Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | Commerzbank

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  • WKN: MC46QC
  • ISIN: DE000MC46QC1
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

06.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: JPMorgan sieht Dividenden trotz Corona-Krise gesichert - Aktie legt zu
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Großbank JPMorgan stellt sich wegen der Corona-Pandemie auf einen herben Gewinnrückgang ein, will aber an den Dividenden für die Aktionäre nicht rütteln. Bankchef Jamie Dimon rechnet für die Wirtschaft mit einer schweren Rezession mit Belastungen wie in der weltweiten Finanzkrise 2008. "Unsere Bank kann gegen die Folgen dieser Belastung nicht immun sein", schrieb der Manager in dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht an die Aktionäre. Allerdings sieht er das Geldhaus auch für eine schwere Krise finanziell gut gerüstet. Am Finanzmarkt kamen die Nachrichten gut an. Im vorbörslichen New Yorker Handel legte die JPMorgan-Aktie am Montag um mehr als vier Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel hatte sie zuvor jedoch rund 40 Prozent eingebüßt. Während Dimon die Dividendenzahlungen an die Aktionäre aufrechterhalten will, hat die Bank den Rückkauf eigener Aktien gestoppt. Für die Einschätzung der wirtschaftlichen Pandemie-Folgen hat die Bankführung zwei mögliche Szenarien durchgerechnet. Unter dem Standardszenario der US-Notenbank Fed für eine schwere Wirtschaftskrise steigt die Arbeitslosigkeit in den USA auf zehn Prozent, und die Aktienmärkte brechen um die Hälfte ein. Die Erträge von JPMorgan schrumpfen um fast 20 Prozent, die Kreditkosten steigen im Vergleich zu 2019 um 20 Milliarden US-Dollar. Doch selbst dann würde die Bank noch in jedem Quartal schwarze Zahlen schreiben, schätzt Dimon. Sie würde ihre Kernkapitalquote bei zehn Prozent halten und weiter Dividenden zahlen können. "Wir hätten dann noch handelbare Vermögenswerte von mehr als 500 Milliarden Dollar zur Verfügung", schreibt er. In einem "extrem ungünstigen Szenario" legt JPMorgan einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um 35 Prozent zugrunde - vom zweiten Quartal bis Ende des Jahres. Die Arbeitslosenquote in den USA würde im vierten Quartal auf 14 Prozent steigen. Selbst unter diesem Szenario hätte die Bank zum Jahresende nach eigenen Berechnungen eine "starke Liquidität" und eine Kernkapitalquote von etwa 9,5 Prozent. Nur wenn dieses extrem schlimme Szenario Wirklichkeit werde, würde der Verwaltungsrat über ein Aussetzen der Dividende nachdenken, schreibt Dimon. Er täte dies dann aber nur "aufgrund extremer Vorsicht und bei einer anhaltenden Unsicherheit, was die nächsten Jahre bringen". JPMorgan hatte in den vergangenen zehn Jahren fast durchweg Rekordgewinne erzielt. Im abgelaufenen Jahr verdiente die Bank vor Steuern rund 48 Milliarden Dollar, ganz im Gegensatz etwa zu den börsennotierten deutschen Geldhäusern, die von Gewinnen in Milliardenhöhe seit Jahren nur noch träumen können. Im Gegensatz zu den Anteilseignern von JPMorgan können Aktionäre europäischer Banken vorerst auch kaum noch mit Dividenden rechnen. So hat die Europäische Zentralbank (EZB), die auch für einen Teil der Bankenaufsicht in der Eurozone zuständig ist, die Kreditinstitute aufgefordert, zumindest bis 1. Oktober keine Dividenden auszuschütten, um mit dem Geld zunächst weiter ihre Bilanzen zu stärken. Zahlreiche Häuser kündigten daher zuletzt an, die Dividende zu streichen oder zumindest auszusetzen. Während die Deutsche Bank nach ihrem fünften Verlustjahr in Folge ohnehin keine Ausschüttung geplant hatte, rückten auch die Commerzbank und ihre Tochter Comdirect, die Deutsche Pfandbriefbank und zuletzt die Aareal Bank von ihren zunächst angekündigten Dividenden für 2019 ab./stw/eas/jha/
