Faktor-Zertifikat | 5,00 | Long | Deutsche Lufthansa

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  • WKN: MC47F4
  • ISIN: DE000MC47F44
  • Faktor-Zertifikat

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 18.02.2020 11:42:19 Quelle: dpa
Trotz Schlichtung: Kündigungsprozess um Ex-Ufo-Chef geht weiter
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Prozesswelle zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo geht weiter. Trotz der umfassenden Schlichtungs- und Moderationsvereinbarung von Ende Januar wird am Mittwoch (19. Februar) der Prozess um die außerordentliche Kündigung des früheren Ufo-Chefs Nicoley Baublies fortgesetzt. Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt steht bereits eine Kammerentscheidung an, weil in einem ersten Gütetermin ein Vergleich nicht zustande gekommen war. Baublies hatte gegen seine außerordentliche Kündigung als Kabinenchef (Purser) eine Kündigungsschutzklage eingelegt. Er habe diese auch nach der Grundsatzvereinbarung nicht zurückziehen können, weil sonst seine Kündigung rechtswirksam werde, sagte er am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Eine Sprecherin der Lufthansa wollte sich nicht zu individuellen Personalfragen äußern. Damit bleiben die Folgen des Prozesses für den vereinbarten Einigungsprozess zunächst unklar. Am 31. Januar dieses Jahres hatten sich die tief zerstrittenen Tarifparteien nach drei Streikwellen auf ein mehrgliedriges Verfahren zur Lösung des Gesamtkonflikts geeinigt. Tarifthemen sollten in einer umfassenden Schlichtung besprochen werden, während eine Mediation Regeln für den künftigen Umgang miteinander bringen soll. "Materielle, juristische Themen beider Parteien und einzelner Funktionäre" sollten unter Leitung eines Arbeitsrichters in einem außergerichtlichen Güteverfahren gelöst werden. Zu Einzelheiten haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Spartengewerkschaft Ufo schließt seit 2002 Tarifverträge mit der Lufthansa ab. In einer schweren Führungskrise der Gewerkschaft hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr aber deren Tariffähigkeit bezweifelt und Beschlüsse des Ufo-Vorstands etwa zur Kündigung von Tarifverträgen nicht anerkannt. Eine entsprechende Klage zur Aberkennung des Gewerkschaftsstatus wurde in der Zwischenzeit aber zurückgenommen. Inzwischen haben die Mitglieder in einer Vorstandswahl die bisherige Führung bestätigt. Baublies ist selbst nicht im Vorstand vertreten, sondern agiert als Beauftragter des Vorstands./ceb/DP/stw
14.02.2020 Quelle: dpa
KORREKTUR: Bisherige Führungsspitze der Kabinengewerkschaft Ufo bestätigt
(Im zweiten Absatz wurden die Prozentzahlen korrigiert. Es steht dort jetzt das Ergebnis der abgegebenen gültigen Stimmen ohne Enthaltungen. Ufo hat ihre Angaben richtiggestellt. Im letzten Satz des dritten Absatzes wurde korrigiert, dass es ein außergerichtliches Güteverfahren gibt (statt: gerichtliches Güteverfahren). MÖRFELDEN-WALLDORF (dpa-AFX) - Zwei Wochen nach dem Einstieg in die Lufthansa-Schlichtung haben die Mitglieder der streitbaren Kabinengewerkschaft Ufo einen neuen Vorstand gewählt. Bei der am Freitag abgeschlossenen Wahl wurde das Führungsteam mit der bisherigen Vorsitzenden Sylvia de la Cruz und ihrem Stellvertreter Daniel Flohr bestätigt, wie die Gewerkschaft in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt berichtete. Ihre Liste "No more games" (keine Spielchen mehr) erhielt demnach 69,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen ohne Enthaltungen und wird den siebenköpfigen Vorstand künftig allein stellen. Über den Vorsitz wird erst in der konstituierenden Sitzung entschieden. Die unterlegene Konkurrenzliste "Phoenix" erhielt 30,5 Prozent. Zuletzt hatte die Ufo nach heftigen innergewerkschaftlichen Streitigkeiten nur noch einen zweiköpfigen Rumpfvorstand mit de la Cruz und Flohr. Die Lufthansa hatte zwischenzeitlich die Vertretungsberechtigung des Vorstands bezweifelt und der Gewerkschaft die Fähigkeit abgesprochen, Tarifverträge abzuschließen. Nach monatelangen Auseinandersetzungen und drei Streikwellen war aber schließlich Ende Januar doch der Einstieg in eine umfassende Schlichtung gelungen. Sie wird von einer Mediation und einem außergerichtlichen Güteverfahren begleitet. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen hatte häufig der frühere Ufo-Chef Nicoley Baublies gestanden, der nun als Beauftragter beim Vorstand angestellt ist. Er kandidierte für einen Sitz in der wichtigen Grundsatzkommission und wurde dort ebenfalls gewählt./ceb/DP/stw
