Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | Apple

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Basiswert

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 360,74 USD
  • 346,30 USD
  • 0,0069
  • 363,49 USD
  • 348,94 USD
  • 0,0065
07.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 385,74 USD
  • 370,30 USD
  • 0,0349
  • 389,32 USD
  • 373,75 USD
  • 0,0325
07.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 308,55 USD
  • 296,21 USD
  • 0,16
  • 307,76 USD
  • 295,45 USD
  • 0,16

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 04.08.2020 05:31:49 Quelle: dpa
Corona-Warn-App kommt in fünf weiteren Sprachen
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Corona-Warn-App soll in Kürze in weiteren fünf Sprachen zur Verfügung stehen. "Die Versionen Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch sind derzeit in der Entwicklung", sagte Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) der "Rheinischen Post" (Dienstag). Bisher gibt es die am 16. Juni in Deutschland gestartete App in Deutsch, Englisch und Türkisch. Die App soll helfen, die weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden. Deutschland habe mit bisher mehr als 16,4 Millionen Nutzern mehr Downloads als ganz Europa mit seinen verschiedenen Apps zusammen, sagte Bär. Die Corona-Warn-App sei inzwischen in den App-Stores aller EU-Länder sowie der Türkei, der Schweiz und von Norwegen und Großbritannien freigegeben. Zu den bisherigen technischen Problemen sagte die CSU-Politikerin, bei so großen IT-Projekten werde es immer Nachbesserungen geben müssen. Es habe Beeinträchtigungen bei der Hintergrundaktualisierung der App gegeben. "Deshalb empfehlen wir, die App einmal täglich zu öffnen." Dadurch werde sichergestellt, dass alle Warnmeldungen angezeigt würden. Nach technischen Problemen auf verschiedenen Smartphones hatte die Corona-Warn-App Ende Juli ein Update bekommen. Mit der neuesten Version sollten technische Schwierigkeiten auf dem iPhone von Apple beseitigt werden. Die App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Wenn es eine Begegnung mit jemanden gab, der später positiv auf das Coronavirus getestet wurde, soll das Handy den Besitzer informieren. Außerdem kann die App dazu beitragen, dass Menschen nach einem Test schneller ihr Ergebnis erhalten./hme/DP/zb
03.08.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Apple stößt Saudi Aramco vom Thron: Nun wertvollstes Unternehmen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Apple haben ihren jüngsten Rekordlauf mit dem Titel des weltweit teuersten börsennotierten Unternehmens der Welt gekrönt. Die Papiere des iPhone-Konzerns zogen am Montag unter den Favoriten im festen Gesamtmarkt um zuletzt gut drei Prozent auf 438,70 US-Dollar an und erreichten so eine Marktkapitalisierung von knapp 1,9 Billionen Dollar. Damit brachten sie etwas mehr Gewicht auf die Waage als der staatliche saudische Ölkonzern Saudi Aramco, der bislang an der Börse als der teuerste Kontern der Welt gehandelt wurde. Die Rekord-Rally von Apple hatte am Freitag noch mal mit einem Plus von gut zehn Prozent deutlich Fahrt aufgenommen, als der Technologiekonzern überraschend gute Quartalszahlen gemeldet hatte. Das Unternehmen zeigt sich aktuell immun gegen die Corona-Krise. Unter anderem das iPhone-Geschäft lief deutlich besser als von vielen Marktbeobachtern erwartet. Wie schon am Freitag gab es auch zu Wochenbeginn Lob von Analysten. Die diesjährige iPhone-Produktpalette übertreffe weiter die Erwartungen, schrieb etwa der Experte Robert Muller von RBC. Etwas skeptischer äußerte sich hingegen Analyst Thomas Hofmann von der Landesbank Baden-Württemberg. "Apple befindet sich aktuell in einer Transformationsphase. Die Abhängigkeit vom iPhone ist weiterhin hoch und stellt das Hauptrisiko dar, da das Marktwachstum stetig ab- und der Preis- und Wettbewerbsdruck entsprechend zunimmt." Der