Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Jungheinrich Vz.

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  • WKN: MC47G0
  • ISIN: DE000MC47G01
  • Faktor-Zertifikat

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Jungheinrich Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

07.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Jungheinrich mit deutlichem Auftragsrückgang - Umsatz aber stark
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich bekommt die schwächelnde Konjunktur immer stärker zu spüren. Im dritten Quartal beschleunigte sich der Rückgang bei den Auftragseingängen deutlich, wie der Konzern am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Aufträge sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,6 Prozent auf 949 Millionen Euro. Allerdings kann das Unternehmen noch von den guten Bestellungen in der Vergangenheit zehren, Umsatz und Gewinn kletterten weiter. Die im SDax notierte Aktie legte am Vormittag um zuletzt rund 2 Prozent auf 24,44 Euro. Baader-Bank-Experte Peter Rothenaicher wertete den Umsatz als stark. Ein Händler sah in der Folge auch den Gewinn besser als erwartet. Zudem waren am Donnerstag an den Börsen konjunktursensible Werte allgemein gefragt, weil sich USA und China nach Angaben aus Peking auf eine schrittweise Reduzierung von gegenseitigen Strafzöllen geeinigt haben. Der Aktienkurs des Konzerns ist seit Anfang 2018 eher auf dem absteigenden Ast, damals lag er noch über 42 Euro. Seit Mitte August etwa zeigt die Aktie aber wieder eine leichte Tendenz nach oben. Der Konzern blickt angesichts der Konjunkturunsicherheiten weiter vorsichtig in die Zukunft. "Das Umsatzwachstum ist erfreulich. Wir spüren jedoch die konjunkturelle Eintrübung durch rückläufige Marktzahlen", sagte Finanzvorstand Volker Hues. Am Markt herrscht laut dem Unternehmen ein spürbarer Preisdruck, die Werksauslastung gehe zudem zurück, hieß es vom Unternehmen. Die Produktion hat Jungheinrich im dritten Quartal bereits zurückgefahren. Der Umsatz zwischen Juli und September stieg im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 6,5 Prozent auf 70,5 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 8,1 Prozent auf 46,8 Millionen Euro. Der Konzern bestätigte seine Umsatz-, Ergebnis- und Auftragsprognose. Die Nettoverschuldung werde aber 2019 niedriger ausfallen als bisher geplant. Ende Juli hatte der Konzern im Zuge der schwächelnden Konjunktur seinen Ausblick für den Auftragseingang und das Ergebnis gesenkt./men/ssc/mis
07.11.2019 Quelle: dpa
OTS: Jungheinrich AG / Jungheinrich mit Umsatzplus - Auftragseingang ...
Jungheinrich mit Umsatzplus - Auftragseingang konjunkturbedingt rückläufig (FOTO) Hamburg (ots) - - Q1-Q3 2019: Auftragseingang Stück -6 %, Wert +1 %, Konzernumsatz +10 % - Ergebnisgrößen mit Zuwachs: EBIT +2 %, Ergebnis nach Steuern +5 % - Prognose 2019 bestätigt In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 hat Jungheinrich seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz wuchs um 10 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,70 Milliarden Euro). Wesentlicher Treiber hierfür war das Neugeschäft. Der Auftragseingang in Stück sank auf 94.100 Fahrzeuge (Vorjahr: 100.600 Fahrzeuge), der Auftragseingang Wert wies dagegen ein Plus von 1 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,99 Milliarden Euro) auf. Die im Sommer angepasste Prognose für 2019 wird bestätigt. Dr. Volker Hues, Vorstand Finanzen der Jungheinrich AG: "Das Umsatzwachstum ist erfreulich. Wir spüren jedoch die konjunkturelle Eintrübung durch rückläufige Marktzahlen. Unsere Kunden sind aufgrund politischer Risiken wie schwelender Handelskonflikte und dem ungeklärten Brexit vorsichtiger geworden und stellen Investitionen insbesondere in unserem Kernmarkt Europa zurück. Auch schafft die Transformation deutscher Schlüsselindustrien zusätzliche Herausforderungen für den Maschinenbau. Dies wirkt sich auf unseren Auftragseingang aus. Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht zum Positiven verändern, gehen wir von einer Fortsetzung dieser Entwicklung auch im kommenden Jahr aus. Dafür wurden bereits im Sommer entsprechende Maßnahmen frühzeitig eingeleitet. Wir sind von den Wachstumspotentialen durch Automatisierung und Digitalisierung sowie der Durchsetzung der Lithium-Ionen-Technologie überzeugt. Sie wird absehbar Blei-Säure-Batterien und verbrennungsmotorische Antriebe in der Intralogistik vollständig substituieren. Deshalb bauen wir mit der JT Energy Systems derzeit Europas größtes Produktions-, Entwicklungs- und Wiederaufarbeitungszentrum unserer Branche für Lithium-Ionen-Technologie. Inzwischen stellen wir unsere