14.02.2020 Quelle: dpa
Bisherige Führungsspitze der Kabinengewerkschaft Ufo bestätigt
MÖRFELDEN-WALLDORF (dpa-AFX) - Zwei Wochen nach dem Einstieg in die Lufthansa-Schlichtung haben die Mitglieder der streitbaren Kabinengewerkschaft Ufo einen neuen Vorstand gewählt. Bei der am Freitag abgeschlossenen Wahl wurde das Führungsteam mit der bisherigen Vorsitzenden Sylvia de la Cruz und ihrem Stellvertreter Daniel Flohr bestätigt, wie die Gewerkschaft in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt berichtete. Ihre Liste "No more games" (keine Spielchen mehr) erhielt demnach 67,6 Prozent der gültigen Stimmen und wird den siebenköpfigen Vorstand künftig allein stellen. Über den Vorsitz wird erst in der konstituierenden Sitzung entschieden. Die unterlegene Konkurrenzliste "Phoenix" erhielt 29,7 Prozent, der Rest entfiel auf Enthaltungen. Zuletzt hatte die Ufo nach heftigen innergewerkschaftlichen Streitigkeiten nur noch einen zweiköpfigen Rumpfvorstand mit de la Cruz und Flohr. Die Lufthansa hatte zwischenzeitlich die Vertretungsberechtigung des Vorstands bezweifelt und der Gewerkschaft die Fähigkeit abgesprochen, Tarifverträge abzuschließen. Nach monatelangen Auseinandersetzungen und drei Streikwellen war aber schließlich Ende Januar doch der Einstieg in eine umfassende Schlichtung gelungen. Sie wird von einer Mediation und einem gerichtlichen Güteverfahren begleitet. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen hatte häufig der frühere Ufo-Chef Nicoley Baublies gestanden, der nun als Beauftragter beim Vorstand angestellt ist. Er kandidierte für einen Sitz in der wichtigen Grundsatzkommission und wurde dort ebenfalls gewählt./ceb/DP/stw
14.02.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP: Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe
MONTREAL/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus führt bei den Fluggesellschaften zu milliardenschweren Umsatzausfällen. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7-4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen dürften damit nach Einschätzung der UN-Sonderorganisation stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003. Der Organisation zufolge haben ausländische Airlines ihr Angebot zum chinesischen Festland inzwischen um 80 Prozent reduziert, während die heimischen Carrier 40 Prozent weniger internationale Verbindungen anbieten. Rund 70 Gesellschaften hätten ihr Angebot ganz unterbrochen, weitere 50 die Verbindungen ausgedünnt. Am Freitag gaben die Lufthansa-Gruppe, die skandinavische SAS und Finnair weitere Verlängerungen ihrer Flugpausen bekannt. Die Airlines wollen nun bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März das chinesische Festland überhaupt nicht mehr anfliegen. Zuvor hatte es Absagen bis Ende Februar gegeben. Finnair und die Lufthansa-Gruppe kündigten zudem wegen der stockenden Nachfrage Einschränkungen ihrer Verbindungen nach Hongkong an. Die Lufthansa-Tochter Swiss will die ehemalige britische Kronkolonie im März mit kleineren Jets als bislang anfliegen. Ursprünglich sei für das erste Quartal ein Ausbau des China-Verkehrs um 9 Prozent geplant gewesen, so die ICAO. Nun sei für diesen Zeitraum mit einem Rückgang um bis zu 41 Prozent im Vergleich zu den Planungen zu rechnen, was bis zu 19,6 Millionen Passagieren entspreche. In den Umsatzschätzungen sind laut ICAO weder das Frachtgeschäft noch Inlandsflüge oder die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Verbindungen nach Hongkong, Macao oder Taiwan berücksichtigt. Umsatzverluste durch ausbleibende chinesische Touristen würden ebenfalls in Milliardenhöhe in Japan und Thailand erwartet./ceb/DP/eas