massive Ausbau der Service-Sparte mit den neuen Diensten Apple TV+, Apple News+, Apple Arcade und der Kreditkarte Apple Card wird diese Abhängigkeit Hofmann zufolge erst mittelfristig ausgleichen können. Trotz dieser noch laufenden Transformation sieht der Fachmann das Unternehmen rund um das Thema Technologie gut aufgestellt und als eines der langfristigen Gewinner der zu erwartenden forcierten Digitalisierung. Nachdem Ladenschließungen im Zusammenhang mit der Pandemie im ersten Halbjahr zu spürbar sinkenden Umsätzen auf der Produktseite geführt hätten, sei dieser Trend im dritten Quartal gestoppt worden. Andererseits sei Apple über die stark globalisierten Lieferketten anfällig für temporäre Rückschläge. Seit Jahresanfang gerechnet haben die Aktien von Apple inzwischen fast 50 Prozent gewonnen. Der Konzern gilt als Profiteur der jüngsten Entwicklungen im Technologiesektor. Die Pandemie hat die Marktpositionen der größten Branchenunternehmen der Welt gestärkt, die starke Bilanzen aufweisen und dank der beschleunigten Hinwendung zu digitalen Dienstleistungen schnell wachsen. Dies kommt auch Apple zugute. Bei den Anteilscheinen von Saudi Aramco hingegen steht seit Anfang 2020 ein Minus von mehr als sechs Prozent zu Buche. Der globale Konjunktureinbruch wegen der Corona-Pandemie ließ die Nachfrage und die Öl-Preise am ohnehin schon schwächelnden Ölmarkt weiter sinken, das bringt die Branchenriesen wie Saudi Aramco unter Druck./la/bek/he
01.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3/Beispielloser Twitter-Hack: 17-jähriger 'Drahtzieher' festgenommen
TAMPA/SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Gut zwei Wochen nach einer beispiellosen Hacker-Attacke auf Twitterkonten von Prominenten hat die Polizei einen 17-Jährigen als Hauptverdächtigen festgenommen. Gegen den "Drahtzieher" des Hacks lägen 30 Anklagepunkte vor, erklärte der Staatsanwalt Andrew Warren im Bundesstaat Florida. Zwei weiteren jungen Männern werden von einer Staatsanwaltschaft in Kalifornien Mittäterschaft und Beihilfe vorgeworfen. Den dreien drohen bei einer Verurteilung Haftstrafen. Der 17-Jährige Graham Ivan C. wurde am Freitag in seiner Wohnung in der Stadt Tampa festgenommen, wie Warren sagte. Er habe keinen Widerstand geleistet. Ihm werden nun unter anderem organisierter Betrug, Kommunikationsbetrug, Hacking und die betrügerische Verwendung persönlicher Informationen vorgeworfen. Bei dem beispiellosen Twitter-Hack waren die Konten zahlreicher Prominenter gekapert worden, darunter die des früheren US-Präsidenten Barack Obama, des Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, des Microsoft -Gründers Bill Gates und des Tesla-Chefs Elon Musk. Auch Firmenkonten, etwa von Apple, wurden gehackt. Über die Accounts wurden Nutzer in Tweets dazu aufgerufen, Geld in der Kryptowährung Bitcoin auf ein bestimmtes Konto zu schicken - verbunden mit dem Versprechen, den Betrag doppelt zurückzuzahlen. Dabei kamen nach Angaben der Ermittler durch gut 400 Überweisungen mehr als 100 000 US-Dollar zusammen. Experten zufolge hätte ein ausgefeilterer Hack - etwa durch einen gezielten Spendenaufruf oder eine politische Botschaft - noch deutlich größeren Schaden anrichten können als der recht offensichtlich verdächtige Bitcoin-Aufruf. Der Hauptverdächtige soll Komplizen haben. Die Staatsanwaltschaft in San Francisco im Bundesstaat Kalifornien, wo das Unternehmen Twitter seinen Sitz hat, erklärte, dem 19-jährigen Mason S. aus dem englischen Seebad Bognor Regis würden unter anderem Hacking, Betrug und Geldwäsche zur Last gelegt. Dem mit dem Benutzernamen "Chaewon" bekannten Mann könnten demnach bis zu 45 Jahre Haft drohen. Dem 22-jährigen Nima F. aus der Stadt Orlando in Florida, online auch bekannt als "Rolex", wird Beihilfe zum unerlaubten Eindringen in einen Computer vorgeworfen, wofür ihm fünf Jahre Haft drohen könnten. Es blieb zunächst unklar, ob sie bereits festgenommen