Faktor-Zertifikat | 4,00 | Short | Alstom

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  • WKN: MC46QD
  • ISIN: DE000MC46QD9
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,073742, Basispreis 59,0625 EUR, Reset Barriere 56,70 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Alstom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Alstom hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

31.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Ja zur Bahnfusion von Alstom mit Bombardier - Bibbern in Hennigsdorf
(erweiterte Fassung) BRÜSSEL (dpa-AFX) - Nach der geplatzten Elefantenhochzeit mit Siemens hat der Zughersteller Alstom nun aus Brüssel die Erlaubnis zur Megafusion mit einem anderen Konkurrenten: Das französische Unternehmen darf die Zugsparte des kanadischen Konzerns Bombardier übernehmen, wie die EU-Kommission am Freitag mitteilte. Doch gelten Auflagen, und die betreffen auch Deutschland: Ein Teil der Bombardier-Produktion in Hennigsdorf bei Berlin muss verkauft werden. Zusammen beschäftigen die beiden Weltkonzerne etwa 9000 Menschen in der Bundesrepublik. Im Februar 2019 hatte die EU-Kommission den Zusammenschluss von Alstom - bekannt vor allem als Hersteller des Hochgeschwindigkeitszuges TGV - und Siemens untersagt. Der Wettbewerb würde eingeschränkt, hieß es damals. Die Zugeständnisse der damaligen Partner hätten nicht ausgereicht. Nun machten Alstom und Bombardier Transportation so umfassende Angebote an die Brüsseler Wettbewerbshüter, dass diese Ja sagten. Ohne die Zusagen wäre auch diese Fusion wettbewerbsrechtlich bedenklich gewesen, erklärte die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager. So muss sich Bombardier Transportation von der Talent-3-Fernzugplattform trennen und eben auch von der Produktionsanlage für den Talent 3 in Hennigsdorf. Zudem will Bombardier seinen Projektanteil an der Kooperation für den Hochgeschwindigkeitszug V300Zefiro abgeben. Alstom soll die Coradia-Polyvalent-Fernzugplattform und die Produktionsanlage im französischen Reichshoffen veräußern. In der Sparte Signaltechnik muss das neue Unternehmen Konkurrenten Technik und Informationen zur Verfügung stellen, um den Wettbewerb zu sichern. Die Genehmigung der EU-Kommission ist an die Bedingung geknüpft, dass die Zusagen vollständig umgesetzt werden. Beide Unternehmen gehören zu den Weltmarktführern im Schienenverkehr. In ihren hochmodernen Zügen führen täglich Millionen Menschen in der EU, unterstrich Kommissarin Vestager. "Das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen wird künftig eine stärkere Marktstellung haben", fügte sie an. Doch bleibe dank der Zusagen der Wettbewerb erhalten, was Kunden und Verbrauchern zugute komme. Alstom und Bombardier begrüßten Vestagers Entscheidung. Es stünden nun noch Genehmigungen anderer Wettbewerbsbehörden aus, doch solle die Übernahme spätestens Ende Juni 2021 abgeschlossen werden. Sie kostet Alstom nach Angaben vom Februar 5,8 bis 6,2 Milliarden Euro. Ob das Geschäft allerdings auch für die Beschäftigten der beiden Konzerne aufgeht, ist aus Sicht der Gewerkschaften noch nicht ausgemacht. Sie fürchten, dass Bombardier- und Alstom-Standorte wegen der Übernahme in Gefahr sein könnten. Bombardier Transportation hat in Deutschland mehrere Werke, Alstom betreibt sein größtes Werk in Deutschland. "Für uns geht es jetzt erst richtig los", sagte IG-Metall-Hauptkassierer Jürgen Kerner. "Die Beschäftigten verdienen Sicherheit und Klarheit. Arbeitsplätze und Standorte müssen gesichert, Mitbestimmung und Tarifstandards gewahrt bleiben werden." Gefordert seien ein Zukunftskonzept und Zusagen möglicher Käufer von Anlagen in Hennigsdorf. Die Politik müsse den Prozess begleiten. Die Konzerne kündigten Gespräche mit Arbeitnehmervertretern an. Wettbewerbskommissarin