Turbo Open End | Long | NVIDIA | 180,797

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  • WKN: MC4EU0
  • ISIN: DE000MC4EU02
  • Turbo Open End
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf NVIDIA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

21.08.2019 Quelle: dpa
Google zielt mit Stadia auf Milliardenpublikum
KÖLN (dpa-AFX) - Google peilt mit seinem Cloud-Gaming-Dienst Stadia eine Milliardenkundschaft an. "Die meisten Plattformen erreichen ihr Maximum bei 100 bis 150 Millionen Nutzer. Wir schauen auf Milliarden", sagte Google-Manager Jack Buser am Mittwoch auf der Videospielemesse Gamescom. Mit Stadia wolle Google auch Kunden gewinnen, die bislang nur wenig oder noch keinen Zugang zu Videospielen hätten. "Wenn wir nur 100 oder 200 Millionen Menschen erreichen, haben wir etwas falsch gemacht." Bei Cloud-Gaming-Diensten wie Stadia laufen Spiele in Rechenzentren, Nutzer streamen nur Bild und Ton auf ihr Tablet, das Smartphone oder den Fernseher. Teure Konsolen oder Spiele-PCs sind so nicht mehr nötig. Es soll eine stabile Internetleitung mit mehr als 10 Megabit pro Sekunde reichen. Zugang gibt es für eine monatliche Gebühr. Auch die Konsolen-Platzhirsche Sony und Microsoft sowie unter anderem Nvidia und die Deutsche Telekom arbeiten an ähnlichen Angeboten. Der Umzug der Spiele vom Computer oder der Konsole ins Rechenzentrum werde das Medium verändern, sagt Buser voraus. "Wir wollen nicht nur das Konsolenerlebnis replizieren." Spiele würden durch die Leistung der Rechenzentren in den kommenden Jahren grundlegend anders aussehen. Spieler könnten etwa direkt aus Videostreams per Mausklick in ein Spiel springen. In Mehrspielerpartien könnten Teilnehmer beispielsweise auch die Blickwinkel ihrer Mitspieler sehen. In den Rechenzentren seien auch simulierte Welten von bislang ungeahnter Größe möglich. Google Stadia nimmt im November für die ersten Nutzer den Betrieb auf. Zugang gibt es über den Kauf einer so genannten Founders Edition für rund 130 Euro. Der monatliche Preis liegt bei 9,99 Euro. Bislang sind 28 Publisher mit rund 40 Titeln vertreten. Wann die Plattform für alle Interessenten geöffnet werden soll, steht noch nicht fest. 2020 soll es auch eine kostenlose Basisversion geben. Hinzu kommen eventuelle Anschaffungskosten für einzelne Spiele./tsn/DP/fba
16.08.2019 Quelle: dpa
WDH/AKTIEN IM FOKUS: Nvidia hebt mit starken Zahlen die Stimmung im Chipsektor
(Tippfehler in der Überschrift behoben) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ein besser als erwartetes Abschneiden von Nvidia im zurückliegenden Quartal hat am Freitag neue Hoffnung in den US-Chipsektor gebracht. An einem Tag, an dem die Stimmung an den US-Börsen wegen neuer Hoffnung im Handelsstreit mit China ohnehin gut war, rückten die Aktien von Nvidia an der Spitze des Nasdaq 100 um mehr als 6 Prozent vor. Der Technologiewerte-Auswahlindex lag zeitgleich mit 1,7 Prozent im Plus. Der Grafikkarten-Spezialist übertraf im vergangenen Jahresviertel die Erwartungen der Börse, obwohl sein Geschäft erneut geschrumpft war. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal war im Jahresvergleich um 17 Prozent gesunken, damit aber weniger stark als von Experten nach einem zuvor schon sehr schwachen Auftaktquartal befürchtet. Bei den Anlegern sorgte dies branchenweit für große Erleichterung. "Nvidia ist zwar noch kein kompletter Befreiungsschlag gelungen, jedoch hat sich die Umsatz- und Gewinndynamik gegenüber dem Vorquartal spürbar erhöht", kommentierte Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank. Er gab daraufhin seine bisherige Verkaufsempfehlung auf und stuft die Aktie fortan mit "Halten" ein. Laut Wermann konnte die Entwicklung im wichtigen Gaming-Bereich überzeugen, ebenso aber auch das Geschäft mit Chips für die Autoindustrie. Im Geschäft mit Grafikkarten vor allem für Gamer war der Umsatz zwar im Vorjahresvergleich erneut gefallen, zum Vorquartal waren die Erlöse hier aber angesprungen. Der Schwarze Peter wird gemeinhin weiter dem Geschäft mit Chips für Rechenzentren zugeschoben. Wie Wermann erläuterte, profitierte Nvidia bei Grafikkarten vor allem von der Einführung neuer High-Tech-Produkte, die eine besonders naturgetreue Darstellung von Licht- und Schatteneffekten ermöglichen. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird, weil die neue Technologie von immer mehr Spielen unterstützt wird", so der Experte. Im Chipsektor rückten Qualcommam Freitag zum Beispiel um 2,5 Prozent vor und Texas Instruments um 2,6 Prozent. Bei der guten Stimmung kam jedoch der Branchenausrüster Applied Materials nicht mit. Trotz guter Quartalszahlen gab die Aktie nach bislang gutem Lauf in diesem Jahr wegen pessimistischer Begleitaussagen des Managements um 1,4 Prozent nach./tih/bek/he
16.08.2019 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Nividia hebt mit starken Zahlen die Stimmung im Chipsektor
