensichtlich weniger den Natur- und Artenschutz als vielmehr den Kampf gegen Klimaschutz und Energiewende im Fokus haben und das Artenschutzrecht missbrauchen", kritisierte Krischer. Die Grüne Liga Brandenburg hatte mit einem Eilantrag die Rodung auf dem Gelände der künftigen Fabrik in Grünheide bei Berlin stoppen wollen. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg steht noch aus. Der Umweltverband ist der Ansicht, die Zulassung für einen vorzeitigen Baubeginn sei rechtswidrig. Durch vorzeitige Maßnahmen dürfe es keine Beschädigungen der Natur geben, die nicht rückgängig zu machen seien. Außerdem darf es eine vorzeitige Freigabe von Bauarbeiten laut Grüner Liga erst geben, wenn eine belastbare Prognose vorliegt, ob das Projekt genehmigungsfähig ist. Der US-Elektroautobauer will in der Fabrik von 2021 an 500 000 Fahrzeuge im Jahr herstellen. Bis Ende Februar sollte dort ein Waldstück gerodet werden./na/DP/jha