Faktor-Zertifikat | 8,00 | Long | Infineon

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  • WKN: MC47FF
  • ISIN: DE000MC47FF5
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis -, Basispreis 19,7313 EUR, Reset Barriere 20,52 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
21.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 19,41 EUR
  • 20,19 EUR
  • 11,44
  • 18,84 EUR
  • 19,59 EUR
  • 9,83

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

10.07.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: ASML auf immer neue Rekordhochs - Chip-Branche stark
PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien des Halbleiterausrüsters ASML haben am Freitag nahtlos an die jüngste Jagd nach Rekordkursen angeknüpft. In der Spitze rückten sie um 1,8 Prozent auf über 350 Euro vor. Seit Mitte März sind die Papiere kontinuierlich gestiegen, fast verdoppelt hat sich der Kurs in diesem Zeitraum. Aber auch andere Branchentitel wie Infineon und STMicroelectronics haben sich beeindruckend vom Corona-Crash erholt. Gestützt wird die ASML-Aktie am letzten Handelstag der Woche von höheren Kurszielen der Investmenthäuser JPMorgan und Morgan Stanley. Mit 408 Euro beziehungsweise 380 Euro sehen die beiden Banken trotz des starken Anstiegs noch immer Aufwärtspotenzial. JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande nannte ASML neben Infineon den "Top Pick" der Branche, die Aktie sei quasi eine Anlage für den Ruhestand. Die Nachfrage nach Halbleitern sei intakt, seit Mitte 2019 seien beispielsweise die Spot-Preise für Flash-Speicherchips (NAND) um mehr als 50 Prozent gestiegen. Im Corona-Crash waren die Papiere der Niederländer zunächst in nur vier Wochen von Kursen um 290 Euro um fast 40 Prozent abgesackt auf unter 180 Euro. In den folgenden knapp vier Monaten zogen sie um 170 Euro nach oben. An der Börse ist das Unternehmen mittlerweile nahezu 150 Milliarden Euro wert - fast soviel wie der deutsche Software-Riese SAP. Im Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sind ASML hinter LVMH, SAP und L'Oreal der viertschwerste Titel. Aktien von Infineon haben die schwere Scharte des Corona-Crash ebenfalls vollständig ausgewetzt. Sie stiegen am Freitag um 2 Prozent auf über 22 Euro, den höchsten Stand seit Beginn des weltweiten Ausverkaufs an den Börsen. Aktien von STMicroelectronics blicken zwar auf eine ebenfalls beeindruckende Erholung von mehr als 80 Prozent seit dem Crash-Tief im März zurück; sie haben jedoch die Crash-Verluste damit noch nicht ganz wieder aufgeholt. Die Corona-Krise hat Trends wie Digitalisierung, Home Office, Konnektivität und den Einsatz von Sensortechnik in vielen Geschäfts- und Lebensbereichen noch verstärkt. Insofern gelten viele Unternehmen der Halbleiterindustrie als Profiteure der Krise. In den USA, wo sich mit Intel, AMD, Broadcom und Texas Instruments etliche Chip-Größen tummeln, ist der Gesamtumsatz der Branche im Mai um gut neun Prozent gestiegen im Vergleich zum Vormonat. Historisch belaufe sich das Plus im Monat Mai nur auf vier Prozent, wie Analyst Stacy Rasgon vom Analysehaus Bernstein anmerkte./bek/edh/mis
09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Siemens-Aktionäre billigen Aufspaltung - Kaeser fordert Kohleausstieg
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Weg für die Eigenständigkeit des Siemens-Energiegeschäfts ist frei. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die Abspaltung von Siemens Energy vom Konzern mit deutlicher Mehrheit abgenickt. 99,36 Prozent stimmten am Donnerstag für den einzigen Antrag der online abgehaltenen Veranstaltung. Kommt nichts mehr dazwischen, werden nun am 25. September 55 Prozent von Siemens Energy an die Siemens Aktionäre verteilt. Ab dem 28. September sollen die Papiere an der Börse gehandelt werden. Siemens-Chef Joe Kaeser hatte auf der virtuellen Hauptversammlung intensiv für die Abspaltung geworben. Sie sei "weder ein Schnellschuss noch eine Notlösung, weder eine Zerschlagung noch eine Modeerscheinung". Er sei überzeugt, dass man damit im Interesse von Eigentümern, Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft handele. Kaeser musste den Aktionären, die mehr als 200 Fragen eingereicht hatten, dabei erklären, warum Siemens Energy einerseits ein attraktives Unternehmen ist, Siemens selbst es aber nicht mehr im Konzern haben will. Dabei argumentiert er vor allem damit, dass ein eigenständiges Unternehmen