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein besser als erwartetes Abschneiden von Nvidia im zurückliegenden Quartal hat am Freitag neue Hoffnung in den US-Chipsektor gebracht. An einem Tag, an dem die Stimmung an den US-Börsen wegen neuer Hoffnung im Handelsstreit mit China ohnehin gut war, rückten die Aktien von Nvidia an der Spitze des Nasdaq 100 um mehr als 6 Prozent vor. Der Technologiewerte-Auswahlindex lag zeitgleich mit 1,7 Prozent im Plus. Der Grafikkarten-Spezialist übertraf im vergangenen Jahresviertel die Erwartungen der Börse, obwohl sein Geschäft erneut geschrumpft war. Der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal war im Jahresvergleich um 17 Prozent gesunken, damit aber weniger stark als von Experten nach einem zuvor schon sehr schwachen Auftaktquartal befürchtet. Bei den Anlegern sorgte dies branchenweit für große Erleichterung. "Nvidia ist zwar noch kein kompletter Befreiungsschlag gelungen, jedoch hat sich die Umsatz- und Gewinndynamik gegenüber dem Vorquartal spürbar erhöht", kommentierte Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank. Er gab daraufhin seine bisherige Verkaufsempfehlung auf und stuft die Aktie fortan mit "Halten" ein. Laut Wermann konnte die Entwicklung im wichtigen Gaming-Bereich überzeugen, ebenso aber auch das Geschäft mit Chips für die Autoindustrie. Im Geschäft mit Grafikkarten vor allem für Gamer war der Umsatz zwar im Vorjahresvergleich erneut gefallen, zum Vorquartal waren die Erlöse hier aber angesprungen. Der Schwarze Peter wird gemeinhin weiter dem Geschäft mit Chips für Rechenzentren zugeschoben. Wie Wermann erläuterte, profitierte Nvidia bei Grafikkarten vor allem von der Einführung neuer High-Tech-Produkte, die eine besonders naturgetreue Darstellung von Licht- und Schatteneffekten ermöglichen. "Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Quartalen fortsetzen wird, weil die neue Technologie von immer mehr Spielen unterstützt wird", so der Experte. Im Chipsektor rückten Qualcommam Freitag zum Beispiel um 2,5 Prozent vor und Texas Instruments um 2,6 Prozent. Bei der guten Stimmung kam jedoch der Branchenausrüster Applied Materials nicht mit. Trotz guter Quartalszahlen gab die Aktie nach bislang gutem Lauf in diesem Jahr wegen pessimistischer Begleitaussagen des Managements um 1,4 Prozent nach./tih/bek/he
18.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: EU-Kommission verhängt 242 Millionen Euro Strafe gegen Qualcomm
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Wettbewerbshüter haben gegen den Chipkonzern Qualcommwegen illegaler Geschäftspraktiken eine Strafe von 242 Millionen Euro verhängt. Das Unternehmen habe vor rund zehn Jahren seine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt, um Konkurrenten zu verdrängen, erklärte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel. Qualcomm will Widerspruch einlegen. Im Kern geht es um Modem-Chipsätze für den Mobilfunkstandard UMTS der dritten Generation (3G), die die Verbindung von mobilen Geräten mit Mobilfunknetzen und dem Internet ermöglichen. "Das strategische Vorgehen von Qualcomm verhinderte Wettbewerb und Innovation auf diesem Markt und beschränkte die Auswahl der Verbraucher in einer Branche, in der die Nachfrage nach innovativen Technologien und das Potenzial dafür sehr hoch sind", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Interne Dokumente hätten gezeigt, dass dies absichtlich geschehen sei. Das US-Unternehmen habe zwischen 2009 und 2011 die Chips unter den Produktionskosten verkauft - unter anderem an den chinesischen Huawei-Konzern -, um den Konkurrenten Icera auszuschalten. Zu dem Zeitpunkt habe Qualcomm einen Marktanteil von rund 60 Prozent und damit eine marktbeherrschende Stellung gehabt. Die Maßnahmen seien getroffen worden, als Qualcomm Icera als ernste Bedrohung wahrgenommen habe. Icera wurde 2011 vom Grafikkarten-Spezialisten Nvidia übernommen, der 2015 die Modem-Chip-Sparte schließlich abwickelte. Qualcomm spielt als Chiplieferant nach wie vor eine herausragende Rolle. Die EU-Wettbewerbshüter hatten im vergangenen Jahr gegen das Unternehmen bereits eine Strafe von fast einer Milliarde Euro verhängt. Damals ging es um aus Sicht der Wettbewerbshüter unerlaubte Methoden, mit denen sich das Unternehmen einen Platz für seine Chips in Apples iPhones und iPads sicherte. Qualcomm habe Milliarden US-Dollar an Apple gezahlt, damit der iPhone-Hersteller ausschließlich Qualcomm-Chips nutze. Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter wollte Qualcomm dort vor allem Intel aus dem Markt heraushalten. Bei Mobilfunkchips hatte der PC-Chipgigant in der jüngeren Vergangenheit häufig gegen Qualcomm das Nachsehen. Qualcomm bestritt diese Vorwürfe. Auch im aktuellen Fall wolle das Unternehmen vor das EU-Gericht in Luxemburg ziehen, hieß es in einer Stellungnahme. Der US-Konzern zog unter anderem die Kostenrechnung der Kommission in Zweifel und erklärte, die Kunden hätten sich seinerzeit nicht wegen der Preise für Qualcomm-Chips entschieden, sondern weil sie technologisch überlegen gewesen seien. Qualcomm wurde wegen verschiedener Aspekte seines Geschäfts bereits auch von Wettbewerbshütern in den USA und Südkorea ins Visier genommen. Die Verfahren könnten eine Rolle für den zukünftigen superschnellen 5G-Datenfunk spielen, bei dem Qualcomm sich als ein Vorreiter sieht./asa/DP/jha