Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Rhoen-Klinikum

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Rhoen-Klinikum hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Rhoen-Klinikum hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

06.08.2020 Quelle: dpa
Rhön-Klinikum macht Verlust wegen Sonderfaktoren
BAD NEUSTADT/SAALE (dpa-AFX) - Der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat im ersten Halbjahr bei steigendem Umsatz einen Verlust eingefahren. Dieser betrug unterm Strich 3,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 20,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019, wie die Aktiengesellschaft am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 670,5 Millionen Euro. Als Einflussfaktoren nannte das Unternehmen "transaktionsbedingte Aufwendungen" in Höhe von 7,7 Millionen Euro sowie 2,3 Millionen Euro für die Abfindungsvereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied, ferner negative Effekte aus der Corona-Pandemie. Rhön-Klinikum wurde Mitte Juli vom Hamburger Konkurrenten Asklepios übernommen. Nach Abschluss der Transaktion hält Asklepios gemeinsam mit dem Rhön-Gründer Eugen Münch 92,58 Prozent der Anteile an der Rhön-Klinikum AG. Der operative Vorstand Gunther Weiß stellte klar: "Mit unseren fünf Standorten der Maximal- und Schwerpunktversorgung werden wir unter dem Dach der Asklepios-Gruppe ein eigenständiges und börsennotiertes Unternehmen bleiben." Rhön und Asklepios würden sich strategisch ergänzen. Rhön hat nach Worten von Medizin-Vorstand Bernd Griewing gezeigt, dass ihm "die Versorgung aller Patienten - mit und ohne Covid-19 - in dieser Ausnahmesituation gut gelungen ist". Auch während der Hochphase der Pandemie habe man genügend Kapazitäten für medizinische Notfälle bereitgehalten./brd/DP/jha
06.08.2020 Quelle: dpa
DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM AG schließt erstes Halbjahr 2020 mit Umsatzanstieg ab - Wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geleistet - Strategische Partnerschaft mit Asklepios gestartet (deutsch)
RHÖN-KLINIKUM AG schließt erstes Halbjahr 2020 mit Umsatzanstieg ab - Wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geleistet - Strategische Partnerschaft mit Asklepios gestartet ^ DGAP-News: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Sonstiges RHÖN-KLINIKUM AG schließt erstes Halbjahr 2020 mit Umsatzanstieg ab - Wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geleistet - Strategische Partnerschaft mit Asklepios gestartet 06.08.2020 / 07:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Corporate News Bad Neustadt a. d. Saale | 6. August 2020 RHÖN-KLINIKUM AG schließt erstes Halbjahr 2020 mit Umsatzanstieg ab - Wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geleistet - Strategische Partnerschaft mit Asklepios gestartet * Erstes Halbjahr 2020 vom Engagement unserer Kliniken der Maximal- und Schwerpunktversorgung im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie sowie der Übernahme durch die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA geprägt * Zahl der Patienten sank um 8,8 Prozent auf 394.558, Rückgang insbesondere wegen rückläufiger elektiver Leistungen aufgrund der COVID-19-Pandemie * Umsatz stieg um 4,1 Prozent auf 670,5 Mio. Euro; EBITDA fiel auf 35,5 Mio. Euro nach 60,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum; Konzernergebnisses sank auf - 3,7 Mio. Euro nach 20,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019; transaktionsbedingte Aufwendungen in Höhe von rund 7,7 Mio. Euro sowie 2,3 Mio. Euro für die Abfindungsvereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied, negative Effekte aus der COVID-19-Pandemie und der Pflegeregulierung sowie positive Einmaleffekte aus dem Vorjahreszeitraum haben den Berichtszeitraum beeinflusst * Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 19. August 2020 einen Verzicht auf Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 vor * Ausblick für 2020 steht unter Vorbehalt der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie: Umsatz in Höhe von 1,4 Mrd. Euro +/- 5 Prozent; EBITDA in einer Spanne von 72,5 Mio. Euro bis 82,5 Mio. Euro Die RHÖN-KLINIKUM AG hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres große Anstrengungen für die Bewältigung der medizinischen wie auch wirtschaftlichen Herausforderungen der COVID-19-Pandemie unternommen. Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstand Medizin der RHÖN-KLINIKUM AG, sagte: "Die RHÖN-KLINIKUM AG hat gezeigt, dass ihr die Versorgung aller Patienten - mit und ohne COVID-19 - in dieser Ausnahmesituation gut gelungen ist. Auch während der Hochphase der Pandemie haben wir genügend Kapazitäten für medizinische Notfälle bereitgehalten. Dies war nur möglich, weil wir uns frühzeitig bestmöglich auf die Corona-Pandemie vorbereitet haben. Nun müssen wir alles daran setzen, vom Krisenmodus wieder zurück in den Regelbetrieb zu wechseln. In der Krise haben wir gezeigt, dass wir auf steigende COVID-19-Patientenzahlen schnell reagieren können und auch im Falle einer möglichen zweiten Welle unserer Verantwortung gerecht werden." Starke Partnerschaft mit Asklepios - RHÖN-KLINIKUM AG bleibt eigenständiges Unternehmen Neben der Corona-Pandemie war das erste Halbjahr 2020 von der Übernahme der RHÖN-KLINIKUM AG durch die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA geprägt. Asklepios hat das am 28. Februar 2020 angekündigte und am 8. April 2020 veröffentlichte freiwillige öffentliche Übernahmeangebot an die Aktionäre der RHÖN-KLINIKUM AG erfolgreich abgeschlossen. Asklepios und Dr. Bernard große Broermann halten gemeinsam mit dem Unternehmensgründer Eugen Münch rund 93,38 Prozent der Stimmrechtsanteile an der RHÖN-KLINIKUM AG. Weitere 24.000 eigene Aktien werden unmittelbar durch die RHÖN-KLINIKUM AG gehalten. Dr. Gunther K. Weiß, operativer Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG, sagte: "Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG begrüßt die neue Partnerschaft mit Asklepios. Mit unseren fünf Standorten der Maximal- und Schwerpunktversorgung werden wir unter dem Dach der Asklepios-Gruppe ein eigenständiges und börsennotiertes Unternehmen bleiben. RHÖN und Asklepios werden sich strategisch ergänzen. Gemeinsam mit Asklepios können wir unsere Konzepte für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung, wie das RHÖN-Campus-Modell, das wir bereits am Campus Bad Neustadt umgesetzt haben, mit Nachdruck weiterentwickeln, Synergiepotenziale heben und die Digitalisierung unserer Häuser und der Krankenhauslandschaft weiter entschlossen vorantreiben. Im Zuge der strategischen Partnerschaft gilt es das Beste aus beiden Unternehmen zusammen zu bringen. In erster Linie werden die Patientenversorgung und die dafür notwendige Investitionskraft profitieren können. Wir wollen eine Position der Stärke in der Krankenhausbranche einnehmen, welche aufgrund der sich verschärfenden regulatorischen und demografischen Rahmenbedingungen vor besonderen Herausforderungen steht." UKGM als medizinischer Leuchtturm In der strategischen Partnerschaft mit Asklepios sollen die beiden Universitätskliniken in Gießen und Marburg (UKGM), die über eine lange erfolgreiche Tradition verfügen und medizinisch, wissenschaftlich wie auch wirtschaftlich zu den besten Unikliniken in Deutschland gehören, eine Schlüsselfunktion einnehmen. Gemeinsam bilden sie Deutschlands drittgrößtes Universitätsklinikum. Als privater Krankenhausbetreiber hat die RHÖN-KLINIKUM AG seit der Privatisierung des UKGM im Jahr 2006 aus Eigenmitteln Investitionen von über 680 Mio. Euro getätigt. Erstes Halbjahr 2020 von Sondereffekten geprägt Der Umsatz in den ersten sechs Monaten ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 670,5 Mio. Euro gestiegen. Das EBITDA lag mit 35,5 Mio. Euro unter Vorjahresniveau von 60,9 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge betrug 5,3 Prozent. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Finanzierungskosten und Steuern resultierte aus dem EBITDA ein Konzernergebnis von - 3,7 Mio. Euro nach 20,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Der Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen durch positive Einmaleffekte des Vorjahres im Zusammenhang mit der Auflösung von Rückstellungen für rechtliche und steuerliche Risiken in Höhe von 15,3 Mio. Euro sowie Effekten aus der Einigung über die Vergütung der Hochschulambulanzen in Höhe von 6,7 Mio. Euro nach Ergebnisbeteiligung geprägt. Ferner sind in den Kennzahlen des ersten Halbjahres 2020 transaktionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro sowie 2,3 Mio. Euro für die Abfindungsvereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied enthalten. Dem Leistungsrückgang stehen Erstattungen infolge der COVID-19-Gesetzgebung in Höhe von 51,6 Mio. Euro gegenüber. Im Berichtszeitraum haben wir 394.558 Patienten behandelt. Das waren 8,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich hierfür sind insbesondere rückläufige elektive Leistungserbringungen. Veränderung im Vorstand Im ersten Halbjahr kam es im Zusammenhang mit der Übernahme durch Asklepios zu Veränderungen im Vorstand. Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG, hat sein Vorstandsmandat und seine weiteren Ämter am 22. Juni mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Dr. Gunther Weiß und Prof. Dr. Bernd Griewing üben gemeinsam die Vorstandsfunktion aus, bis es zu einer endgültigen neuen Vorstandsbesetzung gekommen ist. Dividende Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Herausforderungen und der fortdauernden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, der hohen Kompensationsleistungen von bisher 51,6 Mio. Euro (Stand 30. Juni 2020) sowie der finanziellen Belastungen durch das öffentliche Übernahmeangebot auf unsere Ertrags- und Liquiditätslage wird der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG in der am 19. August 2020 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung vorschlagen, in diesem Jahr auf die Auszahlung einer Dividende zu verzichten. Prognose unverändert Für das laufende Geschäftsjahr 2020 gehen wir unverändert von einem Umsatz in Höhe von 1,4 Mrd. Euro in einer Bandbreite von jeweils 5 Prozent nach oben bzw. nach unten aus. Für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) rechnen wir weiterhin mit einem Wert zwischen 72,5 Mio. Euro und 82,5 Mio. Euro. Eine abschließende Beurteilung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Kerngeschäft ist derzeit weiterhin nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit möglich. Dies liegt vor allem daran, dass derzeit noch unklar ist, in welchem Maße die jeweiligen Bundesländer Leistungen für die Klinikbetreiber erbringen wollen. Vor diesem Hintergrund steht die Planung unter Vorbehalt etwaiger Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. ---------------------------------------------------------------------------------------- Die RHÖNKLINIKUM AG zählt zu den größten Gesundheitsdienstleistern in Deutschland. Der Klinikkonzern bietet exzellente Medizin mit direkter Anbindung zu Universitäten und Forschungseinrichtungen. An den fünf Standorten Zentralklinik Bad Berka, Campus Bad Neustadt, Klinikum Frankfurt (Oder), Universitätsklinikum Gießen und Universitätsklinikum Marburg (UKGM) werden jährlich über 860.000 Patienten behandelt. Mehr als 18.000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Der Einstieg in den zukunftsträchtigen Telemedizin-Markt mit Medgate Deutschland, das innovative RHÖN-Campus-Konzept für eine sektorenübergreifende und zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sowie die konsequente Fortsetzung des schrittweisen digitalen