worden waren. "Es gibt einen Irrglauben innerhalb der Gemeinschaft krimineller Hacker, dass Angriffe wie der Twitter-Hack anonym und ohne Konsequenzen durchführt werden könnten", erklärte Staatsanwalt David Anderson. Die rasche Strafverfolgung in diesem Fall zeige aber, dass solches Handeln Spuren hinterlasse und schnell Konsequenzen habe. Die Verdächtigen hätten zudem Fehler gemacht, die den Ermittlern Hinweise auf ihre wahre Identität gegeben hätten, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Die Ermittlungen wurden der Staatsanwaltschaft zufolge von der Bundespolizei FBI und dem Secret Service unterstützt. Es werde noch ermittelt, um zu klären, ob es noch weitere Mittäter gab. Die Staatsanwaltschaft in Kalifornien will den 17-jährigen "Drahtzieher" nicht nach Bundesrecht anklagen, weil er dann als Minderjähriger behandelt werden müsste. Die Anklage wird daher dem lokalen Staatsanwalt in Florida überlassen, weil er dort nach örtlichem Recht als Erwachsener zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das könnte eine deutlich höhere Haftstrafe zur Folge haben. "Das war kein gewöhnlicher 17-Jähriger", sagte Warren mehreren US-Medien zufolge. "Das war ein komplexer Angriff einer Größenordnung, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat." Twitter erklärte am Freitag, das Unternehmen sei dem raschen Vorgehen der Justiz dankbar und werde weiter mit den Ermittlungen kooperieren. Twitter hatte nach dem für das Unternehmen sehr peinlichen Hack erklärt, einige Mitarbeiter seien "manipuliert" worden und die Angreifer hätten sich mit deren Login-Daten Zugriff auf interne Systeme der Firma verschaffen können. "Dieser Angriff beruhte auf einem bedeutenden und koordinierten Versuch, bestimmte Angestellte zu täuschen und menschliche Schwächen auszunutzen, um Zugang zu unseren internen Systemen zu bekommen", hatte Twitter am Donnerstag erklärt. Seither sei der Zugriff auf jene Systeme "deutlich begrenzt" worden. Bei der Attacke waren demnach 130 Accounts betroffen gewesen. Von 45 Konten wurden Tweets geschickt, in 36 Fällen wurde auf die privaten Nachrichten des Nutzers zugegriffen, wie Twitter mitteilte./jbz/DP/zb
01.08.2020 Quelle: dpa
Nach großem Twitter-Hack : 17-jähriger 'Drahtzieher' festgenommen
TAMPA/SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Gut zwei Wochen nach einer beispiellosen Hacker-Attacke auf Twitter-Konten von Prominenten hat die Polizei einen 17-Jährigen als Hauptverdächtigen festgenommen. Gegen den "Drahtzieher" des Hacks lägen 30 Anklagepunkte vor, erklärte der zuständige Staatsanwalt Andrew Warren im Bundesstaat Florida. Zwei weiteren jungen Männern wird von einer Staatsanwaltschaft in Kalifornien Mittäterschaft und Beihilfe vorgeworfen. Den dreien drohen bei einer Verurteilung Haftstrafen. Der 17-Jährige Graham Ivan C. wurde am Freitag in seiner Wohnung in der Stadt Tampa festgenommen, wie Warren sagte. Er habe keinen Widerstand geleistet. Ihm wird nun unter anderem organisierter Betrug, Kommunikationsbetrug, Hacking und die betrügerische Verwendung persönlicher Informationen vorgeworfen. Bei dem beispiellosen Twitter-Hack waren die Konten zahlreicher Prominenter gekapert worden, darunter der frühere US-Präsident Barack Obama, Präsidentschaftskandidat Joe Biden, Microsoft -Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk. Auch Firmen-Accounts, etwa von Apple, wurden gehackt. Die Accounts riefen Nutzer in Tweets dazu auf, Kryptowährung Bitcoin auf ein bestimmtes Konto zu schicken - verbunden mit dem Versprechen, den Betrag doppelt zurückzuzahlen. Dabei kamen nach Angaben der Ermittler durch gut 400 Überweisungen mehr als 100 000 US-Dollar zusammen. Experten zufolge hätte ein ausgefeilterer Hack - etwa durch einen gezielten Spendenaufruf oder eine politische Botschaft - noch deutlich größeren Schaden anrichten können als der recht offensichtlich verdächtige Bitcoin-Aufruf. Die Staatsanwaltschaft