02.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Bankenwerte bleiben ein heißes Eisen
(neu: überarbeitete Fassung) FRANKFURT/PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Bankenwerte haben sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten der vergangenen vier Handelstage uneinheitlich entwickelt. Letztlich setzten sie damit ihren Schlingerkurs fort, den sie nach dem vierwöchigen Corona-Crash inzwischen eingeschlagen haben. Mitte März hatte der Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks ein Rekordtief erreicht und versucht seither immer wieder neu eine Erholung. Analysten bleiben jedoch skeptisch. Wegfallende Dividenden für 2019 und ausgesetzte Aktienrückkäufe belasten ebenso wie Sorgen vor Kreditausfällen angesichts der Probleme vieler Unternehmen durch die Virus-Krise. Immerhin ist die Branche bereits schwer belastet durch die jahrelange Niedrigzinsphase. Aktuell setzte etwa Analyst Kian Abouhossein von JPMorgan bei einigen Bankaktien erneut den Rotstift an, senkte seine Erwartungen und damit auch Kursziele. Sein Anlageurteil für die einzelnen Aktien bekräftigte er aber und er sieht auch einige chancenreiche Kandidaten. Dennoch merkte er dabei an, dass die größten denkbaren Risiken durch die Virus-Krise im europäischen Bankensektor noch nicht eingepreist seien, wenngleich das Chance-Risiko-Verhältnis nach dem Kurssturz mittlerweile ausgewogener erscheine. Der Experte rechnet im Basisszenario nun mit einer schrittweise Erholung. In seinem negativen langfristigen Rezessionsszenario sieht er jedoch ein weiteres Risiko für den Sektor von 15 bis 20 Prozent. Seine "Top Picks" sind unter anderem BNP Paribas, BBVA, UBS und Barclays. Die Bewertung der Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank indes hält er für ausreichend und stuft sie mit "Neutral" ein, wobei er zugleich das Kursziel der Commerzbank-Aktie von 6,10 auf 4,30 Euro senkte. Auch für zahlreiche weitere Bankaktien wie Unicredit, SocGen, Santander oder auch Lloyds und HSBC senkte er seine Kursziele. Die Anteile der Deutschen Bank büßten am Donnerstag nach anfänglichen Gewinnen schließlich weitere 1,7 Prozent auf 5,504 Euro ein, während sich die der Commerzbank im Plus halten konnten. Sie stiegen um 1,0 Prozent auf 3,13 Euro. Letztere dürften dabei auch von einem Bericht in der "Wirtschaftswoche" über Fortschritte auf der Suche nach weiteren Sparmöglichkeiten profitiert haben. Die Beratungsgesellschaft Bain & Company habe zusätzliches Einsparpotenzial von 350 Millionen Euro ausfindig gemacht, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider. Ein kleines Plus von 0,5 Prozent auf 12,80 Euro verbuchten außerdem die Anteile der inzwischen zu 90 Prozent zur Commerzbank gehörenden Comdirect. Diese hatte am Vorabend - wie ein paar Tage zuvor schon der Mutterkonzern - darüber informiert, für das abgelaufene Jahr kein Dividende zu zahlen. Auch die Societe Generale, Barclays oder die HSBC haben ihre Dividendenzahlungen ausgesetzt und folgten damit entsprechenden Aufforderungen von Notenbanken wie etwa der EZB. Die Deutsche Bank hatte nach einem Milliardenverlust wegen des Konzernumbaus ohnehin keine Ausschüttungen erwogen. Im Bankensektor zählten am Donnerstag die Aktien der niederländischen ABN Amro, von AlphaValue aktuell auf "Buy" hochgestuft, zu den größten Gewinnern. Sie legten um 6,8 Prozent zu. Die Papiere der schweizerischen Credit Suisse stiegen um 2,0 Prozent und die von UBS um 1,8 Prozent. Die Anteile der französischen SocGen rückten um 0,4 Prozent vor, während Unicredit, Barclays und HSBC zwischen 1,2 und 3,2 Prozent einbüßten./ck/ag/mis/ck/he