schneller und flexibler reagieren könne. Zudem müsse es nicht mehr mit den anderen - meist ertragsstärkeren - Siemens-Geschäftsfeldern um Investitionen konkurrieren sondern könne selbst am Kapitalmarkt aktiv werden. Dahinter steht Kaesers Skepsis gegenüber Konglomeraten. Diese könnten "veles gut, aber nur weniges, was künftig wichtig ist, wirklich sehr gut", sagte er. Die Abspaltung von Siemens Healthineers sei ein "hervorragendes Beispiel für Wertsteigerung durch Fokussierung". Und auch der verbleibende Siemens Konzern soll sich ohne Energy besser auf seine Geschäfte Digital Industries, Smart Infrastructure und Siemens Mobility konzentrieren können. Allerdings ist die Vergangenheit von Siemens reich an Trennungen von Töchtern und Geschäftsbereichen - und nicht jede lief gut. Infineon beispielsweise geriet einige Jahre, nachdem Siemens es an die Börse gebracht hatte, in existenzielle Schwierigkeiten. Und Osram hat seine Eigenständigkeit inzwischen wieder verloren - nicht zuletzt weil die Geschäfte nicht gut liefen. Ein solches Schicksal soll Energy nicht drohen. Es sei als starkes, global aufgestelltes und unabhängiges Unternehmen aufgestellt worden, betonte Kaeser mehrmals. Auch von der Arbeitnehmerseite wurde die Abspaltung und finanzielle Ausstattung zuletzt überwiegend als positiv und fair bewertet. Allerdings gibt es auch Risiken, die auch Kaeser ansprach. So könnten bestimmte Einspar- und Größeneffekte verloren gehen. Zudem habe Energy mit seinem aktuellen Finanz-Rating von "BBB" etwas ungünstigere Konditionen am Kapitalmarkt als der besser bewertete Siemens-Konzern. Energy - sowohl im fossilen als auch im erneuerbaren Energiegeschäft aktiv - steht zudem vor der Herausforderung, den Strukturwandel in der Energieversorgung zu bewältigen. Hier weist Kaeser, der Aufsichtsratschef von Energy werden soll, bereits die Richtung: Er habe den Vorstand gebeten, zügig einen Plan zum Ausstieg aus der Kohle-Stromerzeugung vorzulegen. "Dieser wird verantwortungsvoller sein, als manche Aktivisten das einseitig fordern, aber sicher konsequenter, als Zögerlinge dies für notwendig halten", sagte er. Siemens wird nach der Abspaltung zusammen mit seinem Pensionsfonds zunächst noch 45 Prozent der Anteile an Energy halten. Dieser Anteil soll allerdings binnen 12 bis 18 Monaten deutlich sinken. Mit Energy, das zuletzt mit 91 000 Mitarbeitern rund 29 Milliarden Euro Umsatz machte, entsteht ein eigenständiges Unternehmen, das zu den Schwergewichten in Deutschland gehört. Bei Siemens geht man davon aus, dass Energy relativ bald in den Aktienindex MDax aufgenommen wird. Auch der Dax gilt als möglich./ruc/DP/men
08.07.2020 Quelle: dpa
EU-Gericht: Infineon muss in Kartellstreit weniger Strafe zahlen
LUXEMBURG/NEUBIBERG (dpa-AFX) - Das EU-Gericht hat die von der EU-Kommission verhängte Kartellbuße gegen den deutschen Chiphersteller Infineon weitgehend bestätigt - aber um fast sechs Millionen Euro reduziert. Somit muss das Unternehmen aus Neubiberg bei München noch knapp 76,9 Millionen Euro Strafe zahlen, wie die Luxemburger Richter am Mittwoch entschieden (Rechtssache T-758/14). Infineon kann gegen den Beschluss jedoch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgehen. Dieser hatte sich bereits 2018 mit dem Fall beschäftigt und entschieden, dass das untergeordnete EU-Gericht, das die Kartellbußen zuvor bereits bestätigt hatte, die Strafe gegen Infineon erneut prüfen müsse. Hintergrund ist eine Entscheidung der EU-Kommission von 2014, wonach vier Chiphersteller wegen illegaler Absprachen eine Strafe von 138 Millionen Euro zahlen mussten. Im Fokus standen neben Infineon auch Samsung, die japanische Firma Renesas sowie Philips. Die Unternehmen hatten demnach sensible Informationen ausgetauscht, unter anderem zu Preisen und Vertragsverhandlungen. Dabei ging es um Smartcard-Chips, die in Bankkarten oder Handys eingesetzt wurden. Mit rund 82,8 Millionen Euro musste Infineon den größten Anteil zahlen. Nachdem das EU-Gericht die Strafe 2016 bestätigt hatte, argumentierte das Unternehmen, das Gericht habe nur einige der von der EU-Kommission festgestellten rechtswidrigen Kontakte überprüft. Auch Philips legte Beschwerde ein - diese wurde vom EuGH jedoch abgewiesen. Nun kam das EU-Gericht im Fall Infineons zu dem Schluss, dass die EU-Kommission einen der vermeintlich wettbewerbswidrigen Kontakte nicht beweisen konnte. Deshalb müsse die Geldbuße reduziert werden./wim/DP/mis