brancheneinmalige Expertise im Bereich der integrierten Antriebstechnologie auf Lithium-Ionen-Basis auch anderen Industriezweigen wie Herstellern von Land- und Baumaschinen zur Verfügung. So stellen wir die richtigen Weichen für die erfolgreiche Entwicklung von Jungheinrich." _________________________ Entwicklung Januar bis September 2019 Marktentwicklung nach Regionen Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sank von Januar bis September 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Das entspricht rund 50 Tsd. Fahrzeugen. Der Rückgang ist vor allem auf die geringeren Bestellungen im europäischen und nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Rund die Hälfte der stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus einem Rückgang bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb. In China hingegen stiegen die Auftragseingänge leicht an. Treibende Kraft war die sehr gute Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die teilweise durch die rückläufige Marktentwicklung bei Gegengewichtsstaplern - insbesondere bei Geräten mit verbrennungsmotorischem Antrieb - aufgezehrt wurde. Marktentwicklung nach Produktsegmenten Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber der Vergleichsperiode um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Entwicklung in Europa fast vollständig aufgehoben. Das um 5 Prozent gesunkene Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte zu etwas mehr als der Hälfte auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 7 Prozent war auf geringere Bestellungen in Nordamerika, Asien und Europa zurückzuführen. Geschäftsentwicklung von Jungheinrich Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 94,1 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (100,6 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die nachlassende Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich. Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder - Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, lag mit 3.014 Mio. EUR in der Größenordnung des Vorjahres (2.996 Mio. EUR). Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2019 sank auf 957 Mio. EUR und war somit um 86 Mio. EUR beziehungsweise 8 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (1.043 Mio. EUR). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. EUR zum Jahresende 2018 ergab sich dennoch ein Aufbau um 50 Mio. EUR beziehungsweise 6 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit fast fünf Monate. Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz in der Berichtsperiode war das Neugeschäft, das mit 1.782 Mio. EUR einen um 237 Mio. EUR beziehungsweise 15 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.545 Mio. EUR) erreichte. Die Umsatzerlöse im Neugeschäft enthielten mit 472 Mio. EUR um 16 Prozent höhere Umsätze aus der Sparte "Logistiksysteme" (Vorjahr: 407 Mio. EUR). Die Sparte "Versandhandel" expandierte um 20 Prozent und erzielte einen Umsatz von 95 Mio. EUR (Vorjahr: 79 Mio. EUR). Im Zuge einer Reklassifizierung wurden ehemals im Geschäftsfeld Miete und Gebrauchtgeräte ausgewiesene Mietumsätze dem Segment "Finanzdienstleistungen" zugeordnet. Auf vergleichbarer Basis wären die Mietumsätze um 10 Prozent gestiegen. Vor dem Hintergrund des spürbaren Preisdruckes am Markt und des sich mit der rückläufigen Marktentwicklung verstärkenden Rückganges der Werksauslastung wurde im Zeitraum Januar bis September 2019 ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 197,3 Mio. EUR erreicht (Vorjahr: 193,3 Mio. EUR). Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) belief sich auf 6,6 Prozent nach 7,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 183,3 Mio. EUR (Vorjahr: 175,8 Mio. EUR). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent). Prognose Die im Halbjahresbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2019 bleibt unverändert bestehen mit Ausnahme der Nettoverschuldung: Wir rechnen mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 Mrd. EUR und 4,05 Mrd. EUR. Der Konzernumsatz dürfte sich in der Bandbreite von 3,85 Mrd. EUR bis 4,05 Mrd. EUR bewegen. Das EBIT sollte zwischen 240 Mio. EUR und 260 Mio. EUR liegen. Wir erwarten eine EBIT-Rendite zwischen 6,0 Prozent und 6,7 Prozent. Für die Nettoverschuldung 2019 erwarten wir jetzt einen Wert zwischen 200 Mio. EUR und 230 Mio. EUR (bisherige Prognose: 230 Mio. EUR bis 260 Mio. EUR). _________________________ Jungheinrich-Konzern auf einen Blick Q3 ´19 Q3 ´18 Veränd. Q1-3 ´19 Q1-3 ´18 Veränd. in % in % Auftragseingang (Stück) 27.100 33.200 -18,4 94.100 100.600 -6,5 Auftragseingang (Mio. EUR) 949 1.050 -9,6 3.014 2.996 0,6 Produktion Flurförderzeuge (Stück) 29.000 31.000 -6,5 87.800 89.900 -2,3 Umsatz (Mio. EUR) 1.016 915 11,0 2.972 2.699 10,1 EBIT (Mio. EUR) 70,5 66,2 6,5 197,3 193,3 2,1 EBIT-ROS (Prozent)1) 6,9 7,2 -- 6,6 7,2 -- EBT (Mio. EUR) 65,1 60,5 7,6 183,3 175,8 4,3 EBT-ROS (Prozent)2) 6,4 6,6 -- 6,2 6,5 -- Ergebnis nach Steuern (Mio. EUR) 46,8 43,3 8,1 132,0 125,7 5,0 Anzahl Mitarbeiter (FTE3), 30.09./31.12.) 