Turbo Open End | Long | Daimler | 38,7779

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  • WKN: MC4BMW
  • ISIN: DE000MC4BMW0
  • Turbo Open End

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Daimler hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

24.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Virus schockt Finanzmärkte - Furcht vor wirtschaftlichen Folgen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Gerade erst war an den Finanzmärkten die Sorge wegen des Coronavirus abgeebbt - doch damit ist es jetzt vorbei. Aktienkurse brachen zum Wochenbeginn ein, die Ölpreise gaben nach. Gefragt waren hingegen Anlagen wie Gold und Staatsanleihen, die als "sicherer Hafen" in Krisenzeiten gelten. Der Grund für die Turbulenzen: Die Anzahl der Infizierten ist in Italien übers Wochenende deutlich gestiegen, in China ist die Zahl der Toten durch das Virus sprunghaft angestiegen und auch Südkorea ist zunehmend betroffen. "Klar ist, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie erheblich sein werden", kommentierte Michael Bissinger, Experte bei der DZ Bank. Schäden durch Produktionsausfälle, gestörte Lieferketten, eingeschränkte Konsummöglichkeiten und die Ausfälle im Reiseverkehr seien vor allem für China und die asiatischen Anrainerstaaten schon jetzt beträchtlich. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte bereits seine Wachstumsprognose für China und laut Unicredit-Chefvolkswirt Erik Nielsen dürfte die Wirtschaft des Landes im ersten Quartal nur noch um 3 Prozent wachsen, nach rund 6 Prozent Ende 2019. Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft werde dies entsprechende Auswirkungen auf die globale Konjunktur haben, so der Experte. Mit Blick auf Deutschland gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute davon aus, dass die Epidemie eine Konjunkturerholung verzögern könnte. Denn China ist ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Für die Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen ist das Reich der Mitte der wichtigste Einzelmarkt. Hinzu kommen vorübergehende Produktionsstopps, wenn auch BMW und Daimler ihre Fertigung in China inzwischen wieder hochfahren konnten und Volkswagen am Montag bekanntgab, den Betrieb der meisten Werke wieder aufgenommen zu haben. Branchen-Experte Ferdinand Dudenhöffer rechnet 2020 im Vergleich zum Vorjahr weltweit mit einem Rückgang der Produktion um 2,7 Millionen Fahrzeuge. Die deutsche Autoindustrie sei wegen des hohen China-Anteils von 35 Prozent am Gesamtumsatz besonders betroffen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt denn auch vor möglichen Auswirkungen des Virus auf die Konjunktur und ruft die Politik zum Handeln auf. "Neben dem Gesundheitsschutz muss die Politik ab sofort das wirtschaftliche Krisenmanagement in den Fokus nehmen", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. "Die Bundesregierung muss jetzt schleunigst wirtschaftspolitische Impulse für eine Belebung des Wachstums liefern." Die über 5000 deutschen Unternehmen in China seien derzeit in Beschaffung, Produktion und Absatz stark eingeschränkt. Stockt die Produktion in chinesischen Fabriken länger, weil sie wegen des Virus geschlossen bleiben, geraten auch deren Kunden in Bedrängnis. Apple etwa kassierte wegen des Coronavirus erst jüngst seine Umsatzprognose für das laufende Quartal wegen Lieferengpässen bei iPhones. Am Montag warnte auch der britische Mischkonzern AB Foods vor Auswirkungen auf seine Textilkette Primark. In Deutschland rechnen laut BDI unter anderem die Branchen Elektro, Automobil, Pharma und Papier mit Engpässen bei Lieferungen aus Fernost. Ein zusätzliches Problem ist laut Experte Nielsen, dass Notenbanken nicht auf solche Angebotsschocks reagieren können. Die Geldhüter können zwar bei einer trägen Nachfrage versuchen, etwa mit Billiggeld die Kauflaune von Unternehmen und Konsumenten