Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | McDonald's

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  • WKN: MC46ZW
  • ISIN: DE000MC46ZW0
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

186,85 USD

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf McDonald's hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf McDonald's hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.05.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 160,91 USD
  • 167,35 USD
  • 0,0067
  • 161,03 USD
  • 167,47 USD
  • 0,007
28.02.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 180,10 USD
  • 187,31 USD
  • 0,44
  • 171,55 USD
  • 178,42 USD
  • 0,32
29.11.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 168,27 USD
  • 175,01 USD
  • 0,32
  • 167,52 USD
  • 174,23 USD
  • 0,32

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

10.07.2020 Quelle: dpa
BEYOND MEAT IM FOKUS: Auf die Burger, fertig, los - Von veganem Konkurrenzdruck
EL SEGUNDO (dpa-AFX) - Mit dem Börsengang im vergangenen Jahr ging es beim US-Unternehmen Beyond Meat erst so richtig los. Plötzlich war Beyond Meat sprichwörtlich in aller Munde. Jetzt steht Europa auf der Speisekarte: Der Hersteller von Fleischersatzprodukten auf Pflanzenbasis hat gerade bekannt gegeben, die erste Produktionsstätte in Europa eröffnen zu wollen, doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch Wettbewerber wie Impossible Foods wollen den Markt erobern - denn Fleischersatzprodukte werden immer beliebter. DAS IST LOS BEI BEYOND MEAT: Es geht auch um die Wurst, aber vor allem um den veganen Burger: Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat setzte sein rasantes Wachstum in den vergangenen Monaten fort - trotz Corona-Krise - aber auch Wettbewerber Impossible Foods strengt sich an. Der Konkurrent ist gerade eine Partnerschaft mit Starbucks in den USA eingegangen und fischt damit in Gewässern von Beyond Meat. Der neue Börsenstar aus dem vergangenen Jahr hatte nämlich bereits Partnerschaften mit der Kaffeekette in China und Kanada geschlossen. Impossible Foods ist natürlich nicht der einzige Konkurrent, auch große Nahrungsmittelkonzerne wollen auf dem Markt für vegane Lebensmittel mitmischen. So bietet auch Nestle Fleischersatz auf Pflanzenbasis an und stellt zum Beispiel den Burgerpattie für den Big Vegan TS von McDonald's her. Ein kurzer Rückblick: Beyond Meat wurde 2009 gegründet und war im Mai vergangenen Jahres furios an der Börse gestartet. Die Burger des Herstellers bieten inzwischen diverse Fast-Food-Ketten an. Es läuft sichtlich gut, in diesem Jahr hat der Konzern im Auftaktquartal die Investoren mit schwarzen Zahlen positiv überrascht. Beyond Meat konnte zwischen Januar und März einen Gewinn von 1,8 Millionen Dollar vorweisen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 6,6 Millionen Dollar angefallen war. Die Erlöse waren im ersten Quartal im Jahresvergleich um 141 Prozent auf 97,1 Millionen Dollar (89,6 Mio Euro) gestiegen. Erst vor wenigen Wochen verkündete das Management von Beyond Meat, seine erste Produktionsstätte in Europa zu eröffnen. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Werk mit Zandbergen, einem niederländischen Fleischimporteur und -verarbeiter. Zandbergen betreibt die neue Anlage und stellt dort wahrscheinlich ab Ende 2020 auch Beyond-Meat-Produkte her. Da die Nachfrage nach pflanzlichem Protein und insbesondere nach Beyond Meat-Produkten in Europa und im Nahen Osten wachse, komme die Eröffnung der ersten Produktionsstätte außerhalb von Missouri zum richtigen Zeitpunkt, erklärte das Management. Aber nicht nur in Europa verfolgen die US-Amerikaner neue Projekte, auch in China tut sich etwas. Dort hat Beyond Meat eine Partnerschaft mit dem E-Commerce-Giganten Alibaba geschlossen. Dabei geht es um die Einführung der pflanzlichen Burger in chinesischen Lebensmittelgeschäften. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Während Beyond Meat eine Chance auf eine Partnerschaft mit Starbucks im US-Geschäft verloren hat, verweisen die Analysten der Privatbank Berenberg auf die Erfolge des Börsen-Aufsteigers. Nicht nur Starbucks in China und Kanada konnte der Konzern überzeugen, auch KFC und Pizza Hut im Reich der Mitte haben sich für Beyond Meat entschieden. Das Kursziel von Berenberg liegt bei 125 Dollar und damit deutlich unter dem aktuellen Kurs von fast 143 Dollar. Aber Analyst Donald McLee sieht auch Risiken. Er glaubt, dass es zu Lieferengpässen von pflanzlichen Proteinen kommen könnte. Auch nach den positiven Zahlen für das erste Quartal waren Analysten mit Blick auf die Corona-Pandemie zurückhaltend: Adam Samuelson von Goldman Sachs honorierte zwar das Wachstum und den Margenschwung im ersten Quartal, betrachtet dies aber eher geprägt von der Vorkrisenzeit. Der vorsichtige Ausblick signalisiert für ihn, dass sich die Viruskrise erst spät im März auf die Nachfrage ausgewirkt hat. Er hält deshalb die gegenwärtigen Belastungen aus der Krise nicht für angemessen im Kurs berücksichtigt. Die Analysten von JPMorgen halten die langfristigen Wachstumsaussichten von Beyond Meat für ausgezeichnet, außerdem loben sie die Führung, kurzfristig sehen sie aber auch Corona-Risiken. Von den von der Finanznachrichtenagentur Bloomberg erfassten Analysten stimmen insgesamt nur drei Experten derzeit für 'Kaufen'. Neun Mal plädieren die Analysten für 'Halten' und acht für "Verkaufen". DAS MACHT DIE AKTIE: Mit einem kleinen Feuerwerk war Beyond Meat vor über einem Jahr an der Börse gestartet. Mit einem Ausgabepreis von 25 Dollar je Aktie stieg der Kurs in den folgenden Wochen sofort in luftige Höhen, bis das Papier im Juli fast 240 Dollar wert war. Die Euphorie ließ dann allerdings etwas nach, Anleger mussten erst mal wieder kleinere Brötchen backen. Seit Jahresbeginn 2020 hat das Papier mehr als 90 Prozent zugelegt, betrachtet man allerdings die vergangenen zwölf Monate, steht unterm Strich ein Minus von rund 7 Prozent. In den vergangenen drei Monaten erholte sich der Kurs von seinem Coronoa-Tief bei rund 48 Dollar und verdreifachte sich seitdem. Im Moment kostet das Papier rund 141 Dollar - damit ist das Unternehmen an der Börse derzeit knapp neun Milliarden Euro wert./knd/stk/mis
02.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: US-Arbeitsmarkt erholt sich trotz anhaltender Corona-Infektionen
(neu: Äußerung Biden) WASHINGTON (dpa-AFX) - Fast fünf Millionen Amerikaner haben im Juni wieder Arbeit gefunden, doch wegen der Zuspitzung der Corona-Pandemie im Süden des Landes droht neues Unheil. Die Statistiken aus der größten Volkswirtschaft der Welt hätten am Donnerstag kaum widersprüchlicher sein können: Die Arbeitslosenquote fiel stärker als erwartet von 13,3 Prozent im Mai auf 11,1 Prozent im Juni, während die Zahlen zur Coronavirus-Pandemie neue Negativrekorde erreichten. US-Behörden meldeten für Mittwoch 50 000 Neuinfektionen - mehr als je zuvor. Und eine Besserung der Lage schien kurzfristig nicht in Sicht. Für den Widerspruch zwischen Arbeitsmarktdaten und Infektionen gibt es eine Erklärung: Die Arbeitslosenquote für Juni beruhte auf Daten, die nur die Situation bis zur Mitte des Monats abbildeten. Mögliche Auswirkungen der jüngsten dramatischen Zuspitzung der Pandemie spiegelten sich darin deshalb noch nicht wider. "Wir erwarten, dass die Erholung ab jetzt viel holpriger sein wird mit deutlich langsamerem Zugewinn an neuen Jobs", sagte daher Analyst Michael Pearce von der Beratung Capital Economics. In den besonders betroffenen Bundesstaaten im Süden des Landes wie Florida, Texas, Arizona und Kalifornien wurden Lockerungen der Corona-Auflagen zuletzt wieder rückgängig gemacht oder verschoben. Bars, Fitnesszentren und Kinos mussten teils wieder schließen. Auch Unternehmen wie Apple schlossen vielerorts ihre Läden erneut. McDonald's verschob Medienberichten