in San Francisco im Bundesstaat Kalifornien, wo das Unternehmen Twitter seinen Sitz hat, erklärte, dem 19-Jährigen Mason S. aus Großbritannien werde unter anderem Hacking, Betrug und Geldwäsche zur Last gelegt. Dem mit dem Benutzernamen "Chaewon" bekannten Mann könnten demnach bis zu 45 Jahre Haft drohen. Dem 22-Jährigen Nima F. aus der Stadt Orlando in Florida, online auch bekannt als "Rolex", wird Beihilfe zum unerlaubten Eindringen in einen Computer vorgeworfen, wofür ihm fünf Jahre Haft drohen könnten. Es blieb zunächst unklar, ob sie bereits festgenommen worden waren. "Es gibt einen Irrglauben innerhalb der Gemeinschaft krimineller Hacker, dass Angriffe wie der Twitter-Hack anonym und ohne Konsequenzen durchführt werden könnten", erklärte Staatsanwalt David Anderson. Die rasche Strafverfolgung in diesem Fall zeige aber, dass solches Handeln Spuren hinterlasse und schnell Konsequenzen habe, sagte er. Die Ermittlungen wurden demnach von der Bundespolizei FBI und dem Secret Service unterstützt. Es werde noch ermittelt, um zu klären, ob es noch weitere an dem Hack beteiligte Personen gab. Die Staatsanwaltschaft in Kalifornien will den 17-jährigen "Drahtzieher" nicht nach Bundesrecht anklagen, weil er dann als Minderjähriger behandelt werden müsste. Die Anklage wird daher dem lokalen Staatsanwalt in Florida überlassen, weil er dort nach örtlichem Recht als Erwachsener zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das könnte eine deutlich höhere Haftstrafe zur Folge haben. Twitter erklärte am Freitag, das Unternehmen sei dem raschen Vorgehen der Justiz dankbar und werde weiter mit den Ermittlungen kooperieren. Twitter hatte nach dem für das Unternehmen sehr peinlichen Hack erklärt, einige Mitarbeiter seien "manipuliert" worden und die Angreifer hätten sich mit deren Login-Daten Zugriff auf interne Systeme der Firma verschaffen können. "Dieser Angriff beruhte auf einem bedeutenden und koordinierten Versuch, bestimmte Angestellte zu täuschen und menschliche Schwächen auszunutzen, um Zugang zu unseren internen Systemen zu bekommen", hatte Twitter am Donnerstag erklärt. Seither sei der Zugriff auf jene Systeme "deutlich begrenzt" worden. Bei der Attacke waren demnach 130 Accounts betroffen gewesen. Von 45 Konten wurden Tweets geschickt, in 36 Fällen wurde auf die privaten Nachrichten des Nutzers zugegriffen, wie Twitter mitteilte./jbz/DP/zb
31.07.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Drei US-Tech-Giganten begeistern - Alphabet enttäuscht
(neu: Kurse, CMC Markets, Barclays) NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Amazon, Apple und Facebook haben am Freitag mit einem Kursfeuerwerk auf die Bekanntgabe unerwartet guter Quartalszahlen reagiert. Dabei erreichten die Anteilscheine von Apple und Facebook sogar jeweils Rekordhochs. Aus der Reihe scherten unter den vier großen Tech-Riesen, die frische Resultate präsentierten, lediglich die Papiere der Google-Mutter Alphabet, die recht deutlich nachgaben. Insgesamt aber hätten die Quartalszahlen der großen Technologieunternehmen gezeigt, dass die US-Wirtschaft besser aus der Krise komme als die deutsche, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Die Geschäfte von Apple zeigten sich im abgelaufenen Quartal immun gegen die Corona-Krise. Der Umsatz stieg auf 59,7 Milliarden Dollar - es war ein Bestwert für das Juni-Quartal. Alle Produktbereiche legten zu, allen voran die iPhone-Sparte. Apple steigerte den Umsatz mit seinem wichtigsten Produkt um 1,7 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten zum Teil mit iPhone-Erlösen von nur 21 Milliarden Dollar gerechnet. Apple kündigte zugleich einen Aktiensplit im Verhältnis 4 zu 1 an, um das Papier für Anleger erschwinglicher zu machen. Die Apple-Aktien überwanden erstmals über die Marke von 400 US-Dollar und gewann zuletzt knapp sieben Prozent. Damit zählten die zu den Favoriten im festen Technologiewerte-Index