anzukurbeln. Gibt es aber schlicht wenig oder nichts zu kaufen, nutzt das nichts. Wird weniger produziert, muss auch weniger transportiert werden. Das bekommen als erstes Logistikkonzerne und Fluggesellschaften zu spüren. Ihre Aktien zählten neben den Papieren deutscher Autobauer zum Wochenstart zu den größten Verlierern. Für den deutschen Leitindex Dax ging es bis zum Nachmittag insgesamt um knapp vier Prozent abwärts. Auch im Rest Europas sowie in Asien ging es bergab und an den US-Börsen verlor der Dow-Jones-Aktienindex zum Handeslauftakt rund drei Prozent. Unter Druck gerieten auch Papiere der Luxusbranche, weil hier ein großer Teil des Umsatzes auf Käufen von Touristen basiert. Die Luxusgüter-Branche rechnet laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) wegen des Coronavirus mit Belastungen bei Umsatz und Gewinn in Milliardenhöhe. Die Konjunkturängste drückten auch auf die Ölpreise. Denn werden die Wirtschaftsaktivität und die Reisetätigkeit ausgebremst, fällt das ohnehin schon bestehende Überangebot am Ölmarkt noch größer aus, erklärt Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Gefragt waren hingegen die als sichere Häfen geltenden Anlagen. Staatsanleihen legten kräftig zu, ihre Renditen fielen im Gegenzug. Der Goldpreis stieg auf ein Siebenjahreshoch, näherte sich der Marke von 1700 US-Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und erreichte in Euro umgerechnet sogar einen Rekord von 1561 Euro./mis/DP/stk
24.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/Experte: Coronavirus wird gefährlich für deutsche Autoindustrie
ESSEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Coronavirus gefährdet nicht nur die Lieferketten der internationalen Autoindustrie, sondern senkt auch insbesondere in China die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen. Im laufenden Jahr werde daher die weltweite Pkw-Produktion auf 76,9 Millionen Exemplare zurückgehen, schreibt Branchen-Experte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität St. Gallen in einer am Montag veröffentlichten Analyse zum bevorstehenden Autosalon in Genf. Die deutsche Autoindustrie sei wegen des hohen China-Anteils von 35 Prozent am Gesamtumsatz besonders betroffen. Dudenhöffer erwartet in seiner Prognose einen globalen Rückgang von 2,7 Millionen Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. Das wären 7,5 Millionen Autos weniger als im Rekordjahr 2017 noch vor den Handelskonflikten zwischen den USA und China. Der chinesische Automarkt befinde sich seit 2017 im Abschwung, werde 2020 mit 19,3 Millionen Fahrzeugen einen Tiefpunkt erreichen und erst 2025 wieder zum Vorkrisen-Niveau aufschließen, meint Dudenhöffer. Diese Prognose unterstelle, dass die Corona-Epidemie in den nächsten Monaten unter Kontrolle gebracht werde und schnell Impfstoffe zur Verfügung stünden. Wegen der Corona-Epidemie wurde bereits die wichtige Messe "Auto China" von Ende April auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die deutschen Hersteller hatten in verschiedenen Werken zeitweise die Produktion ruhen lassen. Volkswagen hatte am Montag berichtet, man habe die meisten Werke wieder in Betrieb genommen. Nach Ausbruch des Virus waren zudem die Autoverkäufe im Februar drastisch eingebrochen, wie der Autoverband CPCA berichtet hatte./ceb/DP/stk
24.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Die Elektromobilität kommt - muss ja