zufolge Pläne zur weiteren Öffnung seiner rund 14 000 Schnellrestaurants in den USA. Ein Zeichen der anhaltenden Schwierigkeiten waren auch die Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. In einer separaten Mitteilung vom Donnerstag hieß es, in der Woche bis einschließlich 27. Juni hätten rund 1,4 Millionen erstmals Unterstützung beantragt, etwa so viele wie auch in der Vorwoche. Damit erhielten immer noch rund 20 Millionen Menschen reguläres Arbeitslosengeld. "Unsere Arbeit ist nicht abgeschlossen", sagte Finanzminister Steven Mnuchin im Weißen Haus: "Unser Arbeit ist nicht erledigt, bis jeder einzelne Amerikaner, der seinen Job wegen Covid verloren hat, wieder Arbeit hat." Die Konjunkturprogramme in Höhe von fast drei Billionen US-Dollar hätten geholfen, Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu stabilisieren, sagte er. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Juni um 4,8 Millionen an - fast die Hälfte dieser neuen Jobs gingen auf das Gastgewerbe zurück, wie die Regierung mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang der Arbeitslosigkeit gerechnet. Im April hatte die Arbeitslosenquote noch bei 14,7 Prozent gelegen. US-Präsident Donald Trump erklärte im Weißen Haus, die rasche Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt habe "alle Erwartungen übertroffen". Die Wirtschaft erhole sich "schneller und besser" von der Corona-Krise als angenommen, sagte er. Trump prognostizierte, dass das Wachstum im dritten Quartal "fantastisch" ausfallen werde. Er fügte sichtlich erfreut hinzu, dass diese Zahlen unmittelbar vor der Präsidentenwahl im November bekanntgegeben würden. Trump bewirbt sich um eine zweite Amtszeit - Zeichen einer wirtschaftliche Erholung kämen ihm daher höchst gelegen. Die Bedeutung der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie spielte Trump herunter. Es gebe vereinzelte Brandherde, diese würden aber schnell bekämpft, sagte Trump. "Wir löschen die Feuer", sagte er. Die Demokraten werfen dem Republikaner wegen seiner Zurückhaltung in der Corona-Krise vor, den Kampf gegen das Virus aufgegeben zu haben. Die USA hatten die Pandemie nie annähernd unter Kontrolle gebracht: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen fiel nie wirklich unter 20 000. Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, machte Trumps verfehlte Corona-Politik für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. "Millionen Amerikaner hätten ihre Jobs noch, wenn Donald Trump seinen Job gemacht hätte", sagte Biden. Inzwischen habe Trump offenbar "völlig aufgegeben", kritisierte er. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, die zeitweise landesweit zu Schließungen von Geschäften, Restaurants und Firmen geführt hatten, haben die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 45 Millionen Menschen verloren seit Mitte März mindestens zeitweise ihren Job - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Viele Analysten rechnen damit, dass die Arbeitslosenquote auch Ende 2020 noch bei knapp zehn Prozent liegen dürfte. Sie hatte im Februar noch bei 3,5 Prozent gelegen, dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bezeichnete den Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zuletzt als sehr ungewiss. "Der Weg nach vorne ist außergewöhnlich unsicher und wird zu einem großen Teil von unserem Erfolg bei der Eindämmung des Virus abhängen", sagte Zentralbankchef Jerome Powell am Dienstag im Kongress. "Eine komplette Erholung ist unwahrscheinlich, solange die Menschen nicht das Vertrauen haben, wieder einer breitgefächerten Reihe von Aktivitäten nachzugehen", sagte Powell. Seit Beginn der Pandemie wurden in den USA Daten der Universität Johns Hopkins zufolge rund 2,7 Millionen bestätigte Infektionen gemeldet. Rund 128 000 Menschen starben nach einer Ansteckung mit dem Erreger Sars-CoV-2, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann./jbz/DP/jha