Nasdaq 100. Seit dem Tief im Corona-Crash im März hat sich der Kurs fast verdoppelt. "Ehre, wem Ehre gebührt für eine exzellente Performance", kommentierte Analyst Rod Hall von der US-Investmentbank Goldman Sachs. Weder er noch seine Analystenkollegen hätten eine solch starke Nachfrage nach Apple-Produkten in der Corona-Krise vermutet. Der Technologiekonzern habe mit seinen Kennziffern selbst die optimistischsten Analystenerwartungen noch übertroffen, lobte Analyst Samik Chatterjee von der US-Bank JPMorgan. Eine sehr hohe Nachfrage nach den Modellen iPhone 11 und iPhone SE habe die teils wochenlangen Verkaufsbeschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie komplett kompensiert. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen für die Jahre 2020 und 2021. Analyst Jeriel Ong von der Deutschen Bank ergänzte, die starken Kennziffern stützten seine Einschätzung, dass die Apple-Aktien das beste Investment im IT-Hardware-Sektor seien. Der Online-Händler Amazon profitierte inmitten der Corona-Pandemie stark vom Shopping-Boom im Internet. Zudem floriert weiter das Cloud-Geschäft mit IT-Services und Speicherplatz im Netz. Am Markt kamen die Nachrichten sehr gut an: Die Aktien zogen zuletzt um knapp fünf Prozent auf knapp 3199 Dollar an und waren damit nicht mehr weit entfernt von ihrem Mitte Juli erreichten Rekordhoch bei gut 3344 Dollar. Mit einem Kursplus von gut 73 Prozent seit Jahresbeginn ist der von Jeff Bezos geführte Konzern am Finanzmarkt ohnehin einer der größten Gewinner. Allein seit Mitte März, als die Aktie im Zuge des Corona-Crash bis auf 1626 Dollar gefallen war, hat sie sich praktisch fast verdoppelt. Amazon habe nun schon das dritte Quartal in Folge das obere Ende seiner Zielspanne für den Umsatz übertroffen, lobte Goldman-Analyst Heath Terry. Sowohl die Erlöse als auch das operative Ergebnis seien besser als vom Markt prognostiziert ausgefallen. Der Experte schraubte seine Gewinnschätzung für das Gesamtjahr 2020 um satte 70 Prozent hoch. Der Umsatz habe die Erwartungen um 9 Prozent übertroffen, während das operative Ergebnis (OI) um ein vielfaches höher sei, schrieb Analyst Ross Sandler von der britischen Investmentbank Barclays. In all den Jahren, in denen er Amazon beobachte, habe er solch ein herausragendes Ergebnis im einem schwierigen konjunkturellen Umfeld nicht gesehen. Beim weltgrößten Online-Netzwerk Facebook belastete zwar neben der Corona-Krise auch der Boykott großer Werbekunden die jüngste Geschäftsentwicklung. Vor allem viele kleine und mittlere Unternehmen wie Cafés, Restaurants oder Handwerker, die in der Krise ihre Werbeausgaben wegen geschlossener Geschäfte zeitweise zurückschraubten, beschränkten das Wachstum von Facebook. Zugleich aber stiegen die Nutzerzahlen weiter rasant. Der Gewinn fiel in etwa doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal. Für die Facebook-Aktien ging es zuletzt um gut acht Prozent auf 254,14 Dollar nach oben. Damit waren sie der beste Wert im Nasdaq 100. JPMorgan-Analyst Doug Anmuth sprach zwar von einem langsamen Start des Netzwerks ins zweite Quartal. Im weiteren Verlauf hätten sich die Werbeerlöse aber merklich erholt. Er hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2020 an und hält die Facebook-Aktie für eine "Top Idea". Bernstein-Analyst Ross Sandler schrieb, das Werbegeschäft des Sozialen Netzwerks erweise sich in diesen Rezessionszeiten als widerstandsfähiger im Vergleich zu den meisten anderen digitalen Plattformen. Höhere Kosten und sinkende Werbeeinnahmen während der Corona-Pandemie belasteten derweil den Google-Mutterkonzern Alphabet im zweiten Quartal. Alphabets Geldmaschine - das Anzeigengeschäft von Google - erhielt in der Krise einen seltenen Dämpfer. Zum ersten Mal in der 22-jährigen Geschichte des Unternehmens gingen die Erlöse zurück. Die Aktionäre quittierten dies mit einem Minus von mehr als vier Prozent./edh/bek/fba/la/he