MÜNCHEN (dpa-AFX) - 2020 muss das Jahr der Elektromobilität werden. Seit diesem Jahr zündet die Verschärfung der CO2-Grenzwerte der EU. Ohne einen signifikanten Anteil von Elektroautos und Hybriden in der verkauften Flotte sind die kaum zu schaffen, auch wenn es dieses Jahr noch Erleichterungen gibt. Trotz Anstiegen in den vergangenen Jahren führen die elektrifizierten Antriebe noch ein Schattendasein in den Zulassungszahlen. Doch es sieht so aus, als könnten sie gerade rechtzeitig kräftig vorankommen. Einer der wichtigsten Gründe ist die eben erhöhte Kaufprämie für Elektroautos. "Das hat Euphorie entfacht, wir haben die Werbung sofort umgestellt", sagt Thomas Peckruhn, Skoda-Händler und Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). "Das frühere Argument, dass Elektromobilität deutlich teurer ist, greift jetzt nicht mehr." Gerade bei kleineren, günstigeren Elektroautos werde die Prämie "Druck auf den Kessel bringen". Dabei hat die seit längerem diskutierte Prämienerhöhung offenbar schon vor ihrer Einführung Wirkung entfaltet. Seit Sommer 2019 verzeichnet der Online-Neuwagenvermittler Meinauto.de einen starken Anstieg bei den Anfragen zu Elektroautos und Hybriden. Der Anteil dieser Antriebe hat sich fast verdreifacht, der bisherige Höhepunkt wurde mit knapp 18 Prozent aller Anfragen im Dezember erreicht. Beim Konkurrenten Carwow liegt der Anteil von Stromern und Hybriden in den Anfragen mit zuletzt mehr als 29 Prozent sogar noch höher und drei Mal so hoch wie im vergangenen Sommer. Bei den Verkäufen über die Plattform war er mit 34 Prozent sogar noch deutlicher. "Wir sehen seit Oktober einen massiven Anstieg des Interesses", sagt Mitgründer Philipp Sayler von Amende. Zwar ist nicht zu erwarten, dass sich diese Werte eins zu eins in den Neuzulassungen wiederfinden, schließlich sprechen die beiden Anbieter vor allem internetaffine Privatkäufer an. Doch der starke Anstieg der vergangenen Monate zeigt, wohin die Reise gehen könnte. Denn was heute bestellt wird, taucht erst eine monatelange Lieferzeit später in der Zulassungsstatistik auf. ZDK-Vizepräsident Peckruhn erwartet ebenfalls einen deutlichen Anstieg und sieht die elektrifizierten Antriebe künftig "stabil im zweistelligen Prozentbereich". In den Bestellungen sehe man das schon jetzt, bis zum Sommer könne es auch in den Zulassungen ankommen. Die erhöhte Förderung, die bis zu 3000 Euro vom Staat plus einen Rabatt in mindestens gleicher Höhe durch die Hersteller umfasst, ist aber bei weitem nicht der einzige Treiber für die Elektromobilität: Denn auch die Hersteller hätten zuletzt angefangen, die Modelle stark zu pushen, sagt Sayler von Amende. Teilweise bekomme man die Elektrovarianten von Modellen derzeit billiger als die Verbrenner. Dabei nehmen die Hersteller auch ihren Handel in die Pflicht. "Insbesondere die Marken, bei denen es schwierig werden könnte, die CO2-Ziele zu erreichen, machen riesigen Druck auf ihre Händler", sagt Peckruhn. Und auch die Geschäftskunden, die in Deutschland für einen großen Teil der Neuzulassungen verantwortlich sind, zeigen verstärktes Interesse an elektrifizierten Autos. "Anders als die Privatkunden bevorzugen sie aber Plug-in-Hybride gegenüber reinen Stromern", sagt Rudolf Rizzolli. Er ist Chef der Mobility Holding zu der Meinauto.de gehört, aber auch der Fuhrparkdienstleister Mobility Concept. Entscheidender Treiber ist hier, dass die Mitarbeiter bei solchen Firmenwagen deutlich weniger Steuern für die Privatnutzung bezahlen. Auch der Flottendienstleister Arval bestätigt ein "kontinuierliches Ansteigen" bei Plug-in-Hybriden. Bei reinen Elektroautos seien die Firmen dagegen noch zögerlich - auch weil das Angebot noch gering sei. Doch das Portfolio wächst - und das kommt laut Peckruhn auch bei den Kunden an. "Und ich kann als Händler auch nur das gut verkaufen, was ich habe. Die Leute wollen die Autos ausprobieren und anfassen. Wenn die neuen Autos in den Verkaufsräumen stehen, gibt das dem Geschäft einen weiteren Schub." Die nächste Frage wird dann allerdings sein, wie lange Kunden auf ihre Autos warten müssen. Carwow ermittelte zuletzt durchschnittliche Wartezeiten von einem knappen halben Jahr für Elektroautos - deutlich mehr als bei Verbrennern. "Ich glaube, dass das nochmal ein Thema wird", sagt Peckruhn. Bisher seien die Kunden aber geduldig und sprängen kaum ab, wenn sie länger warten müssten./ruc/DP/zb