Wandels sind wichtige Säulen der Unternehmensstrategie. Weitere Informationen im Internet unter www.rhoen-klinikum-ag.com Zwischenbericht H1/2020 https://www.rhoen-klinikum-ag.com/zwischenberichte Folgen Sie uns www. twitter.com/rhoenklinikumag www.xing.com/companies/rhön-klinikumag www.youtube.com/rhönklinikumag Kontakt: RHÖN-KLINIKUM AG |Leitung Fachbereich Unternehmenskommunikation und Marketing Elke Pfeifer T. +49 9771 65-12110 | elke.pfeifer@rhoen-klinikum-ag.com RHÖN-KLINIKUM AG |Leiter Investor Relations und Treasury Julian Schmitt T. +49 9771 65-12250 | julian.schmitt@rhoen-klinikum-ag.com RHÖN-KLINIKUM AG | Schlossplatz 1 | D-97616 Bad Neustadt a. d. Saale --------------------------------------------------------------------------- 06.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft Salzburger Leite 1 97616 Bad Neustadt a.d.Saale Deutschland Telefon: +49 (0)9771 - 65-0 Fax: +49 (0)9771 - 97 467 E-Mail: rka@rhoen-klinikum-ag.com Internet: www.rhoen-klinikum-ag.com ISIN: DE0007042301 WKN: 704230 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), München; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 1111365 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1111365 06.08.2020 °
05.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Ärzte warnen vor kommerziellen Motiven bei Klinik-Reformen
BERLIN (dpa-AFX) - In der Diskussion um eine Reform des Klinik-Angebots in Deutschland hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt vor kommerziellen Motiven gewarnt. "Krankenhäuser müssen dem Patienten dienen, nicht dem Profit", sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur. "Ein Abbau der Versorgungskapazitäten, den uns immer wieder verschiedene politikberatende Stiftungen empfehlen, hätte bei uns im März und April zu gleichen Verhältnissen geführt wie in Spanien und Italien." Die Corona-Krise habe aber gezeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich gut aufgestellt sei. "Wir haben das schaffen können, weil wir uns in den letzten Jahren gegen die weitere Kommerzialisierung im Gesundheitswesen gestemmt haben, weil wir Kliniken als Einrichtung der Daseinsvorsorge sehen und nicht als Industriebetriebe", sagte Reinhardt. "Wir haben schnell die notwendigen Kapazitäten im Krankenhaus aufgebaut. Und unser System flächendeckender ambulanter ärztlicher Versorgung hat uns vor einer Überinanspruchnahme der Krankenhäuser bewahrt." Im Sommer vergangenen Jahres hatte eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung für Aufsehen gesorgt - demnach könnte die Patientenversorgung durch die Schließung von mehr als jedem zweiten Krankenhaus erheblich verbessert werden. Die verbleibenden Häuser könnten deutlich mehr Personal und eine bessere Ausstattung erhalten. Reinhardt sagte, es sei anzuerkennen, dass es einen großen Reformstau gebe. "Wir brauchen vor allem eine neue Vergütungssystematik, die nicht mehr ausschließlich auf wirtschaftliche Effizienz ausgerichtet ist." Auch die Krankenhauslandschaft sei neu zu organisieren. "Auf dem Land brauchen wir weiterhin flächendeckend eine stationäre Versorgung, bei der Notfälle schnell und gut behandelt werden können. Aber wenn es medizinisch sinnvoll ist, vor allem in urbanen Gebieten, dann müssen auch Standorte zusammengelegt werden können." Dies bedeute, Synergieeffekte zu nutzen, um den Arbeitsdruck auf Ärzte und Pflegepersonal zu reduzieren. "Nur bitte diskutieren wir nicht über Einsparung beim Personal, nicht bei dem Behandlungsbedarf der zweitältesten Gesellschaft der Welt, nicht bei unserem Ärzte- und Pflegemangel", mahnte Reinhardt. "Im Gegenteil, wir brauchen mehr pflegerische Stellen, gleichzeitig aber darf keine einzige ärztliche Stelle verloren gehen." Er verwies zudem darauf, dass die Länder Investitionsverpflichtungen für die Kliniken von inzwischen etwa 30 Milliarden Euro in den vergangenen zehn Jahren nicht nachkämen./sam/bw/DP/zb