18.404 17.585 4,7 1) EBIT/Umsatzerlöse x 100 2) EBT/Umsatzerlöse x 100 3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente) _________________________ Weiterführende Informationen und Details zur Marktentwicklung und zum Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2019 entnehmen Sie bitte der beigefügten Quartalsmitteilung. Über Jungheinrich Jungheinrich, gegründet im Jahr 1953, zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die Intralogistik. Mit einem umfassenden Portfolio an Flurförderzeugen, Logistiksystemen sowie Dienstleistungen bietet Jungheinrich seinen Kunden passgenaue Lösungen für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Der Konzern mit Stammsitz in Hamburg ist weltweit in 40 Ländern mit eigenen Direktvertriebsgesellschaften und in rund 80 weiteren Ländern durch Partnerunternehmen vertreten. Jungheinrich beschäftigt weltweit 18.000 Mitarbeiter und erzielte 2018 einen Konzernumsatz von 3,8 Mrd. EUR. Die Jungheinrich-Aktie ist im SDAX notiert. OTS: Jungheinrich AG newsroom: http://www.presseportal.de/nr/33063 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_33063.rss2 ISIN: DE0006219934 Pressekontakt: Martin Wielgus - Leiter Unternehmenskommunikation 040 6948-3976 / 0151 54255852 martin.wielgus@jungheinrich.de www.jungheinrich.com - Querverweis: Dokumente liegen in der digitalen Pressemappe zum Download vor und sind abrufbar unter: https://www.presseportal.de/pm/33063/4432763 - - Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter https://www.presseportal.de/pm/33063/4432763 -
24.10.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Starke Zahlen beflügeln Kion - Auch Jungheinrich profitiert
FRANKFURT (dpa-AFX) - Starke Geschäftszahlen haben dem Gabelstaplerhersteller Kion am Donnerstag einen Kurssprung beschert. Auch die Aktien des Konkurrenten Jungheinrich waren gefragt, nachdem Kion mit seinen Quartalsresultaten durch die Bank die Erwartungen übertroffen hatte. Analysten waren voll des Lobes sowohl für die Zahlen als auch für die bestätigten Jahresziele. Allerdings konnten beide Titel nur einen Teil ihrer Gewinne behaupten. Nachdem Kion am Morgen mit 59,90 Euro den höchsten Stand seit Anfang Mai erreicht hatte, stand am Nachmittag ein Plus von mehr als achteinhalb Prozent auf 57,70 Euro zu Buche. Das reichte aber immer noch für den ersten Platz im freundlichen MDax für mittelgroße Unternehmen. Die Jungheinrich-Titel schafften es mit 23,80 Euro auf ein Dreimonatshoch - das zuletzt verbliebene Plus von rund 2,3 Prozent auf 23,00 Euro bedeutete immerhin einen der vorderen Plätze im Nebenwerte-Index SDax. Kion berichtete für das dritte Quartal ein Umsatzplus von fast 14 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um knapp 13 Prozent. Unter dem Strich verdiente Kion rund ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Dank der guten Entwicklung bestätigte das Unternehmen trotz eines schwierigeren Marktumfeldes die Jahresziele. Konkurrent Jungheinrich, der seine Quartalszahlen Anfang November vorlegt, hatte bereits im Sommer eine Gewinnwarnung herausgegeben. Dementsprechend könnte die Kursentwicklung beider Aktien seit Jahresbeginn kaum unterschiedlicher sein: Während Kion mit einem Anstieg um rund 30 Prozent auch für diesen Zeitraum zu den Favoriten der Anleger gehört, hat es Jungheinrich nur dank der aktuellen Gewinne wieder hauchdünn ins Plus geschafft. MDax und SDax haben im bisherigen Jahresverlauf um fast 22 beziehungsweise knapp 20 Prozent zugelegt. Bei Kion gebe es "noch keine Anzeichen von Schwäche", betonte Jack O'Brien von Goldman Sachs. Sein Kollege Sven Weier von der schweizerischen Großbank UBS sprach von einem der besten Zahlenwerke der Branche für das dritte Quartal, und Akash Gupta von der Investmentbank JPMorgan konstatierte, dass Kion allen Konjunktursorgen zum Trotz im abgelaufenen Quartal mit Auftragseingang, Umsatz und operativem Ergebnis die Erwartungen überboten habe. Die Konsensschätzungen für das Jahr könnten deshalb leicht anziehen. Für Peter Rothenaicher von der Baader Bank ist der bestätigte Ausblick angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds lobenswert. Ähnlich äußerte sich Cansu Tatar vom Analysehaus Warburg Research, der nun das obere Ende der Jahresziele des Unternehmens für realistisch hält./gl/jha/he