Vestager hatte sich nach ihrem Veto gegen die Fusion Siemens-Alstom 2019 schwere Vorwürfe anhören müssen, einen "europäischen Champion" verhindert zu haben. Damals hatten sich sowohl die Bundesregierung als auch die französische Regierung enttäuscht über die Entscheidung der EU-Kommission gezeigt. Diesmal sprach Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire von einer "guten Nachricht" für die europäische Bahntechnikbranche. "Diese Entscheidung erlaubt eine Stärkung von Alstom und Bombardier, indem ein maßgebliches, weltweit führendes Unternehmen geschaffen wird", erklärte Le Maire. Aus Berlin hieß es nur: "Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nimmt die heutige Entscheidung der Europäischen Kommission zur Kenntnis. Die Zuständigkeit für die wettbewerbsrechtliche Prüfung des Zusammenschlusses lag allein bei der Europäischen Kommission."/aha/DP/he
31.07.2020 Quelle: dpa
KORREKTUR/ROUNDUP: EU-Wettbewerbshüter billigen von Alstom geplante Bahnfusion
(im 1. Satz des 2. Absatzes wurde klargestellt, dass in Hennigsdorf nicht alle Bombardier-Produktionsanlagen verkauft werden müssen) BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der französische Bahntechnik-Konzern Alstom hat von den EU-Wettbewerbshütern die Erlaubnis zur Übernahme der Zugsparte des kanadischen Unternehmens Bombardier erhalten. Eine Auflage ist aber, dass Alstom eingegangene Verpflichtungen uneingeschränkt erfüllt, wie die Europäische Kommission am Freitag mitteilte. Betroffen sind auch Tausende Beschäftigte in Deutschland. Um Bedenken der EU-Kommission gegen die Übernahme auszuräumen, hatten Alstom und Bombardier vor drei Wochen angekündigt, Bombardier-Produktionsanlagen am Standort Hennigsdorf bei Berlin zu verkaufen. Dabei geht es nach Unternehmensangaben um Fertigungsanlagen für den Zug Talent 3. Zudem will Bombardier Transportation unter anderem seinen Projektanteil an der Kooperation für den Hochgeschwindigkeitszug V300Zefiro abgeben. Die beiden Unternehmen gehören zu den Weltmarktführern im Schienenverkehr. Alstom ist vor allem durch den Bau der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge bekannt, stellt aber auch Schienenfahrzeuge für den Nah- und Regionalverkehr sowie Signaltechnik und andere Bahntechnik her. Gewerkschaften befürchteten zuletzt, dass Bombardier- und Alstom-Standorte wegen der Übernahme in Gefahr sein können. Bombardier Transportation hat in Deutschland mehrere Werke, Alstom betreibt sein größtes Werk in Deutschland. Beide beschäftigen nach früheren Angaben hierzulande zusammen mehr als 9000 Mitarbeiter. Brisant ist der Deal, weil Alstom im vergangenen Jahr wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter mit dem Versuch gescheitert war, mit der Zugsparte von Siemens zu fusionieren. Damals hatten sich sowohl die Bundesregierung als auch die französische Regierung enttäuscht über die Entscheidung der EU-Kommission gezeigt. Jetzt hieß es aus Berlin nur: "Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nimmt die heutige Entscheidung der Europäischen Kommission zur Kenntnis. Die Zuständigkeit für die wettbewerbsrechtliche Prüfung des Zusammenschlusses lag allein bei der Europäischen Kommission." Zuletzt hatte Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire politischen Druck aufgebaut und davor gewarnt, auch das Geschäft mit Bombardier zu verhindern. Er argumentierte, dass der Aufbau europäischer Spitzenreiter ermöglicht werden müsse, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Alstom-Konzern hatte das geplante Geschäft mit Bombardier im Februar angekündigt. Nach damaligen Angaben wird es die Franzosen etwa 5,8 bis 6,2 Milliarden Euro kosten. Wenn alles glatt läuft, soll das Geschäft im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen werden./aha/DP/fba